DE1908153U - Eisstock. - Google Patents

Eisstock.

Info

Publication number
DE1908153U
DE1908153U DES48666U DES0048666U DE1908153U DE 1908153 U DE1908153 U DE 1908153U DE S48666 U DES48666 U DE S48666U DE S0048666 U DES0048666 U DE S0048666U DE 1908153 U DE1908153 U DE 1908153U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ice
stick according
shells
ice stick
stock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES48666U
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Dipl Ing Siegel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES48666U priority Critical patent/DE1908153U/de
Publication of DE1908153U publication Critical patent/DE1908153U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C11/00Accessories for skiing or snowboarding
    • A63C11/22Ski-sticks

Landscapes

  • Table Devices Or Equipment (AREA)

Description

Dipl.-Ing. KURT SCHELLHORN 8000 MÜNCHEN g, den 20.10.>f64
Patentanwalt Chiemgaustr. 104
Dipl. -Ing. Bruno Siegel Grünwald bei München Habermannstraße 4
Eisstock
Die Neuerung betrifft ein unter der Bezeichnung !! Eisstock " bekanntes Sportgerät, das dazu bestimmt ist, nach bestimmten Regeln auf einer glatten Eisfläche in Bewegung gesetzt zu werden. Es ist nicht identisch mit den sogenannten " Curling-Steinen ", die wegen ihres großen Gewichtes nicht aufgehoben und geworfen werden, wie der Eisstock, sondern lediglich über das Eis geschoben werden und mit welchen daher auch nach anderen Regeln gespielt wird.
Eisstöcke bestehen in der Segel aus dem eigentlichen kegelförmigen Eisstock-Körper, der auf seiner Unterseite eine unlösbare oder auswechselbare Gleitplatte
aus verschiedenartigem Holz trägt und aus dem auf seiner Oberseite ebenfalls fest oder auswechselbar befestigten Handgriff. Die Eisstock-Körper sind entweder massiv oder als Hohlform ausgeführt und sind an ihrem Umfang zur Erhöhung ihres Eigengewichtes mit einem Eisenring bewehrt, der gleichzeitig als Prallfläche dient.
Die bekannten Eisstöcke haben mehrere Nachteile: Spieler oder Zuschauer können verletzt werden, wenn sie von der Kante des Eisenringes getroffen werden, was beim Schwingen des Eisstockes geschehen kann oder wenn der Eisstock von der Bahn abkommt. Die scharfen Kanten des Ringes führen außerdem zu Beschädigungen anderer Eisstöcke, wenn diese oberhalb der Prallfläche getroffen werden.
Die in der Regel als Gleitfläche verwendete Holzplatte ist starkem Verschleiß ausgesetzt und wird verhältnismäßig sehr schnell rauh. Außerdem ist die Gleitfähigkeit sehr abhängig von den jeweiligen Eisverhältnissen und von der Art des für die Platte gewählten Holzes; daher die bekannte Ausführung von Eisstöcken mit auswechselbarer Gleitplatte.
Eisstöcke herkömmlicher Bauart haben in der Regel eine hochgezogene Bauform, wodurch der Schwerpunkt des Systems höher liegt, als es für eine optische Laufruhe des Eisstocks erforderlich ist.
Die aus Holz gefertigten Bisstock-Körper und ihre Laufflächen werden gedrechselt und ihre Griffe aus Holz geschnitzt. Durch diese lohnintensive Fertigungsart sind sie nicht nur teuer, sondern sie sind auch nicht in gleichmäßiger Qualität herstellbar, haben unterschiedliche Gewichte, können quellen und haben Form-Ungenauigkeiten.
Die herkömmlichen Eisstöcke sind in der Regel durch Parbringe markiert, welche sich verhältnismäßig rasch abnutzen und welche auf größere Distanzen schlecht zu erkennen sind.
Der !Teuerung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Eisstock zu schaffen, der diese Nachteile nicht aufweist. Neuerungsgemäß wird dazu vorgeschlagen, daß der Eisstockkörper aus zwei symmetrischen flaschen Halbschalen kreisförmigen Querschnitts besteht, die eine zentrische Ausnehmung aufweisen, in die das Griffstück so eingesetzt ist, daß es die beiden Schalen zusammenhalt. Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die
