AT109915B - Einrichtung zum Reinigen und Glätten von Filmen. - Google Patents

Einrichtung zum Reinigen und Glätten von Filmen.

Info

Publication number
AT109915B
AT109915B AT109915DA AT109915B AT 109915 B AT109915 B AT 109915B AT 109915D A AT109915D A AT 109915DA AT 109915 B AT109915 B AT 109915B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
film
cleaning
brush
openings
housing
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Jacob Friedrich Stock
Original Assignee
Johann Jacob Friedrich Stock
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Johann Jacob Friedrich Stock filed Critical Johann Jacob Friedrich Stock
Application granted granted Critical
Publication of AT109915B publication Critical patent/AT109915B/de

Links

Landscapes

  • Cleaning In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Reinigen und Glätten von Filmen. 



   Die durch den Gebrauch an den Oberflächen aufgerauhten Filmstreifen hat man bereits auf mechanischem Wege wieder zu glätten versucht, indem man sie mit rotierenden   Schwabbel-oder Filz ;-   scheiben, mit und ohne Anwendung von Flüssigkeiten bearbeitet hat. Die damit erzielten Erfolge waren   'ungenügend,   solange man die Behandlung auf das zulässige Mass der Reibung beschränkte. Bemerkenwerte Verbesserungen der zu behandelnden Oberflächen konnten erst erzielt werden bei vermehrtem Aufdruck des Filmstreifens gegen die Scheiben, was jedoch eine unzulässige Erwärmung des Materials herbeiführte, wodurch dieses wellig wurde und die Perforation zerbrach.

   Es ist bereits auch vorgeschlagen worden, das Filmband zum Zweck der Reinigung durch in einen geschlossenen Behälter vorgesehene, in eine   Reinigungsflüssigkeit   tauchende rotierende weiche Haarbürste hindurchzuziehen. Diese   Einriettv   ist zum Glätten der aufgerauhten Filmstreifen gleichfalls nicht geeignet, da die hiedurch erzeugte   Reibungswärme   zu gross ist. 



   Man half sich daher bis in die jüngste Zeit hinein damit, die gewünschte Glätte durch   Aufreiben   von Poliermassen in Form von Pasten od. dgl. zu erzielen, wodurch jedoch nur ein Scheinerfolg, ein sogenannter Eintagserfolg, erreicht werden konnte, da bei diesem Verfahren die Versehrammungen nur durch Stoffe von geringerer Widerstandsfähigkeit angefüllt und verdeckt wurden. 



   Die vorliegende Erfindung greift den an sich guten Gedanken, den Film durch Reibung zu glätten, unter Verbesserung der technischen Einrichtungen und Anwendung neuer Hilfsmittel wieder auf,   u., zw.   soll nach der Erfindung die Bearbeitung des Bildbandes durch   Metallbürsten   erfolgen, gegen die das 
 EMI1.1 
 'gebracht wird,   während gleichzeitig   vor und nach der Bearbeitung durch die Metallbürsten zweckmässig eine mechanische Reinigung des Filmbandes durch langsam rotierende   Schwabbel-od.   dgl. Scheiben stattfindet. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung mit teilweisem Schnitt und Fig. 2 einen Querschnitt durch die Mitte der Fig. 1. 



   Die Vorrichtung besteht aus einem geschlossenen Kasten a dessen Inneres durch aufklappbare Türen b zugänglich ist. In dem Kasten befindet sich eine Antriebsvorrichtung u. zw. vorzugsweise ein Elektromotor c, während oben auf dem Kasten an dessen Stirnseiten die Ab- und Aufwickeltrommeln d bzw. e angebracht sind, von denen die letzte von dem Elektromotor c über das noch zu erwähnende Vorgelege in Drehung versetzt wird. 



   Die genau profilierten Rundbürsten zur Bearbeitung der Filmstreifen, zweckmässig aus feinem
Neusilberdraht bestehend, befinden sich in einem dicht abschliessenden Gehäuse g an der Seitenwand des den Antrieb aufnehmenden Kastens, u. zw. sind beide Seitenwände mit solchen Gehäusen g versehen, so dass die eine Seite der Vorrichtung für die Bearbeitung des Bildträgers und die andere mit einer entsprechend feineren Bürste versehene Seite für die Bildseite verwendet werden kann. 



