DE187704C - - Google Patents

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DE187704C
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B4/00Electrothermal treatment of ores or metallurgical products for obtaining metals or alloys
    • C22B4/08Apparatus
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B4/00Electrothermal treatment of ores or metallurgical products for obtaining metals or alloys
    • HELECTRICITY
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    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 40 c. GRUPPE
Verfahren zum Betriebe elektrischer Induktionsöfen für metallurgische Zwecke mittels einer Schlackenschicht und unter Benutzung von Erhöhungen der Herdsohle.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29.JuIi 1906 ab.
Bei der Gewinnung von Metallen aus ihren Erzen, beim Frischen von Roheisen und ähnlichen hüttentechnischen Vorgängen ist es sowohl für den Verlauf des Prozesses als auch für die Güte des erstrebten Produktes von wesentlicher Bedeutung, wenn die Schlacke in einem möglichst heißen und dünnflüssigen Zustande erhalten wird. Besondere Schwierigkeiten bietet die Erreichung dieses Zieles bei
ίο elektrischen öfen, weil die Stromabgabe der Elektroden durch die Berührung mit der Schlacke in erheblichem Maße beeinträchtigt wird.
Es ist zwecks Beseitigung dieser Mängel bereits vorgeschlagen worden, die Elektroden des sekundären Stromkreises oberhalb der Schlackenmasse endigen zu lassen, so daß der sekundäre Strom seinen Weg von der Elektrode durch einen Luftspalt und durch die Schlackenschicht zum Schmelzgut nehmen muß. Diese Einrichtung erfordert jedoch einen unnütz hohen Energieverbrauch, auch werden die Elektroden sehr stark beansprucht.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung, durch welche die Schlacke selbst ebenfalls streckenweise als Teil des sekundären Stromkreises nutzbar gemacht wird, ohne daß der sekundäre Strom an irgendeiner Stelle durch Luft zu gehen braucht.
Dies geschieht durch die Anwendung von bekannten Bodenerhöhungen des Herdes und Leitung der Schmelzung derart, daß über den Bodenerhöhungen nur die Schlackenschicht zu stehen kommt, die infolgedessen durch den sekundären Strom stark erhitzt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht die Einrichtung an einem in
Fig. ι im Grundriß, in
Fig. 2 im Schnitt nach Linie a-b der Fig. 1 dargestellten elektrischen Ofen. Letzterer gehört zu derjenigen Gattung, bei welcher zwei Gruppen sekundärer Stromkreise zur Wirkung kommen. Die beiden Schenkel c des Ofentransformators sind von je einer kreisförmigen Rinne d umgeben, die sich zwischen den Schenkeln c zum eigentlichen Schmelzraum erweitern. Zu beiden Seiten des Schmelzraumes sind in bekannter Weise wagerechte Polplatten e angeordnet, welche an die sekundären Wicklungen der Transformatorschenkel angeschlossen sind.
Die Einrichtung, um die Schlacke selbst streckenweise als Teil des sekundären Stromkreises nutzbar zu machen, besteht darin, daß der Boden des Schmelzraumes oder der Schmelzrinnen an geeigneten Stellen so hoch gelegt wird, daß an diesen Stellen über dem Boden lediglich die Schlackenschicht steht, die eine Verbindungsbrücke (Schlackenbrücke) zwischen den zu beiden Seiten des erhöhten Bodenteiles befindlichen Metallmassen bildet. Fig. ι der Zeichnung veranschaulicht zwei derartige, im Schmelzraum zwischen den beiden Schenkeln des Transformators angeord-
(2. Auflage, ausgegeben am 18. Juli igo8.)
nete Bodenerhöhungen g. Das Querprofil derselben ist aus Fig. 2 ersichtlich. Wie Fig. ι in punktierten Linien bei h veranschaulicht, können die Bodenerhöhungen bei der dargestellten Ofenart auch in den die Transformatorschenkel umgebenden Schmelzrinnen d angeordnet werden.
Der von der Elektrode e unmittelbar durch das Schmelzgut gehende oder der infolge Kurzschließung der Schmelzrinnenmasse in letzterer kreisende sekundäre Strom muß infolge der Bodenerhöhungen g oder h an diesen Stellen seinen Weg durch die über der Bodenerhöhung allein befindliche, Schlackenschicht nehmen. Dadurch wird in der Schlackenbrücke eine sehr hohe Stromdichte und somit auch eine sehr hohe Temperatur erzielt, die verflüssigend auf die Schlacke einwirkt. Die in der Bodenerhöhung g ausgesparte Schlitzöffnung hat den Zweck, den Durchtritt des zwischen den Bodenerhöhungen g, h eingeschlossenen Schmelzgutes nach der Abstichöffnung zu ermöglichen. Die vorbeschriebene Einrichtung kann selbstverständlich auch bei elektrischen Öfen mit nur einer Gruppe sekundärer Stromkreise Anwendung finden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zum Betriebe elektrischer Induktionsöfen für metallurgische Zwecke mittels einer Schlackenschicht und unter Benutzung von Erhöhungen der Herdsohle, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmelzung so geleitet wird, daß zwar die Schlackenschicht, aber kein geschmolzenes Metall die Bodenerhöhungen überragt, zum Zweck, den sekundären Strom im wesentlichen durch die Schlackenschicht hindurchzuführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT187704D Expired DE187704C (de)

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