DE1892447U - Brennkraftmaschine. - Google Patents

Brennkraftmaschine.

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DE1892447U
DE1892447U DE1962V0014379 DEV0014379U DE1892447U DE 1892447 U DE1892447 U DE 1892447U DE 1962V0014379 DE1962V0014379 DE 1962V0014379 DE V0014379 U DEV0014379 U DE V0014379U DE 1892447 U DE1892447 U DE 1892447U
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DE
Germany
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internal combustion
combustion engine
piston
shut
switch
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DE1962V0014379
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Werner Vieler
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Description

„*,,»,.». κ b.„ «A20S70S.2U.H .1—« ''
E. BetZler Freiligrathstraße 19 Postfach 140
DATCMTAkHAi-AiTC Fernspr.: Herne 50930 und 51562
PATENTANWÄLTE
Γ Π
Betr.s 1 14 379 / 46 b Gm
Werner Vieler
L J
A 13 333 X/Soqu.
In der Antwort bitte angeben
Werner Tieler, He-rne/ Westfalen, Heustraße 51
"Brennkraftmaschine"
Die Heuerung "betrifft eine Brennkraftmaschine mit veränderlichem Sauminhalt des Brennraumes, der von einem Hilfskolben begrenzt ist, mit einem geschlossenen Druckmittelkreislauf, der in Abhängigkeit von der Belastung der Maschine eine veränderliche Beaufsclüalgung des verstellbaren Kolbens hervorruft und in den ein Absperrorgan eingeschaltet ist.
Bei Brennkraftmaschinen dieser Art geht es darum, die Kompression im Zylinder der Brennkraftmaschine entsprechend der Drehzahl der Brennkraftmaschine zu steuern.
Die bekannten Einrichtungen bedienen sich dabei hauptsächlich federnd abgestützter Kolben, ermöglichen aber nicht die Steuerung des Rauminhaltes des Verbrennungsräumes entsprechend der Drehzahl der Brennkraftmaschine und der Brennstoffzufuhr, d.h. der Stellung der Drosselklappe oder der Einspritzpumpe.
— 2 — Bankkonto: Dresdner Bank AG Herne 2436 - Postscheckkonto: Dortmund 55868 - Telegrammanschrift: Bahrpatente Hernewestfalen
Die !Teuerung schlägt eine Brennkraftmaschine vor, mit der diese Forderung in einfacher Weise verwirklicht wird. Dies erfolgt bei den eingangs als "bekannt vorausgesetzten Brennkraftmaschinen mit veränderlichem Rauminhalt des Brennraumes grundsätzlich dadurch, daß in an sich bekannter Weise das Absperrorgan in Abhängigkeit von der Drehzahl der Brennkraftmaschine und zusätzlich von der G-ashebelstellung steuerbar ist.
In weiterer Ausbildung der Neuerung verwendet man ein Steuerorgan mit zwei relativ zueinander verstellbaren gekoppelten Elementen, von denen das eine 27/ischen dem Hilfskolben und einem Sehalter für zwei Absperrorgane und das andere zwischen Abgriffsorganen der G-ashebelstellung und der Drehzahl und einem festen Punkt bezüglich der Brennkraftmaschine verläuft.
G-emäß einem Ausführungsbeispiel der !Teuerung sind die beiden verstellbaren Organe ein zwischen Hilfskolben und Schalter ausgespannter Seilzug und eine ihn umgebende, an einem Ende ortsfeste und mit dem anderen Ende mit dem Gashebel und/oder dem Tourenzähler gekoppelte Hülse. Am nicht ortsfesten Ende der Hülse wird dabei zweckmäßig ein Schwenkhebel für den Angriff je eines ZUS2 Drosselklappenbetätigung bzw. zum Tourenzähler führenden Seil- oder I-Iebelzuges vorgesehen.
Zwecks Erreichung einer Hichtlinearität der Steuerbewegung kann
der Schwenkhebel als Winkelhebel ausgebildet sein.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Heuerungsgegenstandes.
Bei 1 ist der Verbrennungsraum einer Brennkraftmaschine angedeutet. An diesem Verbrennungsraum schließt sich ein Zylinder 2 an, in dem ein Kolben 3 hin- und herbeweglich ist. Dieser Kolben ist dicht im Zylinder 2 geführt. Der Zylinder wird mit einem Druckmittel, beispielsweise Drucköl von der Pumpe 4 aus einem Druckmittelvorratsbehälter 5 beaufschlagt. Das Drucköl fließt über das Ventil 6 und die Drossel % in den Zylinderraum 2 ein und kann diesen über die Drossel 8 und das Ventil 9 verlassen. Mit Io ist ein Überdruckventil bezeichnet, so daß die Pumpe/4 einen konstanten Druckmitteldruck in der zur Drossel 6 führenden Leitung erzeugt.
An die Kolbenstange 11 des Kolbens 3 ist ein Seilzug 12 angeschlossen. Dieser Seilaug 12 ist mit einem zweiten Seilzug 13 verbunden, welcher mit seinem freien Ende an dem Schalter 14 angelenkt ist, der zwei Schaltstellungen 15 und 16 aufweist. Über den Seilzug 13 ist eine Hülse 17 gelegt, die an dem dem Schalter 14 benachbarten Ende bei 18 fixiert ist, am anderen Ende 19 dagegen verschoben werden kann.
Bei 2o ist die Hülse 17 mit der Drosselklappe und bei 21 mit einem lourenzähler verbunden. Der Anschluß erfolgt durch einen Schwenkhebel 22. Bewegt sich der Schwenkhebel 22 in Sichtung der Pfeile A, d.h. wird die Drosselklappe geöffnet oder nimmt die !Tourenzahl der Brennkraftmaschine ab, dann verschiebt sich bei der Relativbewegung zwischen der Hülse 17 und dem Seilzug 13 der Schalter 14 in die Stellung 15, so daß das Ventil 9 geöffnet wird und der Kolben 3 sich in Sichtung des Pfeiles B bewegt. Die Kompression wird daher durch Vergrößerung des 'Rauminhaltes des Verbrennungsraumes 1 verringert. Bewegt sich der Schwenkhebel 22 bei Abnahme der Drosselklappenöffnung oder erhöhter Tourenzahl in Sichtung der Pfeile G, dann bewegt sich der Schalter 14 in die Stellung 16, wobei der Kolben 3 nach unten wandert (Pfeil D) und der Rauminhalt des Verbrennungsräume s 1 verringert värd. Bei diesen Bewegungen des Kolbens 3 kommt es aber wiederum zu Eelativfeerschiebungen zwischen Hülse 17 und Seilzug 13, wodurch der Schalter 14 jeweils nach einer bestimmten Bewegung des Kolbens aus der jeweiligen Stellung 15 bzw. 16 in seine Ausgangsstellung zurückkehrt, die Ventile 6 bzw. 9 sich schließen und der Kolben 3 in seinem jeweiligen Sinstellzustand verbleibt.
-ie Anordnung des Schwenkhebels ermöglicht die Überlagerung der Drosselklappeneibetätigung und des üourenzählanseigers, wobei durch Ausbildung dieses Hebels als Winkelhebel eine nichtline-
arität der gegenseitigen Beziehung erreichbar ist.
Selbstverständlich läßt sich die Anordnung auch so treffen, daß nicht erst bei Ankunft des Schaltarmes des Schalters 14 in den Schaltstellungen 15 und 16 die Ventile 6 und 9 entsprechend geöffnet bzw. geschlossen werden, sondern auch derart, daß bei Bewegung des Schalters 14 in Pachtung der Schaltstellung 15 bzw. 16 das Ventil 6 bzw. 9 entsprechend der Auslenkung des Schaltarmes 14sus seiner leutralstellung mehr oder weniger weit geöffnet bz1^. geschlossen wird. Durch diese Anordnung wird ggf. vermieden, daß laufend ein öffnen bzw. Schließen der Ventile 6 und 9 erfolgt, was unerwünscht sein kann. Man wird zur Erreichung dieses Zweckes auf eine elektrische Schaltung der Ventile 6 und 9 verzichten und die Einstellung der Ventile auf einen mehr oder weniger großen Qffnuiigsquerschnitt, beispielsweise auf mechanischem ¥ege entsprechend der Auslenkung des Schaltarmes erzielen. Dies schließt nicht aus, daß über ein Potentiometer oder eine andere Servoeinrichtung eine elektrische Steuerung erfolgt.
Eine weitere Abänderung des Heuerungsprinzips ergibt sich dann, wenn man die Pumpe 4 nicht durch einen von der Batterie des Fahrzeuges gespeisten und daher mit konstanter Geschwindigkeit laufenden Motoyantreibt, sondern über den in Abhängigkeit von der Brennkraftmaschinendrehzahl laufenden elektrischen Generator
der Brennkraftmaschine antreiben läßt. In diesem lalle erhält man eine unmittelbare Beeinflussung der ölförderung entsprechend der Drehzahl der Brennkraftmaschine und kann somit auf das Ventil 6 verzichten. Das Ventil 9 muß in diesem Falle dann ein kontinuierlich regelbares Ventil sein, das nach dem im Vorhergehenden angedeuteten Prinzip betätigt wird.
Schutzansprüche %
— 7 —

