DE190100C - - Google Patents

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DE190100C
DE190100C DE1906190100D DE190100DA DE190100C DE 190100 C DE190100 C DE 190100C DE 1906190100 D DE1906190100 D DE 1906190100D DE 190100D A DE190100D A DE 190100DA DE 190100 C DE190100 C DE 190100C
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DE1906190100D
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Publication of DE190100C publication Critical patent/DE190100C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L15/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving dot-and-dash codes, e.g. Morse code
    • H04L15/04Apparatus or circuits at the transmitting end
    • H04L15/16Apparatus or circuits at the transmitting end with keyboard co-operating with code discs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)
  • Adjustable Resistors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 190100 KLASSE 21 α. GRUPPE
Dr. RICHARD WOLTERS in DUSSELDORF.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine nach Art der Schreibmaschinen zu bedienende Vorrichtung zum Entsenden von Morsezeichen, bei welcher die Kontaktschieber erst nach dem Niederdrücken und Freilassen der Tasten durch Federwirkung und unter dem Einfluß eines Bewegungsreglers an einer Kontaktschiene hinbewegt werden.
Der Gegenstand der Erfindung kennzeichnet
ίο sich den bekannten Einrichtungen gegenüber durch die Vorrichtung zum In- und Außertätigkeitsetzen des Bewegungsreglers beim Heben bezw. Niederdrücken der Tasten und durch die Einrichtung, welche das Kontaktgeben beim Niederdrücken der Tasten verhindert und beim Wiederheben derselben herbeiführt, und zwar dadurch, daß der an dem Tastenhebel angebrachte, durch eine Feder beeinflußte Kontaktschieber so angeordnet ist, daß er sich jedesmal vor dem vollständigen Heben der Taste von der Kontaktschiene zurückbewegt und erst beim letzten Teil der Niederbewegung wieder an diese legt, damit er größtenteils beim Wiederheben der Taste an der Kontaktschiene hinstreicht.
Die Schieber s, welche den zu gebenden Telegraphenzeichen entsprechende Gruppen von Kontaktstellen tragen, sind, wie die beiliegende Zeichnung zeigt, mit Daumen d versehen, welche beim Niederbewegen auf Anschläge k und beim Heben an die Anschläge m treffen. Die Anschläge sind zweckmäßig verstellbar. Die Schieber s tragen kleine Nasen n, an welchen die Federn f ruhen. Diese wirken, je nachdem dem Schieber durch die Anschläge k und m die eine oder andere Stellung gegeben ist, gegen die eine oder " andere Seite der Nasen η und sind dann bestrebt, die Schieber in der einen oder anderen Richtung um ihren Gelenkpunkt zu drehen. Die Vorrichtung ist mit einem Bewegungsregler w versehen, welcher .zwar beliebiger Art sein kann, als welcher aber zweckmäßig durch Federn beeinflußte Windflügel Verwendung finden. Diese werden beim Heben jeder Taste in Umdrehung versetzt. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiele sind an den Hebeln h die Klinken i angebracht, welche in gezahnte Scheiben \ eingreifen, die sich auf der Welle e befinden. Letztere steht durch ein geeignetes Radgetriebe mit dem Regler n> in Verbindung und treibt diesen, wenn sie gedreht wird, an. Wird die Taste niedergedrückt und infolgedessen der Hebel mit dem Schiebers hochbewegt, so gleitet die Klinke i über die Zahnung der Scheibe \ hin. Wird dann, nachdem sich der Schieber s gegen die Kontaktschiene c gelegt hat, die Taste wieder freigelassen, so bewirkt die Feder ρ das Wiederheben der Taste. Hierbei wird aber die an dem Hebel h befindliche Klinke i niederbewegt; sie greift dabei in die Zahnung der Scheibe ^ ein und dreht diese und mit ihr die Welle e, welche die Bewegung auf den Regler überträgt, so daß das gleichmäßige Wiederheben der Tasten und Niederbewegen des Schiebers stattfindet. Die Flügel oder die Triebräder für den
Regler werden entsprechend der Schnelligkeit, mit der die Vorrichtung arbeiten soll, angeordnet bezw. eingestellt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Nach Art der Schreibmaschinen zu bedienende Vorrichtung zum Geben ' von Morsezeichen, bei welcher das Zeichengeben beim Wiederheben des Tastenknopfes
    ίο nach dem Niederdrücken und Freilassen desselben durch eine Feder und unter dem Einfluß eines Bewegungsreglers erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise die Morsezeichen durch leitende und nichtleitende Stellen hervorrufenden Kontaktschieber (s) kurz vor Beendigung des Niederdrückens des Tastenknopfes durch ihre Daumen (d) und die festen Anschläge (m bezw. k) gegen die Kontaktschiene (c) und kurz vor Schluß des Wiederhebens von dieser zurückgezogen werden, wobei die Tastenhebel (h) mit Klinken (i) versehen sind und mit diesen um eine Achse (e) schwingen, die in an sich bekannter Weise mit dem Reglergetriebe in Verbindung steht und gleichzeitig gezahnte Scheiben (\) trägt, auf welche die Klinken (i) in der Weise wirken, daß der Regler beim Wiederheben des vorher niedergedrückten Tastenknopfes bewegt wird, daß er aber beim Niederdrücken des Tastenknopfes unbeeinflußt bleibt, so daß dieses nicht erschwert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1906190100D 1906-07-26 1906-07-26 Expired - Lifetime DE190100C (de)

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DE190100T 1906-07-26

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FR (1) FR371133A (de)

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DE197502C (de)
FR371133A (fr) 1907-02-27

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