DE1908168U - Rahmen fuer eine fliese. - Google Patents
Rahmen fuer eine fliese.Info
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- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B7/00—Moulds; Cores; Mandrels
- B28B7/0002—Auxiliary parts or elements of the mould
- B28B7/0014—Fastening means for mould parts, e.g. for attaching mould walls on mould tables; Mould clamps
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- B28B7/00—Moulds; Cores; Mandrels
- B28B7/0029—Moulds or moulding surfaces not covered by B28B7/0058 - B28B7/36 and B28B7/40 - B28B7/465, e.g. moulds assembled from several parts
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- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
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- B28B7/346—Manufacture of moulds
Landscapes
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Description
if »V. Ho Hand s eke «v-aww«.».-,;^«.*.-™ ft -j-.η, r- Λ
en fafcricagemaatsehappij f*/fa // 3 Dl 0*'
Rotterdam, Holland 5«11#19β4
RAHMEN FÜR EINE FLIESE. .X^
Die Erfindung bezieht sich auf einen Rahmen für eine Fliese, insbesondere für eine Granitopflasterfliese.
Granitoplasterfliesen und Terrazzofliesen für Boden, Treppen, Fensterrahmen und Wandbekleidung werden aus einem Gemisch von Zement,
Sand und Wasser, im allgemeinen unter Beimischung eines farbigen oder nichtfarbigen Füllstoffes wie z.B. Granitkörner, Marmorbrocken
und anderer harter und/oder schoner Materialien hergestellt. Dabei werden oft verschiedene Schichten aufeinander angebracht, z.B. eine
Basisschicht ohne Füllmaterial mit einer harten Verschleisschicht darauf an der oberen Seite.
In einem in einer Grundform vorgesehenen Rahmen wird das Gemisch zu einer Fliese oder einem anderen Teil gepresst und gerüttelt, wobei
es zwecks einer anfanglichen Erhärtung auf kurze Zeit in diesem
Rahmen verbleibt. Darauf wird der Gegenstand aus dem Rahmen hinausgestossen und zur weiteren Erhärtung aufgelagert.
Die Toleranzen der Fliesen sind gering und um diesem Erfordernis genügen zu können müssen die Rahmen mit einer grossen Genauigkeit
angefertigt werden. Die für das Gemisch verwendeten Materialien üben beim Füllen, Pressen und Ausstossen eine starke Verschleisswirkung
auf die Rahmen aus und die letzteren sollen daher aus einem Verschleissbestandigen Material angefertigt werden. Weiter werden
die Fliesen unter Hochdruck gepresst und die Grundform und der Rahmen sollen imstande sein diesen Druck ohne nennenswerte Verformung
aufzunehmen, Y^ährend der Rahmen ohne nennenswerten Spielraum in die
Grundform hineinpassen soll. Wenn nämlich die Form unter dem Pressdruck
zuviel nachgibt, so federt sie nach dem Wegfall dieses Druckes zurück und übt auf die gepresste aber nur teilweise erhärtete Fliese
eine so grosse Kraft aus, dass die Fliese an den Rändern reissen kann.
Bei der weiteren Erhärtung bleiben diese Risse erhalten und die Fliese wird unbrauchbar.
Um diesen Anforderungen zu genügen werden in einer Fliesenpresse
denn auch aus zementiertem und gehärtetem Spezialstahl angefertigte
Rahmen verwendet,.die die Abmessungen der Fliesen bestimmen.
Die Herstellung dieser Rahmen ist schwierig und sie werden im allgemeinen aus Streifen Spezialstahl von wesentlich rechteckigem
Querdurchschnitt zusammengesetzt, welche als Sonderstreifen vorbearbeitet, zementiert und geschliffen und danach zu einem viereckigen
oder rechteckigen Rahmen zusammengeschweisst werden.
Das Schweissen erfolgt in einer Aufspannvorrichtung und es muss viel Sorgfalt darauf verwendet werden? dass die Streifen gut durchgeschweisst
werden, aber zugleich, dass beim Schweissen kein zuweitgehendes Anlassen der Ecken, und beim darauffolgenden Schrumpf keine
unzulässige Verformung oder eine zu hohe Spannung auftritt, während
die unumgängliche Strukturänderung in und neben der Schweisstelle
keine Schwächung bedeuten darf.