Claims (4)

A.206 705*20.3.64 Schutz a η sprüclie
1. "Brennkraftmaschine mit veränderlichem Hauminhalt des Brennraumes der von einem Hilfskolben "begrenzt ist, mit einem geschlossenen Druckmittelkreislauf, der in Abhängigkeit von der Belastung der Maschine eine veränderliche Beaufschlagung des verstellbaren Kolbens hervorruft und in den ein Absperrorgan eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise das Absperrorgan in Abhängigkeit von der Drehzahl der Brennkraftmaschine und zusätzlich von der G-ashebelstellung steuerbar ist.
2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Steuerorgan mit zwei relativ zueinander verstellbaren gekoppelten Elementen, von denen das eine zwischen dem Hilfskolben und einem Schalter für zwei Absperrorgane und das andere zwischen Abgriffsorganen der 6-ashebelstellung und der Drehzahl und einem festen Punkt bezüglich der Brennkraftmaschine verläuft.
3. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden verstellbaren Organe ein zwischen Hilfskolben und Schalter ausgespannter Seilzug und eine ihn umgebende, an einem Ende ortsfeste und mit dem anderen Ende mit dem Gashebel und/oder dem Tourenzähler gekoppelte Hülse sind.
4. Brennkraftmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel als v/inkelhebel ausgebildet ist.
DE1962V0014379 1962-09-05 1962-09-05 Brennkraftmaschine. Expired DE1892447U (de)

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DE (1) DE1892447U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2937619A1 (de) * 1979-09-18 1981-04-02 Volkswagenwerk Ag, 3180 Wolfsburg Einrichtung zur lastabhaengigen steuerung des verdichtungsverhaeltnisses einer 4-takt-hubkolben-brennkraftmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2937619A1 (de) * 1979-09-18 1981-04-02 Volkswagenwerk Ag, 3180 Wolfsburg Einrichtung zur lastabhaengigen steuerung des verdichtungsverhaeltnisses einer 4-takt-hubkolben-brennkraftmaschine

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