DE1906028C3 - Leitwerk fur Geschosse und Flug korper mit einer Einrichtung zur Über fuhrung der Flossen des Leitwerkes in ihre wirksame Stellung - Google Patents

Leitwerk fur Geschosse und Flug korper mit einer Einrichtung zur Über fuhrung der Flossen des Leitwerkes in ihre wirksame Stellung

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DE1906028C3
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    • F42AMMUNITION; BLASTING
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    • F42B10/00Means for influencing, e.g. improving, the aerodynamic properties of projectiles or missiles; Arrangements on projectiles or missiles for stabilising, steering, range-reducing, range-increasing or fall-retarding
    • F42B10/02Stabilising arrangements
    • F42B10/14Stabilising arrangements using fins spread or deployed after launch, e.g. after leaving the barrel
    • F42B10/18Stabilising arrangements using fins spread or deployed after launch, e.g. after leaving the barrel using a longitudinally slidable support member

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Description

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punkt des Geschosses und den Heckflossen. Darüber der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit
hinaus stützen sich die Flossen während der gesam- der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel dar-
ten Ausfahrbewegung an der schiefen Ebene ab, so gestellt ist. Im einzelnen zeigt
daß ein die Flugbahn des Geschosses ungünstig be- F i g. 1 perspektivisch den rückwärtigen Teil eines
einflussendes Flattern der Flossen nicht auftreten 5 Geschosses und
kann. F i g. 2 eine Einzelheit aus F i g. 1 in vergrößertem
Auf besonders einfache Art wird die schiefe Ebene Maßstab.
gebildet, wenn sie nach einem weiteren Merkmal der In F i g. 1 ist der rückwärtige Teil eines mit Heck-Erfindung der Mantel eines als rotationssymmetri- flössen versehenen Geschosses dargestellt, die wähscher Hohlkörper ausgebildeten Kegelstumpfes ist, io rend des Fluges aus ihrer Ruhplage in ihre Wirkstelder über einen zylindrischen Fortsatz am Geschoß- lung ausfahrbar sind. Von den insgesamt vier im boden befestigt ist. Winkel von 90 angeordneten Heckflossen sind in
Dies hat den Vorteil, daß die schiefe Ebene nicht der oberen Hälfte von F i g. 1 zwei Heckflossen in ih-
nur fertigungstechnisch günstig herstellbar ist, son- rer Ruhestellung und in der unteren Hälfte eine
dem daß das Innere des Kegelstumpfes beispiels- 15 Heckflosse in ihrer Wirkstellung dargestellt,
weise zur Aufnahme eines Rückstoßtriebwerkes Wie F i g. 1 zeigt, nimmt ein nur teilweise darge-
dienen kann, falls die Heckflossen auch bei Geschos- stellter Mantel 2 eines in einem Rohr 1 befindlichen
sen mit eigenem Antrieb, also bei Flugkörpern, Ver- Geschosses in noch näher zu beschreibender Weise
wendung finden sollen. Der hohle Kegelstumpf kann sowohl die Heckflossen als auch sämtliche für die
aber auch zur Aufnahme einer korrespondierenden 20 Überführung der Heckflossen aus ihrer Ruhelage in
Spitze eines anderen Geschosses dienen, was bei- ihre Wirkstellung notwendigen Bauteile sowie die zur
spielsweise notwendig ist, wenn eine Vielzahl von Verriegelung der Heckflossen in ihrer Wirkstellung
den Querschnitt eines Abschußrohres ausfüllenden erforderlichen Teile auf.
