DE1900672C3 - Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von Glas - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von GlasInfo
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Description
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Nach den üblichen Glas-Schneidevcrfahren wird ein fortlaufendes Glasband erzeugt und auf eine Glas-Schneideeinrichtung
aufgeliefert Die erste Stufe des Glasschneideverfahrens besteht darin, einzelne Glasplatten
in dem Glasband mittels einer Quer-Ritzmaschine zu erzeugen. Die Quer-Ritzmaschine ritzt das
Glasband über die Breite in gewissen Abständen über die Länge. Die Fläche zwischen den Querritzungen
bildet eine einzelne Glasplatte. Die einzelne Glasplatte wird über die Länge geritzt, um einzelne Glasscheiben
zu erzeugen und zwar durch eine Ritzmaschine, die hinter der Quer-Ritzmaschine angeordnet ist. Die
Platten und Scheiben werden durch beliebige Ausübung von Brechkräften auf das Glas voneinander getrennt.
Das Glas bricht entlang uen Ritzungen.
Dieses übliche Glas-Schneideverfahren arbeitet zufriedenstellend, wenn ein übliches Glas-Herstellungsverfahren
verwendet wird. Indessen ist in den letzten Jahren ein Verfahren zur Herstellung von Glas bekannt
geworden, welches als »Schwimmverfahren« bezeichnet wird und in der Praxis zur Herstellung von Flachglas
verwendet wird. Dieses Verfahren erzeugt ein fortlaufendes, hochqualifiziertes Glasband mit verhältnismäßig
großer qm-Zahl pro Stunde. Das Verfahren nach der Erfindung ist vorzugsweise zur Anwendung in Verbindung
mit dem Schneiden eines Glasbandes verwendbar, welches nach dem »Schwimmverfahren« hergestellt ist.
Das Verfahren wurde entwickelt, um eine wirksame Methode zum Schneiden von Glasscheiben verschiedener
Größen aus Glasplatten zu schaffen, wobei die Glasscheiben aus den Glasplatten geschnitten werden,
so lange das Band sich in einer bestimmten Bahn bewegt.
Die Erfindung betrifft daher ein Verfahren zum Schneiden von Glas bzw. zum Schneiden einzelner
Glasscheiben aus einem Glasband, wenn sich das Glasband kontinuierlich in einer bestimmten Bahn
bewegt
Das Verfahren nach der Erfindung besteht aus den folgenden Grundstufen. Das Glasband wird in Abständen
über die Breite geritzt, so daß zwei getrennte Platten in dem Band entstehen, wobei zwischen
nebeneinanderliegenden Ritzungen eine einzelne Platte gebildet ist Diese Quer-Ritzung findet an einer ersten
Stelle auf der Bewegungsbahn des Flachglases statt. Eine der Glasplatten wird hierauf über die Länge
geritzt so daß eine Anzahl Glasscheiben in der Platte
vorhanden sind. Das Ritzen der einen Glasplatte erfolgt an einer zweiten Stelle abwärts in der Bewegungsbahn
gegenüber der ersten Stelle. Die andere Glasplatte wird ebenfalls über die Länge geritzt, so daß sie eine Anzahl
Glasscheiben enthält Das Ritzen der anderen Platte erfolgt an einer dritten Stelle abwärts in der
Bewegungsbahn gegenüber der zweiten Stelle.
Das Verfahren nach der Erfindung dient dazu, eine Anzahl Glasscheiben durch die weitere Verfahrensstufe
der Trennung der Glastafeln und Scheiben zu schaffen, indem Brechkräfte auf das Glasband entlang den
Ritzungen ausgeübt werden. Das Verfahren nach der Erfindung erleichtert das Schneiden abwechselnd
anderer Glastafeln in Glasscheiben indem jede der einzelnen Glastafeln in dem Glasband an einer anderen
Stelle geritzt wird. Die eine Ritzstelle arbeitet an der einen Glastafel, die durch Querritzung des Glases
gebildet wird, während die andere Ritzstelle an der anderen Glastafel arbeitet, die durch den Quer-Ritzvorgang
gebildet worden ist. Bei einem solchen Verfahren können die Abmessungen der Glasscheiben die in den
einzelnen Glastafeln erhalten werden, geändert werden, so daß unterschiedliche Gestalten aus jeder der
Glastafeln erzeugt werden können.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung näher .riäutert, auf der
zeigen
F i g. 1 eine schematische Darstellung der Einrichtung zur Ausführung eines Verfahrens nach der Erfindung,
F i g. 2 eine schematische Darstellung der Einrichtung zur Ausführung eines anderen Verfahrens nach der
Erfindung.
