DE1908012U - Faltenbalgen. - Google Patents
Faltenbalgen.Info
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- DE1908012U DE1908012U DE1964W0033461 DEW0033461U DE1908012U DE 1908012 U DE1908012 U DE 1908012U DE 1964W0033461 DE1964W0033461 DE 1964W0033461 DE W0033461 U DEW0033461 U DE W0033461U DE 1908012 U DE1908012 U DE 1908012U
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- Germany
- Prior art keywords
- rollers
- bellows
- support
- roller
- bearing block
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- Expired
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- Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
Description
654*25.9.64
DlPL-ING. H. MlSSLlNG 63 Giessen, den 25.9.1964
^ PATENTANWALT Bismarckslralje 43
S/Fu 8043
Grünt er Y/einmann, Obertshs.ussn
Faltenbalgen
Die Erfindung "betrifft einen Faltenbalgen, vorzugsweise zum
Benutz der Gleitbahnen von .Terlczeugnascliineii, der aus mehreren
ATd schnitt en besteht, die über auf der zu schützenden G-I ei t bahn
sich abstützende Reiter miteinander verbunden sind und bei dem die leiter mit Sollen (Stützrollen)sum Abstützen des Balgengewiohtes
und mit Rollen (Führungsrollen) aur seitlichen Führung
des Balgens ausgerüstet sind, v/ob ei an jedem Reiter zwei Rollenpaare,
deren jedes aus einer Stützrolle und einer Führungsrolle besteht, vorgesehen sind.
Bei bekannten Faltenbalgen dieser Art sind die Rollen in der Symmetrieebene des Reiters angebracht. Bei dieser Rollenanordnung
können die Reiter verhältnisinässig leicht kippen, da die Koppachse
mit der Reiterebene zusammenfallt und senkrecht zu den kippend wirkenden Ausziehkräf-ten des Balgens liegt. Auch ist die
verwendbare Rollengrösse begrenzt, wenn, wie dies häufig der Fall
ist, die Abstützfläche für die Rollen verhältnisemässig hoch
liegt und mit Rücksicht auf die 3-esämtliche des 3algens der Rollendurchmesser
beschränkt bleiben muss.
Durcia die Erfindung soll nun ein Palteiabalgen vorgeschlagen werden,
der die Verwendung grosser Stützrollen bei insgesamt niedriger Bauhöhe des Balgens zulässt und bei dem die Heiter relativ
kippsicher abgestützt sind.
Der neuerungsgeiiiässe Balgen der eingangs genannten Gattung ist
dadurch, gekennzeichnet, dass mindestens die Stützrollen vorzugsweise
jedoch die Rollenpaare an verschiedenen Seiten des Reiters
angeordnet sind und dass mindestens die Stützrollen zwischen den
Reitern liegen»
Die erfindungsgeBlässe Anordnung der Rollen zwischen den Reitern
ergibt eine niedrige Bauhöhe,, wobei die Rollen trotzdem einen
Durchmesser haben können, der nur wenig kleiner als der Abstand zweier Reiter im zusammengedrückten Zustand des Balgens ist. Infolge
dieser kleinen Bauhöhe ist die Zippneigung an sich schon gering. Die Kippneigung wird aber durch das weitere Erfindungsmerkmal der gegenseitigen Versetzung der Stützrollen noch verbessert.
Die Erfindung gestattet die Verwendung von Stützrollen mit Durchmessern von 40 mm und darüber= Solche Balgen sind insbesondere
für schnell laufende Maschinen mit Vorschubgeschwindig— keiten von ca. 50 m/min, geeignet.
.'Jin weiterer Vorteil wird durch die seitliche Versetzung auch der
weniger I^ühruiigs roll en erzielt, da seitlich versetzte Pührungsrollen /
zum festklemmen an den Pührungsflachen neigen als nicht seitlich
versetzte Rollen. -3-
Bei einer vorzugsweise:! Ausfülirungsform sind die Rollen an.
Lagerböcken gelagert und jeder Lagerbock v/eist .eine Anschlagflüclie
auf 5 die den kürzesten Abstand zwisciien den Heitern festlegt»
Der Lagerbock erfüllt also zwei !Punktionen; Zum einen dient er als Tragar für die Rollen und zum anderen
als Anschlag für die Abstandshaltung und damit zum Schutz des Balgenmaterials, das durch zu starkes Zusammendrücken beschädigt
wer;"en könnte.