und in Längsrichtung hintereinander angeordneten Hierzu ist an einem Geschoßboden 3 über ein zy-Geschossen aus einem einzigen Abschußrohr auszu- 25 lindrisches Zwischenstück 4 ein Kegelstumpf 6, beistoßen sind. Für Abwurfkörper, die aus einem sich spielsweise durch eine hier nicht gezeigte Schraube selbst kurz nach dem Abwurf sprengenden Behälter befestigt, dessen Basis mit dem Ende des Geschoßausgestoßen werden, ist die erfindungsgemäße An- mantels 2 abschließt. Zwischenstück und Kegelordnung der Heckflossen ebenfalls gut geeignet. stumpf bilden hierbei ein einziges Teil. Der Kegel-
Die die Heckflosscn ausstellende Feder ist vor- 30 stumpf 6 ist als rotationssymmetrischer Hohlkörper zugsweise eine Druckfeder, durch die über das in an ausgebildet, dessen Mantel 7 sich im Bereich der Basich bekannter Weise als Ring ausgebildete Drjck- sis nach innen zu verdickt. In diesem Teil weist der stück die ausgefahrenen Heckflossen in einer Raste Mantel 7 eine Eindrehung 9 auf. die in noch näher zu kraftschlüssig gehalten sind. Da die Heckflosscn in beschreibender Weise als Raste zur formschlüssigen an sich bekannter Weise durch Schlitze im Geschoß- 35 Verriegelung der jeweils zugeordneten Heckflossen mantel geführt sind und zusätzlich auf der schiefen dient. Die dem Geschoßmantel 2 zugewandte Kante Ebene bzw. dem Kegelmantel, ist eine einwandfreie des Kegelmantels 7 ist abgeflacht, so daß der Kegel- und flatterfreie Überführung in die Wirkstellung ge- stumpf 6 uher den auf diese Weise gebildeten Bund währleistet. Die Stabilität jeder einzelnen Heckflosse 10 mit dem Geschoßmantc! 2. z. B. durch nicht dar- und deren exakte Führung wird schließlich dadurch 40 gestellte Schrauben, verbindbar ist.
gefördert, daß jede Heckflosse einen der Konfigura- Konzentrisch zu dem zylindrischen Zwischention des Kegelmantels und der Raste angepaßten stück 4 stützt sich an dem Geschoßboden 3 eine Flossenfuß aufweist. Zur Vergrößerung der aerody- Druckfeder 12 mit ihrem einen linde ab, die im darnamischen Wirkfläche weisen die Heckflossen je eine gestellten Ausführungsbeispiel Kegelfeder ist. Mit ihmit der Außenwandung des Geschosses korrespon- 45 rem anderen Ende liegt die Druckfeder 12 an einer dierende gekrümmte Endscheibe auf, wodurch das Eindrehung 13 eines Druckringes 14 an, dessen von Leitwerk aerodynamisch stabil wird. Erstrecken sich der Druckfeder abgewandte Seile an allen Heckflnsdiese Endscheiben beispielsweise über einen verhält- sen. sowohl in der Ruhe- als auch in der Wirkstcllung nismäßig großen Kreisbogen, so wird nicht nur eine anliegt.