   In dem gezeichneten Beispiel sind die Bürsten auf einer durchgehenden Welle f angebracht, die mit hoher Geschwindigkeit von dem Elektromotor c angetrieben wird. Das Gehäuse g lässt die obere Hälfte der Metallbürsten ganz oder teilweise frei, während die Seitenwände als Führungen des über den freiliegenden Teil der   Bürste-gleitenden   Filmstreifen dienen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   - Von der Welle f wird durch ein Zahnrädervorgelege h die Welle für die mittleren Transportrollen i angetrieben, die ihrerseits die Wellen k, k'für den Antrieb der weiteren Transportrollen m, n durch Schnecken und   Schneckenräder   in Drehung setzt. 



   Von der Abwickeltrommel d läuft der Film   zunächst   über die Transportrolle m und von dieser unter Bildung einer nach unten durchhängenden Schleife wieder nach oben an der Bürste o vorbei über die Rolle i, um unter Bildung einer zweiten Schleife auf der andern Seite der Bürste über die Transportrolle n zur Aufwickeltrommel e zu gelangen, deren Antrieb in bekannter Weise über eine Friktion p vom Ende der Welle k bzw. k'aus erfolgt.

   Die Berührung des durch die Maschine laufenden Filmes mit der sich an den Berührungsstellen zweckmässig in gleicher Richtung bewegenden Bürste o findet in der Öffnung   q   des Gehäuses g statt, der für die wirksame Bearbeitung des Filmes erforderliche Druck wird durch als   Zuggewiehte wirkende Rollen r erzielt, welehe   lose in die Schleifen des Filmes eingesetzt sind und sich mit ihren Achsen in Führungsschlitzen s nach oben und unten bewegen können. 



   Für den Fall einet Störung oder Unterbrechung in der ordnungsmässigen Fortbewegung des Filmstreifens kann in bekannter Weise im oberen Ende des Schlitzes eine Kontaktvorrichtung angebracht sein ; die bei Kontaktschluss ein Signal betätigt und die Antriebsvorrichtung ausser Betrieb setzt. Eine ähnliche Vorrichtung kann natürlich auch am unteren Ende des Schlitzes angebracht sein, um eine etwa zu lose Spannung ebenfalls anzuzeigen um die Maschine, wenn gewünscht, ausser Betrieb zu setzen. Der untere Teil des Gehäuses g ist als geschlossener Behälter t ausgebildet zur Aufnahme der Reinigungsflüssigkeit, beispielsweise Spiritus, Benzin od. dgl. Vorteilhaft ist auch ausser der chemischen Reinigung durch eine Flüssigkeit die mechanische Reinigung durch Anwendung von   Schwabbel-od.   dgl.

   Scheiben vor oder hinter, oder vor und hinter der   Drahtbürste.   Diese Scheiben können im Durchmesser kleiner gehalten werden als die Metallbürstenscheibe und mit niedrigerer Geschwindigkeit als diese angetrieben werden um die Reibung möglichst gering zu halten. 