Aus der folgenden Beschreibung eines Ausführuiigsbeispieles gehen
in Verbindung mit der Zeichnung und den Ansprüchen weitere Einzelheiten der Erfindung hervor? es zeigen?
Abb.1 einen Querschnitt durch eine Gleitbahn mit aufgesetztem Balgen genass der Erfindung,
Abb. 2 einen 3-rundriss des Ba.lgens nach Abb.1, wobei jedoch
nur die Reiter gezeigt sind und das faltenbildende Balgenmaterial weggelassen ist,
Abb.3 einen gegenüber Abb.1 vergrösserten Ausschnitt im
Bereich des strichpunktierten Kreises III in Abb.1 und
Abb ο 4 eine Seitenansicht des Balgens in Sichtung des !Pfeiles
IV in Abb2, wobei auch diese Darstellung gegenüber Abb.2 vergrössert ist.
Durch den Balgen soll eine Gleitführung, bestehend aus den Prism
einführung en 1 und 1' (selbstverständlich kommen auch andere
Gleitführungen in Betracht) geschützt werden. Dieser Schutz wird
dadurcli erreicht, dass der insgesamt mit 2 bezeichnete Balgen
sicii über das gesamte Laschinenbett und damit auch über die
Pührungsbahnen 1, 1' hinweg erstreckt, iie Abb. 2 zeigt, hat
der Balgen mehrere -plat inar tig flach ausgebildete im allgemeinen
aus Stahlblech bestehende Reiter 3S die in Abb.2 ihre am nächsten
beieinanderliegende Stellung e inn e lim en» Zwischen je zwei Seitern
3 befindet sich der eigentliche faltenbalgen 4, der in Abb.2
nur strichpunktiert angedeutet ist»
An jedem Heiter 3 sind Lagerböcke 5? 5' mittels ITi et en 6, 6' befestigt«
Das vordere Ende 7 jedes Lagerbockes ist zugleich Anschlagfläche, die den kleinstmöglichen Abstand der Reiter 3
definiert. Wie besonders deutlich Abb.3 zeigt, sind in jedem
Lagerbock zwei Bolzen 8 und 9 befestigt« Jeder dieser Lagerbolzen besteht aus einem dünnen, als ITietstift dienenden Bereich
10, einem mittleren, als Lagerstelle dienenden Bereich 11 und einem äusseren, als axiale Sicherung dienenden Bereich 12. Jeder
Bolzen wird nach Aufstecken einer Rolle 13 bzw. 14 in Bohrungen
des Lagerbockes eingeschoben und die Bolzenenden werden bei 15, 15' vernietet. Jede Rolle ist axial einmal durch den Bolzenteil
12 Idzv/. 12' und zum anderen durch den Lagerbock selber gesichert.
Der arfindungsgemässe Paltenbalgen wirkt mit der Maschine wie
t zusammen»- - 5 ~
Seitlich der G-leitführungen 1 bzw. 1 ! sind rechteckige Leisten
16, 16' am Kaschinenbett vorgesehen. Die Oberseiten 17» 17'
dienen als Auflage der Stützrollen 15? die das G-ewicht des
Balgens abstützen» Die Innenseiten 18, 18' dienen als Anlauffläche
für die Pührungsrollen 14, 14', mit denen der Balgen
seitlich anläuft, wenn er von der Längsrichtung der G-leitbaJinen
1, 1' abzuweichen versucht, ",/ie der Grundriss nach Abb.2 zeigt
und auch aus Abb. 3 zu ersexien ist, untergreifen die Rollen 14
die Rollen 11 etwas. Die Rollen 13 können deshalb niemals mit
ihrer inneren Kante die Kante der Führungsleiste 16 bzw. 16'
überschreiten.
An den endseitigen Reitern 3 (in Abb.2 der oberste Reiter, der
in Abb.4 ganz links liegt) ist an einer Seite ein Anschlagstift 19 anstelle eines Lagerbockes 5 angebracht. Dieser Anschlagstift
ist erforderlich, da die Lagerböcke an den Reitern versetzt angeordnet
sind, so dass an der Stelle des Anschlagbolzens 19"von
Haus aus keine Anschlagstelle vorhanden wäre.
Vorteilhaft ist die Verwendung eines Kunststoffes als Rollenmaterial,
insbesondere hat sich der unter dem Hamen !I3ekamol" bekannte
Werkstoff als vorteilhaft erwiesen.