Die Fig. 1 zeigt schematisch eine Einrichtung zur
Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung. Der erste Teil der Einrichtung besteht in einer Quer-Ritzmaschine
10. Diese Maschine ritzt ein kontinuierliches Glasband 11 über die Breite an der Oberfläche, wenn
das Glasband in einer bestimmten Bahn über dlie
Mpschine geleitet wird.
Die Quer-Ritzmaschine 10 ist von üblicher Ausbildung. Sie besitzt zwei Brücken 12 und 13, welche die
beweglichen Ritzköpfe 12a und 13a tragen. Jeder Ritzkopf trägt ein Ritzwerkzeug. Die Brücke 12 ist auf
einer Führungsschiene 14 beweglich angeordnet. Die Führungsschiene 14 ist ihrerseits auf einem Grundteil 16
der Brücke 13 befestigt und angeordnet. Der Tragteil 16 der Brücke 13 ist seinerseits beweglich auf einer
Führungsschiene 17 angeordnet, die fest auf einem Grundteil, wie z. B. einem Betonuntergrund befestigt ist.
In Ruhelage der Brücke 12 befindet sich diese in Anlage an einem hinteren Anschlag 18 der Führungsschiene 14
und die Brücke 13 legt sich gegen einen hinteren Anschlag 19 der Führungsschiene 17.
Die übliche Quer-Ritzmaschine 10 funktioniert so,
19 OO
daß, wenn die Ritzungen quer zum Glasband darunter angeordnet werden sollen, die vordere Ritzung durch
den Ritzkopf 12a erfolgt und die darauf folgende Ritzung durch den Ritzkopf 13a. Die Brücke 12 ist also
auf der Führungsschiene 14 mit festem Abstand vor der Brücke 13 angeordnet. Die Lage der Brücke 12
gegenüber der Brücke 13 bestimmt den Abstand zwischen zwei Ritz-Markierungen auf dem Glasband.
Wenn das Glasband unter dem Kopf geritzt werden soll, so werden beide Ritzköpfe 12a und 13a betätigt, so daß
sie gleichmäßig über die Brücken 12 und 13 von links nach rechts im Sinne der F i g. 1 bewegt werden. Da das
Glasband 11 sich im Sinne der Fig. 1 nach rechts
bewegt, so müssen sich die Ritzköpfe 12a und 13a um eine gerade Ritzung über das Band zu erhalten, mit
diesem bewegen. Um diese Bewegung zu erhalten, wird der Unterteil 16 der Brücke 13 auf der Führungsschiene
17 mit einer Geschwindigkeit vorwärts bewegt, die ausreicht, um die Ritzköpfe genau an der Stelle zu
halten, an der das Glasband geritzt werden soll. Auf
diese Weise wird das Glasband über die Breite geritzt, so daß einzelne Tafeln entstehen, weiche in der Fig.!
mit A und B abwechselnd bezeichnet sind. Die Benutzung einer Quer-Ritzmaschine mit zwei Brücken
muß erfolgen, wenn aufeinanderfolgende Ritzungen, die zur Herstellung einer einzigen Tafel notwendig sind, so
nahe aneinander liegen, daß ein einzelner Ritzkopf nicht mit ausreichender Geschwindigkeit über das Band
bewegt werden kann, um für die nächste Ritzung wieder eingestellt werden zu können. Abwärts zur Bewegungsbahn
des Glasbandes gegenüber der Quer-Ritzmaschine 10 sind zwei getrennte Cordwood-Ritzmaschinen 21
und 22 vorgesehen. Diese Ritzmaschinen besitzen eine Anzahl von Ritzköpfen 21a und 22a, die Ritzwerkzeuge
tragen. Die Ritzköpfe 21a und 22a können über die Breite des Glases seitlich eingestellt werden, so daß die
Köpfe in genauen Lagen mit Bezug auf das Glasband eingestellt sind. Diese Einstellung kann entweder von
Hand erfolgen oder auch durch einen Computer und Einstellmechanismen gesteuert werden, die jeweils mit
den Ritzköpfin verbunden sind. In jedem Falle sind die
Cordwood-Maschinen 21 und 22 so gesteuert, daß die Maschine 21 lediglich die Λ-GIasplatten ritz,·, während
die Maschine 22 lediglich die B-Glasplatten ritzt. Auf diese Weise werden abwechselnd Glasplatten über ihre
Länge durch verschiedene Ritzmaschinen geritzt. Die Ritzköpfe der Maschinen können ii, unterschiedliche
Lagen eingestellt sein, so daß das Ritzmuster auf den Tafeln unterschiedlich angeordnet ist.
