DE188017C - - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B9/00—Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
- E06B9/02—Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
- E06B9/08—Roll-type closures
- E06B9/11—Roller shutters
- E06B9/17—Parts or details of roller shutters, e.g. suspension devices, shutter boxes, wicket doors, ventilation openings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
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- Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- Jiß 188017 KLASSE 37d. GRUPPE
PAUL JAEGER in ESZLINGEN.
Die zur Verbindung der Stäbe von Rollladen dienenden Gurte haben den Nachteil,
daß sie sich durch die Einwirkung der Feuchtigkeit zusammenziehen und in der Trockenheit sowie durch andauernde Belastung
längen, während die Holzstäbe der Rolladen unter denselben Einwirkungen sich entgegengesetzt verhalten.
Die Folge hiervon ist, daß bei feuchtem
ίο Wetter die Stäbe so fest aufeinander gepreßt
werden, daß der Rolladen wellig wird und sich in den Laufnuten festsetzt und häufig
weder auf- noch abwärts gezogen werden kann, während bei trockenem Wetter und durch die dauernde Belastung der Gurte mehrere
Millimeter breite Spalten zwischen den einzelnen Stäben entstehen und der ganze Laden dadurch klapprig wird.
Zwar hat man diesen Übelständen dadurch zu begegnen gesucht, daß man Durchzugsmittel
aus Metall wählte, welche die unangenehmen Eigenschaften der Gurte zwar nicht besitzen, aber dafür andere Nachteile aufweisen.
Die üblichen gewellten Stahlbänder oder die glatten Stahlbänder mit Benutzung von Zwischenlagen zwischen den einzelnen
Stäben oder Ketten und dergl. mehr, haben den an sie gestellten Anforderungen nicht
genügen können, da sie alle den Gurten, namentlich was Dauerhaftigkeit anbelangt,
nicht gleich kommen.
Gegenstand dieser Erfindung bildet nun ein Rolladen, welcher durch Benutzung entsprechend
vorbereiteter Gurte, die bisher bei
Gurtendurchzugsladen aufgetretenen Übelstände nicht mehr aufweist und die Vorzüge
der Gurtenladen mit den Vorteilen der Laden mit Metalldurchzug gewissermaßen vereinigt.
Es ist zwar bekannt, Gurtgewebe zum Schütze gegen Witterungseinflüsse und gegen
Dehnen zu imprägnieren, indessen sind solche Gurte bisher für Rolladen noch nicht
verwendet worden.
Durch die Imprägnierung der Rolladengurte soll die bekannte Längenänderung
roher Gurte vermieden werden. Zu diesem Zwecke müssen die Gurte so vorbereitet werden, daß sie unter Beibehaltung ihrer
Biegsamkeit nicht dehnbare unporöse Bänder bilden.
Dies wird dadurch erreicht, daß man die Gurte mit festen Stoffen, welche die Eigenschaft
haben, beim Erwärmen flüssig zu werden, imprägniert, so daß dieselben in warmem Zustande das Gewebe der Gurte derart
durchdringen können, daß nach dem Erkalten die Poren und Zwischenräume der Fasern
und Fäden des Gurtgewebes vollständig ausgefüllt sind.
Hierzu am besten geeignet sind solche Stoffe, welche die Eigenschaft besitzen, daß
sie, als Einzelstoffe oder in Mischung angewendet, beim Erkalten weder spröde werden
noch einen zu niedrigen Schmelzpunkt besitzen, weil die Rolladen ja meist der Einwirkung
der Sonnenhitze ausgesetzt sind. Der Schmelzpunkt muß also so hoch liegen, daß durch die Einwirkung der Sonne die
Gurte nicht weich und dehnbar werden. Als beste Art der Tränkung hat sich bis jetzt
eine Mischung von Paraffin oder Stearin, welcher ein kleiner Prozentsatz Harz zugesetzt
wurde, erwiesen.
Auf die so vorbereiteten Gurte werden die Stäbe dann aufgereiht und können entweder,
wie bisher, einzeln festgeschraubt oder .aber, und das ist ein neuer Vorteil, nur lose auf
dieselben aufgereiht werden, weil bei den so gebildeten Rolladen nicht mehr zu befürchten
ίο ist, daß durch das Längerwerden der Gurte
infolge Nachrutschens der Stäbe im oberen Teile öffnungen entstehen, oder daß die
Stäbe infolge Quellens auf den gekürzten Gurten sich fest ineinanderdrücken.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Trag- und Verbindungsgurt für Holzrolladen, dadurch gekennzeichnet, daß er durch Tränkung gegen Längenänderung geschützt ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE188017C true DE188017C (de) |
Family
ID=451662
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT188017D Active DE188017C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE188017C (de) |
-
0
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