beiden Halbschalen aus glasfaserverstärktem Kunststoff, vorzugsweise aus Polyester, bestehen. Anhand der Zeichnung wird nachfolgend die !Teuerung in ihren Einzelheiten näher beschrieben.
Der den Gegenstand der Anmeldung bildende Eisstock ist entsprechend der anliegenden Zeichnung aufgebaut, YiTobei Figur 1 den Querschnitt darstellt und Figur 2 die halbe Ansicht von unten.
Der Eisstock-Körper besteht aus den beiden symmetrischen Halbschalen 1, welche an den hochgezogenen Rändern 2 erforderlichenfalls verstärkt sein und an ihrem Umfang zusätzliche YerStärkungsrippen 3 aufweisen können. An der Berührungsfläche der beiden Halbschalen ist zur Abdichtung ein Kunststoff-Köder eingelegt. Durch die zentrale Bohrung 5, welche nach außen sechskantförmig aufgeweitet ist, wird das Griffstück 6 eingeführt. Dieses trägt den Gewindering und wird durch die Kronenmutter 8 gehalten. Ein Splint 9 sichert den Griff vor dem selbständigen Aufdrehen. Die Abdeckkappe 10 schließt die obere Öffnung der zentralen Bohrung 5 ab. Das aus einem Metallrohr bestehende Griffstück 6 trägt am oberen Ende einen Kunststoffgriff 11. Der aus den beiden Halbschalen 1 gebildete Hohlraum 12 ist mit Beton gefüllt.
Wählt man eine runde geschlossene Hohlform, deren !Peststofffüllung aus Beton besteht, so "benötigt man keinen zusätzlichen Eisenring zur Erzielung des erforderlichen Gewichts, wodurch die Gefahr einer Verletzung ausgeschaltet oder doch weitgehend herabgesetzt wird. Glasfaserverstärktes Polyester ist sehr verschleißfest und besitzt Gleiteigenschaften, die jeder Holzart überlegen sind. Es besteht also eine weit geringere Abhängigkeit von der Beschaffenheit des Eises. Das Material wird im Betrieb nicht aufgerauht und kann auch nicht quellen, wodurch eine gute Formbeständigkeit gewährleistet ist. Außerdem ist bei glasfaserverstärktem Polyester die Außenhaut geradezu unverwüstlich, so daß ein Schutz der Prallfläche nicht erforderlich ist
Durch die Wahl einer flachen und gedrungenen Bauform und durch die Verwendung eines leichten, hohlen Handgriffes, z. B. aus Kunststoff, wird eine äußerst niedrige Lage des Gesamtschwerpunktes erzielt und damit eine optimale Laufruhe des Sisstocks erreicht. Dazu trägt ferner die Verwendung von Beton als Füllmaterial bei.
Die Gestaltung der Außenhaut des Eisstock-Körpers in Form vonzwei symmetrischen Halbschalen und die Wahl
von glasfaserverstärktem Polyester ermöglicht eine billigere Fertigung mit entsprechenden Preßformen, wobei die extrem hohe Festigkeit der Preßmasse und die evtl. vorgesehenen Versteifungsrippen eine solche Dünnwandigkeit der Außenhaut ermöglichen, daß damit ein niedriges Einsatzgewicht für den Körper gegeben ist.
Die Betonfiillung erbringt ebenfalls niedrige Materialkosten, wobei die Konsistenz und Haltbarkeit dieses normalerweise stoßempfindlichen Materials durch eine Einlage von Maschendraht erheblich gesteigert werden kann.
Das Eisstock-Spiel wird als Zweiparteien-Spiel gespielt. Die Eisstöcke müssen so markiert sein, daß die Positionen auch aus größerer Distanz leicht erkannt werden können. Glasfaserverstärktes Polyester läßt sich als Preßmasse einfärben, so daß also der Eisstock-Körper farbig hergestellt werden kann. Färbt man nun das Oberteil anders ein als das Unterteil, so sind je nachdem, wie der Griff angebracht ist, beim Spiel die für die Unterscheidung erforderlichen beibeiden Farbtöne weithin sichtbar. Natürlich kann auch nachträglich durch Umwechseln bzw. Umstecken des
Griffes die jeweils gewünschte Farbe eingestellt werden.
Die Formbgebung des Griffes schließlich erlaubt ein müheloseres Hochheben und Halten des Eisstockes, als dies bei den üblichen geraden oder nur leicht geschwungen geschnitzten Griffen der Fall ist.
Mit besonderem Vorteil verwendet man einen doppelt gekröpften Griff, dessen von der Hand umfaßter Endteil eine der natürlichen Lage der Pinger der geschlossenen Traghand entsprechende leigung besitzt.
8 Patentansprüche

