DE453587C - UEberwachungseinrichtung fuer die Elektroden elektrischer Lichtbogenoefen - Google Patents

UEberwachungseinrichtung fuer die Elektroden elektrischer Lichtbogenoefen

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DE453587C
DE453587C DES67555D DES0067555D DE453587C DE 453587 C DE453587 C DE 453587C DE S67555 D DES67555 D DE S67555D DE S0067555 D DES0067555 D DE S0067555D DE 453587 C DE453587 C DE 453587C
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DE
Germany
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electrode
monitoring device
electrodes
electric arc
arc furnaces
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Expired
Application number
DES67555D
Other languages
English (en)
Inventor
Walther Mareth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/12Arrangements for cooling, sealing or protecting electrodes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
10. DEZEMBER 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 453 KLASSE 21 h GRUPPE
Siemens & Halske Akt-Ges. in Berlin-Siemensstadt*).
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. November 1924 ab.
Die Erfindung betrifft eine Überwachungseinrichtung an Elektrodeneinführungen für elektrische Lichtbogenöfen. Beispielsweise beim schrägen Aufsetzen der Elektroden auf das zu schmelzende Material, wie z.B. Schrott, tritt manchmal ein Bruch der Elektrode auf. Je nach der Lage der Bruchstelle können durch den an dieser Stelle auftretenden Lichtbogen Teile der Einführungsvorrichtung für die Elektrode zerstört werden. Man hat deshalb schon Sicherheitseinrichtungen vorgeschlagen, die u. a. bei jedem innerhalb der Elektrodeneinführungsvorrichtung auftretenden Bruch der Elektrode die Stromzuführung nach der Elektrode sofort unterbrechen. In vielen Fällen kann aber eine plötzliche Abstellung des Ofens für den jeweiligen Arbeitsprozeß sehr nachteilig sein. Andererseits tritt die Gefahr einer Zerstörung der Einführungsvorrichtung nur dann auf, wenn der untere abgebrochene Teil der Elektrode wegen vorhandener ungeschmolzener Schrott-Teile o. dgl. nicht in den Ofen hineinstürzen kann, so daß beim Nichtauftreten eines zerstörenden Lichtbogens eine Notwendigkeit für eine den Arbeitsprozeß störende sofortige Abstellung des Ofens nicht unbedingt vorliegt. Unter Umständen wird man bei tiefliegender Bruchstelle und je nach dem Stand des Arbeitsprozesses in der Lage sein, diesen erst zu Ende zu führen oder zu einem Zeitpunkt zu unterbrechen, der nicht allzu nachteilig für den Arbeitsgang ist.
Erfindungsgemäß wird diesem Bedürfnis der Praxis durch eine Überwachungseinrichtung Rechnung getragen, bei welcher an mehreren Stellen längs des unzugänglichen Teiles der Elektrode Meßkreise angeschlossen und die Anschlußstellen so verteilt sind, daß die ungefähre Lage der Bruchstelle featgestellt werden kann.
In den Abb. 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Meßeinrichtung dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 einen Längsschnitt durch eine Elektrodeneinführung, bei der die Elektrode 1 unmittelbar von einem an der Tragvorrichtung 2 befestigten Kühlzylinder 3 umgeben ist. Dieser bewegt sich innerhalb eines äußeren ruhenden Zylinders 4, der durch eine Stopfbüchse 5 gegen den Kühlzylinder 3 "und durch eine Sand- 0. dgl. Dichtung 6 gegen den in der Ofendecke 7 angeordneten Kühlring 8 abgedichtet ist. Mit der Tragvorrichtung 2 ist die zur Stromzuführung dienende Klemmvorrichtung 9 für die Elektrode verbunden.
An dem unteren Ende des Kühlzylinders 3 ist eine Kontaktvorrichtung angeordnet, die in Abb. 2 in vergrößertem Maßstab im senkrechten Schnitt dargestellt ist. Diese besteht aus einem Kolben 10 aus elektrisch leitendem Material, namentlich Metall, der in einem iso-
*) Von dem Patentsiicher ist als der Erfinder angegeben worden:
Walther Mareth in Berlin-Charlottenburg.
liert in den Kühlzylinder 3 eingesetzten Zylinder 11 verschiebbar ist. Der Kolben steht unter dem Einfluß· einer Feder 12, die ihn gegen die Elektrode 1 andrückt. Mit dem Kolben ist eine wasserdicht durch die Zylinderwand 11 geführte Leitung 13 verbunden. Eine in gleicher Weise ausgestaltete Kontaktvorrichtung 14 ist auch an dem in der Ofendecke gelagerten Kühlring 8 angeordnet. Beide Kontaktvorrichtungen sind mittels ihrer Anschlußleitungen 13 und 15 über Meßgeräte 16, 17 und einen Vorschaltwiderstand 18 mit der Klemmvorrichtung 9 der Elektrode elektrisch verbunden.
Demgemäß wird das Meßgerät 16 den infolge des Betriebsstromes in der Elektrode auftretenden Spannungsabfall von der Klemmvorrichtung 9 bis zur Kontaktvorrichtung 10 und das Meßgerät 17 den Spannungsabfall bis zur Kontaktvorrichtung 14 messen. Sobald ein Bruch der Elektrode zwischen den Kontaktvorrichtungen 10 und 14 eintritt und infolge des sich an der Bruchstelle bildenden Lichtbogens der Widerstand zwischen den Punkten 9 und 14 sich erhöht, wird das Meßgerät 17 einen größeren Spannungsabfall durch vergrößerten Ausschlag anzeigen. Liegt dagegen die Bruchstelle oberhalb der Kontaktvorrichtung 10, so wird die Anzeige an beiden Meßgeräten 16 und 17 erfolgen. In jedem Falle wird das Vorliegen eines Bruches sofort !kenntlich. Sollte nach dem Bruch der Elektrode deren unterer Teil herunterstürzen, so daß es zu keinem Lichtbogen kommt, so wird der Betriebsstrom ganz aussetzen und beide Meßgeräte werden auf Null zurückgehen und auch in diesem Falle das Vorliegen eines Bruches anzeigen.
Für den äußeren Anschlußkontakt kann eine besonders gute Kontaktwirkung noch in der Weise erzielt werden, daß der Anschlußkolben το oder ein entsprechender Teil mit Spitzen oder Schneiden versehen ist, die sich in die Außenhaut der Elektrode etwas einbohren.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Überwachungseinrichtung für die Elektroden elektrischer Lichtbogenofen mittels Überwachung des Spannungsabfalles längs des der Gefahr eines Bruches ausgesetzten Teiles der Elektroden, dadurch gekennzeichnet, daß an mehreren Stellen längs des unzugänglichen Teiles der Elektrode Meßkreise angeschlossen und die Anschlußstellen so verteilt sind, daß die ungefähre Lage der Bruchstelle festgestellt werden kann.
2. Überwachungseinrichtung nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Strom von der Elektrode abnehmende Fläche spitzen- oder schneidenförmig ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
GEDRUCKT IN BKI!
DES67555D 1924-11-02 1924-11-02 UEberwachungseinrichtung fuer die Elektroden elektrischer Lichtbogenoefen Expired DE453587C (de)

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