DE185482C - - Google Patents
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- DE185482C DE185482C DENDAT185482D DE185482DA DE185482C DE 185482 C DE185482 C DE 185482C DE NDAT185482 D DENDAT185482 D DE NDAT185482D DE 185482D A DE185482D A DE 185482DA DE 185482 C DE185482 C DE 185482C
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- DE
- Germany
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- lamp
- signal
- light
- lantern
- discs
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21L—LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
- F21L19/00—Lanterns, e.g. hurricane lamps or candle lamps
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V9/00—Elements for modifying spectral properties, polarisation or intensity of the light emitted, e.g. filters
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 185482 KLASSE 74 d. GRUPPE
KARL GÖTZELMANN in EBERBACH a. N.
umgewandelt werden kann.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung an den gebräuchlichen Sturmlaternen,
um dieselben mit wenigen mechanisch auszuführenden Griffen in eine Signallaterne
verwandeln zu können.
Bei den bisher gebräuchlichen Laternen, die nur im Notfall zu Signallaternen umgewandelt werden können, wird das Licht durch
die Signalscheiben teilweise verdeckt. Auch
ίο können bei jenen Laternen die zur Verwendung
kommenden, beliebig aus ihrem Behälter herausnehmbaren Signalscheiben leicht im
Dunkeln verwechselt werden.
Durch vorliegende Erfindung wird die Benutzung von Sturmlaternen zum Signalgeben
dadurch ermöglicht, daß die Scheiben in einem entsprechend gestalteten Fuß der Laterne
übereinanderliegend durch Scharniere mit demselben verbunden · sind und im Bedarfsfalle
zwecks Abdeckung des Lichtes leicht hochgeklappt werden können. Das Licht wird
also nur auf. einer Seite abgedeckt, während auf den übrigen Seiten ungehindert das zum
Arbeiten notwendige Licht ausstrahlen kann.
Eine Verwechselung der Signalscheiben ist dadurch ausgeschlossen, daß die mit Scharnieren
befestigten Scheiben übereinanderliegen, so daß sie nur einzeln, und zwar die unterste
zuerst, ausgelöst werden können. Gleichzeitig wird durch das Unterbringen der Signalscheiben
in dem Lampenfuß der Schwerpunkt weiter nach unten gerückt, hierdurch sowohl als auch durch den zur Aufnahme der Scheiben
verbreiterten Fuß ist die Standsicherheit der Lampe bedeutend erhöht.
Fig. ι der Zeichnung zeigt eine perspektivische Ansicht der Signallaterne, Fig. 2 eine
Ansicht des Fußes von unten gesehen mit geöffnetem Deckel und Fig. 3 einen Schnitt
durch den Fuß der Lampe mit heruntergeklapptem Deckel.
Als eigentliche Laterne dient eine Sturmlaterne a°. Soll ein farbiges Lichtsignal abgegeben
werden, so wird eine der für gewöhnlich im Lampenfuß b eingeklappten farbigen
Glasscheiben α, α1-entsprechend dem zu gebenden
Signal in die Höhe geschlagen. Der Lampenfuß ist entsprechend der Form und Größe der Signalscheiben gestaltet.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine runde Form der Glasscheiben gewählt und
ist dementsprechend der Fuß als ein flacher runder Behälter ausgebildet, der unten offen,
durch einen Deckel bl geschlossen werden kann. Der Deckel bl ist um ein Scharnier
drehbar und wird, wenn geschlossen, durch eine Schnappfeder i>3 o. dgl. festgehalten.
Durch die notwendige Vergrößerung gewährt er zugleich eine bessere Standfähigkeit der
Lampe, wie bisher. Die Glasscheiben α und a1
liegen für gewöhnlich innerhalb des Behälters übereinander (Fig. 3). Mit dem "Fuße" der
Lampe sind die Scheiben mit je einem Doppelscharnier α4, α7, α5, α·6, welche sich diametral
gegenüberstehen, verbunden. Durch Schnappfedern d, d1 o. dgl. werden die Scheiben im
zusammengeklappten Zustande festgehalten. Durch angebrachte Farbenschildcheu e, e1
werden die Festhaltvorrichtungen der Scheiben außen gekennzeichnet. Sind die Signalscheiben
zur Benutzung hochgeklappt (Fig. i, a), so werden sie durch eine federnde Nase/,/1
oder - eine ähnliche Einrichtung in dieser Stellung gehalten.
Die Handhabung der Lampe ist folgende:
ίο Für gewöhnlich dient die Laterne nur zum
Leuchten. Soll mit derselben aber ein farbiges Lichtsignal gegeben werden, so wird durch
Druck auf eine Schnappfeder der Deckel b1 losgelöst, wodurch er nach unten klappt (Fig.3).
Ein weiterer Druck auf die Festhaltvorrichtung d läßt die Scheibe α ebenfalls nach
unten klappen, wobei sie sich um das Scharnier a* dreht. Beim Heraufklappen erfolgt
die weitere Drehung dann hauptsächlich um das Scharnier α7. Steht dann die Scheibe
senkrecht, in Fig. 3 punktiert angedeutet, so bedeckt sie, senkrecht zur Scheibenfläche gesehen,
das Licht.
Das Verbindungsstück der Scharniere g hat sich bei der jetzt senkrechten Lage der Scheibe
flach auf den oberen Boden des Scheibenbehälters aufgelegt, während der winkelförmige
Scharnierteil g2, an welchem die Scheibe befestigt ist, umgeklappt ist. Beim Aufrechtstellen
der Signalscheibe wird .die federnde Nase/ in die Höhe gedrückt, um dann nach
erfolgter Senkrechtstellung der Scheibe über dieselbe hinwegzugleiten und in ihre alte Lage
zurückzukehren und dann mittels des Nasenansatzes die Scheibe festzuhalten. Durch eine
zweite anders farbige Scheibe al, die in gleicher
Weise angeordnet ist, kann ein anderes farbiges Signal gegeben werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Sturmlaterne, welche durch Anwendung von farbigen Glasscheiben in eine Signallaterne umgewandelt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die farbigen Glasscheiben (a, a1)- für gewöhnlich, um das Licht nicht zu verdecken und um den Schwerpunkt der Lampe, zur Erhöhung ihrer Standfestigkeit möglichst weit nach unten zu verlegen, in dem als Behälter ausgebildeten Fuß (b) der Lampe übereinanderliegend derartig' an dem Lampenfuß (b) gelenkig befestigt sind, daß die Scheiben, welche in der Ruhelage durch Schnappfedern (d, d1) oder ähnliche Mittel festgehalten sind, im Bedarfsfalle ausgelöst und zum teilweisen Abdecken des Lichtes in eine senkrechte Stellung hochgeklappt werden können, wobei zur Vermeidung vonVerwechselungen der Scheiben dieselben, weil übereinanderliegend, nur einzeln, und zwar nacheinander ausgelöst werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE185482C true DE185482C (de) |
Family
ID=449312
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT185482D Active DE185482C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE185482C (de) |
-
0
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