DE190165C - - Google Patents

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DE190165C
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DE
Germany
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ticket
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control
movement
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DENDAT190165D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K3/00Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
    • B41K3/62Details or accessories
    • B41K3/66Safety devices, e.g. for preventing extraction of copy matter before completion of stamping operation

Landscapes

  • Controlling Sheets Or Webs (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JVl 190165 KLASSE15 h. GRUPPE 5,
JEAN GOEBEL in DARMSTADT.
Die bisherigen Einrichtungen für Kontrollvorrichtungen bei' Druck-, Numerier-, Stempel- und Zählmaschinen sind im allgemeinen dadurch gekennzeichnet, daß dem Billett die Rolle zufällt,- die Kontrollvorrichtung in Bewegung zu setzen, und es wird die unrichtige oder richtige Lage des Billetts durch die Kontrollvorrichtung angezeigt.
Bei der nachfolgend beschriebenen Neuerung wird ein anderer Weg eingeschlagen, indem die Kontrollvorrichtung stetig,, d. h. bei jedem Arbeitsgange,, von der Maschine aus bewegt wird, oder indem bei jedem Arbeitsgange' die Kontrollvorrichtung zur Ausfüh-
rung einer Bewegung, von der Maschine ausgelöst wird, und das Billett hat nur die Aufgabe, diese von der Maschine eingeleitete oder ausgelöste Bewegung des Kontrollorgans aufzuhalten, wobei seine richtige Lage oder seine
richtige Bewegung maßgebend dafür ist, ob die Kontrollvorrichtung: wirklich als solche in Wirkung tritt,· d. h. die Maschine oder einzelne Teile derselben auslöst oder zum Stillstand bringt.·
Natürlich kann die Wirkung entgegengesetzt,d.- h. derart sein,, daß die Kontrollvorrichtung jederzeit ihre Bewegung bis ztt Ende führt, und daß nur dann,- wenn die Vollendung dieser Bewegung durch die Lage des Billetts gehemmt oder gestört wird, die Auf erbetriebsefzung der Maschine stattfindet. Diesen beiden Möglichkeiten schließt sich noch eine dritte an, nämlich die,, daß das Billett nacheinander zwei Kontrollvorrichtungen durchläuft, von denen die erste den Gang der Maschine nur dann hemmt, wenn ein zugeführtes Billett in einem bestimmten Zeitpunkte sich nicht in richtiger Lage befindet, dagegen den Gang der Maschine nicht stört, wenn das Billett richtig liegt oder aber ein Billett überhaupt nicht zugeführt worden ist, während die zweite Kontrollvorrichtung in letzterem Falle das Stillsetzen der Maschine oder eines Teiles derselben bewirkt.
Im nachfolgenden soll die Anordnung, die selbstverständlich der verschiedensten Ausführung fähig ist, in drei Beispielen erläutert werden.
Die Fig. 1 und 2 der Zeichnung zeigen in schematischer Darstellung als Längsschnitt und" Aufsicht eine Ausführungsform, bei der das Billett durch seine richtige Lage an einer bestimmten Stelle das Inwirkungtreten der auf Stillsetzung der Maschine hinwirkenden Kontrollvorrichtung verhindert. .
