DE188665C - - Google Patents

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DE188665C
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DE
Germany
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carburetor
fuel
air
exhaust gases
mixture
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M21/00Apparatus for supplying engines with non-liquid fuels, e.g. gaseous fuels stored in liquid form
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/13Special devices for making an explosive mixture; Fuel pumps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

&'vHaefiicik fiU-
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46 c^ GRUPPE ί^ 6 ί
THlfiBAUD GAMET in PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Mai 1905 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 6. August 1904 anerkannt.
die Priorität
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, eine Vorrichtung zum Vergasen von flüssigem Brennstoff und zum Mischen der Gase mit vorerwärmter Luft zu schaffen, bei der durch Vereinigung von an sich bekannten Teilen bestimmte Mengen der Auspuffgase zum Verdampfen des Brennstoffes sowohl wie zum Erwärmen der Mischluft verwendet werden, wobei ferner die Menge der Mischluft dem Gang der Maschine entsprechend und im Verhältnis zur Menge des Gases vom Gasventil selbsttätig geregelt wird. Die Vorrichtungen zum Öffnen und Schließen der Ventile werden durch das Ansaugen der Maschine betätigt bezw. durch das Vakuum, das sich dadurch bildet. Die Menge der Ladung sowie die Menge der Luft und des Gases können durch die Spannung der Federn geregelt werden, die mit dem Vakuumkolben in Verbindung stehen.
In der Zeichnung ist die Mischvorrichtung in Fig. I im senkrechten Schnitt nach Linie C-D der Fig. 2 gezeigt. Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-B der Fig. i, und Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie E-F der Fig. 2.
Die Vorrichtung besteht aus dem Vergaser i, der Mischkammer 2, dem Zuführrohr 3 für die Abgase, dem Luftzuführrohr 4 und den Verbindungsrohren, Ventilen und Zubehörteilen. Ferner gehört zur Vorrichtung der Behälter 5 für die Betriebsflüssigkeit nebst Hahn 6 mit getrennter Zuleitung für öl und für Benzin oder Spiritus.
Lagerexemplar Der Vergaser 1 ist in bekannter Weise mit Röhrenbündeln 7 ausgestattet, die mit dem Rohr 3 für die Auspuffgase in Verbindung stehen. Von diesem Rohr 3 zweigt vor dem Vergaser 1 ein Rohr 8 ab, das unter dem Vergaser fort zum anderen Ende des Rohres 3 geht. Eine Klappe 9 dient zur Regelung der Menge der Auspuffgase, die durch Rohr 8 geleitet werden.
Der flüssige Brennstoff wird dem Vergaser ι vom Behälter 5 aus durch Hahn 6 zugeführt. Der Behälter 5 wird von besonderen, in der Zeichnung nicht dargestellten Behältern aus mit dem betreffenden Brennstoff gespeist, der durch Schwimmer 10 stets auf gleichem Niveau gehalten wird. Je nachdem öl oder Spiritus bezw. Benzin zur Verwendung gelangen, wird der Brennstoff in den Vergaser 1 oder am Vergaser vorbeigeleitet; der Behälter 5 ist daher durch Bohrung 11 und Röhrchen 12 mit dem Vergaser 1 und durch Kniebohrung 13 mit dem Raum über dem Vergaser verbunden.
Oberhalb des Vergasers 1 ist die Mischkammer 2 angeordnet, die durch die Gaskammer 14 mit dem Vergaser 1 verbunden ist. Die Gaskammer 14 ist durch einen in bekannter Weise durch Verschrauben einstellbaren Ventilstift 15 geschlossen. In der Wandung der Gaskammer 14 sind schräge Kanäle 16 vorgesehen, die dazu dienen, Luft über die Spitze des Ventilstiftes 15 hinzuleiten, um diesen Stift abzublasen und so stets.
von etwa anhaftenden Brennstoffpartikelchen freizuhalten. Der Ventilstift 15 ist im Ende eines Gelenkhebels 17 geführt, dessen anderes Ende an der Stange 18 eines Kolbens 19 angelenkt ist, der sich im Zylinder 20 auf und ab bewegen kann. An dem Ende dieser Kolbenstange 18 ist ferner ein Gelenkhebel 21 angelenkt, der an seinem freien Ende die Verschlußklappe 22 für das Luftzuführrohr 4 trägt. Das erweiterte Ende 24 dieses Rohres 4 umschließt das Rohr 3 für die Auspuffgase, so daß die Luft vorgewärmt wird.