Wenn die Tafel A unter der Maschine 21 hinwegläuft, so wird die Maschine derart betätigt, daß die Ritzköpfe
21a auf den Oberflächen der Glastafel A aufliegen, wodurch eis;e Anzahl Ritziingen über die Länge dieser
Tafel erfolgen. Die Ritzungen auf der Tafel unterteilen diese in eine Anzahl Glasscheiben. Gelangt die Tafel B
an die Ritzköpfe 21a, so wird die Maschine 21 so betätigt, daß ihre Köpfe hoch bewegt werden, außer
Anlage an die Glasplatte A und zwar wenigstens 0,8 mm, ehe die Platte B mit den Ritzköpfen in Kontakt
gelangt Die Platte B tritt unter der Ritzmaschine 21 hindurch, ohne die Ritzköpfe 21a zu berühren. Gelangt
die Platte B unter die Ritzmaschine 22, so werden die Ritzköpfe 22a betätigt und auf die Oberfläche der Platte
B aufgesetzt. Die Ritzköpfe 22a werden vorzugsweise auf die Platte B aufgebracht und zwar 0,8 mm von der
Querritzung, die das Ende der Platte A bildet. Die Platte S wird auf diese Weise über ihre Länge geritzt, bis die
Ritzköpfe 22a 0,8 mm ve π Ende der Platte B entfernt
sind, zu welcher Zeit die Maschine 22 betätigt wird, um die Ritzköpfe von dem Glas abzuheben. Die Vorrichtung,
um die Ritzköpfe 21a und 22a von den Glastafel abzuheben und auf sie niederzubringen, ist üblich und
wird daher nicht beschrieben.
Nachdem die Tafeln über die Länge geritzt sind, werden sie auf eine übliche Brechwalze 23 bewegt, die
einen Druck über die Breite des Glases ausübt. Dieser Druck bricht das Glas entlang den Ritzungen über die
Breite. Die einzelnen Tafeln A und B gelangen dann an eine Anzahl Brechwalzen 24 in der Form von kleinen
drehbaren Rollen, die, indem sie das Glas an der Stelle der Ritzungen über die Länge anheben, Brechkräfte
entlang der Ritzungen hervorrufen, durch die das Glas in einzelne Glasscheiben zerbrochen wird. Hierdurch ist
das Verfahren nach der Erfindung beendet
Die F i g. 2 zeigt schematisch eine Einrichtung, wie sie in der F i g. 1 beschrieben ist Die Einrichtung führt
indessen ein anderes Schneidverfahren für Glas aus, welches nach der Lehre der Erfindung ausgeführt wird.
Das Verfahren in Verbindung m:' der Einrichtung
nach Fig.2 besteht darin, daß die Quer Ritzrnaschine
10 so betätigt wird, daß die Brücke 13, die den Ritzkopf 13a trägt, die einzige Brücke ist, welche eine Ritzung
über die Breite des Glasbandes 11 ausführt. In diesem besonderen Falle ist lediglich der Ritzkopf 13a in
Betrieb, weil ausreichend Raum zwischen den Querritzungen vorhanden ist, um eine Hin- und Herbewegung
des einzigen Ritzkopfes quer zum Glas zu ermöglichen, so daß alle notwendigen Querritzujigen erfolgen
können. In einem solchen Falle bleibt der Ritzkopf 12a außer Betrieb.
Wie in Verbindung mit der F i g. 1 beschrieben, wird die Brücke 13 auf der Schiene 17 in Längsrichtung mit
dem Glas bewegt, wenn der Ritzkopf 13a sich quer zum Glasband 11 bewegt. Vollendet der Ritzkopf 13a seine
Bewegung quer zum Glasband, so kehrt die Brücke 13 an den hinteren Anschlag 19 zurück, ehe die nächste
Querritzung des Glases ausgeführt wird. Bei dem Verfahren in Verbindung mit der Einrichtung nach
F i g. 2 ist eine Brechwalze 26 über die Breite des Glases
11 unmittelbar hinter der Quer-Ritzmaschine 10 angeordnet. Der Zweck dieser Brechwalze ist es, einen
brechenden Druck auf die Querritzungen auszuüben, um die verschiedenen Glasplatten aus dem Band 11
unmittelbar nach der Querritzung zu trennen. Auf diese Weise werden eine Anzahl Tafeln erhalten, die
wiederum mit A und θ bezeichnet sind.
