DE219844C - - Google Patents

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DE219844C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/24Means for preventing insertion of incorrect fuse

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  • Fuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 219844-KLASSE 21c. GRUPPE
JULES WYSS in KERNS, Schweiz.
Nach Stromstärke unverwechselbare Sicherung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Dezember 1908 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine den derzeitigen Sicherheitsvorschriften für elektrische Anlagen entsprechende, nach Stromstärke unverwechselbare Sicherung, bei weleher sämtliche unter Spannung stehende Metallteile im Sicherungssockel, auch bei entfernter Patrone, unzugänglich angeordnet sind, so daß gleichzeitig ein Kurzschließen der im Sockel befindlichen Kontakte, welche den
ίο Strom der Patrone zuführen, ausgeschlossen ist. Bei den bekannten Sicherungen kann leicht eine Verbindung dieser Kontaktteile durch Unterklemmen oder Einlegen eines Drahtes vorgenommen werden; auch wird vielfach die Unverwechselbarkeit der Stöpsel dadurch hinfällig, daß Metallstückchen zwischen Stöpsel und Kontaktplatte geklemmt werden können. Diese Übelstände werden durch den Gegenstand der Erfindung beseitigt; ferner werden die die Metallteile im Sicherungssockel verdeckenden Isolierteile dazu benutzt, durch verschiedene Höhenabmessungen eine Unverwechselbarkeit der Sicherung nach Stromstärke zu erreichen.
Der Erfindungsgegenstand ist beispielsweise in den Zeichnungen dargestellt; Fig. 1 zeigt den Sicherungssockel mit Patrone im Schnitt, Fig. 2 den geöffneten Sockel im Grundriß, Fig. 3 die zusammengebaute Sicherung mit Patrone in der Seitenansicht, Fig. 4 bis 6 die Patrone in Seitenansicht und Grundriß, Fig. 7 bis 9 je eine Sicherungshälfte mit richtiger bzw. falscher Patrone.
Der Sicherungssockel besteht in der Hauptsache aus zwei Teilen A und E. Der Oberteil E ist mittels Schrauben B1 und JB2 in bekannter Weise plombierbar auf dem Unterteil A befestigt. Im Innern des Oberteiles E sind auswechselbare Isoliersegmente R1 und i?2 angebracht, von welchen der Rand F für Patronen verschiedener Stromstärken verschieden hoch ausgeführt wird. Die Segmente sind nach dem Aufsetzen des Deckels E und Plombierung desselben nicht mehr entfernbar. Unterhalb der Segmente R1 und R2 befinden sich die Metallkontakte C1 und C2, welche mit Anschlußklemmen G für die Leitungen versehen sind. Diese Kontaktteile sind nach Plombierung des Deckels, auch bei entfernter Patrone, unzugänglich. Der Deckel des Sieherungssockels besitzt ein längliches Loch H, durch welches die Patrone eingeführt wird. Letztere / ist mit zwei isolierten Ansätzen L versehen, an deren oberen Teilen die Metallkontakte K1 und K2 hervorstehen, zwischen denen der Schmelzdraht M (Fig. 1) innerhalb der Patrone unzugänglich angebracht ist.
Die Patrone wird durch das längliche Loch im Deckel des Sicherungssockels eingeführt und hierauf um 900 gedreht, so daß die Metallkontakte K1 und K2 sich gegenüber den Metallkontakten C1 und C2 im Sicherungssockel befinden. Die Patrone besitzt am oberen Ende N ein Gewinde, welches in dasjenige des Verschlußdeckels D paßt (Fig. 1). Dieser wird festgeschraubt und hierdurch zwischen den Metallteilen der Patrone und denen des Sockels ein guter Kontakt hergestellt.
Die Höhe der Kontaktteile K1 und K2 wird entsprechend der Höhe der Isoliersegmente R1 und R2 für verschiedene Stromstärken verschieden hergestellt; bei größeren Stromstärken sind diese Kontakte niedriger (Fig. 9), bei kleineren höher (Fig. 7). Wird z. B. eine Patrone für größere Stromstärken in einen Sockel, der für schwächere Ströme bestimmt ist, eingesetzt, so wird durch die höheren Ansätze .F der Segmente R1 und R2 Kontaktbildung zwischen K1 und C1, K2 und C2 verhindert (Fig. 8).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Nach Stromstärke unverwechselbare Sicherung, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche unter Spannung stehende Metallteile im Sicherungssockel durch Isoliersegmente, auch bei entfernter Patrone, vollständig verdeckt und unzugänglich sind, wobei die Unverwechselbarkeit durch verschiedene HöheJ| der Isoliersegmente und der entsprechenden Patronenkontakte erreicht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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