DE189355C - - Google Patents

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DE189355C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J15/00Arrangements of devices for treating smoke or fumes
    • F23J15/02Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material
    • F23J15/022Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material for removing solid particulate material from the gasflow

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Liquid Crystal Substances (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung ist. ein Funkenfänger für Lokomotiven und dergl., bei dem sich die in der Rauchkammer angebrachten Ablenkungsflächen für die Funken den aus den Feuerrohren austretenden Gasen um so mehr entgegenstellen, je größer die saugende Kraft in der Rauchkammer ist, je mehr die Ablenkungswände also den Gasen den Abzug in den Schornstein freigeben.
ίο Das Wesentliche der Erfindung besteht in der besonderen Bauart des Funkenfängers.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Ansicht derselben in Anwendung bei einer Lokomotive und Fig. 2 einen Grundriß derselben.
Der Funkenfänger ist gebildet durch eine Kammer a, deren Boden b ein undurchbrochener, am oberen Ende des Blasrohres c befestigter Blechring und deren Decke d ein ebenfalls undurchbrochener, an einem in die Rauchkammer reichenden Verlängerungsstück e des Schornsteines befestigter Blechring f ist. Die Wand der Kammer nach der Feuerrohrwand zu besteht aus einem festen Wandstück i, während die Seitenwände durch vier im Boden und in der Decke der Kammer drehbar gelagerte Flügel h und h' gebildet werden. Durch Aufdrehen und Zudrehen dieser Flügel kann die Saugwirkung des ausströmenden Dampfes auf das Feuer geregelt werden. Durch diese seitliche Lage der Flügel wird erreicht, daß sie sich um so mehr den fliegenden Funken entgegenstellen, je größer der von ihrer Stellung abhängige Durchgangsquerschnitt für die aus der Rauchkammer in den Schornstein strömenden Verbrennungsgase und infolgedessen die Luftleere in der Rauchkammer ist, je größer also auch die Geschwindigkeit der Funken ist.
Die Flügel werden ferner mit Vorteil so angeordnet, daß der durch sie gebildete Kasten nächst der Rauchkammertür den größten Durchströmquerschnitt für die Rauchgase zeigt, um die Funken einen möglichst großen Weg machen zu lassen.
Die Verstellung der Flügel erfolgt vom Führerstand aus mit Hilfe eines Hebelgestänges /, k.
Die Einzelheiten des Funkenfänger können selbstverständlich verschiedenartig ausgeführt werden. So können z. B. die Flügel in anderer Zahl, Form und Anordnung vorhanden sein. Auch kann die Verstellbarkeit derselben eine andere und die Form der Kammer anstatt rund eckig oder nur ein Teil einer Kammer sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Funkenfänger für Lokomotiven und Lokomobilen mit einer das Blasrohr in der Rauchkammer umgebenden Absaugekammer für die Gase, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände der das Blasrohr umgebenden Kammer (a) durch um eine senkrechte Achse jalousieartig verstellbare Platten (h, hl) gebildet werden, welche sich den aus den Feuerröhren austretenden Gasen um so mehr entgegenstellen, je weiter sie den Abzugsquerschnitt zum Schornstein freigeben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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