DE188971C - - Google Patents

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DE188971C
DE188971C DENDAT188971D DE188971DA DE188971C DE 188971 C DE188971 C DE 188971C DE NDAT188971 D DENDAT188971 D DE NDAT188971D DE 188971D A DE188971D A DE 188971DA DE 188971 C DE188971 C DE 188971C
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DE
Germany
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bridge
air
heating gases
fire
air ducts
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DENDAT188971D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M3/00Firebridges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

V ί {
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV! 188971 -KLASSE 24 #. GRUPPE
WERK FÜR FEUERUNGSTECHNIK, G. m. b. H. in DRESDEN-N.
für die Heizgase.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Mai 1906 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Feuerbrücken, durch die der Querschnitt für den Durchgang der Heizgase, der einerseits durch die Brücke und andererseits durch das Flammrohr begrenzt wird, während des Betriebes verändert werden kann, wobei auch Vorkehrung getroffen ist, je nach der Veränderung des Durchgangsquerschnittes für die Heizgase die Menge der zugeführten Sekundärluft zu verändern.
Nach der Erfindung wird die Regelung der
Durchtrittsöffnung für die Heizgase und der Luftzufuhr in besonders einfacher und wirk-
, samer Weise erzielt, und zwar kennzeichnet
ei5 sich die neue Feuerbrücke durch einen um eine wagerechte Achse drehbaren Teil, der, ähnlich wie bei bereits bekannten feststehenden Feuerbrücken, hohl ausgebildet, also mit einem oder mehreren an seinem Umfang ausmündenden Luftkanälen versehen ist, während in diesem hohlen drehbaren Brückenteil eine feststehende Luftregelungsplatte angebracht ist, die beim Niederlegen der Brücke die Luftkanäle abschließt und sie beim Wiederaufrichten der letzteren mehr oder weniger öffnet.
Auf der Zeichnung ist die neue Feuerbrücke durch Fig. 1 im Längsschnitt und durch Fig. 2 in der Vorderansicht dargestellt.
Der mittlere, drehbare Teil K der Feuerbrücke, der auf der dem Rost zugekehrten Seite durch starke Schamotteauflagen geschützt ist, ist in den feststehenden Seitenteilen S der Brücke auf geschützt liegenden, durch Luft gekühlten Hohlzapfen drehbar gelagert und kann vom Heizerstand aus mittels einer beliebigen Übertragung, z. B. Schnecke und Schneckenrad oder durch Zahnräder oder dergl. gedreht, also zwecks Vergrößerung des freien Durchganges für die Heizgase niedergelegt und zwecks Verringerung des Durchgangsquerschnittes mehr oder weniger aufgerichtet werden. Mittels des umlegbaren Brückenteiles kann deshalb mit Leichtigkeit zu jeder Zeit während des Betriebes der freie Querschnitt des Flammrohres über der Feuerbrücke verändert und für jede Rostbeanspruchung zwecks Erzielung einer kräftigen Rauchverbrennung und eines sparsamen Betriebes eingestellt werden.
Der drehbare Körper K der Feuerbrücke ist hohl ausgebildet, und zwar ist er bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit einer größeren Anzahl von Luftkanälen r versehen, die am äußeren Umfange des Teiles K ins Freie münden, während in den Hohlraum der Brücke die unter dem Rost entlang streichende und dadurch vorgewärmte Luft von unten her eintreten kann.
Zur Regelung der durch die Kanäle r des Brückenteiles K hindurchgehenden Sekundärluft dient eine Platte L, die in dem Hohlraum des Brückenteiles K fest angebracht ist. Infolgedessen wird diese Platte L beim Niederlegen ,der Brücke K allmählich die
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Kanäle r absperren, während sie beim Aufrichten der Brücke K die Kanäle r wieder mehr oder weniger öffnet. Sind die Kanäle beim vollständigen Niederlegen der Brücke K gänzlich durch die Platte L geschlossen, so geht die Luft nur an der Vorderseite der Brücke K über dieselbe hinweg, um sich mit den Heizgasen zu mischen, während bei jeder Zwischenstellung mehr oder weniger ίο vorgewärmte Luft durch die Kanäle r zu den Heizgasen strömt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verstellbare luftzuführende Feuerbrücke zur Regelung der Durchtrittsöffnung für die Heizgase, gekennzeichnet durch eine um eine wagerechte Achse drehbare, mit an ihrem Umfange ausmündenden Luftkanälen (r) versehene Klappe (K), in der eine feststehende Luftregelungsplatte (L) angebracht ist, die beim Niederlegen der Klappe die Luftkanäle (r) abschließt und beim Aufrichten mehr oder weniger öffnet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedrückt in der reiChsdrückerei.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017761B (de) * 1955-07-04 1957-10-17 Max Boehm Ofen, Herd oder sonstige Feuerungsanlage fuer feste Brennstoffe mit einer zugleich als Einstellorgan fuer den Rauchgasstrom dienenden Feuerbruecke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017761B (de) * 1955-07-04 1957-10-17 Max Boehm Ofen, Herd oder sonstige Feuerungsanlage fuer feste Brennstoffe mit einer zugleich als Einstellorgan fuer den Rauchgasstrom dienenden Feuerbruecke

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