DE1856434U - Orthopaedischer schuh mit lauf- und polsterzwischensohle aus gummi od. dgl. - Google Patents
Orthopaedischer schuh mit lauf- und polsterzwischensohle aus gummi od. dgl.Info
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- A43B7/00—Footwear with health or hygienic arrangements
- A43B7/14—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts
- A43B7/1405—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form
- A43B7/1415—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot
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Description
- Orthopädischer Schuh mit und Polsterzwischensohle aus Gummi od. dgl.
Schuhe mit einer aus Gummiplatten gleichbleibender Stärke ausgestanzten Lauf sohle und einer diese mit dem Schaft verbindenden, ebenfalls auf Gummigrundlage aufgebauten Polsterzwischensohle, z. B. aus Schaumgummi, sind bekannt. Die Herstellung dieser Schuhe ist besonders einfach und wirtschaftlich.-------------------------------------------------------- - Es ist auch weiterhin bekannt, diese Schuhe in der Weise herzustellen, dass die Laufsohle auf das, für den endgül-
in einer Vulkanisationsform mit dem Schaft über die Zwischensohle verbunden wird, dass die Zwischensohlenmischung die vorzugsweise ein wenig nach oben gebogenen Ränder der Laufsohle umfließt und diese Schnittränder in sich verankert, so dass die geschlossene. Aussenhaut der Zwischensohle bis an die Unterseite der Lauf sohle heranreicht. Derartige Schuhe haben gegenüber den vorstehend erwähnten eine besonders hohe Unempfindlichkeit gegen mechanische Belastungen und lassen sich mit einflacheren i'Iitteln herstellen als diese.tigen Schuh notwendige I'-iass ausgestanzt und. in der Weise - Es ist auch bekannt, die Laufsohle so auszustanzen, dass sie in den Bereichen besonderer mechanischer Beanspruchun insbesondere an Spitze und Hacken, die im Hinblick auf die dort in der Regel befindliche Nahtstelle der Form
eineerhöhte Empfindlichkeit auf weisen, hochzuziehen. - Der Neuerung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine derartige Schuhkonstruktion, die sich wegen ihrer mechanischen Unempfindlichkeit und dem wasserdichten Abschluss der Zwischensohle nach aussen hin nicht nur als Haussehuh, sondern schlechthin eignet, weiter zu verbessern und als orthopädischen Schuh auszubilden. Eine derartige Ausbildung zum orthopädischen Schuh war bisher deshalb nicht möglich, weil in aller Regel bei Hausschuhen dieser Art der Hacken zur Erfüllung der orthopädischen Aufgaben zu niedrig war, während Schuhe mit höherem Hacken sich zwar herstellen liessen, hierbei indessen das sich vom Boden abhebende Gelenk zu nachgiebig war,
ungeeigneten Sohlenkonstruktion versehen werden, indem man dem Schuh zunächst die bekannte Keilform erteilt.um dieser orthopädischen Aufgabenstellung entsprechen zukönnen. Gemäss der Neuerung soll nun ein orthopädischer Schuh mit einer vorerwähnten bekannten und hierfür zunächst - Diese maßnahme reicht indessen deshalb nicht aus, weil auch hier noch die im Gelenk verstärkte Polsterzwischensohle zu nachgiebig sein würde. Gleichwohl soll die Schlenkonstruktion so ausgelegt sein, dass Wie der orthopädischen Form entspricht, wie diese bekannt ist, d. h. also, Leisten, Schaft, Innensohle sowie die übrige Sohlenkonstruktion sollen der gewünschten und eine gute Abstützung des Fusses herbeiführenden orthopädischen Form angepasst sein. Im Hinblick auf die Tatsache jedoch, dass an diesen abzustützenden Stellen die Verstärkung lediglich im Bereich der Polsterzwischensohle liegt und diese eine hohe Nachgiebigkeit aufweisen muss, irgendwelche orthopädischen Stützeinlagen od. dgl. im Hinblick auf die Aufgabe, einen besonders billigen Schuh herzustellen, aber nicht verwendet werden sollen, ist hiermit die Aufgabe der Schaffung eines orthopädischen Schuhes ebenfalls noch nicht erfüllt. Gemäss der Neuerung bedarf es hierzu vielmehr noch des vorstehend als an sich bekannt angegebenen Mittels, wonach die Lauf sohle an der Innenseite des Gelenkbereiches hochgezogen werden soll.
