DE186605C - - Google Patents

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DE186605C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J9/00Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
    • F16J9/12Details
    • F16J9/24Members preventing rotation of rings in grooves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ£ 186605-KLASSE 47/. GRUPPE
THE KILROY COMPANY in NEW-YORK.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. März 1905 ab.
Die Erfindung betrifft eine Kolbendichtung für alle Arten von Kolbenmaschinen. Es sind Kolbendichtungen bekannt, bei denen in Ringnuten des Kolbenumfanges aufgeschnittene Dichtungsringe geführt sind, die an Rippen des Kolbenkörpers anliegen und sich in unvorteilhafter Weise am Kolbenkörper verdrehen können. Die Ringe sind dabei durch eine Nut- und Federführung um den ganzen
ίο Umfang des Kolbenkörpers herum an dessen Rippen geführt, so daß die freie Beweglichkeit der Ringe eine nur beschränkte ist. Um nun den Ringen unter der ausdehnenden Wirkung von Wärme, Dampf o. dgl. mögliehst große Bewegungsfreiheit zu geben, kommt es gemäß der Erfindung darauf an, daß sich die Nut- und Federführung nur an den Schnittstellen der Dichtungsringe befindet, so daß die Ringe außer an ihren Enden frei an den Rippen des Kolbenkörpers in ihren Ringnuten liegen. Unbeschadet der günstigen Beweglichkeit am Kolbenkörper werden sie doch dadurch, daß sie teilweise mittels Nut und Feder geführt sind, an einer Verdrehung gegen den Kolbenkörper und einer Auswärtsfederung gehindert.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch einen Zylinder mit dem Kolben.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie 2-2 der
Fig· Fig. 3 ein Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2 und Fig. 4 ein Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3.
Fig. 5 und 6 zeigen weitere Ausführungsformen.
Der Kolbenkörper B ist mit den bekannten Rippen 10 versehen, zwischen denen der Liderungsring 11 sitzt, der durch eine zweckmäßig wellenförmige Feder 12 gegen den Innenmantel des Zylinders gedrückt wird. In Ringnuten des Kolbenkörpers B und an den Rippen 10 befinden sich einseitig anliegend die aufgeschnittenen Spannringe D, die sich selbsttätig z. B. unter der ausdehnenden Wirkung des Dampfes an die Innenfläche des Zylinders anschmiegen. Um hierbei ein radiales Auswärtsfedern und eine Verdrehung der Ringe D am Kolben zu verhindern, sind diese nach Art von Nut und Feder an den Rippen 10 kreisförmig geführt. Diese Führung erstreckt sich jedoch nur auf die Schnittstellen der Ringe; am übrigen Urnfang liegen die Ringe frei an den Rippen an. Infolgedessen bleibt den Ringen D eine große Beweglichkeit erhalten.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 bis 4 tragen die Ringe D zum Zwecke der Führung auf den Innenseiten Nuten 13, in die ein Ansatz 14 an den Rippen 10 nach Art
einer Feder eingreift. Die Nut 13 und die Feder 14 befinden sich gemäß Fig. 3 nur an der Schnittstelle eines Ringes D; dies genügt, um dessen Verdrehung gegen den Kolbenkörper zu verhindern, und sichert ihm andererseits eine genügende freie Beweglichkeit in den Ringuten neben den Rippen 10 bei der Ausdehnung durch die Wärme oder den Dampf.
Bei der Ausführung nach Fig. 5 sind sowohl die Ringe D an der Schnittstelle als auch die Rippen 10 mit Nuten 15 bezw. 16 versehen. In diesem Falle ist zur Führung ein Einlagestück 17 notwendig, das als Feder lose in die beiden einander gegenüberliegenden Nuten 15 und 16 eingreift.
Bei der Ausführung nach Fig. 6 besitzt jede Rippe 10 eine Nut 18, in die ein Ring D mit einem an seinen Schnittenden befindlichen Vorsprung 19 eingreift.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kolbendichtung mit aufgeschnittenen, in Ringnuten des Kolbenumfanges geführten und an Rippen des Kolbenkörpers anliegenden Dichtungsringen, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsringe (D) an ihren Schnittstellen nach Art von Nut und Feder an den Rippen (10) des Kolbenkörpers (B) kreisförmig geführt, im übrigen aber frei sind, zum Zweck, die Ringe möglichst an einer Verdrehung am Kolbenkörper zu hindern, ohne im übrigen ihre Bewegungsfreiheit zu vermindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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