Im Mischraum 2 ist ein Rohrbündel 23 vorgesehen, dessen Röhren mit einem Teil der Auspuffgase erhitzt werden, die durch Rohr 25 vom Rohr 3 vor dem Vergaser abgeleitet und durch Rohr 26 dem Rohr 3 hinter dem Vergaser wieder zugeführt werden.
In der Mischkammer 2 ist ferner oberhalb des Verbindungsrohres, das zum Explosionsraum führt, der Vakuumkolben 27 vorgesehen, der durch Schraubenfeder 28 in der höchsten Stellung gehalten wird. Eine Schraubenfeder 29 hält den Kolben 19 in seiner höchsten Stellung. An der Stange 30 des Kolbens 27 ist der im Deckel mit Durchlaßöffnungen 31 versehene Schieber 32 befestigt.
Die verschiedenen Bohrungen für die Zuleitung und Ableitung des flüssigen Brennstoffes sind in bekannter Weise durch einstellbare Stellschraubstifte verschlossen.
Die Mischvorrichtung und der Vergaser arbeiten wie folgt:
Wenn öl als Brennstoff verwendet werden soll, muß zum Antreiben der Maschine vorerst Spiritus o. dgl. vergast werden. Der Behälter 5 wird also mit dem entsprechenden Reservoir verbunden und Hahn 6 so eingestellt, daß der Spiritus durch Bohrung 11 und Röhrchen 12 in den Vergaser 1 gelangt, wo er in bekannter Weise durch eine Lampe vergast wird. Wenn die Maschine in Betrieb ist, erhitzen die Auspuffgase bezw. ein Teil derselben die Röhrchen 7 im Vergaser I.
Das entwickelte Gas sammelt sich im Gasraum 14. Das nach der Explosion der Ladung im Explosionsraum entstehende und durch die Saugwirkung der Maschine verstärkte Vakuum, das auf die Mischkammer 2 übertragen wird, saugt den Vakuumkolben 27 unter Spannung der Feder 28 an, der nach abwärts geht und durch Schieber 32 das Verbindungsrohr teilweise schließt. Gleichzeitig wird der zweite Vakuumkolben 19 angesaugt,
der mittels der Gelenkhebel 17, 21 einerseits den Ventilstift 15 hebt und andererseits die Klappe 22 öffnet. Nunmehr tritt aus der Gaskammer 14 das Gas und aus Rohr 4 die vorerwärmte Mischluft in die Mischkammer 2 ein, wo sich das Explosionsgemisch bildet, das an den durch einen Teil der Auspuffgase erhitzten Röhrchen 23 erhitzt wird.
Durch diese Vorrichtung wird nicht nur die denkbar größte Ausnutzung der Auspuffgase, sondern ferner eine selbsttätige Regelung der Gas- und Luftmengen erreicht, da der Hub der Vakuumkolben 27 und 19 sich nach dem Gang der Maschine regelt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vergaser und Mischvorrichtung für Explosionskraftmaschinen, bei dem die Auspuffgase für das Vergasen des Brennstoffes, zum Vorwärmen der Mischluft und zum Erhitzen der Mischung verwendet werden und die Zuführung von Luft und Brennstoff durch Vakuumdrosselung geregelt und die Drosselung der Mischung durch X^akuumkolben bewirkt wird und bei dem ferner der Absperrschieber für das Luftzuführrohr und der Ventilstift durch Gelenkhebel mit der Stange des Vakuumkolbens verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge der Luft und des Brennstoffes durch den durch die Stärke der Saugwirkung der Maschine beeinflußten Hub des hinteren Vakuumkolbens (19) im Verhältnis zu der durch den Absperrschieber (32) des vorderen Vakuumkolbens (27) geregelten Menge der abgesogenen Mischung selbsttätig geregelt wird.
2. Vergaser und Mischvorrichtung nach , Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Erhitzen der Mischung benutzte Zweigleitung (25, 26), sowie die zum Vergasen des Brennstoffes verwendete Leitung des Ableitungsrohres (3) für die Auspuffgase hinter dem Vergaser (i) vereinigt und gemeinsam zum Erhitzen des unteren Endes (24) des Rohres (4) für die Mischluft verwendet werden, zu. dem Zwecke, die Auspuffgase so vollständig wie irgend möglich auszunutzen.
3. Vergaser und Mischvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung von schrägen Kanälen (16) in der Wandung der Gaskammer (14), zum Zweck, die Außenluft an der Spitze des Ventilstiftes (15) entlang zu führen, um etwa anhaftende Brennstoffpartikelchen zu entfernen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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