DE202007C - - Google Patents

Info

Publication number
DE202007C
DE202007C DENDAT202007D DE202007DA DE202007C DE 202007 C DE202007 C DE 202007C DE NDAT202007 D DENDAT202007 D DE NDAT202007D DE 202007D A DE202007D A DE 202007DA DE 202007 C DE202007 C DE 202007C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
organ
control
control device
certain
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT202007D
Other languages
English (en)
Publication of DE202007C publication Critical patent/DE202007C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K3/00Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
    • B41K3/62Details or accessories
    • B41K3/66Safety devices, e.g. for preventing extraction of copy matter before completion of stamping operation

Landscapes

  • Controlling Sheets Or Webs (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 202007 KLASSE i5h. GRUPPE
Zusatz zum Patente 190165 vom 5. April 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. November 1907 ab. Längste Dauer: 4. April 1921.
In der Patentschrift 190165 ist ausgeführt, wie eine Kontrolle über den richtigen Gang eines Arbeitsstückes dadurch bewirkt wird, daß das Arbeitsstück sich zu einer bestimmten Zeit im Wege eines Organes befinden muß, das bei Nichtvorhandensein des Arbeitsstückes das Stillsetzen der Maschine oder das Stillsetzenoder Auslösen einzelner Teile derselben herbeiführt. Das Wesentliche der Haupterfindung liegt darin, daß das Arbeitsstück nicht selbst eine Tätigkeit ausübt, sondern bei normaler Lage die Tätigkeit eines kontrollierenden Organes hemmt oder stört. Die in der Patentschrift 190165 angegebenen Einrichtungen bringen, wenn eine Unregelmäßigkeit eingetreten und die Kontrollvorrichtung zur Wirkung gekommen ist, einen Dauerzustand hervor, d. h. es bedarf eines äußeren Eingreifens, um die Maschine wieder in Gang
ao zu setzen oder einen zur Ausschaltung gekommenen Maschinenteil wieder einzuschalten. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung, die insofern eine Weiterbildung des Erfindungsgedankens des Hauptpatentes darstellt, als die Störung nur für einen einzigen Arbeitsgang erfolgt, also nicht mehr auf die Dauer. Das ist besonders dann wichtig, wenn das Kontrollorgan einen einzelnen Teil der Maschine ausgelöst hat, z. B.
ein Zählwerk einer Billettdruckmaschine. Der folgende Arbeitsgang findet aber schon wieder normale Zustände vor, die Maschine läuft normal weiter und braucht nicht besonders, weder ganz noch zum Teil, wieder eingerückt zu werden, wie bei den Einrichtungen nach dem Hauptpatent. Nach vorliegender Erfindung führt das zu einer bestimmten Zeit ausgelöste, zur Ausführung einer bestimmten Bewegung von einem bestimmten Zeitpunkte an befähigte Kontrollorgan bei der genannten Störung, wenn es ein Billett nicht antrifft, seine Bewegung aus und schaltet das Zählwerk für diesen toten Arbeitsgang nicht weiter. Gelangt der Arbeitsgang nun zum Ende, so findet selbsttätig das Wiederanschalten des behinderten Maschinenteiles, bei dem gewählten Beispiel also des Zählwerks, statt und außerdem wird auch das Kontrollorgan wieder für den nächsten Arbeitsgang in die arbeitsbereite Lage zurückgeschafft.
Die auf dieser Grundlage beruhenden Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes lassen eine genaue Kontrolle auch dann zu, wenn der Kontroll Vorgang, selbst nur einen geringen Bruchteil des Arbeitsganges darstellen darf. Sie lassen sich des weiteren so durchführen, daß der Lauf des Arbeitsstückes nicht gehemmt, sondern ihm freier Durchgang durch die Maschinen erhalten bleibt.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 eine Ausführungsform vor, die angibt, wie die Einrichtung nach Fig. 1 der Patentschrift 190165 nach vorliegender Erfindung ausgebildet werden kann.
ι ist ein Stapel, von dem durch einen Vorschubfinger 2 bei jedem Arbeitsgange eine Karte B, z. B. ein Billett, in die gezeichnete richtige Lage gebracht werden soll. Durch eine Scheibe 5 wird ein Kontrollorgan 3 in Arbeitsbereitschaft gehalten, das bei richtiger Lage des Billetts B mit einem Schlitze 6 vom Billet an einer Niederbewegung verhindert wird, die ihm bei Fehlen des Billetts dadurch ermöglicht wird, daß zum richtigen Augenblick sich der Abschnitt 4 der Scheibe 5 unter dem Kontrollorgan befindet. Das Kontrollorgan 3 hat einen schwenkbaren unteren Teil 7 mit einem daran sitzenden Knaggen 8, welcher auf die Schaltklinke 9 eines Zählwerks wirken kann. Die Schaltklinke erfährt zwecks Schaltung eine besondere Bewegung, für die in der Zeichnung die Mittel der Einfachheit halber nicht dargestellt sind. Ist das Billett B zur richtigen Zeit, nämlich dann, wenn sich der Ausschnitt 4 unter dem Kontrollorgan 3 befindet, nicht in den Schlitz 6 hineingelangt, so fällt das Kontrollorgan 3 in den Ausschnitt 4 hinein, und der Knaggen 8 am Kontrollorgan 3 hebt die Klinke 9 aus dem Eingriff mit der Schaltverzahnung aus. Die Scheibe 5 dreht sich weiter, das Kontrollorgan verbleibt mit seinem oberen Teile in der durch das Hinunterfallen eingenommeilen Stellung, der untere Teil 7 dagegen weicht in Richtung des Drehsinnes der Scheibe 5 aus und legt sich auf den Rand dieser Scheibe so lange auf, bis ein Daumen
