DE189366C - - Google Patents
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- Publication number
- DE189366C DE189366C DENDAT189366D DE189366DA DE189366C DE 189366 C DE189366 C DE 189366C DE NDAT189366 D DENDAT189366 D DE NDAT189366D DE 189366D A DE189366D A DE 189366DA DE 189366 C DE189366 C DE 189366C
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- DE
- Germany
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- coal
- box
- shaft
- carriage
- crank
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Links
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- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B11/00—Main component parts of lifts in, or associated with, buildings or other structures
- B66B11/006—Applications of loading and unloading equipment for lifts associated with buildings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 189366 KLASSE 3Stff GRUPPE
E. JEENICKE & CO. in DORTMUND.
Die in beiliegenden Zeichnungen dargestellte Erfindung soll zur Beförderung von
Kohlen auf alle Ringöfen, Brennöfen und Feuerungsanlagen dienen, denen das Brennmaterial
von oben zugeführt wird.
In seitheriger Weise mußten die Kohlen durch Arbeiter mittels Schubkarren über eine
schiefe Brücke auf den Ofen gekarrt und dort in der Nähe der meist mehr oder minder
ίο heißen Schürlochöffnungen gelagert werden,
wodurch die Kohlen teilweise verschwelten und oft viel an Heizwert verloren.
Durch vorliegende Erfindung sollen diese Übelstände beseitigt und die Kohlenförderung
verbilligt werden.
An dem in beiliegenden Zeichnungen in den Fig. ι bis 7 dargestellten Kohlenaufzug ist a
ein aus starkem Eisenblech hergestellter Bunker, welcher zur Aufnahme der Kohlen
dient; an demselben ist ein Hebel c gelagert, der mit einem endlosen Drahtseiltrieb g verbunden
ist und zum öffnen und Schließen des Schiebers b des Kohlenbunkers dient.
d veranschaulicht ein fahrbares Wagengestell, das auf Geleise vor- und rückwärts gefahren
werden kann.
Dasselbe dient zur Aufnahme eines lose aufgesetzten Kastens e,- der zur Aufnahme
der zu fördernden Kohlen bestimmt ist und in dem Fahrschacht zwischen Führungsleisten
hochgewunden werden kann. Der Kohlenkasten ist mittels eines Hakens an dem Seile r befestigt. Dieses Seil dient zum Aufziehen
des Kohlenkastens, und zwar in der Weise, daß das Seil auf eine Trommel gewunden
wird, q ist eine auf einer Welle f befestigte Seiltrommel, die zur Aufnahme
des vorbenannten Förderseiles dient. Die etwas tiefer angebrachte Welle k trägt zwei
Zahnräder /, m und kann um die Breite eines Zahnrades seitlich verschoben werden, wodurch
ein Ein- und Ausschalten des endlosen Drahtseiltriebes g einerseits und der Aufzugsvorrichtung
andererseits erwirkt wird. An der Welle k ist eine Kurbel h angebracht, ·
mittels welcher die Welle in Umdrehung versetzt wird.
In der Verlängerung der die Seiltrommel q und das Vorgelegerad s tragenden Welle f
liegt eine für sich unabhängige Welle 0, auf welcher ein Zahnrad η und eine Seilscheibe i
befestigt sind. Über diese Seilscheibe bewegt sich der endlose Drahtseiltrieb g. Dieser
Drahtseiltrieb wird in seinem senkrechten Teile durch die Rollen χ undj-* geführt und
ist in seinem wagerechten Teile um die Seilscheiben ν und w gelegt. Das Wagengestell
d ist in den Drahtseiltrieb so eingeschaltet, daß beim Bewegen desselben das
Wagengestell vor- und rückwärts gefahren wird. Da außerdem, wie schon erwähnt, der
Hebel c des Verschlußschiebers b des Kohlenbunkers mit dem Seiltrieb g verbunden ist,
so wird beim Bewegen des Seiltriebes auch gleichzeitig der Schieber c geöffnet und geschlossen.
- Zur Weiterbeförderung des hochgewundenen Kohlenkastens auf dem Ofen ist eine Lauf-
katze % vorhanden, die auf an dem Dachstuhl angebrachten Schienen läuft.
Der Arbeitsvorgang des Aufzuges ist nun folgender:
Die per Bahn oder Fuhre ankommenden Kohlen werden in den Bunker entladen.
Sollen nun die Kohlen gefördert werden und es wird angenommen, es befinde sich der
Kasten c im oberen Teile des Aufzuges an
ίο der in beiliegenden Zeichnungen gekennzeichneten
Stelle, so zieht ein Arbeiter mittels der Kurbel h das Zahnrad m in die Zähne des
Rades s, dreht alsdann die Kurbel h gegen den Sinn der Pfeilrichtung; der Kasten e
senkt sich in den Fahrschacht hinunter und stellt sich auf das Wagengestell d. Alsdann
schiebt der Arbeiter mittels der Kurbel h die Welle nach der entgegengesetzten Seite, so
daß das Zahnrad / in die Zähne des Rades η faßt; dreht alsdann die Kurbel h im Sinne
der Pfeilrichtung, so daß sich der endlose Drahtseiltrieb in Bewegung setzt. Das Wagengestell
d mit dem Kohlenkasten e führt nunmehr unter den Bunker a, während gleichzeitig
der Hebel c mit dem Wagengestell eine Vorwärtsbewegung ausführt und den Schieber b öffnet, so daß die Kohlen aus dem
Bunker in den Kasten fallen.
Ist der Kasten gefüllt, so dreht der Arbeiter die Kurbel im entgegengesetzten Sinne;
es wiederholt sich derselbe Vorgang wie oben beschrieben, aber in umgekehrter Weise; das
Wagengestell d mit dem Kohlenkasten e fährt in den Fahrschacht zurück, gleichzeitig be
wegt sich auch der Hebel c rückwärts und 35 der Schieber b schließt sich. Ist das Wagengestell
mit dem gefüllten Kasten in den Fahrschacht zurückgeführt, so zieht der Arbeiter
die Kurbel wieder nach der anderen Seite, bis die Zähne des Rades m in die des 40
Rades s greifen. Alsdann wird die Kurbel h in der Pfeilrichtung gedreht, das Seil r
windet sich auf die Trommel q und der Kasten e wird in die Höhe gezogen, oben
ausgehakt und mittels der Laufkatze \ fort- 45 gefahren.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zur selbsttätigen Entnahme von Kohlen aus einem Bunker und zum Hochfördern derselben, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Aufzugsvorrichtung für den Kohlenkasten (e) eine aus einem endlosen Drahtseiltrieb (g) bestehende Vorrichtung zur Vorwärtsbewegung eines zur Aufnahme des Kohlenkastens (e) dienenden Wagens (d) lösbar verbunden ist, derart, daß, wenn bei ausgerückter Aufzugsvorrichtung der endlose Drahtseiltrieb in Bewegung gesetzt wird, der heruntergelassene Kohlenkasten (e) mittels des Wagens (d) unter den Kohlenbunker (a) gezogen wird und während der Vorwärtsbewegung durch den Hebel (c) der Schieher (b) geöffnet und bei Rückwärtsbewegung wieder selbsttätig geschlossen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE189366C true DE189366C (de) |
Family
ID=452918
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT189366D Active DE189366C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE189366C (de) |
-
0
- DE DENDAT189366D patent/DE189366C/de active Active
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