   Die Erfindung ist natürlich nicht an die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform gebunden ;   beispielsweise kann die Art der Zuführung des Filmes sowie der Antrieb und die Anordnung der Reinigungsgehäuse g mannigfache Änderungen unterworfen werden. Auch die Anzahl der Reinigungsstellen kann   je nach Wunsch oder Erfordernis eine beliebige sein, oder es können die   Bürsten   usw. auch in horizontaler Lage angeordnet sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Reinigen und Glätten von Filmen mittels in einem geschlossenen Behälter vorgesehenen Bürsten, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bearbeitung des Filmes Drahtbürsten verwendet werden, mit denen der Film unter Anwendung einer die Spannung gleichmässig erhaltenden Ausgleichsspannvorrichtung in fortlaufender Berührung gehalten wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Gleichhaltung der Spannung des an der Bürste vorbeigeführten Filmbandes als Zuggewichte wirkende Gewichtsrolle verwendet werden, die in einer oder mehreren durchhängenden Schleifen des Filmes lose gelagert sind.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse für die Drahtbürsten an der peripherialen Berührungsstelle zwischen Bürste und Film mit Öffnungen von entsprechender Länge versehen ist, wobei der Film von aussen an diesen Öffnungen vorbeigeführt wird.
    4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuggewichtsrollen sich mit ihren Achsen in Schlitzen bewegen und in ihrer höchsten sowie tiefsten Stellung elektrische Kontakte über einen Signalstromkreis betätigen und erforderlichenfalls gleichzeitig die Ausschaltung der Maschine herbeiführen.
AT109915D 1926-03-30 1926-05-15 Einrichtung zum Reinigen und Glätten von Filmen. AT109915B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE109915X 1926-03-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT109915B true AT109915B (de) 1928-06-11

Family

ID=5651922

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT109915D AT109915B (de) 1926-03-30 1926-05-15 Einrichtung zum Reinigen und Glätten von Filmen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT109915B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN118850849A (zh) * 2024-09-27 2024-10-29 安徽如领新材料科技有限公司 一种电子玻璃保护膜的生产输送结构

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN118850849A (zh) * 2024-09-27 2024-10-29 安徽如领新材料科技有限公司 一种电子玻璃保护膜的生产输送结构

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT109915B (de) Einrichtung zum Reinigen und Glätten von Filmen.
DE1497175A1 (de) Reinigungsgeraet fuer elektrostatographische Zwecke
DE363751C (de) Vorrichtung zum Auf- und Abspulen von aus Stahldraehten, -baendern o. dgl. bestehenden Gespraechstraegern an Telegraphonen
DE458215C (de) Vorrichtung zum Reinigen und Glaetten von Filmen
CH119494A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen und Glätten von Filmen.
DE1610915C3 (de) Verfahren zum Imprägnieren weitmaschiger textiler Gewebe und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
DE473442C (de) Vorrichtung zum Auf- und Abwickeln eines endlosen Films bei kinematographischen Apparaten
DE160900C (de)
DE2246313C3 (de) Fotografisches Behandlungsgerät für lange Bänder
DE870237C (de) Vorrichtung fuer die Fortbewegung einlaufender und sich dehnender Stoffe, z. B. Textilgewebe
DE909258C (de) Antriebsvorrichtung, insbesondere fuer den Plattenteller einer Sprechmaschine
DE616137C (de) Verfahren zur UEbertragung der Zeitaufloesungsbewegung auf den Film an Oszillographen
AT136533B (de) Vorrichtung zur Aufnahme oder Wiedergabe von Tonfilmen.
AT209054B (de) Spanntrommel für Materialbahnen
DE585603C (de) Abzugvorrichtung fuer Maschinen zur Herstellung elektrischer Kabel
AT106285B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Fahrrad- und Kraftfahrzeugdecken (Cordreifen).
DE479555C (de) Aufrollvorrichtung fuer Papier- und Stoffbahnen mit zwei Tragwalzen
DE7625770U1 (de) Maschine zum strecken von textilfasern
DE625959C (de) Anordnung zum Trocknen von photographischen Abzuegen
DE405514C (de) Verfahren und Einrichtung zur Bewegung von Schraemmaschinen
DE377111C (de) Vorrichtung zum Auftragen einer Schutzschicht auf Filme
AT285804B (de) Gerät zur Prüfung der Geistesgegenwärtigkeit, der Aufmerksamkeit und der Reaktionsfähigkeit gegenüber audiovisuellen Informationen
AT67909B (de) Apparat zur Aufnahme und Wiedergabe von kinematographischen Bildern.
DE632020C (de) Geraet zum Entfernen von Staub, Fasern u. dgl. aus Kleidern, Teppichen oder anderen Stoffen
AT155550B (de) Verfahren zur Herstellung von drallfreiem Stacheldraht.