DE190141C - - Google Patents

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DE190141C
DE190141C DENDAT190141D DE190141DA DE190141C DE 190141 C DE190141 C DE 190141C DE NDAT190141 D DENDAT190141 D DE NDAT190141D DE 190141D A DE190141D A DE 190141DA DE 190141 C DE190141 C DE 190141C
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Germany
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roller
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machine
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C5/00Preparing the edges or backs of leaves or signatures for binding
    • B42C5/04Preparing the edges or backs of leaves or signatures for binding by notching or roughening

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machines For Manufacturing Corrugated Board In Mechanical Paper-Making Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVs 190141 -KLASSE 11 c. GRUPPE
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Auflockern von Buchblockrücken, um für fadenloses Einbinden einerseits eine gute Durchtränkung mit Klebstoff zu erzielen und anderseits eine zu dichte Anlagerung der Blätter am Rücken der gebundenen Bücher zu vermeiden. Zu diesem Zweck ist die Maschine so eingerichtet, daß über einer Gleitbahn, auf der die in einer Presse eingespannten Buchblocks entlang
ίο bewegt werden, mehrere Raspelwalzen angeordnet sind, von denen die in Richtung der Verschiebung der Presse beiden letzten mit entgegengesetzt verlaufenden Schraubengängen versehen sind, welche die Buchblätter am Rücken zunächst nach der einen und dann nach der anderen Seite auseinanderbiegen, nachdem der obere, die Blätter am Rücken haltende Teil der Presse entfernt wurde. In letzterer kommen besondere Preßplatten in Anwendung, welche oben an einer oder beiden Seiten dünnwandige Verlängerungen besitzen, die beim Abraspeln der Bogenstücke durch die ersten Walzen mittels entfernbarer Leisten gestützt werden und nach deren Entfernung beim Auflockern der Blätter durch die beiden letzten Walzen nachgeben. Die Entfernung dieser Leisten kann durch schräge Aushebeleisten geschehen, welche vor den letzten Raspelwalzen angeordnet sind und bei der Verschiebung der Presse eine Quer- , stange erfassen, durch welche die Leisten miteinander in Verbindung stehen.
Fig. ι zeigt die Maschine in Seitenansicht, Fig. 2 im Grundriß, Fig. 3 in Endansicht und Fig. 4 im Längsschnitt nach der Linie A-B.
Fig. 5 zeigt einen Teil der Maschine zum seitliehen Abbiegen der abgeraspelten Blattenden. Fig. 6 zeigt die obere Ansicht, Fig. 7 den Längsschnitt und Fig. 8 den Querschnitt des auf einer Unterlage gefüllten Rahmens. Die Fig. 9 bis 12 zeigen zwischen die Bände einzulegende Zwischenplatten und Leisten, und die Fig. 13 und 14 zeigen Rahmen in der Gebrauchsstellung für die Maschine.
Das Einfüllen des Rahmens f, welcher mit Rollen α ausgerüstet ist (Fig. 6 bis 8, 13 und 14), ■ geschieht in der Weise, daß er in umgekehrter Lage zunächst zwischen zwei Anschlagleisten g auf Stützleisten / auf einer Platte b gelegt wird. Die Vorderwandung d des Rahmens wird entfernt, und nach Einlegen einer Druckplatte h werden die zu Bänden zusammengelegten Bogen mit ihrem Rücken nach unten unter Zwischenschaltung je eines Zwischenstücks c derart in den Rahmen eingefüllt, daß die Bogen mit ihren Rücken unmittelbar auf der Platte b, die Zwischenstücke c jedoch auf besonderen niedrigen Schienen i (von etwa 3 bis 4 min Höhe) ruhen," so daß die Bogen vor den Zwischenstücken um ein geringes Maß entsprechend dem abzuraspelnden Teil vorragen. Die Zwischenstücke c bestehen je aus einer Platte I und zwei Blechen k, welche etwa doppelt so breit sind wie die Platte I. Zwischen die frei vorragenden Enden der Bleche wird eine um ein geringes keilförmige Leiste m eingeschoben, welche an ihrer dicksten Stelle der Dicke der Platte I entspricht. Diese Leisten sind länger als die Platten I und werden an ihren freien Enden

Claims (3)