10 an der Scheibe gegen einen Anschlag an dem festen Teile des Kontrollorganes 3 anstößt, diesen anhebt und die untere Kante des schwenkbaren Teiles 7 auf den Rand der Scheibe 5 aufsetzt. Es liegt dann der Schlitz 6 wieder in der Richtung des nächstfolgenden Billetts, d. h. die Einrichtung ist arbeitsbereit, und die Klinke 9 ist wieder in ihre Zahnung eingefallen. Für den nächsten Arbeitsgang sind wieder normale Zustände hergestellt, das Zählwerk hat aber den vorhergehenden toten Arbeitsgang nicht mitgezählt.
Eine für praktische Zwecke geeignete Ausführungsform ist. in Fig. 2 dargestellt.
Ein Vorschubfinger 2 schiebt das Arbeitsstück aus einem Stapel 1 hervor. Das Arbeitsstück, z. B. das Billett B, gelangt in bestimmter Stellung zwischen zwei Walzen
11 und 12, deren untere fest gelagert ist, während die obere 12 von einem Hebel 13 getragen wird. Dieser Hebel 13 trägt an seinem freien Ende eine Stange 14 mit einem Arm 15, dessen Rolle 16 gegen eine Kurvenscheibe 17 anliegt. Die Kurve auf der Scheibe 17 ist derart ausgebildet, daß der Kurvenrücken 18 die Rolle 16 und damit den Arm 14, den Hebel 13 und die Rolle 12 so angehoben hält, daß das Arbeitsstück ungehindert zwischen die Rollen 11 und 12 eintreten kann. Zu einer bestimmten Zeit, wenn normalerweise sich das Arbeitsstück in einer ganz bestimmten Stellung befinden soll, hört die Stützung durch den Kurvenrücken 18 auf (s. die in Fig. 2 gezeichnete Lage), d. h. es muß nunmehr die Rolle 12 von dem Arbeitsstück getragen werden. Ist aber dieses nicht da, so senkt sich die Stange 14, d. h. das Kontrollorgan kann eine Bewegung ausführen (s. die strichpunktierte Stellung).
Es ist wiederum angenommen worden, daß ein Zählwerk beeinflußt werden soll. Von einer Kurbel oder einem Exzenter wird ein um die Achse 20 schwingender Arm 21 bewegt, der eine Klinke 22 so fortschaltet, daß bei jeder Umdrehung des Exzenters oder der Kurbel die Scheibe 23 um einen Zahn fortgeschaltet wird. Die Klinke 22 ist im Arm 21 schwenkbar gelagert und weist einen Stift 24 auf. Ist nun der Tastaugenblick gekommen und fehlt das Arbeitsstück, so fällt die Rolle 16 von dem Kurvenrücken der Scheibe 17 ab und die Stange 14 stößt mit ihrem unteren Ende auf den Stift 24 und hebt die Klinke 22 aus. Durch die Auflauf stelle 25 wird dann die Rolle 16 wieder angehoben und auf den Kurvenrücken 18 gesetzt, so daß die ursprüngliche normale Lage wieder erreicht wird und die Klinke 22 wieder in die Zahnung der Scheibe 23 einfällt. Es ist hier also ein Zwischenglied eingeschaltet, nämlich die Scheibe 17, die bis zur Kontrolle die kontrollierenden Teile in Arbeitsbereitschaft hält, dann zu einer bestimmten Zeit die Möglichkeit der Bewegung gewährt, und zwar eine gewisse Zeitlang, um dann wieder die Rückführung sämtlicher Teile der Kontrolleinrichtung in die ursprüngliche Lage hervorzubringen.
Statt einer umlaufenden Scheibe kann natürlich auch eine geradlinig bewegte Stange, z. B. ein Riegel, zur Freigabe oder Rückführung für das Tastorgan benutzt werden; wichtig ist immer, daß ein Organ der Maschine zu einem gewissen Zeitpunkte dem Kontrollorgan die Arbeitsmöglichkeit gewährt und, wenn dessen Tätigkeit eingetreten ist, für den nächsten Arbeitsgang wieder normale Zustände herstellt.
Es sei bemerkt, daß Vorrichtungen nach vorliegender Erfindung auch da von besonderem Werte sind, wo man Maschinen, z. B. wegen großer bewegter Massen, nicht plötzlich stillsetzen kann, sondern auslaufen lassen muß, aber doch wünscht, daß wenigstens bestimmte Vorrichtungen zu einem gewissen Zeitpunkte sofort ihren Arbeitsgang beenden oder unterbrechen. Während die Maschine noch einige Umdrehungen macht, ist eine
bestimmte Vorrichtung an der Maschine schon ausgeschaltet worden und hat ihre Arbeit beendet oder unterbrochen. Auch hier wieder wird die ausgeschaltete Vorrichtung in die normale Lage zurückgeführt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Kontrollvorrichtung für Druck-, Numerier-, Stempel- und Zählmaschinen nach Patent 190165, dadurch gekennzeichnet, daß das zu bestimmter Zeit zur Ausführung einer Bewegung freigegebene Kontrollorgan bei Nichtvorhandensein eines Arbeitsstückes an bestimmter Stelle ein arbeitendes Organ der Maschine, z. B. ein Zählwerk, nur für diesen einen Arbeitsgang stillsetzt und die Maschine selbst dann die Wiederherstellung des normalen Zustandes bewirkt.
  2. 2. Kontrollvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das der Kontrollvorrichtung zu bestimmter Zeit eine Bewegung ermöglichende Organ der Maschine auch die Rückführung der Teile in ihre normale arbeitsbereite Lage besorgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT202007D Active DE202007C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202007T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE202007C true DE202007C (de)

