DE1901934U - Gehaeuse mit verriegelungsvorrichtung, insbesondere fuer fotografische kameras. - Google Patents

Gehaeuse mit verriegelungsvorrichtung, insbesondere fuer fotografische kameras.

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DE1901934U
DE1901934U DEL37213U DEL0037213U DE1901934U DE 1901934 U DE1901934 U DE 1901934U DE L37213 U DEL37213 U DE L37213U DE L0037213 U DEL0037213 U DE L0037213U DE 1901934 U DE1901934 U DE 1901934U
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DE
Germany
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bolt
housing
locking
locking device
spring
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Expired
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DEL37213U
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Ernst Leitz Wetzlar GmbH
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Ernst Leitz Wetzlar GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B73/00Devices for locking portable objects against unauthorised removal; Miscellaneous locking devices
    • E05B73/0082Devices for locking portable objects against unauthorised removal; Miscellaneous locking devices for office machines, e.g. PC's, portable computers, typewriters, calculators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Eiegelvorriclitung insbesondere für das Geiiäuse einer fotografiseilen Kamera.
Es sind Riegelvorriclitungen für fotografische Kameragehäuse bekannt, bei denen der Riegel unter einem Federdruck steht, der ihn ständig in Schließstellung drückt. Dadurch ist ein Öffnen des Gehäuses nur möglich, wenn der Riegel -während des Öffnungsvorganges gegen die Kraft der Feder zurückgedrückt gehalt en wird.
Zur Verbesserung dieser bekannten Torrichtung wird nunmehr eine Riegelvorrichtung vorgeschlagen, bei welcher der in eine Offen- und eine Geschlossen-Stellung Verschiebare iliegel in dem einen Gehäuseteil angeordnet ist, während ein federbelasteter und den Riegel bei aufeinanderIiegenden Gelläuseteilen wahlweise in der Offen- oder in der Geschlossenstellung rastender Rastbolzen zusammen mit einer ihn in Schließstellung drückenden Feder in dem anderen Gehäuseteil angeordnet 1st. IDrfindungsgemäß sind der PdLegel mit einer Dachkante und der Rastbolaen mit einem konisch geformten 3nde versehen, das wechselweise an der einen, oder der anderen Dachfläche des Riegels anliegt. Außerdem besitzt der Riegel noch exne Stützfläche, mit der er
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sich an der Gehäusewand abstützt, wodurch er weitgehend gegen Verbiegen geschützt ist.
Es ist ein besonderer Vox"teil der erfindungsgemäßen Gehäuseverriegelung, daß bei derselben dex- Riegel durch einen Fingerdruck aus der Geschlossen—Ras "festellung in die Offen-Raststellung überführt werden kann, in der er durch den Rastbolzen ohne weitere Krafteinwirkung des Fingers gehlsten wird. Beide Hände des Benutzers . sind daher für die Öffnung des Gehäuses frei. Sind die Gehäuseteile geöffnet, so springt der Riegel in die Raststellung zurück, aus der er bei erneutem Schließen der Gehäuseteile durch einen festen Steg am Gehäusedeckel soweit verdrängt wird, daß dieser Steg am Riegel vorbeigleiten und letzterer dann nach
Art eines Schnappverschlusses hinter diesen einfallen
kann.
In der Zeichnung ist die Erfindung am Ausführungsbeispiel eines zweiteiligen, durch Auseinanderziehen zu öffnenden ICameragehäuses dargestellt. Ss seigen:
Figur 1 Sine schematische Ansicht des Ge
häuses in geschlossenem Zustand teilweise geschnitten mit einer Riegelvorrichtung in Schließstellung;
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Figur 2 einen Schnitt durch, die .Riegelvorrichtung der Figur 1 in Höhe II-IJ,
Figur 3 die RiegeIvorrichtung wie in Figur 1, jedoch geöffnet.
Das Oberteil eines ϊ-Iameragehäuses ist mit 1 und das Unterteil mit 2 bezeichnet. Das Gehäuse läßt sich durch Verschieben eines Teiles zum anderen in Richtung senkrecht zur optischen Achse öffnen.
Arn Unterteil 2 ist ein. Riegel 3 um einen Zapfen 4 schwenkbar. ο Der Riegel ist abgewinkelt, und der abgewinkelte Teil 3a ist mit einem Ausbruch 5 und einer Stützfläche 6 versehen. Mit letzterer stützt sich der Riegel gegen die Innenseite des Unterteiles 2 ab.
Der Riegel 3 und der Zapfen k sind in einer Kalotte 2a des Unterteiles 2 untergebracht, um die glattflächige äußere Form des Gehäuses nicht zu unterbrechen. Der lange Teil des Riegels 3 liegt dabei auf der Außenseite der Kalotte, während der Teil 3a durch, einen Ausbruch 7 in das Gehäuseinnere ragt. Um diesen Ausbruch 7 in jeder Stellung ο des Hiegels gegen Lichteinfall verdeckt zu halten, ist der Riegel von einer Deckkappe 8 umgeben, die auf ihrer Unterseite von einem Plättchen 9 abgeschlossen wird, durch deren Ausbruch 1o ebenfalls der Riegel 3 mit seinem Teil 3a ragt.
