DE189508C - - Google Patents
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- DE189508C DE189508C DENDAT189508D DE189508DA DE189508C DE 189508 C DE189508 C DE 189508C DE NDAT189508 D DENDAT189508 D DE NDAT189508D DE 189508D A DE189508D A DE 189508DA DE 189508 C DE189508 C DE 189508C
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G7/00—Overhead installations of electric lines or cables
- H02G7/18—Devices affording mechanical protection in the event of breakage of a line or cable, e.g. net for catching broken lines
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 189508 KLASSE 21 c. GRUPPE
Zusatz zum Patente 182155 vom I.März 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Januar 1906 ab. Längste Dauer: 28. Februar 1920.
2O 1^£ΐ.Γ7 1$$
Den . Gegenstand vorliegender Erfindung bilden einige weitere Ausbildungen der durch
das Patent 182155 gekennzeichneten Schutzvorrichtung
an oberirdischen Stromleitungen. In der beiliegenden Zeichnung sind mehrere
Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine gegenüber den Anordnungen des
Hauptpatentes vereinfachte Konstruktion, die jedoch in genau derselben Weise wie jene wirkt.
Fig. 2 ist ein quer zur Stromleitung gedachter
Schnitt und
Fig. 3 die zugehörige Seitenansicht.
■ Fig. 4 veranschaulicht die Vorrichtung nach Fig. ι in Wirksamkeit mit an der Stelle A gebrochen gedachter Leitung.
■ Fig. 4 veranschaulicht die Vorrichtung nach Fig. ι in Wirksamkeit mit an der Stelle A gebrochen gedachter Leitung.
Fig. 5 ist die Vorderansicht einer anderen Ausführungsform, während die
Fig. 6, 7, 8, 9 und 10 Einzelheiten darstellen.
Wie Fig. ι bis 4 erkennen lassen, ist der im Hauptpatent beschriebene zweiarmige Hebel
zu einer Art Sattel 1 ausgebildet, welcher am Träger 2 drehbar ist und zum Ausgleich der in
der Stromleitung 3 auftretenden Zugspannungen dient; die Leitung 3 ist am mittleren
Befestigungsschuh 4 aufgehängt und dieser in der Isolationsglocke 5 angebracht. Zu beiden
Seiten des Befestigungsschuhes 4 sind zwei andere Schuhe 6 und 7 angeordnet, welche mit
dem Sattel 1 mittels der Stangen 8, 9 bezw. 10, 11 verbunden sind, während diese wieder
mittels einer isolierten Spannvorrichtung, eines Schlosses 12 bezw. 13, aneinander angeschlossen
sind.
Die kürzeren Stangen 9 und 11 sind durch Ringe 14 bezw. 15 geführt, die auf den
Schuhen 6 oder 7 mittels isolierter Scheiben 16 bezw. 17 und einer Mutter 18 bezw. 19 befestigt
sind. Die Enden 20, 21 der Stangen 9, 11 sind
in bekannter Weise als Splint ausgebildet, um ein unbeabsichtigtes Lösen der Muttern 18
bezw. 19 zu verhindern.
Auf dem Sattelstück 1 sind zwei seitlich iso:
lierte drehbare Hebel 22 bezw. 23 angeordnet, welche am unteren Ende zu Schaufeln 24
bezw. 25 und am oberen Ende in nach außen gekrümmte, knieförmige Arme 26 bezw. 27
auslaufen. Letztere tragen an ihren Enden Ösen 28 bezw. 29, durch welche die Stangen 8
bezw. 10 geführt sind.
In normaler Lage bei gespannter Leitung 3 befindet sich das Sattelstück 1 parallel zu
letzterer, während die beiden Schaufelkontakte 24 und 25 durch das vollständige Gleichgewicht
der verschiedenen Teile der-Vorrichtung in
gleicher Höhe und Entfernung von der Leitung gehalten werden.
Die ösen 28 und 29, die im übrigen leitend 5 oder isoliert sein können, erfüllen einen doppelten
Zweck, indem sie sowohl zur Führung der Stangen 8 und 10 als auch zur Begrenzung der
Bewegungen der Erdungsarme 22 und 23 dienen und andererseits nach erfolgtem Kurz-Schluß
eine unbeabsichtigte Lösung des letzteren verhindern.
In der normalen oder Ruhelage (Fig. 1 und 3) liegen nämlich die Stangen 8 und 10 an dem
entsprechenden Teil der Ösen 28 und 29 und verhindern in dieser Lage, d. h. solange. die
Vorrichtung sich gleichmäßig unter Zugspannung befindet, d. h. gespannt ist, eine unbeabsichtigte
Drehung des Sattels 1 und der Erdungsarme 22, 23 gegen die Stromleitung 3. Sobald
abei der Kurzschluß herbeigeführt wird (Fig. 4), wird der auf der Leitung liegende Arm 23
dadurch gegen diese Leitung gepreßt, daß sich die Stange 10 auf den unteren Teil der öse 29
legt; infolgedessen wird unter der vereinten Wirkung der Schwerkraft und dieser Zugspannung
eine unbeabsichtigte Entfernung des den Kurzschluß bewirkenden Erdungsarmes 23 verhindert.