Das Herstellen von Rahmen nach dieser Methode ist kostspielig, während der Nachteil der Anlassung unvermeidlich ist, und zu einem
spateren Bruch fuhrende Härterisse nicht immer vermieden werden
können.
Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung dieser Rahmen, wodurch die Herstellung einfacher wird, die Ecken keiner Herabsetzung in
Qualität unterliegen, die Gefahren des Reissens und des Bruches beseitigt sind und eine Ausbesserung ohne viel Extramühe möglich ist.
Zu diesem Zweck bauen sich die Rahmen erfindungsgemäss aus
vollständig bearbeiteten Streifen auf, die mit Einschnitten und/oder geräumig dahineinpassenden Zapfen versehen sind, wobei die.'Zapfen in
den Einschnitten verleimt sind.
Es ist überraschend, dass mit Hilfe der anscheinend schwachen
Leimverbindung zwischen Einschnitten und Zapfen, die mit geräumigem Spielraum dahineinpassen,, sich doch ein Rahmen ergeben hat, der den
gestellten Anforderungen von Massgenauigkeit, auch hinsichtlich der
Winkelgeradheit der Ecken, besser genügt als ein zu einem monolytischen Ganzen zusammengeschweisster Rahmen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Rahmens naher erörtert.
Fig. 1a zeigt eine perspektivische Ansicht eines Rahmens,
Fig. 1b ein Detail einer Ecke.
Ein Rahmen für' eine Granitopflasterfliese von ungefähr 200 mm
im Quadrat setzt sich aus vier Streifen aus Spezialstahl zusammen.
Diese Streifen sind (vor ihrer Zusammensetzung) vollständig bearbeitet ,. zementiert , erhärtet und geschliffen worden.
Die beiden Enden eines Streifens 1 sind mit Zapfen 2 und 3 versehen. Eine Seitenfläche der Zapfen fällt mit der Seitenfläche
4 des Streifens 1 zusammen und die Zapfendicke ist der Hälfte der
Streifendicke ungefähr gleich.
Die Lange der hinausragenden Zapfenteile, berechnet von einer Massfläche 5 auf dem Streifen zwischen den Zapfen ab, ist der
Streifendicke nahezu gleich.
Ein zweiter Streifen 6 ist an beiden Enden mit Einschnitten
7 und 8, deren Weite ein wenig mehp beträgt als die Dicke der
dahineinpassenden Zapfen, und mit einem hervorragenden Nocken 9)
mittels dessen der Rahmen in der Grundform fixiert werden kann, versehen.
Die Streifen 1 und 6 sind mittels der Streifen 10 und 11 miteinander
verkuppelt. Diese Streifen besitzen an ihrem einen Ende ein Paar den Zapfen 2 und 3 in Streifen 1 entsprechender Zapfen 12
und 1J. Eine Seitenfläche der Zapfen fällt mit der inneren Seitenflache 1^f des Streifens zusammen, und die Zapfen ragen von einer,
einer Massfläche 5 entsprechenden, Massfläche 15 ab um ungefähr eine
Streifendicke hinaus.
An ihrem anderen Ende tragen die Streifen 10 und 11 Einschnitte 17 und 18, die den Einschnitten 7 und 8 entsprechen, und weiter
einen Trägernocken 19, der dem Nocken 9 entspricht.
Die Streifen werden, nachdem sie gehartet und geschliffen worden
und somit zum Zusammensetzen bereit sind, auf allen einander gegenüberkommenden Flächen mit Leim bestrichen und dann mit den Zapfen
in die Einschnitte eingefügt.
Zuerst werden die Streifen 10 und 11 mit dem Streifen 1 gekuppelt,
wobei der Abstand zwischen den Streifen 10 und 11 von dem Abstand zwischen den Massflächen 5 in dem Streifen 1 bestimmt ist.
