DE205346C - - Google Patents

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DE205346C
DE205346C DENDAT205346D DE205346DA DE205346C DE 205346 C DE205346 C DE 205346C DE NDAT205346 D DENDAT205346 D DE NDAT205346D DE 205346D A DE205346D A DE 205346DA DE 205346 C DE205346 C DE 205346C
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DE
Germany
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air
gas
mixture
mixed air
inlet valve
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DENDAT205346D
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English (en)
Publication of DE205346C publication Critical patent/DE205346C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/02Rolling stand frames or housings; Roll mountings ; Roll chocks
    • B21B31/04Rolling stand frames or housings; Roll mountings ; Roll chocks with tie rods in frameless stands, e.g. prestressed tie rods
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B13/00Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
    • B21B13/08Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories with differently-directed roll axes, e.g. for the so-called "universal" rolling process
    • B21B13/10Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories with differently-directed roll axes, e.g. for the so-called "universal" rolling process all axes being arranged in one plane
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D9/00Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/02Controlling by changing the air or fuel supply
    • F02D2700/0202Controlling by changing the air or fuel supply for engines working with gaseous fuel, including those working with an ignition liquid
    • F02D2700/0205Controlling the air supply as well as the fuel supply

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 46 δ. GRUPPE
Bei Zweitaktmaschinen ist die zur Einführung des Gemisches in der Nähe des Hubweclisels zur Verfügung stehende Zeit äußerst kurz. Es ist daher von großem Wert, daß in dieser -kurzen Zeit dem. Arbeitszylinder ein Gas- und Luftgemisch zugeführt wird-, welches stets eine unveränderliche, dem Heizwert
"'" ;les Gases entsprechende Zusammensetzung hat,, um bei allen Belastungen eine sichere
ίο Zündung, also zuverlässigen Betrieb, gute Verbrennung* und "günstigen Gasverbrauch pro Pferdekraftstunde Jk\ erzielen. Es haben bekanntlich Versuche dargetan, daß. bei unveränderlicher Zusammensetzung des Gemisches und Füllungsregelung ein günstiger Gasverbrauch erreicht werden kann.
Es müssen daher zur Erzielung einer konstanten Zusammensetzung die Eintrittswege für Gas und Mischluft nicht allein im gleichen beabsichtigten Verhältnis freigelegt werden, sondern es muß auch dafür gesorgt werden, daß sich die Gas- und Mischluftsäule gleichzeitig und in gleicher Weise beschleunigt.
Diese Arbeitsweise und die zugehörigen Einrichtungen sind bei Viertaktmaschinen, bei denen Luft und Gasluftgemisch angesaugt wird, bekannt.
Bei Zweitaktmaschinen, die ihren Bedarf an Luft und Gas großen Druckbehältern entnehmen, wobei also in die Maschine Luft und Gas gepreßt wird, oder bei solchen Zweitaktmaschinen, die Luft und Gas unter äußerem Atmosphärendruck zugeführt erhalten, bei denen also diese Arbeitsmittel angesaugt werden, spielen sich jedoch nach Eröffnung des Einlaßventils Entlade- und Ladevorgänge ab, die eine neue Arbeitsweise und neue Einrieb.-, tungen gegenüber der Viertaktmaschine bedingen.
Die neue Arbeitsweise und Regelung besteht darin, daß bei Eröffnung des Einlaßventils zum Entladen der Maschine regelbare Mengen von Spülluft eingeführt werden, um die Abgasereste aus dem Arbeitszylinder vollständig zu entfernen, und je nach der Belastung eine kleinere oder größere Menge von Luft im Zylinder zu belassen, worauf nach Ab-.schluß dieser Leitung aus getrennten Kanälen Mischluft und Gas immer im gleichen beabsichtigten Verhältnis behufs Erhaltung eines konstanten Gemisches bei allen Belastungen zuströmt. Würden die Gas- und Luftkanäle gleichzeitig mit dem Einlaßventil zum Abschluß gebracht, so bliebe vor dem Teller des' Einlaßventils ein Gemdschrest zurück, der bei jedesmaliger Eröffnung des Einlaßventils nicht allein nutzlos durch den Arbeitszylinder, zu den Auspuffschlitzen hinausgefegt werden würde, sondern sich auch beim Zusammentreffen mit den heißen Abgasen oder Verbrennungsrückständen entzünden könnte. Die Folge wäre eine bedeutende Steigerung des
Gasverbrauches. Es muß also, wie bereits bei Maschinen mit gemeinsamen Spül- und Gemischluftkanälen bekannt ist, der Gaskanal um einen ganz geringen Betrag etwas früher geschlossen werden wie der Mischluftkanal, damit die in Bewegung befindliche Mischluft den noch vor dem Teller des Einlaßventils befindlichen Gemischrest nutzbringend in den> Arbeitszylinder fegt, worauf das Einlaßventil
ίο sich schließt und vor demselben nur reine Luft zurückbleibt.
Die Einrichtung zur Ausführung dieser Arbeitsweise ist aus der Zeichnung, welche das neue Verfahren in einer Ausführungsform darstellt, zu ersehen.