große aerodynamisch wirkende Fläche erzielt, son- 50 Die mit dem Kegelstumpf 6 und dem Druckring 14 dem es werden gleichzeitig große gegenseitige Beruh- in Wirkverbindung stehenden Heckflossen, von derungsflächen zwischen benachbarten Geschossen ge- nen die hier sichtbaren eingefahrenen das Bezugszeischaffen. für den Fall, daß. wie bereits erwähnt, in chen 16 und die ausgefahrene das Bezugszeichen einer Querschnittsebene eines Abschußrohres eine 16 a tragen, bestehen jeweils aus einem eigentlichen Vielzahl von Geschossen vorgesehen werden soll. 55 radialen Flossenteil 17, einem Flossenfuß 18 und Die einzelnen Geschosse können in diesem Fall ohne einer senkrecht zum Flossenteil 17 angeordneten Beachtung von engen Toleranzen in das Rohr einge- Endscheibe 19. Die Endscheiben 19 sind derart gebracht werden, da die Heckflossen in jedem Fall von krümmt, daß sie der Konfiguration des Geschoßmandem zugeordneten Teil der Rohrwandung und den tels 2 entsprechen und in ihrer Ruhelage auf dem Gebenachbarten Geschossen in ihrer Ruhestellung gc- 60 schoßmantel auflieaen. Bezogen auf den Querschnitt halten werden. des Geschoßmantefs 2 erstrecken' sich die Endschei-
Die Führung der Heckflossen wird schließlich ben 19 über einen verhältnismäßig großen Kreisbo-
noch dadurch gesichert, daß das Druckstück der In- gen, so daß zwischen den einzelnen Endscheiben nur
nenwandung des Geschoßmantels angepaßte Füh- kleine Zwischenräume bestehen. Hierdurch wird bei
rungsflächen aufweist und gegen Verdrehung durch 65 gegebenem Querschnitt eine möglichst große acrody-
in die die flossenführenden Schlitze eingreifende Na- namische Fläche erzielt. Der radiale Flossenteil 17
sen gesichert ist. hat die Form eines Trapezes und ist durch einen zum
Alles Nähere über die Erfindung ergibt sich aus Heck des Geschoßmantels 2 hin aus Montagegründen
5 6
durchgehenden Schlitz 20 im Gcschoßmantel geführt. Zwischen den Ansätzen 25 weist der Druckring 14
Nach der Montage der Heckflossen sind die Schlitze vorzugsweise' zwei einander diametral gegenüberlie-
20 am rückwärtigen Ende durch den am Geschoß- gende Nasen 26 auf, vgl. F i g. 2, die in die schon ge-
mantel anliegenden Bund 10 des Kegelmantels 7 gc- nannten Schlitze 20 eingreifen und dazu dienen, den
schlossen. 5 Ring während der Ausstellbewegung zu führen.
Der quer zur Geschoßlängsachsc den Flossenteil Gleichzeitig ermöglichen sie auch sein lagegerechtes
17 beidseitig überragende Flossenfuß 18 ist so ausge- Einsetzen. Erwähnt sei noch, daß der Druckring 14
bildet, daß eine Nase 24 auf seiner der Kegclbasis auf seiner dem Geschoßboden 3 zugewandten Seite
zugewandten Seite in die korrespondierende Eindre- über diesen hinaus verlängert sein kann, so daß bei-
hung9 des Kegelmantels 7 in der ausgefahrenen Stcl- io spiclsweise durch ihn mit der Ausfahrbewegung ein
lung eingreifen kann, während seine dem Druckring Ohrwerk für einen Zünder bzw. eine ähnliche Siche-
14 zugewandte Kante eine Eindrehung 22 aufweist, rung betätigt werden kann.
die in der ausgefahrenen Stellung der Heckflossen Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
mit einer entsprechend ausgebildeten Kante 23 des Beim Ausstoßen des Geschosses oder des Flugkör-Druckringes 14 korrespondiert (vgl. F i g. 2). Der 15 pers aus dem Rohr 1 in Richtung des Pfeiles F wer-Druckring weist auf seiner den Heckflossen 16, 16 a den die auf dem Gcschoßmantel 2 mit ihren Endzugewandten Seite senkrecht zur Ringflächc vorste- scheiben 19 aufliegenden und von dem Rohr 1 gehalhend und in gleichen Abständen voneinander an- tenen Heckflossen 16 freigegeben und gleichzeitig geordnet vier Ansätze 25 auf, die eine kreisbogenför- schlagartig durch die Kraft der sich entspannenden mige Führungsfläche aufweisen und an der inneren ao Druckfeder 12 über den an allen Heckflossen angrei-Zylindermantclfläche des Geschoßmantels2 anlie- fenden Druckring 14 in ihre in Fig. 1 unten und in gen. Die zwischen den Ansätzen liegenden Ringteile F i g. 2 dargestellten Wirkstellung überführt, in der bilden die eigentlichen Druckflächen für das Ausfah- der Flossenfuß 18 mit der Nase 24 in die Eindreren der Heckflossen. Der Dfuckring 14 greift näm- hung 9 des Kegelmantels 7 aufläuft und außerdem lieh in der eingefahrenen Stellung der Heckflossen 16 as durch das Eingreifen der Kante 23 des Druckringes (F i g. 1, oben) an der Stirnseite 27 des Flossenteiles 14 in seine Eindrehung 22 formschlüssig gehalten ist. 17 oben an und gleitet bei der Ausfahrbewegung an Da die Druckfeder 12 auch in der ausgefahrener der Stirnseite 17 jeder Heckflossen entlang nach un- Stellung der Heckflossen diese über den Druckring ten, bis die Eindrehung 22 des Flossenfußes 18 in die 14 ständig belastet, sind die Heckflossen zusätzlicl abgesetzte Kante 23 des Druckringes 14 eingreift. 30 auch kraftschlüssig gehalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

  1. Schußrohres befindet, werden die Leitwerksteile in
    Patentansprüche· mrer eingefahrenen Lage gehalten. Sobald das Ge-
    * schoß sein Abschußrohr verläßt, bewegen die genannten Federn die Leitwerksteile in ihre ausgefah-1. Leitwerk für ein aus einem Rohr oder einem 5 rene Lage.
