DE188017C - - Google Patents

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DE188017C
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Germany
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roller
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DENDAT188017D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/02Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
    • E06B9/08Roll-type closures
    • E06B9/11Roller shutters
    • E06B9/17Parts or details of roller shutters, e.g. suspension devices, shutter boxes, wicket doors, ventilation openings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- Jiß 188017 KLASSE 37d. GRUPPE
PAUL JAEGER in ESZLINGEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Januar 1905 ab.
Die zur Verbindung der Stäbe von Rollladen dienenden Gurte haben den Nachteil, daß sie sich durch die Einwirkung der Feuchtigkeit zusammenziehen und in der Trockenheit sowie durch andauernde Belastung längen, während die Holzstäbe der Rolladen unter denselben Einwirkungen sich entgegengesetzt verhalten.
Die Folge hiervon ist, daß bei feuchtem
ίο Wetter die Stäbe so fest aufeinander gepreßt werden, daß der Rolladen wellig wird und sich in den Laufnuten festsetzt und häufig weder auf- noch abwärts gezogen werden kann, während bei trockenem Wetter und durch die dauernde Belastung der Gurte mehrere Millimeter breite Spalten zwischen den einzelnen Stäben entstehen und der ganze Laden dadurch klapprig wird.
Zwar hat man diesen Übelständen dadurch zu begegnen gesucht, daß man Durchzugsmittel aus Metall wählte, welche die unangenehmen Eigenschaften der Gurte zwar nicht besitzen, aber dafür andere Nachteile aufweisen. Die üblichen gewellten Stahlbänder oder die glatten Stahlbänder mit Benutzung von Zwischenlagen zwischen den einzelnen Stäben oder Ketten und dergl. mehr, haben den an sie gestellten Anforderungen nicht genügen können, da sie alle den Gurten, namentlich was Dauerhaftigkeit anbelangt, nicht gleich kommen.
Gegenstand dieser Erfindung bildet nun ein Rolladen, welcher durch Benutzung entsprechend vorbereiteter Gurte, die bisher bei
Gurtendurchzugsladen aufgetretenen Übelstände nicht mehr aufweist und die Vorzüge der Gurtenladen mit den Vorteilen der Laden mit Metalldurchzug gewissermaßen vereinigt.
Es ist zwar bekannt, Gurtgewebe zum Schütze gegen Witterungseinflüsse und gegen Dehnen zu imprägnieren, indessen sind solche Gurte bisher für Rolladen noch nicht verwendet worden.
Durch die Imprägnierung der Rolladengurte soll die bekannte Längenänderung roher Gurte vermieden werden. Zu diesem Zwecke müssen die Gurte so vorbereitet werden, daß sie unter Beibehaltung ihrer Biegsamkeit nicht dehnbare unporöse Bänder bilden.
Dies wird dadurch erreicht, daß man die Gurte mit festen Stoffen, welche die Eigenschaft haben, beim Erwärmen flüssig zu werden, imprägniert, so daß dieselben in warmem Zustande das Gewebe der Gurte derart durchdringen können, daß nach dem Erkalten die Poren und Zwischenräume der Fasern und Fäden des Gurtgewebes vollständig ausgefüllt sind.
Hierzu am besten geeignet sind solche Stoffe, welche die Eigenschaft besitzen, daß sie, als Einzelstoffe oder in Mischung angewendet, beim Erkalten weder spröde werden noch einen zu niedrigen Schmelzpunkt besitzen, weil die Rolladen ja meist der Einwirkung der Sonnenhitze ausgesetzt sind. Der Schmelzpunkt muß also so hoch liegen, daß durch die Einwirkung der Sonne die Gurte nicht weich und dehnbar werden. Als beste Art der Tränkung hat sich bis jetzt
eine Mischung von Paraffin oder Stearin, welcher ein kleiner Prozentsatz Harz zugesetzt wurde, erwiesen.
Auf die so vorbereiteten Gurte werden die Stäbe dann aufgereiht und können entweder, wie bisher, einzeln festgeschraubt oder .aber, und das ist ein neuer Vorteil, nur lose auf dieselben aufgereiht werden, weil bei den so gebildeten Rolladen nicht mehr zu befürchten
ίο ist, daß durch das Längerwerden der Gurte infolge Nachrutschens der Stäbe im oberen Teile öffnungen entstehen, oder daß die Stäbe infolge Quellens auf den gekürzten Gurten sich fest ineinanderdrücken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Trag- und Verbindungsgurt für Holzrolladen, dadurch gekennzeichnet, daß er durch Tränkung gegen Längenänderung geschützt ist.
DENDAT188017D Active DE188017C (de)

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