Abweichend vom dargestellten. Ausführungsbeispiel können auch
konische Rollen, insbesondere konische Führungsrollen vorgesehen
werden, wenn.die Führungsbahn entsprechend schräg geneigt ist,
Anstelle kegeliger Hollen könnten auch, schräggestellte Bolzen
und zylindrische Rollen verwendet v/erden. Letzteres hätte den
Vorteil besserer G-leitverhältnisse. Auch können die Führungsrollen 14j 14' im. G-egensatz zur zeichnerischen Darstellung mit ausseinliegenden Mihrungsflächen zusammenwirken. In diesem Pail bringt die Versetzung der Füiirungsrollen noch den zusätzlichen Vorteil, dass die Klemmneigung geringer ist als bei nicht ver— setzten Rollen.
und zylindrische Rollen verwendet v/erden. Letzteres hätte den
Vorteil besserer G-leitverhältnisse. Auch können die Führungsrollen 14j 14' im. G-egensatz zur zeichnerischen Darstellung mit ausseinliegenden Mihrungsflächen zusammenwirken. In diesem Pail bringt die Versetzung der Füiirungsrollen noch den zusätzlichen Vorteil, dass die Klemmneigung geringer ist als bei nicht ver— setzten Rollen.
Claims (8)
1. !faltenbalgen, vorzugs?/eise sum Schutz der Gleitbahnen von
■.ferkzeugmaBchinen, der aus mehreren Abschnitten besteht, die über
auf der zu schützenden Gleitbahn sich abstützende Heiter miteinander
verbunden sind und bei dem die Reiter mit Rollen (Stützrollen) zum Abstützen des Balgengewichtes und mit Rollen (Führungsrollen) zur seitlichen Führung des Balgens ausgerüstet sind, wobei
an jedem Reiter zwei Rollenpaare, deren jedes aus einer Stützrolle
und einer Führungsrolle besteht, vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindesims die Stützrollen (13, 13') vorzugsweise
jedoch die Rollenpaare (13? 14 bzw. 13'» 14-') an verschiedenen
Seiten des Reiters (3) angeordnet sind und dass mindestens die Stützrollen (13>
13') zwischen den Reitern (3) liegen»
2. Balgen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes
Rollenpaar (13» 14 bzw. 13', 14') an einem mit dem Reiter (3) verbundenen,
vorzugsweise angenieteten Lagerbock (5, 5') gelagert ist«
3. BaIgBn nach den Ansprüchen 1 und 2S dadurch gekennzeichnet,
dass die Stützrollen (13, 13') einen Durchmesser haben, der nur
wenig kleiner ist als der freie Zwischenraum zwischen zwei Reitern (3) bei zusammengedrücktem 3algen.
4^ Balgen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rollen aus Kunststoff bestehen, vorzugsv/eise aus dem unter dem
lam en "Bekamol" "bekannten Kunststoff, wobei der Kunststoff das
Rollenlager schmierende Einlagerungen aufweist,,
5. Balken nacii den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass jeder Lagerbock (53 5') eine Anschlagfläche (7) auf v/eist,
die den kürzesten Abstand zwischen benachbarten Heitern (3) fest
6. 3algen nach den Ansprüchen 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet,
dass jede Laufrolle (13, H) auf einem drei Bereiche (10, 11, 12)
verschiedenen Durchmessers aufweisenden Bolzen (8, 9) gelagert
ist, dessen dünnster Teil (10) in dem mit dem Seiter (3) verbundenen
Lagerbock(5) vernietet ist (bei 15? 15')? während die auf
dem Bereich (11) mittleren Durchmessers gelagerte Solle (13, I4)
durch den Bereich des gross ten Durchmessers .-(12, 12!) in axialer
Sichtung gesichert ist ο
7. Balgen nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die Laufrollen zylindrisch ausgebildet sind und die Laufrollenachsen senkrecht zueinander stehen.
8. Balgen nach Anspruch 7? dadurch gekennzeichnet, dass die
Führungsrolle (14* 14') die Stützrolle (.13? 13') etwas untergreift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964W0033461 DE1908012U (de) | 1964-09-25 | 1964-09-25 | Faltenbalgen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964W0033461 DE1908012U (de) | 1964-09-25 | 1964-09-25 | Faltenbalgen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908012U true DE1908012U (de) | 1965-01-07 |
Family
ID=33388815
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964W0033461 Expired DE1908012U (de) | 1964-09-25 | 1964-09-25 | Faltenbalgen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908012U (de) |
-
1964
- 1964-09-25 DE DE1964W0033461 patent/DE1908012U/de not_active Expired
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