Claims (8)

η a 7 F- .ί ι- τ ι η ρ -ί π Γ ; Q _ S chutzansprüche
1. Eisstock, der aus dem Eisstock-Körper und einem daran "befestigten Griff stück "bestellt, dadurch gekennzeichnet, daß der Eisstock-Körper aus zwei symmetrischen flachen Halbschalen kreisförmigen Querschnitts besteht, die eine zentrische Ausnehmung aufweisen, in die das Griffstück so eingesetzt ist, daß es die beiden Schalen zusammenhält.
2. Eisstock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Halbschalen aus glasfaserverstärktem Kunststoff, vorzugsweise Polyester, bestehen.
3. Eisstock nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der von den beiden Halbschalen umschlossene Hohlraum eine Peststofffüllung enthält.
4. Eisstock nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Peststofffüllung aus Beton besteht.
Q _
5. Eisstock nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den Beton ein Maschendrahtnetz eingeschwemmt ist.
6. Eisstock nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststofffüllung die beiden Halbschalen in ihrer Lage konzentrisch zusammenhält.
7. Eisstock nach einem der Ansprüche 1 his 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Halhschalen eine unterschiedliche Färbung haben.
8. Eisstock nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch einen doppelt gekröpften G-riff, dessen τοπ der Hand umfaßter Endteil eine der natürlichen Lage der Finger der geschlossenen Traghand entsprechende leigung besitzt.
DES48666U 1964-04-25 1964-04-25 Eisstock. Expired DE1908153U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES48666U DE1908153U (de) 1964-04-25 1964-04-25 Eisstock.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES48666U DE1908153U (de) 1964-04-25 1964-04-25 Eisstock.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1908153U true DE1908153U (de) 1965-01-07

Family

ID=33379454

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES48666U Expired DE1908153U (de) 1964-04-25 1964-04-25 Eisstock.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1908153U (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1678237A1 (de) Eishockey-Stock
DE2007748A1 (de) Handgriff für einen Skistock
DE1908153U (de) Eisstock.
DE7242976U (de) Skistock
DE2028850A1 (de) Spielgerat
DE476888C (de) Wurfspiel
DE4430476A1 (de) Tischtennisschläger
DE202008010030U1 (de) Ballwurfgerät für Hunde
DE1900150U (de) Eisstock.
DE2201248A1 (de) Schere mit auswechselbaren, biegsamen schneidblaettern
DE1867806U (de) Leichte handschere.
DE1876954U (de) Spielzeug mit sich rollend bewegenden gegenstaenden, insbesondere motorlose spielzeugautos, kugeln od. dgl.
DE8309409U1 (de) Wurfscheibe
DE19744975A1 (de) Blatt für einen Feldhockey-Schläger oder dergleichen
DE7013990U (de) Gliedermassstab.
DE2703905A1 (de) Zusammensetzspiel
DE3702410A1 (de) Eisstockstiel
DE7527071U (de) Giessform
DE7200950U (de) Schere mit auswechselbaren biegsamen schneidblaettern
DE7832657U1 (de) Schlagballspiel
DE20207085U1 (de) Brettspiel
DE7437016U (de) Handgeraet fuer ein ballspiel
DE1927546U (de) Spielzeug.
DE3619535A1 (de) Wurfspiel
DE7608619U1 (de) Schere