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Im Oberteil 1 des Gehäuses ist ein Steg 11 ausgebildet, der mit dein Riegel 3 zusammenarbeitet. Ferner trägt das Oberteil einen federbelasteten Rastbolzen 12 sowie eine Blattfeder 14, die in geschlossenem Zustand des Gehäuses ebenfalls auf den Riegel 3 einwirkt.
Bei geschlossenem Gehäuse liegt der Rastbolzen 12 mit seiner konischen Spitze 12a gegen eine schräge Dachfläche des Riegelteils 3a. An diesem liegt ebenfalls die Blattfeder 14 an, und beide Bauelemente drücken den Riegel 3 gemeinsam in Riegelstellung, d.h. in Figur 1 nach, rechts, in welcher in den Ausbruch, 5 am Teil 3a der Steg 1 1 eingreift und so beide Gelläuseteile miteinander verriegelt hält.
Um die Verriegelung aufzuheben schiebt der Benutzer den Riegel 3 in eier Darstellung der Figur 1 nach links. Ss geschieht dies durch seitlichen Druck auf die Deckkappe 8, die über das Plättchen 9 den Riegel 3 mitnimmt. Gegen die Einwirkung des gefederten Rastbolzens 12 und der Blattfeder i4 drückt der Riegelteil 3a dabei in seine andere Raststellung, in welcher das konische Rastbolzenende an der anderen schrägen Dachfläche des Teiles 3a anliegt und der Ausbruch 5 aus dem Bereich des Steges 11 zurückgezogen ist. In dieser Offen - Stellung ist der Riegel 3 ebenfalls gerastet, und derart festgelegt, daß der Benutzer nunmehr beide Hände frei hat, um die Gehäuseteile auseinander zu ziehen.
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Tienn dies geschieht, so gleitet zunächst die schräge Dachfläche des Teiles 3a vom Rastbolzen 12 ab, -während die Blattfeder 14 noch am Teil 3a anliegt. Die Blattfeder 14 kann daher den Riegel 3 wieder in Richtung der Geschlossen-Stellung drücken, ohne jedoch eine erneute Verriegelung herbeiführen zu können, da der Riegel sich inzwischen nach unten bewegt hat.
Diese Rückwärtsbewegung des Riegels. 3 dient vielmehr dazu, den Schließvorgang vorzubereiten. Durch diese Bewegung ge^- langt nämlich die Dachkante am Teil 3a wieder in den Bereich rechts der Llonusspitze 12a wie auch in Figur 1 dargestellt. ¥erden die Gehäuseteile nun wieder zusammengeschoben, so legt sich der Rastbolzen 12 von vorneherein gegen die linke schräge Dachflächeund drückt den Teil 3a in die Riegelstellung. Dies geschieht zunäclist unter Zusammendrückung der Rastbolzenfeder, da in der ersten Bewegungsphase der Steg 11 noch am Teil 3a anliegt, wobei aber der Rastbolzen 12 immer noch auf die linke Dachfläche des
wenn dann
Teiles 3a drückt ,\| jedoch der Steg 11 in den Bereich des Ausbruches 5 gelangt, so springt der Riegel 3,mit Teil 3a vor und führt die Verriegelung nach Art eines Schnappverschlusses herbei. Die Verriegelung des Gehäuses erfolgt somit ohne jede weitere Einwirkung seitens des Benutzers, lediglich durch Zusammenschieben der Gehäuseteile.
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rfar der Verschluß entriegelt worden, ohne daß eine Öffnung des Gehäuses erfolgte, so kann eine erneute Verriegelung in einfacher Tieise dadurch herbeigeführt werden, daß die Deckkappe 8 mit Plättchen 9 und Riegel 3 durch Fingerkraft wieder in die Geschloss en-Stellung gedrückt werden.

Claims (3)

Ansprüche
1. Riegelvorrichtung mit einem in eine Offen- und eine Geschlo ssen- St ellung verschiebbaren Riegel insbesondere für das Gehäuse einer fotografischen Kamera, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (3) in dem einen Gehäuseteil angeordnet ist, während ein federbelasteter und den Riegel (3) frei aufeinanderliegenden Gehäuseteilen (1,2) wahlweise in der Offen- oder in der Gesclilossen-Stellung rastender Rasfbolzen (12) zusammen mit einer den Riegel (3) in Schließstellung drückenden Feder (i4) in dem anderen Gehäuseteil angeordnet sind.
2. Riegelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (3) Dachflächen besitzt, an denen das konisch geformte Ende (12a) des Rastbolzens (12) wechselweise anliegt.
3. Riegelvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (3) eine Stützfläche (6) besitzt, mittels derer er sich an der Gehäusewand abstützt .
DEL37213U 1964-05-21 1964-05-21 Gehaeuse mit verriegelungsvorrichtung, insbesondere fuer fotografische kameras. Expired DE1901934U (de)

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