DE189092C - - Google Patents

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DE189092C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/26Magazine arrangements

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Mi 189092 KLASSE 21c. GRUPPE
Firma M. MAROWSKI in SORAU, N.-L.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. September 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Sicherung mit auswechselbarer Patrone, und zwar gehört sie zu jener Gattung von Sicherungen, bei der dagegen Vorsorge getroffen ist, daß eine Patrone eingeschaltet wird, die entweder für geringere oder höhere Stromstärke bestimmt ist, als wie sie die Patrone der Sicherung für die zu sichernde Leitung aufweisen ■ soll.
ίο Bei den bisher bekannten Sicherungen dieser Art wird der Stromdurchgang durch den Schmelzdraht der Patrone dadurch herbeigeführt, daß ein Seitenkontakt und ein Mittelkontakt im Sockel vorgesehen ist, wobei die für beide Kontakte berechneten Anschlußkontakte an der Patrone auf verschiedenen Stirnseiten von ihr liegen. Durch diese Kontaktanordnung ist eine ganz bestimmte Form und Ausbildung der Patrone herbeigeführt, und es ist die Folge davon, daß die Patrone für die Anbringung mehrerer Schmelzdrähte schwer zu verwenden ist.
Ein weiterer Ubelstand der Patronen mit Mittelkontakt ist der, daß die Möglichkeit vorliegt, durch Berührung des oben herausstehenden Mittelkontaktes bei vorhandenem Erdschluß einen elektrischen Schlag zu erhalten, und es ist Tatsache, daß bei den Patronen der genannten Art diese Übelstände häufig auftreten, was unter Umständen zu großer Gefahr für den Bedienenden führen kann. ■ . ■
Allen diesen hervorgehobenen Übelständen weicht der Gegenstand der vorliegenden Erfindung aus. Das Mittel, dessen sich die vorliegende Erfindung bedient, besteht darin, daß die zueinander gehörenden Kontakte eines Schmelzdrahtes der Patrone auf gleicher Stirnseite liegen, zwecks Kontaktbildung nach Einsetzen der Patrone mit zwei am Boden des Sockels liegenden festen Kontakten. Es sind dann nach Abnahme des üblichen Verschlußdeckels auf der freiliegenden Stirnseite der Patrone stromführende Kontakte nicht mehr vorhanden, so daß Verletzungen durch unter Spannung stehende Teile ausgeschlossen sind.
Aus der Anbringung der Anschlußkontakte eines Schmelzdrahtes auf gleicher Stirnseite ergibt sich, daß man ohne weiteres zwei Schmelzdrähte in der Patrone führen kann, wobei dann beide Stirnseiten Kontaktstücke aufweisen, aber immer enthält jede Stirnseite zueinander gehörende Kontaktteile. Die Kontakte des eingeschalteten Drahtes liegen immer auf der dem Sockel zugekehrten Seite der Patrone. Bei geeigneter Formgebung der Patrone läßt es sich ermöglichen, mehr als zwei Schmelzdrähte unterzubringen, wobei immer die beiden Kontaktteile eines einzigen Schmelzdrahtes auf ein und derselben Patronenstirnseite liegen.
Das Mittel, das die Verwechselungsgefahr bei der vorliegenden Patrone behebt und gleichzeitig die Möglichkeit gibt, die zueinander gehörenden Kontakte auf eine Stirnseite zu legen, besteht darin, daß der eine der Sockelkontakte für die verschiedenen
Stromstärken verschieden in der Höhe ausgebildet wird, während der zugehörige Patronenkontakt in einer entsprechend tiefen Einbuchtung auf der Stirnseite angebracht wird. Beim Einsetzen einer Patrone, deren Vertiefung der Höhe des entsprechenden Sockelkontaktes nicht entspricht, wird entweder die Patrone vom Sockelboden abgehoben sein, so daß also der andere Kontakt
ίο nicht wirkt, oder es wird der vorstehende Sockelkontakt die versenkte Kontaktplatte der Patrone nicht berühren, jedenfalls würde ein Stromdurchgang nicht möglich sein.