Die Einrichtung besteht in einer Vereinigung des Einlaßventils mit zwei Rohrschiebern, von denen der äußere gemeinschaftlich mit dem Einlaßventil und der innere unabhängig hiervon gesteuert wird. Das Gehäuse des Einlaßventils hat drei Ringkanäle, einen Gaskanal a, einen Mischluftkanal b und einen Spülluftkanal c. Der Mischluft- und der Spülluftkanal sind an getrennte Leitungen angeschlossen, so daß die Luftsäulen sich gegenseitig nicht beeinflussen können. Der innere Rohrschieber d, welcher gegen Drehung gesichert und unabhängig von der Steuerung des Einlaßventils gesteuert wird, bewegt sich in
achsialer Richtung in der feststehenden Schieberbüchse e derart, daß er den Spülluftkanal c ganz öffnet, während der Mischluft- und der Gasringkanal b und α vollständig geschlossen sind, und umgekehrt.
. ■ Schön vor Beginn der Einlaßventileröffnung hat der innere Rohrschieber d den Spülluftringkanal c geöffnet und den Mischluftringkanal, b und den Gasringkanal α geschlossen. Na'ch einem beliebigen, vom Regler eingestellten Zeitpunkt nach Eröffnung des Einlaßventils wird der bisher offene Spülluftringkanal geschlossen' und gleichzeitig der Mischluft- und der Gaskanal geöffnet, so daß ■ Luft und Gas von der Ruhe aus im Verhältnis der freigelegten Querschnitte in das Innere des Rohrschiebers d treten, sich dort innig mischen und dann in unveränderlicher und beabsichtigter Zusammensetzung dem Arbeitszylinder zugeführt werden. Die innige Mischung wird noch gefördert durch den Ablenkungsring g, welcher Gas und Luft zweckmäßig ineinander leitet.
Dieses Gemisch strömt bis kurz vor Schluß des Einlaßventils zu, in welchem Moment der ,mit letzterem fest verbundene äußere Rohrschieber / den Gasringkanal α abschließt, während der Mischluftringkanal b noch etwas geöffnet ist. Durch den entstehenden Ringspalt, gebildet von dem äußeren Rohrschieber / und der feststehenden Schieberbüchse e, strömt die bereits in Bewegung befindliche Mischluft und treibt den vor dem Teller des Einlaßventils befindlichen Gemischrest nutzbringend in den Arbeitszylinder, worauf das Einlaßventil vollständig schließt und nur Luft im Innern der Schieber d und / zurückbleibt. Der Rohrschieber f kann mit dem Einlaßventil laternenartig oder in irgendeiner anderen Weise mit demselben verbunden werden, damit das Gemisch hindurchtreten kann. Das Einlaßventil mit äußerem Rohrschieber wird in bekannter Weise durch Exzenter oder Nocken gesteuert, während der innere Rohrschieber d seine Bewegung und Verstellung zwecks Regelung durch die in der Zeichnung angegebene, direkt vom' Regler beeinflußte zwangläufige Steuerung mit großer Schnecke oder durch eine Abschnappsteuerung, wie solche im Dampfmaschinenbau gebräuchlich sind, oder durch irgendeine andere Vorrichtung, die dem Schieber die entsprechende Bewegung erteilt, erhält. Auch kann der innere Rohrschieber d in bekannter Weise für Drehbewegung ähnlich den Riderschiebern eingerichtet werden, wobei die Spülluftkanäle gegenüber dem Mischluft- und Gaskanälen im Umfange versetzt sind.
Die Zeichnung stellt in den ausgezogenen Linien den Zylinderanschluß einer stehenden und in strichpunktierten Linien den Zylinderanschluß einer liegenden Zweitaktmaschine dar.
Bei Zweitaktmaschinen, die nur geringen Kraftschwankungen ausgesetzt sind, wo also von der normalen Füllung wenig abgewichen wird, kann zur Vereinfachung der Ausführung der Spülluftkanal und der Mischluftkarial vereinigt werden. Die Steuerungseinrichtung baut sich dadurch etwas niedriger, / bleibt im übrigen jedoch unverändert. Es werden sich dann allerdings bei Beginn der Ladung die Luft- und Gassäule gegenseitig beeinflussen, aber die freigelegten Wege für Gas und Luft stehen immer im konstanten beabsichtigten Verhältnis.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Regelung von Zweitaktmaschinen mit gesonderten Spülluft- und Mischluftkanälen und getrennter Zuführung der Luft und des Gases, bei welchen Luft und Gas aus großen Druckbehältern eingepreßt oder unter äußerem Atmosphärendruck stehend angesaugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst durch eine besondere Leitung fegelbare Mengen vort Luft zum Entladen und dann - zum Füllen der Maschine eingelassen werden und hierauf nach Abschluß dieser Lei-
    tung aus getrennten Leitungen Gas und Mischluft unter Freilegung der Wege für diese in konstantem, beabsichtigtem Verhältnis für alle Füllungsgrade behufs Erzielung einer unveränderlichen Zusammensetzung des Gemisches im beabsichtigten Verhältnis zugelassen werden, und schließlich nach Abschluß der Gaszuströmung durch die aus der Mischluftleitung nachströmende Luft der Rest des Gemisches aus dem Ventilgehäuse in den Zylinder geschafft wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT205346D Active DE205346C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE765115C (de) * 1938-01-07 1952-03-10 Heinrich Christiansen Zweitaktbrennkraftmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE765115C (de) * 1938-01-07 1952-03-10 Heinrich Christiansen Zweitaktbrennkraftmaschine

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