DE187977C - - Google Patents

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DE187977C
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DE
Germany
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workpiece
barrel
abutments
bending
stave
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27HBENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27H1/00Bending wood stock, e.g. boards

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-.J\£ 187977 KLASSE 38/. GRUPPE L.
ANDREAS STEINLE in OBERSULTMETINGEN, O.-A. Biberach, Württ.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. November 1906 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Einrichtung an Spindelpressen zum Biegen von Faßdauben, Radfelgen u. dgl., die sich dadurch auszeichnet, daß bei Verwendung derselben jede einzelne Faßdaube für sich aus der Presse herausgenommen werden kann, daß also nicht jedesmal eine ganze Anzahl Faßdauben bezw. Radfelgen in einem gemeinsamen Rahmen eingelegt zu werden brauchen. Diese
ίο Einrichtung ermöglicht eine ganz wesentliche Verbilligung und Vereinfachung der Arbeit. Die Einrichtung besteht darin, daß für jede einzelne Faßdaube bezw. Radfelge zwei Widerlager vorgesehen sind, zwischen welche dieselbe eingelegt wird. Durch das Zusammenpressen der Dauben an den Stirnseiten mittels der Widerlager wird das Holz in bekannter Weise in der Längsfaser gestaucht und hierdurch jede durch die Biegung hervorgerufene Spannung der Holzfasern aufgehoben, wodurch ein Brechen der Dauben oder das Zurückgehen in die gestreckte Stellung vollständig vermieden wird. Nach erfolgter Biegung werden die Widerlager durch eine Zugstange zusammen gehalten und zwischen Daube und Zugstange ein Keil eingetrieben. Hierbei können dieselben Widerlager sowohl für schmale als auch für breite Dauben Verwendung finden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Einspannvorrichtung durch die Fig. 1 bis 5 dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Vertikalschnitt durch eine Presse mit zwischen den Widerlagern liegender Faßdaube,
Fig. 2 eine Oberansicht hiervon,
Fig. 3 eine vollkommene Einspannvorrichtung aus der Presse herausgenommen in Seitenansicht,
Fig. 4 einen Querschnitt und
Fig. 5 eine Draufsicht.
Auf dem Preßtisch der Spindelpresse sind zwei Winkelschienen α mittels rechts- und linksgängiger Schraubenspindeln b horizontal gegeneinander verschiebbar. In diese Winkelschienen a werden die Widerlager c einander gegenüber eingelegt, so daß die Aussparungen d gegeneinander also gegen die Mitte der Presse sehen. In die Aussparungen d von je zwei einander gegenüberliegenden Widerlagern c wird eine Faßdaube bezw. Radfelge g eingelegt, und sobald die gewünschte Anzahl nebeneinander liegt, werden alle zusammen mittels des an der Spindel e befindlichen Druckbalkens / niedergedrückt bezw. durchgebogen. Gleichzeitig werden aber auch die Winkelschienen α mittels der Schraubenspindeln b einander genähert, so daß die zu biegenden Werkstücke g mit ihren Stirnseiten dauernd fest gegen die Widerlager c gepreßt bleiben. Hierdurch wird in bekannter Weise erreicht, daß das Holz in der Längsfaser gestaucht wird, so daß die Spannung der Fasern unter sich
ausgeglichen wird. Ein Abbrechen der Dauben oder Zurückgehen in die gestreckte Stellung ist hierdurch vollständig ausgeschlossen. Ist die Faßdaube bezw. Radfelge g genügend durchgebogen, so wird der Druckbalken f wieder in die Höhe gezogen, während die Werkstücke in ihrer gebogenen Stellung verharren müssen, worauf durch die Löcher h der einander gegenüberliegenden Widerlager c eine Zugstange i
ίο gesteckt und mittels der Mutter k angezogen wird. An Stelle der Löcher h könnten auch Schlitze in den Widerlagern c vorgesehen sein. Hierauf wird zwischen jeder Zugstange i und Faßdaube g ein Keil I eingetrieben, der die
1S senkrechte Entfernung der beiden Teile festlegt, worauf die Winkelschienen ebenfalls zurückgezogen werden, so daß jede einzelne Felge bezw. Daube aus der Presse herausgenommen werden kann.
Diese Vorrichtung zeichnet sich andern, demselben Zweck dienenden Vorrichtungen gegenüber dadurch aus, daß sie außerordentlich einfach und billig und daß ihre Handhabung äußerst bequem ist, was bei früher verwendeten
a5 Vorrichtungen nicht der Fall war, weil die einzelnen Teile derselben zu groß und schwer waren. Der hauptsächlichste Vorteil der Vorrichtung besteht aber darin, daß jede einzelne Faßdaube bezw. Radfelge für sich herausgenommen und nötigenfalls auch nochmals nachgebogen werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einspannvorrichtung für Spindelpressen zum gleichzeitigen Biegen mehrerer hölzerner Faßdauben, Radfelgen oder ähnlicher HoIzgegenstände, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Herausnahme jedes einzelnen Werkstücks nach erfolgter Biegung für jede Faßdaube bezw. Radfelge (g) zwei Widerlager (c) mit Aussparungen (d) zum Halten des Werkstücks (g) einander gegenüber vor dem Biegen in die Presse eingelegt und, nachdem das Werkstück dann in bekannter Weise gestaucht und gebogen ist, durch eine Zugstange (i) zusammengehalten werden, worauf zwischen diese und das Werkstück (g) ein Keil (I) eingetrieben wird, der die senkrechte Entfernung der Faßdaube bezw. Radfelge (g) von der Zugstange und somit die Biegung festlegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2654668A1 (fr) * 1989-11-21 1991-05-24 Riclet Gilles Machine simple a cintrer les bois lamelle-colles et procede de cintrage associe.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2654668A1 (fr) * 1989-11-21 1991-05-24 Riclet Gilles Machine simple a cintrer les bois lamelle-colles et procede de cintrage associe.

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