DE710849C - Verfahren zum Erwaermen und UEberhitzen fluessiger Schlacken aus metallurgischen Prozessen - Google Patents

Verfahren zum Erwaermen und UEberhitzen fluessiger Schlacken aus metallurgischen Prozessen

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DE710849C
DE710849C DES133993D DES0133993D DE710849C DE 710849 C DE710849 C DE 710849C DE S133993 D DES133993 D DE S133993D DE S0133993 D DES0133993 D DE S0133993D DE 710849 C DE710849 C DE 710849C
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heating
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DES133993D
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English (en)
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Dr-Ing Eduard Senfter
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EDUARD SENFTER DR ING
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EDUARD SENFTER DR ING
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B7/00Hydraulic cements
    • C04B7/14Cements containing slag
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P40/00Technologies relating to the processing of minerals
    • Y02P40/10Production of cement, e.g. improving or optimising the production methods; Cement grinding

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

  • Verfahren zum Erwärmen und Überhitzen flüssiger Schlacken aus metallurgischen Prozessen Schon seit vielen Jahren werden Versuche gemacht, die bei metallurgischen Prozessen anfallenden flüssiZen Schlacken durch Zugabe von Stoffen verwertbar zu machen. So wurde beispielsweise versucht, aus flüssiger Hochofenscblacke durch Zugabe von Kalk Zement herzustellen, oder man wollte Metalllegierungen in ihr er Zusammensetzung ändern, indem Stoffe verschiedener Art den flüssigen Schlacken zugesetzt und Metall und Schlacke durch Mischen miteinander in innige Berührung gebracht wurden: Im praktischen Betrieb scheitern diese Probleme aber meist, weil das Aufheizen der Schlacken mit Hilfe von Brennstoffen in Flachherdöfen u. dgl. sehr schwierig und zu teuer ist. Erst die Einführung des elektrischen Stromes zur Beheizung der Öfen gestattete die nutzbare Anwendung von Schlakken. So wurde z. B. mit Hilfe des Elektroofens aus Hochofenschlacke unter Zugabe von Kalk der sog. Hochofenzement hergestellt. Dieses Verfahren ist aber nur dort wirtschaftlich tragbar, wo der elektrische Strom sehr billig ist. In gleicher Weise sind 25 Verfahren, Roheisen oder Stahl durch Berührung und Mischung mit geeigneten -Schlacken zu läutern, also von Phosphor, Schwefel usw. zu befreien, für Massenstähle unwirtschaftlich, wenn die flüssige Schlacke 30 mit ihren Zusätzen, wie Kalk usw., im Elektroofen auf Stahltemperatur erhitzt werden muß.
  • Nur die Anwendung von Brennstoffen zur Beheizung von Öfen,. die zum Aufheizen der 35 Schlacken herangezogen werden, würde die Ausnutzung der Schlacken in der geschilderten Weise in wirtschaftlicher Hinsicht ermöglichen. Nach den bisherigen Erkenntnissen ist ,aber die Benutzung von Brennstoffen zur 4o Beheizung von Schlacken in den Fl.achherd-&en sehr schwierig. Der Wärmeübergang von Rauchgas auf Schlacke ist schlecht, weil der Wärmedurchgang infolge der geringen Wärmeleitfähigkeit der Schlacke gehemmt ist. Die Folge davon ist eine zu schlechte Leistung dieser Öfen.
  • Um diesen Nachteil der Beheizung doe Schmelzöfen mit Brennstoffen zu beheKnh; wird vorgeschlagen, die vom Brennstoff '*r-: zeugte Abgasmenge nicht über das Schlacken4 bad, sondern durch das Schlackenbad hindurchzuleiten, und zwar in ähnlicher Weise, wie dies beim Konvertieren von Metallen beim Windfrischen geschieht. Eine Beheizung, bei der die entstandenen Abgase des Brennstoffes durch die Schlacke hindurchgedrückt werden, gewährleistet einen guten Wärmeübergang und damit eine hohe Leistung.
  • Es ist selbstverständlich, daß zur Beheizung von Schlacken zur Erzielung der erforderlichen hohen Temperaturen nur hochwertige Brennstoffe benutzt werden können. Bei Verwendung von minderwertigen Brennstoffen müßte mit vorgewärmter Luft gearbeitet werden. Wesentlich einfacher ist aber die Beheizung unter Verwendung von sauerstoffangereicherter Luft bei Benutzung hoch- ,oder minderwertigen Brennstoffen. die Schlacken vielfach außerhalb ihrer Erugungsstätte, also außerhalb des Hoch-94er der Stahlwerksöfen, weiterverarbeitet werden sollen, empfiehlt es sich, fahrbare öfen zu benutzen, denen die notwendigen Brennstoffe und Luft bzw. sauerstoffangereicherte Luft durch Schlauchverbindungen zugeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Erwärmen und überhitzen von flüssigen, aus metallurgischen Prozessen stammenden Schlacken in Schmelzöfen, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Brennstoff erzeugte Abgasmenge durch das Schlackenbad unter Druck hindurchgeleitet wird.
DES133993D 1938-09-27 1938-09-27 Verfahren zum Erwaermen und UEberhitzen fluessiger Schlacken aus metallurgischen Prozessen Expired DE710849C (de)

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