- Während es indessen bisher lediglich'bekannt war, die Laufsohle an den Stellen erhöhter mechanischer Beanspruchung hochzuziehen, nämlich insbesondere an Spitze und Hacken ;, soll hier im Gegensatz dazu das Hochziehen der Lauf sohle an einem Teil erfolgen, welcher mechanie scher Beanspruchung am allerwenigsten ausgesetzt ist.
der Tolsterzwischensohle an dieser Stelle zu verhindern.! Das Hochziehen der La-Lifsohle dient hie. r vielmehr zuir Schaffung einer Versteifung sowie dazu, ein Ausweichen - Gleichzeitig wirkt der hochgezogene Teil in sich selbst als versteifendes Winkelprofil.
- Auf diese Weise ist es möglich, durch die Vereinigung einer Reihe an sich bekannter Massnahmen auf sehr einfache und billige Weise ei-nen orthopädischen Schuh zu erhalten, der keinerlei besondere Stützelemente aufweist und sich infolgedessen durch geringes Gewicht und lange Gebrauchsdauer auszeichnet.
- Die-Neuerung sei anhand eines Beispieles dargestellt, das in der Untersicht gegen den Schuh schaubildlich in der Zeichnung wiedergegeben. ist.
- Der Schuh weist einen Keilabsatz 1 auf. Die Laufsohle 2 ist aus vorvulkanisierten Platten einheitlicher Stärke ausgestanzt und mit der auf Schaumgummibasis aufgebauten Zwischensohle 3 durch Vulkanisation so verbunden, das die nicht sichtbaren Schnittkanten der Laufsohle 2 in der Zwischensohle 3 verankert sind, die eine glatte, dichte Aussenhaut aufweist.. Gemäss der Neuerung wird der Keilabsatz 1 einerseits kombiniert mit einer bei 4 angegebenen, orthopädischen Ausbildung. Vor allem aber ist bei 5 die Laufsohle in den Bereich der Innenseite des Gelenkes 6 hineingezogen und bewirkt die endgültige Versteifung des orthopädischen Schuhes zusammen mit den übrigen, vorerwähnten Merkmalen.
- Die Neuerung kann Abänderungen erfahren. So ist es beilanglos, ob die aus Platten gleicher Stärke ausgeschnittene Laufsohle aus Gummi, Kunststoff, Leder oder anderen ähnlichen Stoffen besteht. Auch die übrige Sohlenkonstruktion läßst sich anstatt auf Schaumgunmibasis unter Verwendung von Kunststoffen oder von Mischungen aus Schaummassen und Polster-oder Faserstoffen herstellen. Auch braucht der Hacken dann, wenn durch Stärkeund, Härtebemessungen der Laufsohlen für eine genügende Steifigkeit Sorge getragen wird, nicht unbedingt Keilform aufzuweisen und schliesslich kann das Hochziehen der Lauf sohle in dem Bereich der Zwischensohle über den Bereich der Innenseite des Gelenkes, insbesondere nach hinten, also in dem Bereich des Hackens hinein, fortgesetzt sein.
- Die Neuerung ist anwondbar im Rahmen aller einzeln oder in'beliebiger Verbindung miteinander verwandten Merkmale
aus den Schutzansprüchen sowie der Beschreibung und der Zeichnung, die dem Fachmann ersichtlich neu und fort-,. schrit-blich sind. ",- ''*.' .- Anspruch : 'f-
Claims (1)
-
m 15L. ,set Ans p r u : h : -------. .---.--- 4 : zwischen ihr und dem Schaft angeordneten Polsterzwischensohle verankert ist, dadurch g e k e n n z e i c hn e t, dass der Absatz in an sich bekannter Weise als, Keilabsatz (1) ausgebildet ist, der Gelenkbereich (bei 5) durch die Zwischensohle (3) orthopädisch ausgebildet und die Laufsohle (2) an der Innenseite des Gelenkbereiches zur Versteifung des orthopädischen Gelenkbereiches bis nahe der Unterkante des Schaftes hochgezogen ist.Schuh mit aus Platten einheitlicher Stärke auge- schnittener Laufsohle, deren Schnittkante'-in eine
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