DE189784C - - Google Patents

Info

Publication number
DE189784C
DE189784C DENDAT189784D DE189784DA DE189784C DE 189784 C DE189784 C DE 189784C DE NDAT189784 D DENDAT189784 D DE NDAT189784D DE 189784D A DE189784D A DE 189784DA DE 189784 C DE189784 C DE 189784C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
doors
shaft
air
generator gas
pit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT189784D
Other languages
English (en)
Publication of DE189784C publication Critical patent/DE189784C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/005Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces wherein no smelting of the charge occurs, e.g. calcining or sintering furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 80 c. GRUPPE
ERNST SCHMATOLLA in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. August 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung bildet eine Neuerung an Schachtofen, namentlich an Schachtofen mit Generatorgasfeuerung, insbesondere zum Brennen ■ von Kalk, Dolomit, Magnesit und Zement.
. Die Neuerung besteht im wesentlichen in der am unteren Teil des Schachtes bzw. am Kühlschacht befindlichen Einrichtung zum Herausziehen des gebrannten Gutes, die
ίο gleichzeitig namentlich bei Schachtofen mit Generatorgasfeuerung zur Zuführung der Verbrennungsluft dient.
Bei Schachtofen mit Generatorgasfeuerung wird bekanntlich der Kalk durch mehrere am Umfange des Schachtes verteilte Ziehtüren herausgezogen, und durch dieselben Ziehtüren strömt auch der Hauptteil der zur Verbrennung des Generatorgases notwendigen Luft ein. Bei dieser Einrichtung geht natur-
ao gemäß der größte Teil des gebrannten Gutes an den Wandungen nieder. Ebenso streicht auch die Luft vorzugsweise an den Wandungen bzw. in der Nähe dieser Wandungen in die Höhe.
In der Mitte des Kühlschachtes befindet • sich alsdann gewöhnlich ein Staubkegel, der keine Luft hindurchläßt.
Durch die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung soll die Bildung des Staubkegels in der Mitte mit Sicherheit verhindert werden, und es soll gleichzeitig eine bessere Verteilung der in dem Kühlschachte zugeführten Verbrennungsluft erreicht werden.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht.
Die Neuerung besteht im wesentlichen darin, daß sich in der Mitte der Sohle des Kühl.schachtes und zwar in einem gewissen Abstande von den aufsteigenden Wandungen des Schachtes eine Vertiefung oder Grube befindet. Zu dieser Grube g führen Kanäle, welche durch unterhalb der eigentlichen Ziehtüren \ angeordnete, zweckmäßig etwas kleinere Türen h zugänglich sind. Sowohl die oberen Ziehtüren \ als auch die Hilfsziehtüren h sind mit Lufteintrittsöfrnungen und Schiebern, welche den Lufteintritt regeln, versehen. Natürlich können die Lufteintrittsöffnungen auch zu Seiten der Türen im Mauerwerk angeordnet sein.
Wie bisher wird der größte Teil des gebrannten Gutes durch die Ziehtüren \ herausgezogen. Ein kleinerer Teil des gebrannten Gutes wird jedoch ebenfalls in bestimmten Zeitzwischenräumen durch die Türen h herausgezogen. Auf diese Weise soll die Ansammlung eines Aschenkegels in der Mitte des Kühlschachtes verhindert werden. Der Hauptvorteil besteht aber darin, daß man nach Belieben den kleineren oder größeren Teil der Verbrennungsluft durch die oberen Ziehtüren oder durch die unteren Ziehtüren, in letzterem Falle also mehr von der Mitte des Schachtes aus einströmen lassen kann. Hält man die oberen Türen dicht geschlossen und schließt auch die an ihnen angebrachten Luftregelungsschieber, öffnet dafür aber die
Luftschieber der unteren Türen h, so strömt die ganze Luftmenge in die in der Mitte des Schachtes befindliche Grube g und steigt von dort aus in bestimmter Entfernung von der Wandung des Schachtes in die Höhe. Man kann auf diese Weise mit Leichtigkeit eine gleichmäßigere Verteilung des Verbrennungsprozesses und eine Überhitzung der Schachtwandung verhindern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schachtofen, namentlich Schachtofen mit Generatorgasfeuerung, gekennzeichnet durch übereinander angeordnete, mit Luftzugsregelvorrichtungen ausgerüstete Ziehtüren (\, h), von denen die unteren Türen (h) Kanäle verschließen, die in eine in der Mitte der Schachtsohle vorgesehene Vertiefung oder Grube (g) münden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT189784D Active DE189784C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE189784C true DE189784C (de)

Family

ID=453299

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT189784D Active DE189784C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE189784C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2428891B2 (de) Schachtofen zum Schmelzen von mineralischen Substanzen zur Herstellung von Mineralwolle
DE189784C (de)
DE3335539C1 (de) Anlage fuer die Entlackung von metallischen und keramischen Gegenstaenden
DE1558037B2 (de) Heißwindkupolofen
DE588238C (de) Kupferschmelzofen mit Vorwaermekanal fuer das Einschmelzgut
DE1907494C3 (de) Hubbalkenofen
DE489833C (de) Verfahren zur-Leistungssteigerung beim Betriebe von Schachtoefen mit Schuettfeuerung
DE749580C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verminderung des Abbrandes von Eisen und seiner Begleiter in Kupoloefen
DE291907C (de)
DE323545C (de) Tiegelloser Metallschmelzofen
DE631245C (de) Windfuehrung fuer Kupoloefen
DE193347C (de)
DE75305C (de) Verfahren zur Behandlung von Feuerungsroaterial auf dem Roste
DE155267C (de)
DE534963C (de) Schachtofen zum Sintern, Roesten und Brennen
AT145803B (de) Vorrichtung zur automatischen oder halbautomatischen Regelung der Luftzufuhr bei Gebläseschachtöfen.
DE551115C (de) Verfahren zur Vermeidung von Ansaetzen im Drehrohrofen
DE250707C (de)
DE689506C (de) Tunnelofen zum Brennen von stueckigem Schuettgut, insbesondere Kalkstein
DE209411C (de)
DE435313C (de) Windverteilung fuer Schachtoefen
DE312015C (de)
DE45654C (de) Gasfeuerung für Flammöfen
DE143194C (de)
DE938115C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb von dem Brennen, Sintern oder Roesten dienenden Schachtoefen