DE1908316U - Sitzmoebel. - Google Patents

Sitzmoebel.

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DE1908316U
DE1908316U DE1964A0022291 DEA0022291U DE1908316U DE 1908316 U DE1908316 U DE 1908316U DE 1964A0022291 DE1964A0022291 DE 1964A0022291 DE A0022291 U DEA0022291 U DE A0022291U DE 1908316 U DE1908316 U DE 1908316U
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wart
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Arnold L & C
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Description

Gestaltung der Bezugsteile "bei der Befestigung von Kunststoffteilen auf Rohrgestellen
Die Neuerung betrifft eine Gestaltung der Bezugsteile bei der Befestigung von Kunststoffteilen auf Rohrgestellen, beispielsweise einer Belattung auf einem Gartenstuhlgestell. Es kann sich auch um Sessel, Hocker, Bänke, Schaukeln, Wippen, Tische, Servierwagen und dergleichen Gegenstände handeln, bei denen im wesentlichen plattenförmige Teile auf einem Rohrgestell befestigt werden müssen.
Es ist bereits ein Gartenstuhl bekannt, der aus einem Rohrgestell und aus einer Kunststoffbelattung für Sitzfläche und Rückenlehne zusammengesetzt ist, wobei die Latten sämtlich oder gruppenweise als zusammenhängender Kunststoffteil hergestellt, nämlich oben und unten durch Stege verbunden sind, die mit den angrenzenden Latten aus einem Stück bestehen. Die Befestigung der Bezugsteile
- Belattung einerseits und Rohrgestell andererseits - aneinander erfolgt "bei dem bekannten Stuhl durch Schraubverbindungen. Dazu sind in die Rückseiten der Kunststofflatten bzw. -stege Gewindemuffen eingepreßt oder eingegossen, in die Schrauben eingeführt werden, welche durch entsprechende Bohrungen im G-estell hindurchverlaufen. Diese Art der Verbindung erfüllt zwar ihren Zweck in vollkommener Weise, erfordert jedoch bei ihrer Herstellung einen erhöhten Material- und Arbeitsaufwand.
Es ist auch eine Gestaltung von zu verbindenden Bezugsteilen bekannt, bei der an den jeweiligen Kunststoffteil klauenförmige Torsprünge angeformt sind, die das betreffende Rohr des Rohrgestells umklammern, nachdem sie federnd nachgiebig über das Rohr gedrückt worden sind. Diese Gestaltung bringt jedoch keine Festlegung der Bezugsteile in Längsrichtung des Rohres mit sich.
Schließlich ist es noch bekannt, beide Bezugsteile mit Bohrungen zu versehen und durch hindurchgesteckte Schrauben mit Muttern gegeneinander festzulegen.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gestaltung zu schaffen, welche sich ohne die Handhabung zusätzlicher Teile, beispielsweise Schrauben, zur Befestigung eines Bezugsteiles an einem anderen anwenden läßt und eine in sämtlichen Richtun·? gen unverrückbare und mit gewöhnlichem Kraftaufwand nicht lösbare Verbindung ergibt. Die lösung geschieht nach der Neuerung durch eine Gestaltung der eingangs genannten Gattung, die da-
durch, gekennzeichnet ist, daß an der Befestigungsseite des Kunststoffteiles knopfartige Warzen und an entsprechenden Stellen des Rohrgestells je ein größenmäßig zu der einzelnen Warze passendes Loch mit nach innen umgebördeltem Rand, welches zum druckknopfartigen Halten der Warze bestimmt ist, angeordnet sind. Mit diesem Raumformgedanken ist der Vorteil verbunden, daß sich eine dauerhafte Befestigung des einen Bezugsteils am anderen lediglich durch Eindrücken "bzw. Einschlagen der Warzen in die Löcher erzielen läßt, womit eine erhebliche Beschleunigung des Zusammenbaus erreicht werden kann.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Neuerung bestehen die Warzen mit dem Kunststoffteil aus einem Stück, indem sie beispielsweise an den Kunststoffteil angegossen sind. Es ist jedoch auch möglich, die Warzen als selbständige Teile herzustellen und in geeigneter Weise mit dem Kunststoffteil zu verbinden, z. B. durch Kleben.
Eine weitere Ausführungsform der !Teuerung zeichnet sich dadurch aus, daß die Warzen ein ei- oder olivenförmiges Äußeres haben, mit ihrer Längsachse von dem Kunststoffteil abstehen und an ihrer in Einsteckrichtung vorn liegenden Spitze mit einer vorzugsweise kegeligen Ausnehmung versehen sind, um die Seitenflanken der Warze nachgiebig zu machen. Auf diese Weise wird das Einführen der Warzen in die Löcher erleichtert.
Fernerhin kann nach der Neuerung vorgesehen sein, daß der Warzenkörper mit einer Abrundung in den Körper des Kunststoffteils übergeht, die mit ihren Radien den Rundungen des Rohrgestells im Bereich des für die Warze bestimmten loches entspricht= Durch diese Maßnahme ergibt sich ein satter Sitz des Kunststoffteils auf dem Rohrgestell sowie ein zusätzlicher Halt, der einer Scherbeanspruchung des Warzenhalses entgegenwirkt. Zur Erhöhung der Festigkeit trägt es auch noch bei, wenn neuerungsgemäß der Kunststoffteil an der Stelle, wo eine Warze oder Warzen angeordnet ist bzw. sind, eine Verstärkung, z. B. eine Rippe oder Leiste, aufweist.