Die Vorrichtung nach Fig. 5 besteht aus einem am Bolzen der Isolierglocke 37 befestigten
Schuh 38, während der Sattel 39 mittels einer isolierten Muffe 40 am Träger drehbar angebracht
ist. Der Sattel 39 ist so ausgebildet, daß je ein im spitzen Winkel zur Senkrechten
verlaufender, zu beiden Seiten des Trägers befindlicher, mit Kontaktschaufeln 41,42 versehener
Arm entsteht. Letztere laufen nach oben zu beiden Seiten in ösen 43, 44 aus,
in denen die Stangen 45 bezw. 46 befestigt sind, welche ihrerseits mit mehreren auf ihrer Länge
verteilten isolierten ösen 47 bezw. 48 versehen sind·. Demnach bilden die beiden Arme mit dem
Sattel ein starres Ganzes. Mit den Stangen 45 und 46 sind die Verankerungsschuhe 49
bezw. 50 verbunden, während die Leitung 51 in gewöhnlicher Weise an den Schuhen 38, 49, 50
befestigt ist.
Im übrigen kann diese Ausführungsform auch ohne besondere Isolation unmittelbar auf dem
Träger befestigt werden.
Die Anordnung nach Fig. 6 und 7 läßt sich besonders in Kurven gut verwenden. Zu
diesem Zwecke sind die beiden Enden des Sattels ι in der senkrechten Ebene B, C drehbar,
während die Vorrichtung sonst keinerlei Änderungen erfährt.
Die bisher bekannten, dem gleichen Zwecke dienenden Apparate ermöglichen die erneute
Stromzuführung nach erfolgtem Kurzschluß nur mittels Unterbrecher oder sonstiger besonderer
Vorrichtungen. Dagegen kann der Strom bei vorliegender Erfindung nach dem Niederfallen
der Leitung durch einen Handgriff ohne weiteres wieder zugeleitet werden, nachdem der gebrochene
Teil wieder aufgehoben oder aus dem Bereich gebracht worden ist. Dies wird besonders
durch Fig. 4 und 8 veranschaulicht. Um in der Lage des Hebels 23 nach Fig. 8 ein abermaliges Kurzschließen zu vermeiden,
ist der dem Drehpunkt zunächst liegende Teil des Hebels 23 seitlich isoliert, wodurch ein
neuer metallischer Kontakt mit der Stromleitung 3 verhindert wird. ;
In Fig. 4 ist die Leitung bei A gebrochen gedacht; infolgedessen klappt dieser Teil nach
oben, während der in der Nähe des mittleren Schuhes 4 befindliche unversehrte Leitungsteil
ebenfalls eine leichte Krümmung nach oben erfährt und sich der Kontaktschaufel 25 entgegenbewegt.
Mittels einer ausziehbaren Bambusstange u. dgl., welche am Ende mit einem Haken versehen ist, hebt man die
Schaufel 25 an, welche sich infolgedessen um ihre Drehachse 52 bewegt. Dann drückt man
die Bambusstange hebelartig gegen die Leitung und den Arm 23, wodurch die Leitung nachgibt
und die Vorbeibewegung der Schaufel 25 ermöglicht; diese senkt sich hierbei unter die
Leitung und hebt damit den Kurzschluß auf, worauf der Strom wieder zugeführt werden
kann. Das kann ohne weiteres von der Bedienungsmannschaft der bekannten Reparaturwagen
ausgeführt werden.
Claims (2)
1. Schutzvorrichtung für oberirdische Stromleitungen nach Patent 182155, dadurch
gekennzeichnet, daß die um das Sattelstück (1) drehbaren Erdungsarme
unten in Schaufeln (24 bezw. 25) auslaufen, an ihrem oberen Ende knieförmig herumgeführt und zu Ösen (28,29) ausgebildet
sind, durch welche die zur Ausgleichung der Vorrichtung dienenden, an die Enden des Sattels (1) angeschlossenen
Stangen (8 bezw. 10) geführt sind.
2. Schutz von ichtung an oberirdischen Stromleitungen nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Enden des Sat- no tels (1) in einer senkrechten Ebene (B, C)
gelenkig drehbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE189508C true DE189508C (de) |
Family
ID=453044
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT189508D Active DE189508C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE189508C (de) |
-
0
- DE DENDAT189508D patent/DE189508C/de active Active
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