Die einzelnen Glastafeln laufen auf der Bahn hinter der Quer-Ritzmaschine 10 und treten unter den
Cordwood-Ritzmaschinen 21 und 22 hindurch. Wie in Verbindung mit der F i g. 1 beschrieben, werden die
Ritzmaschinen 21 und 22 wahlweise betätigt, so daß sie ihre Ritaköpfe abwechselnd auf Platten A und B
autsetzen.
Auf diese WeiT bringt die Ritzmasrhine 21 Ritzungen auf der Länge jeder Tafel A an, während die
Ritzmaschine 22 Ritzungen über die Länge jeder Tafel B anbringt. Sofern eine Λ-Tafel unter der Ritzmaschine 22
oder eine ß-Tafel u.iter der Ritzmaschine 21 hindurchtritt,
werden die Ritzköpfe der dazugehörigen Maschinen zurückgezogen, so daß sie nicht an den" Glas
eingreifen. Die einzelnen Glastafeln A und B gelangen aus der zugehörigen Ritzmaschine auf eine Anzahl
Brechrollen 27 in Form von drehbaren Rädern, die unter der Bewegungsbahn der Giastafeln angeordnet sind.
Diese Brechrollen heben das Glas etwas an verschiedenen Stellen über die Breite der Glastafel an und
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verursachen dadurch, daß das Glas an den Längsritzungen
bricht. Dadurch werden die einzelnen Glastafeln A und ßin eine Anzahl Glasscheiben aufgetrennt.
Das bedeutendste Merkmal des Verfahrens nach der Erfindung besteht darin, daß unterschiedliche Gestalten
von Scheiben aus einem kontinuierlichen Glasband geschnitten werden können. Es können z. B. Windschutzscheiben
aus den λ-Tafeln geschnitten werden, während Kraftfahrzeug-Seitenfensterscheiben aus den
ß-Tafeln geschnitten sind. Es können also gleichzeitig
Scheiben für zwei unterschiedliche Glaserzeugnisse hergestellt werden. In unterschiedlicher Weise können
die Cordwood-Ritzmaschinen Ritzköpfe besitzen, die an Leitspindeln befestigt sind, welche durch Motoren
gesteuert werden. Der Betrieb der Motoren kann durch einen Computer gesteuert werden. Die einzelnen
Ritzköpfe können zwischen abwechselnden Glasplatten die darunter hindurch gehen, so versetzt werden, daß
jede folgende Glasplatte ein unterschiedliches Riumuster
aufweist, wodurch eine Vielzahl von Glasscheiben verschiedener Größen gleichzeitig hergestellt werden
können.
Die Erfindung läßt viele Abänderungen zu. Zum
ίο Beispiel können die Ritzwerk/euge zur Rilzung der
Glastafeln in eine Anzahl Glasscheiben auf einer einzigen Brücke angeordnet sein und abwechselnd aiii
die Tafeln aufgesetzt werden, wenn diese unter den Ritzwerkzeugen hindurchgehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Verfahren zum Ritzen eines Rachglas-Bandes
in einzelne Glasscheiben, während sich das Glasband S
fortlaufend in einer bestimmten Bahn bewegt, dadurch gekennzeichnet, daß das Glasband
an zwei Stellen in gewissem Abstand quer und in der Bahn hinter der Querritzung an einer dritten
Stelle in Längsrichtung geritzt wird, wobei zwei Tafeln (Λ, B) verschiedener Länge gebildet werden,
die an zwei verschiedenen Stellen in Längsrichtung mit unterschiedlicher Breite geritzt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Glasbahn in den Ritzungen zu Glasscheiben gebrochen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Querritzung die
Glastafeln (A, B) durch Anwendung einer quer zur Breite der Tafeln wirkenden Brechkraft gebrochen
werden, um aann durch in Längsrichtung der Tafeln wirkende Brechkräfle in Scheiben gebrochen zu
werden.
4. Vorrichtung zur Ausführung eines Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Abstand der Stellen (12,13) zur Querritzung des Glasbandes (11) verstellbar ist, so daß hintereinander
verschiedene Glastafelbreiten (A und B) erzeugt werden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ritzwerkzeuge (21a, 22a) quer zur
Laufrichtung '?s Glasbandes (U) einstellbar sind.
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