DE295865C - - Google Patents

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DE295865C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/30Means for indicating condition of fuse structurally associated with the fuse
    • H01H85/303Movable indicating elements

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  • Fuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 295865 KLASSE 21 c. GRUPPE
in LEIPZIG.
Sicherungspatrone mit Zustandsanzeiger. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. fflärz 1916 ab.
Die gebräuchlichen Schmelzstöpsel werden mit einem Zustandsanzeiger versehen, welcher bezweckt, durch Augenscheinnahme ohne weiteres denjenigen Schmelzstöpsel zu erkennen, bei welchem der Schmelzfaden durch Kurzschluß usw. zerstört ist.
Bei den gebräuchlichen Schmelzstöpseln besteht der Zustandsanzeiger häufig aus einem dünnen Widerstandsdraht, an dessen Ende ein
ίο Plättchen befestigt ist, das durch eine Spiralfeder niedergehalten und beim Abschmelzen des Drahtes fortgeschleudert wird, oder es ist ein Widerstandsdraht parallel zu dem eigentlichen Schmelzdraht eine Strecke an der Sicht -
!5 seite freigelegt, an welcher beim Wirken der Kenndraht verbrennt und so anzeigt, daß der eigentliche Schmelzfaden zerstört ist.
Die Verlegung des Zustandsanzeigers ist aber bei den geringen räumlichen Abmessungen sehr schwierig und zeitraubend, auch hinsichtlich der Abkühlung und Abdichtung derartiger Einrichtungen. Auch die Erneuerung von Zustandsanzeigern bei Reparaturen von Schmelzstöpseln ist sehr schwierig. Zur Vermeidung dieser Mängel soll nun nach der Erfindung der als Anzeiger dienende Kennfaden auf einer auswechselbaren Unterlage angebracht und mit dieser auf in der Patrone angeordnete Kontakte gelegt sein, so daß die Zustandsanzeiger unabhängig von der Patrone betriebsfähig in großen Massen hergestellt werden können.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι den Aufriß einer Sicherungspatrone mit Zustandsanzeiger vorliegender Art,
Fig. 2 die Draufsicht auf eine Auflegeplatte mit Kennfaden,
Fig. 3 einen Schnitt durch eine besondere Ausführungsform des Zustandsanzeigers,
Fig. 4 einen Grundriß desselben,
Fig. 5 einen Schnitt durch eine andere Ausführungsform in größerem Maßstabe.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt eine Sicherungspatrone α, bei welcher der Schmelzfaden b seitlich zur Gewindehülse c geführt ist. Von dieser reicht ein Leitungsstück d bis zum oberen Teil β des Schmelzraumes. Bis in diesen reicht auch ein Leitungsstift I, der den Patronenkörper α der Länge nach durchdringt und mit der unteren Kontaktkappe k verbunden ist.
Nach der Erfindung wird auf den oberen Teil e des Schmelzraumes eine Auflegeplatte f von einem nicht leitenden Material aufgelegt, die mit den Kontakten g und h und einem zwischen diesen eingeschalteten Kennfaden i versehen ist. Dieses Plättchen f wird so aufgelegt, daß seine Kontakte g und h die Leitungsstücke d und I berühren.
Wird nun bei Überlastung der Schmelzfaden b und der Kennfaden i zerstört, so ist es offenbar sehr leicht, durch Entfernung der Auflegeplatte f und Aufbringen einer neuen den Zustandsanzeiger wiederherzustellen.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist zur Sicherung der Auflegeplatte f eine ringförmige Abdeckplatte m über die Platte f gelegt, die mittels einer aufgekitteten Metallkappe η, welche eine Schauöffnung hat, angepreßt wird.
Die Ausführungsform der Auflegeplatte kann natürlich eine sehr verschiedene sein. Bei dem in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Auflegeplatte f mit ihrer ringförmigen Abdeckplatte m gelenkartig verbunden und der Kontakt g an der Platte f, der Kontakt h aber an der Platte m angeordnet.
Wenn man diese Auflegeplatte für seitlich angeordnete Zustandsanzeiger verwenden WiIl5 muß man ihr eine entsprechende Ausgestaltung geben und entweder als reine Auflegeplatte ausführen oder ringförmig so gestalten, daß sie die Patrone an der betreffenden Stelle umgreift.
Der Zustandsanzeiger nach Fig. 5 zeigt die Verwendung einer Springmarke. Auf der Unterlage f ist an den beiden Kontakten g und h der Kennfaden i angelötet. Er ist über den Kopf 0 einer Springmarke hinweggespannt, so daß er diese gegen die Wirkung der Feder p niederhält. Man kann den Kopf 0 mit einem Einschnitt für die Kennfadenauflage versehen. Die Verwendung von auswechselbaren Zustandsanzeigern dieser Art hat den großen Vorzug, daß sie fabrikmäßig hergestellt, in großen Mengen auf Vorrat gearbeitet oder in den Verkehr gebracht werden können.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Sicherungspatrone mit Zustandsanzeiger für elektrische Leitungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kennfaden (i) auf einer auswechselbaren Unterlage (f) angebracht und mit dieser auf in der Patrone angeordnete Kontakte (d, I) gelegt ist.
2. Sicherungspatrone nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage (f) durch eine Abdeckplatte (m, n) mit Schauöffnung an der Patrone befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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