DE186384C - - Google Patents

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DE186384C
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invert
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/30Inverted burners, e.g. for illumination

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Of Fluid Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- Ju 186384^- KLASSE 4g. GRUPPE
FRANZ GLINICKE und WILHELM MAASKE in BERLIN.
Doppelaufsatz für Invertlampen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Januar 1905 ab.
Die Erfindung stellt eine Verbesserung an Invertlampen dar und bezweckt gegenüber bekannten Einrichtungen eine vorteilhaftere Erwärmung der Mischluft.
Die Neuerung ist in den Zeichnungen in Fig. ι im Schnitt dargestellt, während Fig. 2 ebenfalls im Schnitt eine besondere Ausführungsform der Erfindung verbildlicht.
Das Mischrohr b (Fig. i) ist von einer
ίο Hülse c umgeben, in welcher die heißen Verbrennungsgase emporsteigen. Um diese Hülse c ist in ihrer ganzen Höhe ein Mantel d gelegt, durch welchen kalte Luft von unten angesaugt und beim Emporsteigen an der heißen Zylinderwand c vorgewärmt wird, worauf sie in diesem erwärmten Zustande durch die Röhrchen t in das Mischrohr b strömt, um sich hier mit dem durch das Düsenrohr a zuströmenden Gase innig zu vermischen. Der Mantel d kann zur Regelung der Erwärmung der Mischluft unten entsprechend verlängert oder verkürzt werden.
Um an der unteren Mündung der Hülse c die saugende Wirkung zu erhöhen, ist diese Hülse über die Luftzutrittsröhrchen t hinaus in den schornsteinartigen Ansatz η verlängert. Die Zugwirkung dieses Schornsteines η übt auch ihren Einfluß auf das Rohr b und damit durch die Lufteintrittsöffnungen t auf den Mantel d aus, so daß auch am unteren Ende des letzteren durch die Anordnung des Schornsteines η eine erhöhte Zugwirkung stattfindet.
Zur Regelung der saugenden Wirkung für die von unten dem Glühkörper durch den Glaszylinder ν zuströmende Luft kann die Schutzglocke \ weiter oder näher an dem Reflektor g angeordnet werden.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ergibt sich ohne weiteres: Indem die heißen Verbrennungsgase in der Hülse c in die Höhe steigen und noch über die Röhrchen t hinaus durch η entweichen müssen, wird zunächst die Wandung von c äußerst erhitzt, gleichzeitig aber auch auf die untere Öffnung des Mantels d eine saugende Wirkung ausgeübt, so daß die kalte Luft bestrebt ist, im Mantel d der Wirkung der nach;; oben steigenden heißen Verbrennungsluft gemäß emporzusteigen und, dem einzigen Auswege durch die Röhrchen t folgend, in die erweiterte Mischkammer b einzutreten, wo sie sich sofort mit dem nach unten strömenden Gase innig mischt. Da die kalte Luft die äußerst heiße Wandung von c in der ganzen Höhe dieser Hülse umstreichen muß, so erfolgt eine nur bestmöglichst erwünschte Vorwärmung der kalten Luft. .
Um diese Wirkung der Vorwärmung noch zu erhöhen, ist die Anordnung gemäß der Fig. 2 wie folgt abgeändert: Die die heißen Verbrennungsgase ableitende schornsteinartige Hülse c ist am unteren Ende bei f tellerartig erweitert und in dieser Erweiterung eine Prellplatte s angeordnet, welche die Verbrennungsgase am sofortigen Emporsteigen ver-
hindert und zwingt, um die Prellplatte s herumzustreichen und ihre Wärme an die Wandungen des Hohlraumes und besonders an die Fläche/ abzugeben. Durch diese abgeänderte Anordnung muß also die in d eintretende kalte Luft auch die heiße Wandung von / umspülen, so daß hierdurch die Vorwärmung der kalten Luft gegenüber der Anordnung nach Fig. ι noch erhöht wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Doppelaufsatz für Invertlampen, gekennzeichnet durch eine um das Mischrohr (b) angeordnete schornsteinartige Hülse (c), welche in ihrer ganzen Länge von einem an seinem unteren Teile offenen Mantel (d) umgeben und in ihrem oberen Teile mit das Mischrohr (b) und den Mantel (d) verbindenden Kanälen ft) versehen ist, zum Zwecke,- die in den Mantel (d) einströmende und die Wandung von (c) in ihrer ganzen Länge umspülende Luft vorzuwärmen und in diesem Zustande dem Mischrohr ~(b) zwecks Mischung mit dem in dasselbe eingeleiteten Gase zuzuführen.
  2. 2. Doppelaufsatz für Invertlampen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schornsteinartige Hülse (c) an ihrem unteren Ende eine tellerartige Erweiterung ff) und eine in letzterer gelagerte Prellplatte fs) besitzt, zum Zweck, eine Stauung der Abgase im Schornstein und dadurch eine erhöhte Vorwärmung der Mischluft zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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