DE187405C - - Google Patents
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61N—ELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
- A61N1/00—Electrotherapy; Circuits therefor
- A61N1/18—Applying electric currents by contact electrodes
- A61N1/32—Applying electric currents by contact electrodes alternating or intermittent currents
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61N—ELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
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- A61N1/18—Applying electric currents by contact electrodes
- A61N1/32—Applying electric currents by contact electrodes alternating or intermittent currents
- A61N1/38—Applying electric currents by contact electrodes alternating or intermittent currents for producing shock effects
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~ M 187405 KLASSE 30/. GRUPPE
ALBERT SCHNEIDER in NÜRNBERG.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft einen Elektrisierapparat, bei welchem in die eine
Handelektrode eine mechanisch anzutreibende stromliefernde Maschine eingebaut ist. Das
Neue besteht im wesentlichen in der Art des Antriebes der stromliefernden Maschine, wobei
zur Hervorrufung der Umlaufbewegungen des Ankers ein besonderer Zugriemen dient,
welcher auf der Ankerwelle befestigt ist und
ίο derart mit der zweiten Handelektrode in Verbindung
steht, daß durch Anziehen und Nachlassen der zweiten Handelektrode die Zugschnur
abwechselnd auf- und abgespult wird, so daß der Anker in Umdrehungen gerät.
Zum Wiederaufspulen des Zugriemens dient eine auf der Ankerwelle sitzende Schwungscheibe.
Der Erfindungsgegenstand wird durch die Fig. ι bis 5 der Zeichnung veranschaulicht,
und zwar zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch den Elektrisierapparat, Fig. 2 eine Ansicht
der stromliefernden Handelektrode, während Fig. 3 bis 5 verschiedene Einzelheiten er-
' kennen lassen.
Die eine Handelektrode α besteht aus einer
Messinghülse b, die oben und unten durch Holz- oder Hartgummideckel e verschlossen
ist. An diesen Hartgummideckeln sind isoliert aus Messing bestehende Scheiben d angeordnet,
welche die Lager für die Welle des Ankers bilden, der in bekannter Weise von einem Magneten η umschlossen wird.
. In der oberen Lagerscheibe sitzt eine kleine, gleichfalls metallische Hülse f, die durch
den Deckel c nach außen ragt und als Steckhülse für die Leitungslitzen g bestimmt ist.
Zur Stromabnahme dient bei dieser Einrichtung eine zweiarmige Feder p, q, die durch
einen Steg 0 mit der Hülse b in Verbindung steht, und in bekannter Weise an einem
Schleifring m und einer zur Unterbrechung dienenden. Daumenscheibe r anliegt, welche
die Daumen k und I trägt. Es bildet somit die Hülse b die eine Stromabführung, während
die Hülse h unter Vermittlung der Litze g als zweite Stromabführung in Betracht
kommt. Die Unterbrecherscheibe mit den Daumen k, I ist deshalb vorgesehen, um
in kurzen Zeiträumen den von der Einrichtung gelieferten Wechselstrom zu unterbrechen,
wodurch die physiologische Wirkung wesentlich gesteigert wird.
Zur Hervorrufung der umlaufenden Bewegungen des Ankers dient eine besondere Zugvorrichtung,
welche aus einem einfachen Lederstreifen s besteht, dessen eines Ende an der Ankerwelle t und dessen anderes Ende
an dem isolierten Teil u der Handelektrode h befestigt ist. Außerdem sitzt auf der Ankerwelle
t noch eine Scheibe x, welche als Schwungmasse dient. Da die Ankerwelle t
nach außen hin verlängert ist und in den Knopf ν endigt, so kann das Lederband s
durch Drehen des Knopfes ν auf die Ankerwelle t aufgewickelt werden. Der Riemen s
ist durch eine seitliche mit Leitrollen ausgestattete Führung n>
der Hülse nach außen geführt. Soll der Anker in Umdrehungen
versetzt werden, so wird, nachdem die linke Hand die Induktorhülse erfaßt hat, mit der
rechten Hand kurz an der anderen Handelektrode gezogen und das Band s abgewickelt.
Hierauf wird die Handelektrode b nachgelassen, so daß sich infolge der Beschleunigung
der Schwungmasse χ der Zugriemen 5 erneut aufspult, worauf das Spiel
von neuem beginnt. Der durch den Umlauf erzeugte Strom teilt sich den beiden Handelektroden mit, wobei die Unterbrechung
des Stromes in der oben angegebenen Weise erreicht wird.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:I. Elektrisierapparat, bei welchem in die eine Handelektrode an Stelle von Elementen eine mechanisch anzutreibende stromliefernde Maschine eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Hervorrufung der Umlaufsbewegungen des Ankers (e) ein Zugriemen fs) oder dergl. auf der Ankerwelle befestigt ist, welcher auf die Ankerwelle aufgespult werden kann und mit der zweiten Handelektrode in Verbindung steht, derart, daß durch Anziehen und Nachlassen der zweiten Handelektrode die Zugschnur abwechselnd ab- und aufgespult und dadurch der Anker in Umdrehungen versetzt wird, wobei zum selbsttätigen Wiederaufspulen des Zugriemens eine auf der Ankerwelle sitzende Schwungscheibe dient.
- 2. Elektrisierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungscheibe außerhalb der Handelektrode angeordnet ist, zu dem Zwecke, die letztere möglichst klein ausführen zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE187405C true DE187405C (de) |
Family
ID=451101
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT187405D Active DE187405C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE187405C (de) |
-
0
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