durch eine lang durchgehende Stange y (Fig. 2) miteinander verbunden, so daß sie sämtlich zusammen herausgezogen werden können. Nach Einlegen des letzten Bandes und noch eines Zwischenstücks wird eine Druckplatte h eingelegt. Die Zwischenstücke c und die Druckplatten h greifen mit ihren Aussparungen k1 über eine an der Rückwandung des Rahmens befindliche Leiste e, wodurch die Gleichmäßigkeit in der Lagerung gesichert wird. Den Aussparungen k1 liegen Aussparungen k2 gegenüber, in welche ein Riegel c1 eingeschoben wird. Ist dies geschehen, so wird auch die Vorder wand d eingesetzt und die ganze Füllung des Rahmens mit Hilfe von durch die Stirnwände des letzteren greifenden Schrauben q zusammengedrückt. Dei gefüllte Rahmen wird nun von der Tischplatte b abgehoben und mit seinen Rändern oder Rollen α auf die Schienen t der Maschine Fig. 1 bis 4 gesetzt, so daß die Rücken der Bände oder Blätter oben vorragen. An der Maschine befinden sich zwei über Kettenräder r1 geführte Ketten r (Fig. 4), welche den Rahmen ft erfassen und über die. Maschine hinwegziehen. Hierbei gelangt der Rahmen zuerst unter die Walzen w1, welche mit einer so rauhen und scharfen Oberfläche versehen sind, daß sie die Papierbogenrücken abraspeln, wodurch die Bogen zu Einzelblättern zerteilt werden, welche genau gleich weit vorstehen und eine gleichartige rauhe Kante aufweisen. Hinter den Walzen w1 sind seitlich schräge Leisten oder Stäbe s in der Bahn des vorragenden Stabes y angebracht, welcher somit beim Vorschreiten des Rahmens p an den schrägen Leisten s hochgleitet und somit die keilförmigen Leisten m aus den Zwischenstücken c heraushebt. Oben legt sich der Stab y in eine Einkerbung u, aus welcher er durch Hubarme oder Scheiben 0 mittels Haken o1 herausgehoben wird. Nach erfolgter Drehung der Scheiben 0 legen die drehbaren Haken o1 die Stäbe.y auf Arme A ab. Nach Entfernung der Leisten m, welche den Blättern oder Bogen beim Abraspeln eine Stütze verleihen, werden diese nur noch elastisch durch die nachgiebigen Bleche k gehalten. Der Rahmen gelangt nunmehr unter die Walzen w2, welche mit Gewindegängen in entgegengesetzter Richtung gewunden versehen sind. Zweckmäßig ist die Umfläche dieser Gewindegänge gleichfalls rauh, so daß die Papierblätter ■ von ihnen mit Sicherheit erfaßt werden können. Die erste Walze w2 biegt nun unter Überwindung der Elastizität der Bleche k die Blätter nach der einen Seite (Fig. 5) und die zweite Walze nach der anderen Seite aus, so daß die Blätter gut aufgelockert werden und der Klebstoff beim Einbinden mit Sicherheit sämtliche Blätter an ihren Rückenrändern durchtränken kann. Der Antrieb der verschiedenen Teile der Maschine erfolgt von der Hauptantriebswelle a1 der Maschine aus mittels Riemengetriebe. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Getriebe derart angeordnet, daß sämtliche Walzen in gleicher Richtung sich drehen. Besitzt die zweite Walze w2 (also die letzte) ein Schraubengewinde, welches mit dem der ersten Walze w2 gleichgerichtet ist, so muß offenbar die zweite Walze w2 einen entgegengesetzten Drehungssinn erhalten zu dem der ersten Walze w2. Desgleichen kann auch die zweite Walze w1 eine entgegengesetzte Drehungsrichtung erhalten. In diesem Falle würden beispielsweise bei der dargestellten Ausführungsform die Riemen der zweiten und vierten Walze gekreuzt sein müssen. Ρλ τ κ ν ϊ - An S ρ r ti c η Ε :
1. Maschine zum Auflockern von Buchblockriickeh für fadenloses Einbinden, dadurch gekennzeichnet, daß über einer Gleitbahn, auf der die in einer Presse eingespannten Buchblocks entlang bewegt werden, mehrere Raspelwalzen angeordnet sind, von denen die in Richtung der Verschiebung der Presse beiden letzten je mit entgegengesetzt verlaufenden Schraubengängen versehen sind, welche die Buchblätter am Rücken zunächst nach der einen und dann nach der anderen Seite auseinanderbiegen, nachdem der obere, die Blätter am Rücken haltende Teil der Presse entfernt wurde.
2. Maschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßplatten am oberen Ende an einer oder beiden Seiten dünnwandige Verlängerungen besitzen, die beim Abraspeln der Bogenrücken durch die ersten Walzen mittels besonderer entfernbarer, zweckmäßig durch eine Querstange gehaltener Leisten gestützt werden und beim Auflockern der Blätter durch die beiden letzten Walzen nach Entfernung der Leisten nachgeben.
3. Maschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor den beiden letzten Raspelwalzen schräge Aushebeleisten angeordnet sind, welche bei Verschiebung der Presse die Leisten mit Hilfe der Querstange aus der Presse herausheben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE190141C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE858538C (de) * 1948-10-02 1952-12-08 Hans Dipl-Ing Ehlermann Vorrichtung zum Runden von Buchbloecken fuer das draht- und fadenlose Binden von Buechern
DE965035C (de) * 1952-12-11 1957-05-29 Prakma Maschinenfabrik G M B H Anleimvorrichtung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE858538C (de) * 1948-10-02 1952-12-08 Hans Dipl-Ing Ehlermann Vorrichtung zum Runden von Buchbloecken fuer das draht- und fadenlose Binden von Buechern
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