Darauf wird der Streifen 6 auf die Streifen 10 und 11 geschoben, wobei der Abstand zwischen der inneren Seitenflache h des Streifens
1 und der inneren Seitenflache 16 des Streifens 6 von den Massflachen 15 bestimmt wird.
Das zwischen Zapfen und Einschnitten bestehende Spiel, wird an der Seite, die bei der Massführung eine entschiedene Rolle spielt,
weggedrückt und tritt an der nahe den Nocken 9 und 19 gelegenen Seite der Einschnitte 7 und 8 bzw. 17 und 18 hervor als ein mit
Leim angefüllter Schlitz.
•Jifenn die Leimverbindung richtig aufgebracht und ausgehartet
ist, hat sich ein Rahmen gebildet, der allen Anforderungen besser genügt als ein Rahmen, dessen zusammensetzende Streifen mittels
Schweissungen miteinander verbunden sind.
Wenn einer der Streifen beschädigt ist, so kann ein erfindungsgcmässer
Rahmen auf einfache /tfeise rekonstruiert werden, indem man
die Leimnahten zerbricht, statt des beschädigten Teiles einen neuen
Streifen anordnet und das Ganze aufs neue leimt. Solch ein Ausbesserungsverfahren
ist bei einem verschweissten Rahmen nahezu unmöglich.
Einer der besonderen Vorteile des Leimverfahrens ist noch, dass alle etwaigen Risse in den inneren Ecken j wo die inneren Seitenflächen
sich kreuzen, mit Leim ausgefüllt sind, wodurch das Eindringen von Zementmilch unmöglich ist. Bei verschweissten Rahmen
ist es besonders schwierig gerade diese Ecken straff und dicht zu bekommen, was immer wieder zu Anheftungen von Zement und Beschädigung
einer gepressten Fliese führt. Es leuchtet ein, dass auch andere als die hier dargestellten Formen von Zapfen und Einschnitten verwendet
werden können ohne dass das Gebiet der Erfindung verlassen wird.
Claims (3)
1. Rahmen für eine Fliese oder einen andern Teil, insbesondere für eine aus einem Gemisch von Zement, Sand, Wasser und einem wohl
oder nicht farbigen Füllstoff, wie Granitkornern, Marmorbrocken und anderen harten und/oder schönen Materialien hergestellte
Pflasterfliese, wobei der Rahmen sich aus vorbearbeiteten, im Querschnitt hauptsächlich rechteckigen Streifen aus Spezialstahl
zusammensetzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen mit Einschnitten und/oder mit geräumig dahineinpassenden Zapfen versehen
sind, wobei die Zapfen in den Einschnitten verleimt sind.
2. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Streifen an beiden Enden mit Zapfen und ein damit paralleler
Streifen an beiden Enden mit Einschnitten versehen ist, wahrend zwei andere Streifen an einem Ende mit den Zapfen des ersten Streifens
entsprechenden Einschnitten und an dem anderen Ende mit den Einschnitten des zweiten Streifens entsprechenden Zapfen versehen sind.
3. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seitenflache der Zapfen mit einer inneren Seitenfläche des Streifens
zusammenfallt.
k> Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine
Massfläche, bezüglich welcher der Zapfen eines Streifens hinausragt, an die innere Seitenfläche eines damit verbundenen Streifens
anschliesst„
5= Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an
einem Streifen an seinem mit Einschnitten versehenen Ende, Nocken zum Fixieren des Rahmens in einer Grundform vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE513008 | 1963-11-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908168U true DE1908168U (de) | 1965-01-07 |
Family
ID=5725654
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964N0016892 Expired DE1908168U (de) | 1963-11-12 | 1964-11-05 | Rahmen fuer eine fliese. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908168U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT16107U1 (de) * | 2017-07-14 | 2019-01-15 | Klemen Stefan | Herstellungsverfahren für Betonblöcke |
-
1964
- 1964-11-05 DE DE1964N0016892 patent/DE1908168U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT16107U1 (de) * | 2017-07-14 | 2019-01-15 | Klemen Stefan | Herstellungsverfahren für Betonblöcke |
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