Was die Löcher zum Einstecken der Warzen anbetrifft, ist eine bevorzugte Ausfuhrungsform der !Teuerung dadurch gekennzeichnet, daß das jeweils zum Einstecken einer Warze bestimmte loch im Rohrgestell durch Eindrücken eines spitzen Dornes in die Rohrwandung hergestellt ist und eine dementsprechende Ausbildung seines ringförmigen Randes aufweist, d. h„ eine wulstförmige Umbördelung der Rohrwandung mit einem zum Innern des Rohres hin gerichteten Kragen, dessen freie Kante etwa in Achsenrichtung des Loches aufgerissen ist, so daß sich eine mehr oder weniger regelmäßige gezackte Krone ergibt. Hiermit ist die Möglichkeit gegeben, daß die Warzen in den Löchern verkrallt werden, indem die Zacken des Kragens im Loch jeweils mehr oder weniger in den Werkstoff der Warze eindringen0 Dadurch wird ein Lösen der Bezugsteile voneinander ohne Anwendung größerer Kräfte ausgeschlossen. Die Krallwirkung wird begünstigt, wenn neuerungsgemäß der Kragen des Loches im Rohrgestell mit seinen Zacken so lang ist, daß sich die Endkanten der Zacken bei eingedrückter
Warze in dem Bereich zwischen dem größten Durchmesser der Warze und der halsartigen Einschnürung, vorzugsweise nahe dem größten Durchmesser, befinden.
Schließlich betrifft das Gebrauchsmuster auch noch einen Gartenstuhl mit Stahlrohrgestell und Kunststoffbelattung für Sitzfläche und Rückenlehne, wobei die latten sämtlich oder gruppenweise als zusammenhängender Kunststoffteil hergestellt, beispielsweise durch Stege miteinander verbunden sind, der sich dadurch auszeichnet, daß die miteinander zu verbindenden Bezugsteile - Belattung einerseits und Rohrgestell andererseits - mit einer Gestaltung gemäß den vorstehenden Erläuterungen versehen sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gebrauchsmusters wiedergegeben, und zwar zeigen:
Abb. 1 einen senkrechten Querschnitt durch zwei miteinander verbundene Bezugsteile, und zwar geschnitten nach der Linie A-B der Abb. 2,
Abb. 2 einen Gartenstuhl in der Seitenansicht, wobei Sitzfläche und Rückenlehne aus Kunststoff bestehen und an einem Stahlrohrgestell befestigt sind.
Die miteinander zu verbindenden Bezugsteile werden gemäß Abb. 1 gebildet durch einen aus Kunststoff hergestellten Si tzf lachen» teil 1 für einen Gartenstuhl und durch einem Rohrabschnitt 2 eines Stahlrohr-Stuhlgestells. Der Sitzflächenteil 1 ist in Form einer Belattung ausgebildet, und die einzelnen Latten 3 sind durch Stege 4 miteinander verbunden. Die äußeren Latten weisen jeweils an
ihrer Außenseite eine Verstärkung in Porm einer Leiste 5 auf, an deren Unterseite mehrere im Abstand voneinander angeordnete Warzen 6 einstückig angeformt sind» Jede Warze 6 hat im wesentlichen die Gestalt einer Olive und geht mit einer halsartigen Einschnürung 7 über Rundungen 8 in die Unterfläche der Verstärkung 5 über. An ihrer Spitze sind die Warzen 6 mit einer kegeligen Ausnehmung 9 versehen, wodurch die Warzenflanken in diesem Bereich nachgiebig werden.
Das Rohr 2 des Rohrgestells ist an seiner Oberseite in Abständen, die den Abständen der Warzen entsprechen, mit Löchern 10 versehen, die durch Eindrücken eines spitzen Dornes in die Rohrwandung hergestellt worden sind. Dadurch ergibt sich eine besondere Gestalt der Löcher, nämlich ein umgebördelter Rand, der einen nach innen gerichteten Kragen 11 aufweist, dessen Kante 12 in einer Anzahl von Linien, die etwa parallel zur Längsachse 13 der Warze 6 bzw. des Loches 1o verlaufen, fächerförmig aufgerissen ist, so daß sich rundherum eckige Zacken ergeben, die den Kragen 11 einer nach unten gerichteten Krone gleichen lassen. Der Durchmesser des Loches 10 an seiner engsten Stelle entspricht etwa dem Durchmesser der Warze 6 an der engsten Stelle ihrer halsartigen Einschnürung 7· -Die Länge des Kragens 11 ist so gewählt, daß seine Kante 12 ungefähr am größten Umfang der Warze 6 anlegt.
Zum Befestigen des Bezugsteils 1 am Bezugsteil 2 wird die Kunststoffbelattung auf das Rohrgestell so aufgelegt, daß die Warzen 6 mit ihren Spitzen in die Löcher 1 ο eingreifen. Alsdann wird ein kräftiger Druck oder Schlag auf die Ränder der Latten 3 an den
Stellen der Leisten 5 ausgeübt, woraufhin die Warzen 6 unter einer gewissen Verformung durch die Löcher 10 hindurchtreten, und zwar so weit, bis die Unterflächen der leisten 5 auf den Rohren 2 aufliegen. Me scharfen Kanten 12 der Lochkragen 11 verkrallen sich dabei mit den Warzen 6.
Die in der vorstehenden Beschreibung, in der Zeichnung und in den nachfolgenden Schutzansprüchen offenbarten Merkmale des Gebrauchsmusters können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen untereinander für die Verwirklichung der !Teuerung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
Schutzansprüche:

Claims (8)

  1. [1582786*18.8.6
    Schutzansprüche"
    . Gestaltung der Bezugsteile "bei der Befestigung von Kunststoffteilen auf Rohrgestellen, "beispielsweise einer Belattung auf einem Gartenstuhlgestell, dadurch gekennzeichnet, daß an der !Befestigungsseite des Kunststoffteiles (1, 3) knopfartige Warzen (6) und an entsprechenden Stellen des Rohrgestells (2) je ein größenmäßig zu der einzelnen Warze passendes Loch (10) mit nach innen umgeioördeltem Rand, welches zum druckknopf artigen Halten der Warze "bestimmt ist, angeordnet sind.
  2. 2. Gestaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Warzen (6) mit dem Kunststoffteil (1, 3) aus einem Stück "bestehen.
  3. 3= Gestaltung nach Anspruch 1 oder 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Warzen (6) ein ei- oder olivenförmiges Äußeres haloen, mit ihrer Längsachse (13) von dem Kunststoffteil(i, 3) abstehen und an ihrer in Einsteckrichtung vorn liegenden Spitze mit einer vorzugsweise kegeligen Ausnehmung (9) versehen sind, um die Seitenflanken der Warze nachgiebig zu machen.
  4. 4. Gestaltung nach Anspruch 1 oder 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der Warzenkörper mit einer Abrundung (8) in den Körper (5) des Kunststoffteils (1, 3) übergeht, die mit ihren Radien den Rundungen des Rohrgestells (2) im Bereich des für die Warze bestimmten Loches (10) entspricht.
  5. 5. Gestaltung nach Anspruch 1 oder 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffteil (1, 3) an der Stelle, wo eine Warze (6) oder Warzen angeordnet ist bzw, sind, eine Yerstärkung (5), ζ. B. eine Rippe oder Leiste, aufweist.
  6. 6. Gestaltung nach Anspruch 1 oder 1 und einem oder mehreren der weiteren vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweils zum Einstecken einer Warze (6) bestimmte Loch (1O) im Rohrgestell (2) durch Eindrücken eines spitzen Bornes in die Rohrwandung hergestellt ist und eine dementsprechende Ausbildung seines ringförmigen Randes aufweist, d. h. eine wulstförmige Umbördelung der Rohrwandung mit einem zum Innern des Rohres hin gerichteten Kragen (11), dessen freie Kante (12) etwa in Achsenrichtung des Loches aufgerissen ist, so daß sich eine mehr oder weniger regelmäßige gezackte Krone ergibt.
  7. 7. Gestaltung nach Anspruch 1 und 6 oder 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kragen (11) des Loches (1O) im Rohrgestell (2) mit seinen Zacken so lang ist, daß sich die Endkanten der Zacken bei eingedrückter Warze (6) in dem Bereich zwischen dem größten Durchmesser der Warze und der halsartigen Einschnürung (7), vorzugsweise nahe dem größten Durchmesser, befinden.
  8. 8. Gart ens tuhl mit Stalilrolirgestell und Kunststoff belattung für Sitzfläche und Rückenlehne, wobei die Latten sämtlich oder gruppenweise als zusammenhängender Kunststoffteil hergestellt, "beispielsweise duroh Stege miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander zu verbindenden Bezugsteile - Belattung (1, 3) einerseits und Rohrgestell (2) andererseits - mit einer Gestaltung gemäß Anspruch 1 oder 1 und einem oder mehreren der weiteren vorstehenden Ansprüche versehen sind (Abb. 2).
DE1964A0022291 1964-08-18 1964-08-18 Sitzmoebel. Expired DE1908316U (de)

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