DE187704C - - Google Patents
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- DE187704C DE187704C DENDAT187704D DE187704DA DE187704C DE 187704 C DE187704 C DE 187704C DE NDAT187704 D DENDAT187704 D DE NDAT187704D DE 187704D A DE187704D A DE 187704DA DE 187704 C DE187704 C DE 187704C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
- C22B4/00—Electrothermal treatment of ores or metallurgical products for obtaining metals or alloys
- C22B4/08—Apparatus
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
- C22B4/00—Electrothermal treatment of ores or metallurgical products for obtaining metals or alloys
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- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
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- H05B6/20—Furnaces having endless cores having melting channel only
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 40 c. GRUPPE
Verfahren zum Betriebe elektrischer Induktionsöfen für metallurgische Zwecke mittels einer Schlackenschicht
und unter Benutzung von Erhöhungen der Herdsohle.
Bei der Gewinnung von Metallen aus ihren Erzen, beim Frischen von Roheisen und ähnlichen
hüttentechnischen Vorgängen ist es sowohl für den Verlauf des Prozesses als auch für die Güte des erstrebten Produktes
von wesentlicher Bedeutung, wenn die Schlacke in einem möglichst heißen und dünnflüssigen
Zustande erhalten wird. Besondere Schwierigkeiten bietet die Erreichung dieses Zieles bei
ίο elektrischen öfen, weil die Stromabgabe der
Elektroden durch die Berührung mit der Schlacke in erheblichem Maße beeinträchtigt
wird.
Es ist zwecks Beseitigung dieser Mängel bereits vorgeschlagen worden, die Elektroden
des sekundären Stromkreises oberhalb der Schlackenmasse endigen zu lassen, so daß
der sekundäre Strom seinen Weg von der Elektrode durch einen Luftspalt und durch
die Schlackenschicht zum Schmelzgut nehmen muß. Diese Einrichtung erfordert jedoch
einen unnütz hohen Energieverbrauch, auch werden die Elektroden sehr stark beansprucht.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung, durch welche die Schlacke selbst
ebenfalls streckenweise als Teil des sekundären Stromkreises nutzbar gemacht wird,
ohne daß der sekundäre Strom an irgendeiner Stelle durch Luft zu gehen braucht.
Dies geschieht durch die Anwendung von bekannten Bodenerhöhungen des Herdes und
Leitung der Schmelzung derart, daß über den Bodenerhöhungen nur die Schlackenschicht
zu stehen kommt, die infolgedessen durch den sekundären Strom stark erhitzt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht die Einrichtung an einem in
Fig. ι im Grundriß, in
Fig. 2 im Schnitt nach Linie a-b der Fig. 1 dargestellten elektrischen Ofen. Letzterer gehört
zu derjenigen Gattung, bei welcher zwei Gruppen sekundärer Stromkreise zur Wirkung
kommen. Die beiden Schenkel c des Ofentransformators sind von je einer kreisförmigen
Rinne d umgeben, die sich zwischen den Schenkeln c zum eigentlichen Schmelzraum
erweitern. Zu beiden Seiten des Schmelzraumes sind in bekannter Weise wagerechte
Polplatten e angeordnet, welche an die sekundären Wicklungen der Transformatorschenkel
angeschlossen sind.
Die Einrichtung, um die Schlacke selbst streckenweise als Teil des sekundären Stromkreises
nutzbar zu machen, besteht darin, daß der Boden des Schmelzraumes oder der Schmelzrinnen an geeigneten Stellen so hoch
gelegt wird, daß an diesen Stellen über dem Boden lediglich die Schlackenschicht steht,
die eine Verbindungsbrücke (Schlackenbrücke) zwischen den zu beiden Seiten des erhöhten
Bodenteiles befindlichen Metallmassen bildet. Fig. ι der Zeichnung veranschaulicht zwei
derartige, im Schmelzraum zwischen den beiden Schenkeln des Transformators angeord-
(2. Auflage, ausgegeben am 18. Juli igo8.)
nete Bodenerhöhungen g. Das Querprofil derselben ist aus Fig. 2 ersichtlich. Wie
Fig. ι in punktierten Linien bei h veranschaulicht, können die Bodenerhöhungen bei
der dargestellten Ofenart auch in den die Transformatorschenkel umgebenden Schmelzrinnen
d angeordnet werden.
Der von der Elektrode e unmittelbar durch das Schmelzgut gehende oder der infolge
Kurzschließung der Schmelzrinnenmasse in letzterer kreisende sekundäre Strom muß infolge
der Bodenerhöhungen g oder h an diesen Stellen seinen Weg durch die über der Bodenerhöhung
allein befindliche, Schlackenschicht nehmen. Dadurch wird in der Schlackenbrücke
eine sehr hohe Stromdichte und somit auch eine sehr hohe Temperatur erzielt, die
verflüssigend auf die Schlacke einwirkt. Die in der Bodenerhöhung g ausgesparte Schlitzöffnung
hat den Zweck, den Durchtritt des zwischen den Bodenerhöhungen g, h eingeschlossenen
Schmelzgutes nach der Abstichöffnung zu ermöglichen. Die vorbeschriebene Einrichtung kann selbstverständlich auch bei
elektrischen Öfen mit nur einer Gruppe sekundärer Stromkreise Anwendung finden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Verfahren zum Betriebe elektrischer Induktionsöfen für metallurgische Zwecke mittels einer Schlackenschicht und unter Benutzung von Erhöhungen der Herdsohle, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmelzung so geleitet wird, daß zwar die Schlackenschicht, aber kein geschmolzenes Metall die Bodenerhöhungen überragt, zum Zweck, den sekundären Strom im wesentlichen durch die Schlackenschicht hindurchzuführen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE187704C true DE187704C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=451376
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT187704D Expired DE187704C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE187704C (de) |
-
0
- DE DENDAT187704D patent/DE187704C/de not_active Expired
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