DE188446C - - Google Patents

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DE188446C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L1/00Passages or apertures for delivering primary air for combustion 

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVe 188446-KLASSE 24 0. GRUPPE 17,
FRANZ OEHLER in ERFURT.
Feuerungsanlage mit mittlerem Luftzuführungsrohr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. JuIl 1906 ab.
Die rauchfreie Feuerung für industrielle und hauswirtschaftliche Zwecke nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Feuerraum einen kugel- oder eiförmigen Raum bildet, aus dessen oberem offenen eingeschnürten Ende die entwickelten Heizgase abziehen, während er unten durch einen Rost abgeschlossen ist, dessen Aschentür beim Betrieb der Feuerung luftdicht verschlossen ist.
ίο Dieser Feuerraum besitzt in seinen seitlichen Wandungen Luftzuführungskanäle und in seiner Mittelachse ein Luftzuführungsrohr, welches in der größten Breite des Feuerraumes mit einer geschlossenen Brandscheibe und oberhalb und unterhalb dieser Brandscheibe mit Luftaustrittsöffnungen versehen ist. Die Luftzuführungskanäle in den Wandungen des Feuerraumes münden unterhalb der Brandscheibe in den Feuerraum.
Zwar sind Feuerungen, bei denen durch ein mittleres Rohr Luft in den Feuerraum einströmt, bekannt. Aber diese Feuerungen hatten weder einen runden, kugel- oder eiförmigen Brennraum, noch eine Brandscheibe unterhalb und oberhalb deren die Luft zum Austritt gelangen konnte, ebensowenig auch unterhalb der Brandscheibe von außen in die Feuerung reichende Luftzuführungskanäle. Durch die Anordnung der Brandscheibe mit oberhalb und unterhalb derselben befindlichen Luftaustrittsöffnungen und durch die Luftzuführungskanäle im Mantel der Feuerung, welche unterhalb der Brandscheibe münden, wird erzielt, daß das Feuer bei geschlossener Rost- und Aschentür nach seiner Entfachung kräftig erhalten wird und daß der Brennstoff vollkommen verbrannt wird. Durch die Anordnung der Brandscheibe werden die entwickelten Gase in dem Feuerraum auseinandergezogen und mit der durch die Luftkanäle der Außenwandung einströmenden Luft so gemischt, daß eine vollkommene Verbrennung der Gase eintritt.
Fig. ι zeigt diese Feuerung im Längsschnitt und Fig. 2 im Querschnitt bei geschnittenen Feuerungskanälen. Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen wagerechte Schnitte nach den Schnittlinien A-B und C-D.
Der Feuerraum α hat Kugelform, ist am oberen Ende bei b offen, um die entwickelten Heizgase abzuleiten und nach unten durch den Rost c abgeschlossen, der den Brennstoff aufnimmt. Zentrisch in dem kugelförmigen Feuerraum sitzt das Rohr d, das oben bei e abgeschlossen ist und in Höhe der größten Weite des Feuerraumes eine Brandscheibe f trägt. Unterhalb und oberhalb der Brandscheibe befinden sich in dem Rohr d die Lufteintrittsöffnungen h, g. Die Luft wird dem Mittelrohr d durch einen seitlichen Rohrstutzen i zugeleitet, welcher unterhalb des Rostes c liegt. Seitlich in den Feuerraum a zwischen Rost und Brandscheibe münden die radial angeordneten Luftzuführungskanäle η derart, daß sie einen abwärts gerichteten Luftstrom oberhalb des Rostes c und unterhalb der Brandscheibe f nach dem Feuerraum richten. Die aus b tretenden Feuergase um-

Claims (2)

ziehen entweder den eigentlichen Feuerherd ο durch Kanäle ρ nach einem Ableitungskanal q oder werden direkt bei b abgezogen. Unterhalb des Rostes ist der Schacht zur Aufnahme des Rohres i verlängert und nimmt in seinem unteren Teil den Aschenkasten / auf, der durch eine seitliche Öffnung m ausziehbar ist. Der Aschenkanal in ist durch eine Tür m1 ίο luftdicht verschlossen. Zur Beschickung des Rostes c dient die durch die Tür s verschließbare Öffnung t. Der auf dem Rost c angeschüttete Brennstoff erhält zunächst die zur Entzündung nötige Luft durch den Kanal m. Nach eingetretener Entzündung werden jedoch beide Feuerungstüren s und ml fest verschlossen. Die zur Verbrennung nötige Luft strömt nun zunächst durch die Kanäle κ und die unteren Öffnungen h des Rohres d schräg nach unten gerichtet auf die , auf dem Rost c aufgeschütteten Kohlen und bringt sie unter starker Hitzeentwicklung zu lebhafter Verbrennung und Vergasung. Die noch nicht völlig verbrannten Feuergase werden durch die Brandscheibe f auseinandergezogen, während durch die Öffnungen g Luft von innen zu den Feuergasen tritt und die vollständige Verbrennung mit blauer Flamme herbeiführt. Versuche haben ergeben, daß eine vollständig rauchfreie Verbrennung der Feuergase beim Betrieb des Ofens eintritt. Die Luftaustrittsöffnungen g, h werden vorteilhaft durch Stäbe r von dreieckigem Querschnitt gebildet, welche sich zu dem Rohr d zusammensetzen, dabei mit einer Seite nach außen liegend (Fig. 3). Pate nt-A ν Sprüche:
1. Feuerungsanlage mit mittlerem Luftzuführungsrohr, gekennzeichnet durch die Verbindung einer auf dem Luftzuführungsrohr (d) in der größten Weite des runden, kugel- oder eiförmigen Feuerraumes sitzenden Brandscheibe (f) oberhalb und unterhalb deren im Rohr (d) Luftaustrittsöffnungen (g, h) vorgesehen sind, mit ringsum im Mantel des Feuerraumes gelegenen, schräg nach unten gerichteten und unterhalb der Brandscheibe mündenden Luftzuführungskanälen (n).
2. Feuerungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftaustrittsöffnungen (g, h) des mittleren Luftzuführungsrohres (d) durch im Querschnitt dreieckige, mit einer Seite nach außen gerichtete Stäbe (r) gebildet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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