    Behälter auszubringendes Geschoß oder einen Eine solche Ausbildung des Leitwerkes beanauszubringenden Flugkörper, dessen Flossen sprucht viel Raum, da die einzelnen Platten in ihren durch Federkraft senkrecht zur Anströmrichtung Schlitzen sowohl die Stege der Leitwerksflächen als translatorisch ausfahrbar und in radialen Schiit- auch die sie austreibenden Federn aufnehmen müssen zen geführt sind, dadurch gekennzeich- io und darüber hinaus auch noch der Führung und HaI-n e t, daß die radialen Flossenleile (17) auf einer terung der Leitwerksflächen in ihrer ausgefahrenen in Richtung auf die Geschoß- oder Flug- Stellung dienen. Für kleine Geschoßdurchmesser läßt körper-Längsachse nach innen zu sich neigenden sich ein solches Leitwerk nicht realisieren,
    schiefen Ebene (6) geführt und in ihrer ausgefah- Für kleine Geschoßdurchmesser sind daher Heckrenen Stellung form- und kraftschlüssig gehalten »5 flössen bekanntgeworden, die um etwa radial zu sind. einem Flossenträger angeordnete Achsen schwenk-
  2. 2. Leitwerk nach Anspruch 1, dadurch gekenn- bar sind und sich im eingeklappten Zustand achszeichnet, daß die schiefe Ebene ein als rotations- parallel zur Längsachse des Geschosses bzw. zum Gesymmetrischer Hohlkörper ausgebildeter Kegel- schoßmantel erstrecken, wobei die Schwenkachsen in stumpf (6) ist, der über einen zylindrischen Fort- ao bezug auf die Flugrichtung des Geschosses hinten satz (4) am Geschoßboden (3) befestigt ist. liegen, vgl. deutsche Auslegeschrift 1 198 248.