Family

ID=34744554

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT190165D Active DE190165C (de)
DENDAT202007D Active DE202007C (de)

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT190165D Active DE190165C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE202007C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2202086A1 (de) 2008-12-23 2010-06-30 Kudos Finder Trading Co., Ltd. Spender mit an mehreren Seiten angeordneten Federn zum Ausgeben von selbstklebenden Notizzetteln

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2202086A1 (de) 2008-12-23 2010-06-30 Kudos Finder Trading Co., Ltd. Spender mit an mehreren Seiten angeordneten Federn zum Ausgeben von selbstklebenden Notizzetteln

Also Published As

Publication number Publication date
DE190165C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE202007C (de)
DE688251C (de) Druckende Lochkartenmaschine
DE1260834B (de) Vorrichtung fuer die selbsttaetige Wiedervorgabe der Anfangszahl ein- oder mehrstelliger Zaehlwerke nach Erreichen einer vorgewaehlten Zahlenstellung
DE1486884C3 (de) Federbetätigter Typenhebelantrieb für eine Schreibmaschine
DE178370C (de)
DE9091C (de) Neuerungen an Petinetwirkstühlen
DE544224C (de) Vorrichtung zum UEberwachen des Betriebes von Lochkarten-Tabelliermaschinen
DE940794C (de) Gewindeschneidvorrichtung fuer ein- oder mehrgaengige Gewinde
DE238143C (de)
DE287952C (de)
DE148164C (de) Arbeiterkontrollvorrichtung.
DE277510C (de)
DE257695C (de)
DE271895C (de)
DE250007C (de)
DE1273361B (de) Malschloss
DE2049980B2 (de) Zaehl- und abstellvorrichtung mit einer repetiereinrichtung an druckmaschinen fuer die vorwahl der anzahl von mit druck zu versehenden papierbogen
DE204647C (de)
DE634221C (de) Druckwerk fuer Registrierkassen oder Buchungsmaschinen
DE247562C (de)
DE543382C (de) Vorrichtung zum Verriegeln des Hauptbalkens von Schaltgewichtswaagen beim Zu- und Abschalten der Zusatzgewichte
AT97769B (de) Registrierkasse.
DE244241C (de)
DE594486C (de) Tastwerk mit Kraftantrieb einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine
DE278051C (de)