Vom Stapel 1 wird das Billett durch Vorschubfinger 2 in die in Fig. 1 dargestellte Lage gebracht. Im Wege des Billetts liegt ein Sperriegel 3, der durch eine mit Ausschnitt 4 versehene Scheibe ξ derart gehalten wird, daß eine in ihm befindliche Nut 6 das vom Vorschubfinger 2 vorgeführte Billett aufnimmt, wenn der Vorschub des Billetts ordnungsmäßig erfolgt. In dem Augenblicke, wo das Billett in die Nut 6 hineinreicht, verliert der' Sperriegel 3 seinen Halt durch die Scheibe 5 dadurch, daß er sich über der in dieser befindlichen Aussparung 4 befindet. Es
ist ersichtlich, daß der Schieber ohne weiteres in diese Aussparung 4 hineinfällt, wenn' er hieran nicht durch das in seiner Nut 6 liegende . Billett B gehindert wird. Diese Verhinderung tritt beim regelmäßigen Arbeitsgange der Maschine, d. h. bei ordnungsmäßiger Zufuhr des Billets, immer ein. Kommt aber das Billett nicht so weit, wird es also nicht genügend weit vorbewegt oder versagt die Zuführungsvorrichtung überhaupt, so fällt der Sperrriegel 3 in die Aussparung 4 hinein, hält also die Scheibe S fest. Denkt man sich diese z. B. mit einer Ausrückkupplung angetrieben, so würde die zwangsweise Stillsetzung der Scheibe 5 das Ausrücken des gesamten Maschinenantriebs bewirken können. In'Fig. 1 der Zeichnung ist dargestellt, wie die Scheibe 5 mit dem Vorschubfinger 2 durch Kurbel 7 und Stange 8 verbunden ist, wie also, abgesehen von der gesamten Stillsetzung der ganzen Maschine, ein einzelnes Organ, nämlich der Vorschubfinger 2, an der Bewegung verhindert wird. Aus Fig. 2 ist die Anlage der ' Maschine schematisch im Grundriß zu ersehen. Das in richtige Lage durch den Vorschubfinger 2 gebrachte Billett B. wird von einem zweiten Vorschubfinger 9 unter eine Druckvorrichtung D geschoben und gelangt dann durch Nachschub eines weiteren Billetts unter einen Stempel 6", um schließlich in den bekannten Ablegekanal K zu fallen. Statt das Billett vom Stapel zu nehmen, kann auch eine Papierbahn von einer Rolle abgewickelt werden, wobei dann eine Schneidvorrichtung das in richtiger Lage angekommene vordere Ende derselben als Billett abschneidet.
Bei der beschriebenen Anordnung, die nur ein Ausführungsbeispiel ist und in verschiedenster Weise abgeändert \verden kann, wird die Hemmung des Kontrollorgans durch das in richtiger Lage befindliche Billett bewirkt.
Es läßt sich eine Kontrolle auch dadurch
herbeiführen, daß das seine richtige Lage nicht erreichende Billett als Führungsglied oder Hemmnis auftritt. So ist in Fig. 3 eine Ausführungsform für diesen Fall dargestellt. Von dem Stapel 1 wird wie bei der ersten Ausführungsform das Billett B vom Vorschubfinger 2 fortgeholt. Hierbei muß das Billett unter einer von Kurbel 10 bewegten Fühlereinrichtung hinwegwandern, die derart angeordnet ist, daß sie ihren Hin- und Hergang störungsfrei beenden kann, wenn das Billett in vorgeschriebener Weise seinen Weg zurücklegt. Tritt aber eine Störung ein, derart, daß das Billett nicht zur richtigen Zeit der Fühlereinrichtung ausgewichen ist, so wird diese in ihrer Bewegung gestört. Es trägt die Kurbel 10 mittels Stange den aus den beiden Teilen 11 und 12 bestehenden Taster. Die beiden Teile 11 und 12 sind mittels einer Trag-" feder. miteinander verbunden und mit elektrischen Kontakteinrichtungen derart versehen, daß die beiden gegenüberliegenden Enden der Teile 11 und 12 bei der Berührung miteinander eine Stromleitung schließen. Ist das Billett nicht genügend weit vorgewandert, befindet es sich also noch im Wege der hin- und hergehenden Bewegung des Fühlers, so stößt der Teil 12 auf das Billett und kommt mit dem Teil 11 in Berührung. Hierdurch wird der Strom der Batterie 13 geschlossen, und.es kann dadurch eine Ausrückeinrichtung 14 zur Wirkung oder z. B. auch eine Klingel zum Anschlagen gebracht werden. '
Es ist ersichtlich, daß eine derartige Einrichtung nur wirksam ist, wenn ein Billett falsch geführt wird. Entfernt aber der Vorschubfinger 2 gar kein Billett vom Stapel 1, so tritt die Fühlereinrichtung· nicht' in Wirkung, es würde also dann ein falsches Anzeigen der Zählvorrichtung, der die Billette auf ihrem weiteren AVege zuwandern, möglich sein. . ■
Es läßt sich aber auch dieser Nachteil beseitigen, wenn man die Kontrollierung in zwei Phasen zerlegt, nämlich derart, daß man von dein unrichtig wandernden Billett aus eine Hemmung herbeiführt, außerdem aber noch eine zweite Einrichtung vorsieht, die in Tätig-' keit tritt, wenn ihr ein Billett nicht zugeführt wird. Man hat also sozusagen eine Kontrolle der ersten Kontrolle.
