DE718073C - Verfahren zum Gewinnen von Eisenluppen aus Erzen und anderen eisenhaltigen Stoffen im Drehrohrofen - Google Patents

Verfahren zum Gewinnen von Eisenluppen aus Erzen und anderen eisenhaltigen Stoffen im Drehrohrofen

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DE718073C
DE718073C DEK150838D DEK0150838D DE718073C DE 718073 C DE718073 C DE 718073C DE K150838 D DEK150838 D DE K150838D DE K0150838 D DEK0150838 D DE K0150838D DE 718073 C DE718073 C DE 718073C
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    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B13/00Making spongy iron or liquid steel, by direct processes
    • C21B13/08Making spongy iron or liquid steel, by direct processes in rotary furnaces

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Description

  • Verfahren zum Gewinnen von Eisenluppen aus Erzen und anderen eisenhaltigen Stoffen im Drehrohrofen Die Erfindung bezieht sich auf Verfahren, bei denen Eisenerze und andere -eisenhaltige Stoffe, die gegebenenfalls auch andere gewinnbare Elemente, wie Ni, Cu, Cö; P usw., enthalten können, in üblicher Weise im Drehrohrofen unter Zusatz von festen Reduktionsstoffen reduziert werden. Der sich bildende Metallschwamm wird hierbei durch einen Schweißvorgang in Luppen übergeführt, die in der Schlacke eingebettet sind. Um Beinen. etwaigen Wärmefiehlbiedarf des Verfahrens zu decken und in der Luppzone, die sich am Austragende des Ofens befindet, die für die Schlackenbildung und den Schweißvorgang erforderliche Temperatur aufrechtzuerhalten, ist es bei diesen Verfahren in vielen Fällen erwünscht, zur Verbrennung der sich bildenden Reduktionsgase z. B. eine oxydierende Heizflamme einzuführen. Da die Hauptmenge der Reduktionsgase nicht in der Luppzone, sondern schon in der Reduktionszone frei: wird und für ihre Verbrennung eine genügende Sauerstoffmenge vorhanden sein muß, ist bei -der üblichen Ausführung des Verfahrens am Austragende des Ofens ein erheblicher überschuß an @oxydierbaren Gasen einzuführen. Dieser überschuß an Sauerstoff zusammen mit dem Stickstoff führt aber leicht zu einer Herabsetzung der Temperatur in der Luppzone, die besonders dann schädlich wirkt, wenn die Schlackenzusammensetzung verhältnismäßig hohe Temperaturen in dieser Zone verlangt. Durch das die Erfindung bildende Verfahren soll die Temperatur der Luppzone trotz der durch sie hindurchgeführten erheblichen Menge an Sauerstoff und Stickstoff auf genügender Höhe gehalten werden. Erreicht wird dies dadurch, daß, wie an sich bekannt ist, bei kalt oder gegebenenfalls, vorgewärmt. eingeführter Reaktionsluft eine Hilfsfeuerung mit stark strahlender. Flämme unter Verwendung von Kohlenstaub vorgesehen wird. Nicht mit jeder KolJenstaubfia.mme können jedoch die oben angegebenen Zwecke der Erfindung erreicht werden. Wenn die Ko111enstaubflamme zu reich ist an flüchtigen Bestandteilen, so nimmt sie den Charakter einer Gasflamme an. Eine Gasflamme ist aber, wie bekannt, eine lange weiche Flamme, die den gesamten Ofenraum erfüllt, wodurch Schwierigkeiten beider Zuführung der in der Luppzone und in der Reduktionszone benötigten Sauerstoffmengen auftreten. Durch Versuche hat sich ergeben, daß die Zwecke der Erfindung erreicht werden können, wenn der- Kohlen's'taub für die Hilfsfeuerung 2o bis 220j0 an flüchtigen Bestandteilen enthält. Bei Erzen mit besonders hohem Schmelzpunkt der Schlacke kann es vorteilhaft sein, Kohlen mit noch geringerem Gehalt an flüchtigen Bestandteilen in der Kohlenstaubheizung zu ver. wenden.
  • In vielen Fällen kann es bei Anwendung des oben beschriebenen Verfahrens außerdem noch zweckmäßig sein, die Temperatur in der Luppzone praktisch unabhängig von der Einführung der in der Reduktionszone erforderlichen Luftmenge einzustellen und dadurch den Luftüberschuß in der Luppzone zu verringern. Man erreicht dies dadurch, daß die Gesamtmenge oder -ein Teil der für die Reduktion erforderlichen Luft erst in der Reduktionszone in den Ofen geleitet wird. Dies kann in an sich bekannter Weise durch Düs2i@ erfolgen, die in der Ofenwandung angeordnet sind, oder aber bei Verwendung von zwei getrennten Öfen für die Reduktion und die Luppung durch unmittelbare Einführung in den zur Reduktion dienenden Ofen.

Claims (1)

  1. YATI?\TANSPRUCH: Verfahren zum Gewinnen von Eisenluppen aus Erzen und anderen eisenhaltigen Stoffen im Drehrohrofen unter Zusatz von festen Reduktionsmitteln und Verwendung von Kohlenstaub für die Hilfsfeuerung, dadurch gekennzeichnet, daß der Kohlenstaub für die Hilfsfeuerung 2o bis 22010 oder weniger flüchtige Bestandteile enthält.
DEK150838D 1938-06-02 1938-06-02 Verfahren zum Gewinnen von Eisenluppen aus Erzen und anderen eisenhaltigen Stoffen im Drehrohrofen Expired DE718073C (de)

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