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Straßenfahrzeug .mit einer auf Rollenketten mit Schutzfedern laufenden
Reihe von Fußträgern. Die Erfindung betrifft ein Straßenfahrzeug mit, einer auf
Rollenketten mit Schutzfedern laufenden Reihe von Fußträgern nach Patent 263040,
bei der eine Kette ° mit zwei oder mehreren nebeneinanderliegenden Rollenreihen
verwendet wird und je zwei hintereinanderliegende Rollen jeder Rollenreihe senkrecht.
zueinander stehen.
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Die Neuerung besteht darin, daß die gleichartigen Rollen zweier nebeneinanderliegender
Rollenreihen versetzt zueinander angeordnet sind und die Rollen, deren Achsen in
der senkrechten Ebene liegen, außerhalb der Kettenglieder gelagert sind, so daß
die Schutzfedern neben diesen Rollen Platz finden und der Abstand der hintereinanderliegenden
Rollen verringert 'wird. -Während also bei der bekannten Kettenart zwei Sätze Rollen
in verschiedenen Ebenen auftreten, da die Ebene des einen Satzes immer diametral
.durch die Rollen des anderen Satzes geht, sind bei der neuen Kettenkonstruktion
die Federbuchsen seitlich neben den Rollen des einen Satzes angeordnet und die Ebene
dieser Rollen geht hier nicht diametral durch die Rollen des anderen Satzes, sondern
ist nach einer Seite verschoben, so daß die Projektion eines Paares nebeneinanderliegender
Rollen auf eine rechtwinklig zur Kette liegende Ebene ein Kreuz bildet, dessen Querbalken
den senkrechten Balken ungleich teilt.
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Die Neuerung ist - sowohl bei einfachen Ketten der Art als auch bei
Doppel- und Preirollenketten anwendbar.
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In der Zeiclinung ist Fig. x eine Seitenansicht (zum Teil geschnitten)
,Fig.2 ein Grundriß einer Dreirollenkette mit der neuen Einrichtung, und die Fig.
3 und 4 sind die gleichen Darstellungen einer Doppelkette, Fig.-5 und 6 sind Schnitte
nach 5-5. bzw. 6-6 der Fig. 1 und 3, die Fig. -7 und 8 Schnittansichten, die die
zwischen. zwei gegeneinander sich bewegende Flächen eingeordneten Ketten veranschaulichen.
Die " Fig. g bis 17 stellen Einzelteile dar.
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Die Ketten-werden in der Hauptsache aus Einheits- oder Normalgliedern
oder -stücken zusammengesetzt, In den von einer in Winkelform gewalzten Stange abgeschnittenen
Block i (Fig. ix bis 13) sind zwei Löcher gebohrt,
das glatte Loch
2 und das Gewindeloch 3. Loch 2 dient zur Aufnahme des einzunietenden Zapfens 4
für die wagerechte Rolle 5', und in das Loch 3 wird'der Zapfen 6 für die senkrechte
Rolle 7 eingeschraubt und durch einen Splint 8 (Fig. 6) darin gesichert. Bei der
Doppelkette ist die Rolle 7 direkt auf dem Zapfen 6 (Fig. 6) angeordnet, dagegen
sitzen die senkrechten Rollen 7 bei der Mittelkette der Dreirollenkette (Fig. 2)
auf geflanschten Hülsen g (Fig. 5); die durch -eine Feder io auf dem Zapfen voneinander
gedrückt werden. Wollen sich die Rollen ,7 achsial verstellen, so gestatten dies
die Federn =o, ohne dabei unnötige Spannungen auf die Teile auszuüben, und sie bringen
die Rolle wieder in die Mittellage zurück, wenn der Seitendruck aufhört. Die anderen
Rollen können auch mit Federn für den gleichen Zweck versehen werden. Die Zapfen
der senkrechten Rollender beiden äußeren Ketten sitzen in den unten beschriebenen
Blechgabeln und nicht in Blökken i. Die Federbuchsen =i sind im Schnitt trapezoidisch
(Fig. i, 16) oder auch rechteckig (Fig. 3). Zwei Gegenseiten der Büchse passen in
Aussparungen-i2 des Blocks i (Fig. =i, 13) und besitzen Löcher zum Durchtritt der
Zapfen 4 der wagerechten Rollen. Die Federn 13 liegen gegen die Endseiten -der Büchsen
und andererseits gegen Gabeln 14, 15 aus Metallblech an, in deren Löcher 16 die
Zapfen 6 der senkrechten Rollen liegen. Die Gabeln 14 (Fig. g, =o) und
15 (Fig. 14, 15)
sind von gleicher Form, nur daß die Gabel 14 so viel
breiter ist, daß sie die Gabel 15 um-' fassen kann, wie aus Fig. 2, 4 bis 6 zu ersehen
ist. Die trapezoide Gestalt der Buchsen fi hat den Vorteil, daß dadurch der Unterschied
im Zusammendrücken der beiden Seiten der Feder verringert wird, wenn die Kette über
eine -Kurve geht, indem ein Unterschied in entgegengesetzter Richtung erzeugt wird,
wenn die Kette gerade geht. Es ist zu beachten, daß in beiden Ketten die wagerechten
Rollen oben nur wenig niedriger - als die senkrechten Rollen stehen, während sie
unten erheblich höher als die senkrechten Rollen liegen, d. h. die Höhenlage der
wagerechten Rolle zur senkrechten Rolle ist eine solche, daß die Projektion der
Rollen auf eine senkrecht zur Kettenbahn liegende Ebene ein Kreuzbild gibt, dessen
Querbalken den anderen Balken ungleich teilt (lateinisches Kreuz). Die wagerechten
Rollen erhalten zweckmäßig eine tonnenartige Form.
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Aus Fig. 7 ist die Verwendung der Dreirollenkette zur Reibungsminderung
zwischen zwei gegeneinander sich bewegenden Flächen zu ersehen. Die -eine Fläche
=7 hat die Gestalt einer Rinne, die andere, 18,. ist -eben und mit zwei Rippen =g
versehen.. " Die Rollen 7 laufen zwischen dem Boden der Rinne- i7 und der Fläche
i 8,-die ' Rollen 5 zwischen den Seiten der Rinne 17 und den Rippen =g. ' Die Ausführung
nach Fig. 8 ist der in Fig. 7 ähnlich, nur daß die Fläche 18 nur eine Rippe =g besitzt.