In Fig. 4 ist schematisch eine solche Einrichtung angegeben, bei der einerseits das falsch wandernde und zur Unzeit an einem bestimmten Orte befindliche Billett hemmend auftritt und auf Stillsetzung der Maschine oder einzelner Organe einwirkt, und bei dem anderseits das richtig laufende Billett in der zweiten Phase seiner Behandlung eine zweite Kontrollvorrichtung an der "Durchführung ihrer Bewegung hindert.
Vom Stapel 1 wird das Billett B mittels Vorschubfingers 2 abgenommen und auf eine Klappe 14 geführt. Diese Klappe 14 wird von ' einem Drehhebel 15 getragen, der um eine Achse 16 schwingt. Je nachdem sich dieser Hebel in seiner Links- oder Rechtslage befindet, ist die Klappe 14 angehoben oder niedergelegt. Auf der Klappe 14 ist ein Block 17 · mit einer Durchgangsöffnung vorgesehen. Die Bewegungsübersetzung ist derart getroffen, daß der Schlitz im Block 17 sich in der Bewegungsrichtung des Billetts befindet, wenn dieses vom Vorschubfinger 2 herange- ' führt wird. Vollendet der Vorschubfinger 2 in ordnungsgemäßer Weise seine Bewegung, so wird das Billett B auf die Klappe 14 geschoben ; bleibt jedoch das Billett etwas
zurück, so liegt es teilweise noch auf dem Tisch 18 auf; da es sich anderseits aber noch im Block 17 befindet, so ist eine Niederbewegung der Klappe 14 nicht möglich. Diese Bcwegungsverhinderung kann dazu ausgenutzt werden, ein Stillsetzen der Maschine herbeizuführen, wozu sich verschiedene Einrichtungen benutzen lassen. Kommt kein Billett zum Block 17, so bewegt sich die Klappe 14 mit dem Armhebel 15. nieder. Die Klappe 14 weist eine Durchtrittsöffnung 19 auf, die im Wege einer durch die Stange 20 getragenen Rolle 21 sich befindet. Die Stange. 20 ruht in ähnlicher Weise, wie es bei der Ausführungsform nach Fig. 1 mit der Stange 3 der Fall ist, .auf einer Scheibe 5, die mit einer Aussparung 4 versehen ist. Tritt die Aussparung 4 unter das Ende der Stange 2 und ist ein Billett nicht vorhanden, so fällt die Stange 20 in die Aussparung 4 hinein und bringt dadurch eine Verriegelung hervor.
In diesem zweiten Teile der Kontrolle kann die zweite Kontrollvorrichtung ζ. Β. dadurch von dem Billett selbst beeinflußt sein, daß man einen Taster auf der Klappe 14 aufruhen läßt. Ist das Billett nicht vorhanden, so schließt der Taster einen Kontakt, kommt dagegen ein Billett in die zweite Hälfte des Arbeitsganges, so verschiebt dieses den Taster und letzterer schließt den Kontakt nicht mehr.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Kontrollvorrichtung für Druck-, Numerier-, Stempel- und Zählmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das von der Maschine in Bewegung gesetzte oder zur Ausführung einer Bewegung ausgelöste Kontrollorgan in seiner Wirkung durch das Billett gehemmt oder gestört wird, so daß das für jeden Arbeitsgang der Maschine ermöglichte Stillsetzen derselben nur dann erfolgt, wenn eine Unregelmäßigkeit in der Billettzuführung eintritt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei unregelmäßig zugeführtem Billett oder bei Aus-, Setzung der Zuführung die Hemmung des Kontrollorgans und damit die Auslösung der Maschine oder eines Teiles derselben eintritt. ■
  3. 3. Vorrichtung" nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Billett zwei Kontrollvorrichtungen beeinflußt, und zwar, derart, daß das eine Kontrollorgan durch die falsche Lage des Billetts bei der Zuführung in seiner Wirkung gehemmt wird, während das andere in Wirkung tritt, wenn ein Billett sich nicht zur. bestimmten Zeit oder überhaupt nicht in seiner Bewegungsbahn befindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. "
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EP2202086A1 (de) 2008-12-23 2010-06-30 Kudos Finder Trading Co., Ltd. Spender mit an mehreren Seiten angeordneten Federn zum Ausgeben von selbstklebenden Notizzetteln

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