  3. 3. Leitwerk nach den Ansprüchen 1 und 2, da- Eine derartige Anordnung und Ausbildung der durch gekennzeichnet, daß die die Heckflossen Heckflosscn bedingt jedoch eine verhältnismäßig (16) ausstellende Feder eine Druckfeder (12) ist, große Baulänge, so daß diese Anordnung für kleindurch die über ein in an sich bekannter Weise als »5 kalibrige Geschosse ebenfalls nachteilig ist. Das Aus-Ring (14) ausgebildetes gemeinsames Druckstück schwenken der Heckflossen um eine feste Achse hat die ausgefahrenen Heckflossen in einer Raste (9) auch den Nachteil, daß infolge des kleinen zur Verkraftschlüssig gehalten sind, fügung stehenden Hebelarmes zwischen Drehpunkt
  4. 4. Leitwerk nach den Ansprüchen 1 bis 3, da- und Kraftangriffspunkt ziemlich große Kräfte für das durch gekennzeichnet, daß jede Heckflosse (16) 30 Ausschwenken aufzubringen sind, was zu verhältniseinen der Konfiguration des Kegelmantels (7) mäßig großen und entsprechend schweren Druckfe- und der Raste (9) angepaßten Flossenfuß (18) dem führt. Derartig starke Druckfedern können jeaufweist. doch bei sehr kleinkalibrigen Geschossen nicht mehr
  5. 5. Leitwerk nach den Ansprüchen 1 bis 4, da- verwendet werden. Darüber hinaus ist die aerodynadurch gekennzeichnet, daß die Heckflossen (16) 35 mische Wirkung der ausgestellten Heckflossen unje eine mit der Außenwandung des Geschoß- günstig, da sie ständig ein Drehmoment erzeugen,
    oder Flugkörpermantels (2) korrespondierende Aufgabe der Erfindung ist es, ein Leitwerk der gekrümmte Endscheibe (19) aufweisen. eingangs genannten Art und seine Einrichtung zum
  6. 6. Leitwerk nach den Ansprüchen 1 und 5, da- Ausstellen so zu pestalten, daß ohne Verkleinerung durch gekennzeichnet, daß das Druckstück (14) 40 der aerodynamisch wirksamen Fläche eine günstige der Innenwandung des Geschoß- oder Flugkör- Raumausnutzung, insbesondere bei einem kleinkali· permantels (2) angepaßte Führungsflächen (25) brigcn Geschoß möglich wird, insbesondere also die und in die die Flossen führenden Schlitze (20) Flossen des Leitwerkes im Inneren des Geschosses so des Geschoßmantels eingreifende Nasen (26) auf- zu lagern, daß sie mit wenigen, kor-.truktiv einfachen weist. 45 Teilen und mit möglichst geringem Kraftaufwand in
    ihre wirksame Laje überführbar sind.
    Diese Aufgabe ist nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die radialen Flossenteile auf einer in Rich-
    tung auf die Geschoß- oder Flugkörper'ängsachse
    50 nach innen zu sich neigenden schiefen Ebene geführt und in ihrer ausgefahrenen Stellung form- und kraftschlüssig gehalten sind.
    Durch diese Ausbildung des Leitwerkes wird die
    Die Erfindung betrifft ein Leitwerk für ein aus Ausstellbewegung der Flossen aus einer senkrecht einem Rohr oder einem Behälter auszubringendes 55 zur Anströmrichtung gerichteten translatorischen BeGeschoß oder einen auszubringenden Flugkörper, wegung und einer entgegen der Flugrichtung gerichdessen Flossen durch Federkraft senkrecht zur An- teten.Bewegung zusammengesetzt. Dies hat den Vorströmrichtung translatorisch ausfahrbar und in radia- teil, daß bei der Ausfahrbewegung lediglich die len Schlitzen geführt sind. Masse der einzelnen Heckflossen zu bewegen ist,
    Ein bekanntes Leitwerk für ein aus einem Rohr 60 ohne daß irgendwelche Strömungswiderstände zu auszubringendes Geschoß besteht aus einem am überwinden sind. Diese Ausfahrbewegung wird dabei Heck angeordneten Leitwerksträger, der aus zwei von der das Geschoß umgebenden Luftströmung unkreuzweise angeordneten geschlitzten Platten besteht. terstützt, die in Ausfahrrichtung gegen den zugein den Schlitzen der Platten sind jeweils die von Fe- wandten Flossenquerschnitt drückt. Auch die Masdern beaufschlagten radialen Stege von zylinderman- 65 senträghcit wirkt in Richtung der Ausfahrbewegung, telförmigen Leitwerksflächen geführt, vgl. franzö- Durch das Versetzen der Flossen entgegen der Flugsische Patentschrift 556 302. richtung vergrößert sich schließlich die aerodyna-Solange das Geschoß sich innerhalb seines Ab- misch wirksame Hebellänge zwischen dem Schwer-
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