DE190551C - - Google Patents

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DE190551C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 50 c. GRUPPE
AUGUST von BEULWITZ in PILSEN.
angeordneter Quetschwalze.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Januar 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Zerkleinerungsmaschine für Trocken- und Naßmahlung mit einer Quetschwalze, welche in einem muldenförmigen, quer zur Walze schaukelden Trog angeordnet ist. Bei den bisherigen Zerkleinerungsmaschinen dieser Art ist die Walze in dem Troge lose gelagert und wird nur durch die Schaukelbewegung des Troges entsprechend der Füllung desselben hin und her geschwungen, wobei die Bewegung der Walze bei geringerer Trogfüllung größer als bei größerer Trogfüllung ist, wodurch natürlich das Leistungsvermögen der Maschine wesentlich beeinträchtigt wird.
Der Erfindung gemäß wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, daß die Walze in außerhalb des Troges angeordneten Lagern seitlich gelagert und von der Schaukelbewegung des Troges unabhängig zwangläufig in Drehung versetzt wird, wodurch die seitlichen, zur Aufnahme des Gutes dienenden, nach unten sich verengenden Räume zwischen Walze und Trog von der Füllung unabhängig stets gleich bleiben. Außerdem findet eine allseitig gleiche Abnutzung der Walze statt, und erfolgt die Zerkleinerung nicht nur durch Zerdrücken, sondern auch durch Zerreiben. Das Mahlgut wird dabei von einem Trogende zum andern durch die zwangläufig angetriebene Walze selbst in an sich bekannter Weise dadurch gefördert, daß der Umfang der Walzen mit schraubengangförmig verlaufenden Fördernuten versehen ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Fig. I im Längsschnitt und in Fig. 2 im Querschnitt dargestellt.
Die Walze 1 von beliebiger Länge ist am Umfange mit schraubengangförmig verlaufenden Nuten 2 versehen, um in an sich bekannter Weise das an dem einen Trogende bei A aufgegebene Material zum Auslauf B am anderen Trogende zu fördern. Der muldenförmige Trog 3 (Fig.'2) ist auf einer Achse 4 gelagert und mittels Zapfen 5 und Stange 6 mit einem Exzenter 7 derart gekuppelt, daß bei dem Umlauf des letzteren der Trog hin und her geschwungen und die seitlichen Zwischenräume zwischen der Walze I und Trog 3 abwechselnd erweitert und verengt werden. Die Walzenzapfen ruhen in Gleitlagern 8, welche unter der Wirkung, starker Federn 9 stehen, um bei allmählicher Überfüllung des Troges die nach oben ausweichende Walze rascher in die ursprüngliche Lage zurückzubringen. Der Antrieb der Maschine erfolgt mittels Stirnradvorgeleges 10 und Riemenscheibe 11.
Das bei A in den Trog aufgegebene Mahlgut wird bei Verengung des Zwischenraumes C allmählich zerdrückt und durch die Reibung der Walze in den Zwischenraum D mitgenommen, wo das Mahlgut weiter zerkleinert und bei Verwendung verschiedener Materialien auch innig gemischt wird. Durch die stetige Materialzufuhr und die schrauben-
gangförmigen Nuten des Läufers wird das Mahlgut allmählich zum Auslaufe geschoben, wo es in einer seitlichen Rinne 12 abgeführt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Zerkleinerungsmaschine mit in einem muldenförmigen, schaukelnden Troge angeordneter Quetschwalze, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze seitlich gelagert ist und von der Schaukelbewegung des Troges unabhängig zwangläufig in Drehung versetzt wird, zu dem Zwecke, die Bewegung der Arbeitsflächen gegeneinander unabhängig von dem Füllungsgrad des Troges zu machen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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