Auf der Zeichnung stellt Fig. ι einen Sockel im Längsschnitt, Fig. 2 im Querschnitt und Fig. 3 in Aufsicht dar. Fig. 4 zeigt eine Patrone von einer Stirnseite aus gesehen, während Fig. 5 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. 4 und Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 4 darstellt. Fig. 7 bringt schematisch eine Anzahl Patronen und die zugehörigen Vorstehkontakte für verschiedene Stromstärken (6, 15, 25, 40 Ampere) zur Darstellung.
In Fig. ι ist punktiert eine Patrone eingezeichnet mit zugehörigen Vorstehkontakten. Es ist die aus Fig. 7 zu ersehende Patrone für 40 Ampere hierfür verwendet worden.
α ist der Sockelkörper mit den Leitungsanschlüssen b, die in Verbindung mit den Bodenkontakten d und e stehen. Der Bodenkontakt e ist mit einem Loche f ausgestattet und dient zur Aufnahme des Vorstehkontaktstückes g, das je nach der Stromstärke, für die die Sicherung bestimmt ist, von verschiedener Höhe ist (s. Fig. 7).
Bei dem zur Darstellung gelangten Ausführungsbeispiel ist eine nicht stromführende Befestigungsschraube h zur Befestigung des Deckels i vorgesehen. Die Patrone k weist beim dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Schmelzdrähte / und I1 auf, deren jeder in der Patrone einen Anschlußkontakt m bezw. η besitzt (Fig. 5 und 6).
Der Änschlußkontakt m ist versenkt angeordnet, Und zwar um so viel, wie der Höhe des zugehörigen Sockelkontaktstückes g entspricht. Es sind in der Patrone zwei Schmelzdrähte I verlagert, und jeder Schmelzdraht ist über eine Stirnseite der Patrone k durch ein Glasröhrchen 0 geführt (s. Fig. 4). Jedes Glasröhrchen liegt auf derjenigen Stirnseite, die die zu dem betreffenden Schmelzdraht gehörigen Kontakte nicht enthält, es liegt also das Glasröhrchen des jeweils eingeschalteten Schmelzdrahtes nach der Deckelseite zu, so daß man nach Abnehmen des Deckels ohne weiteres erkennen kann, ob der Schmelzdraht noch unbeschädigt ist. Aus Fig. 7 ergibt sich ohne weiteres, daß, wenn z. B. der Steckkontakt g für 40 Ampere (der unterste in Fig. 7) in der Bohrung f des Sockelkontaktes sich befindet, eine der anderen Patronen aus Fig. 7 nicht verwendet werden kann. Der Sockelkontakt d wird zweckmäßig oben ballig abgedreht, um eine sichere Lage der Patrone zu gewähren. Ist der Schmelzdraht durchgebrannt, so wird die Patrone umgekehrt und der andere Schmelzdraht eingeschaltet. Die Sockelkontakte liegen über Eck, was eine einfache Unterbringung der Patronenkontakte sowie der Schmelzdrähte ermöglicht. Das dargestellte Ausführungsbeispiel weist zwei Schmelzdrähte auf; bei entsprechender äußerer Formgebung der Patrone können auch mehr Schmelzdrähte untergebracht werden. Es ist nicht notwendig, eine mittlere Befestigungsschraube h unter allen Umständen anzubringen, es kann z. B. der Deckel i direkt am Sockel a verschraubt werden.
Der zur Darstellung gelangte Sockel ist für äußeren Leitungsanschluß bestimmt; bei Schaltbrettsockeln erfolgt der Leitungsanschluß zweckmäßig von unten her. Die Befestigung des Sockels geschieht in geeigneter Weise, z. B. durch Bolzen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schmelzsicherung mit auswechselbarer, mehrere nacheinander einschaltbare Schmelzdrähte enthaltender Patrone, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Stirnseite der Patrone zwei zueinander ge- · hörende Kontakte liegen, die mit zwei im Boden des Sockels liegenden festen Kontakten in Verbindung treten.
2. Unverwechselbare Schmelzsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je einer der bei den zusammengehörigen Kontakten der Patrone versenkt und einer der Kontakte im Sockel entsprechend erhöht ist, so daß nur einander entsprechende Sockel und Patronen Kontakt bilden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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