DE189752C - - Google Patents

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DE189752C
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Germany
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friction wheel
shaft
rear axle
face plate
carriage frame
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H13/00Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members
    • F16H13/10Means for influencing the pressure between the members
    • F16H13/14Means for influencing the pressure between the members for automatically varying the pressure mechanically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 189752 KLASSE 63 c. GRUPPE
EDOUARD de MORSIER in BOLOGNA, Ital.
Planscheibengetriebe für Motorwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. September 1906 ab.
Es sind Reibungsgetriebe für Motorwagen mit Kettenantrieb bekannt, bei denen der von den Treibrädern erzeugte Schub unmittelbar die Anpressung des zusammen mit der Treibräderachse gegenüber dem Wagenrahmen beweglich angeordneten Reibrades an die treibende Planscheibe bewirkt.
Ferner sind Reibungsgetriebe bekannt, bei denen die Welle des das treibende Kettenrad to tragenden Reibrades als Hebel ausgebildet ist, um die Spannung der Antriebkette zum Andrücken des Reibrades an die treibende Planscheibe zu benutzen.
Gemäß vorliegender Erfindung sind die
.5 Lager der Welle des getriebenen Reibrades am Wagenrahmen unbeweglich angeordnet und zwischen der verschiebbaren treibenden Planscheibe und der Hinterachse Gestänge eingeschaltet. Auf diese Weise wird gleichzeitig die Spannung der Antriebkette und der von den Treibrädern ausgeübte Schub zur Erhöhung des Reibungsdruckes ausgenutzt.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Erfindung. Die durch gestrichelte Linien dargestellten Teile können gegebenenfalls fortgelassen werden.
A ist das Ende der Welle, welche die Drehbewegung des Motors (dieser kann beliebiger Art sein) auf die Planscheibe B überträgt. Es ist vorausgesetzt, daß der Drehungssinn in Richtung der eingezeichneten Pfeile stattfindet. Das behufs Änderung der Geschwindigkeit in bekannter Weise axial verschiebbare Reibrad C wird von B bewegt. Dieses Rad überträgt seine Drehbewegung auf die Welle D, die sich in am Gestell F-F des Motorwagens befestigten Lagern E- E dreht.
Die Welle D trägt an ihrem Ende ein Zahnrad G, das durch eine Kette H mit dem an dem Triebrad K festsitzenden Zahnrad / verbunden ist.
Die Wagenachse L, die das Gestell F des Motorwagens gewöhnlich durch Vermittlung von Federn trägt, ist gegenüber dem Gestell in dessen Längsrichtung beweglich angeordnet und wirkt auf einen Hebel O ein, der sich mit einem Ansatz auf die verschiebbare Planscheibe B stützt und diese bei Fahrt in Richtung des Pfeiles M gegen das getriebene Reibrad C preßt.
Die Verbindung zwischen der Achse L und dem Hebel O kann in beliebiger Weise ausgeführt sein.
In der Zeichnung wird diese Verbindung durch die Stange N hergestellt, die sich auf einen der Arme des Hebels O stützt, der auf dem mit dem Gestell zusammenhängenden Teil P drehbar gelagert ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    60
    Planscheibengetriebe für Motorwagen mit Kettengetriebe zwischen der Welle des getriebenen Reibrades und den auf der gegenüber dem Wagenrahmen in dessen Längsrichtung beweglich angeord-
    neten Hinterachse gelagerten Treibrädern, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager der Welle des getriebenen Reibrades (C) am Wagenrahraen unbeweglich angeordnet und zwischen der in Richtung ihrer Achse verschiebbaren treibenden Planscheibe (B)
    und der Hinterachse (L) Gestänge (N, ö) eingeschaltet sind, zu dem Zweck, durch die Spannung der Treibketten (H) und den Schub der Hinterachse den Anpressungsdruck der Planscheibe gegen das Reibrad zu erhöhen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER RElCHSDRÜCKEREt.·
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