DE185482C - - Google Patents

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DE185482C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L19/00Lanterns, e.g. hurricane lamps or candle lamps
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V9/00Elements for modifying spectral properties, polarisation or intensity of the light emitted, e.g. filters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 185482 KLASSE 74 d. GRUPPE
KARL GÖTZELMANN in EBERBACH a. N.
umgewandelt werden kann.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Juli 1906 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung an den gebräuchlichen Sturmlaternen, um dieselben mit wenigen mechanisch auszuführenden Griffen in eine Signallaterne verwandeln zu können.
Bei den bisher gebräuchlichen Laternen, die nur im Notfall zu Signallaternen umgewandelt werden können, wird das Licht durch die Signalscheiben teilweise verdeckt. Auch
ίο können bei jenen Laternen die zur Verwendung kommenden, beliebig aus ihrem Behälter herausnehmbaren Signalscheiben leicht im Dunkeln verwechselt werden.
Durch vorliegende Erfindung wird die Benutzung von Sturmlaternen zum Signalgeben dadurch ermöglicht, daß die Scheiben in einem entsprechend gestalteten Fuß der Laterne übereinanderliegend durch Scharniere mit demselben verbunden · sind und im Bedarfsfalle zwecks Abdeckung des Lichtes leicht hochgeklappt werden können. Das Licht wird also nur auf. einer Seite abgedeckt, während auf den übrigen Seiten ungehindert das zum Arbeiten notwendige Licht ausstrahlen kann.
Eine Verwechselung der Signalscheiben ist dadurch ausgeschlossen, daß die mit Scharnieren befestigten Scheiben übereinanderliegen, so daß sie nur einzeln, und zwar die unterste zuerst, ausgelöst werden können. Gleichzeitig wird durch das Unterbringen der Signalscheiben in dem Lampenfuß der Schwerpunkt weiter nach unten gerückt, hierdurch sowohl als auch durch den zur Aufnahme der Scheiben verbreiterten Fuß ist die Standsicherheit der Lampe bedeutend erhöht.
Fig. ι der Zeichnung zeigt eine perspektivische Ansicht der Signallaterne, Fig. 2 eine Ansicht des Fußes von unten gesehen mit geöffnetem Deckel und Fig. 3 einen Schnitt durch den Fuß der Lampe mit heruntergeklapptem Deckel.
Als eigentliche Laterne dient eine Sturmlaterne a°. Soll ein farbiges Lichtsignal abgegeben werden, so wird eine der für gewöhnlich im Lampenfuß b eingeklappten farbigen Glasscheiben α, α1-entsprechend dem zu gebenden Signal in die Höhe geschlagen. Der Lampenfuß ist entsprechend der Form und Größe der Signalscheiben gestaltet.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine runde Form der Glasscheiben gewählt und ist dementsprechend der Fuß als ein flacher runder Behälter ausgebildet, der unten offen, durch einen Deckel bl geschlossen werden kann. Der Deckel bl ist um ein Scharnier drehbar und wird, wenn geschlossen, durch eine Schnappfeder i>3 o. dgl. festgehalten. Durch die notwendige Vergrößerung gewährt er zugleich eine bessere Standfähigkeit der Lampe, wie bisher. Die Glasscheiben α und a1 liegen für gewöhnlich innerhalb des Behälters übereinander (Fig. 3). Mit dem "Fuße" der Lampe sind die Scheiben mit je einem Doppelscharnier α4, α7, α5, α·6, welche sich diametral gegenüberstehen, verbunden. Durch Schnappfedern d, d1 o. dgl. werden die Scheiben im
zusammengeklappten Zustande festgehalten. Durch angebrachte Farbenschildcheu e, e1 werden die Festhaltvorrichtungen der Scheiben außen gekennzeichnet. Sind die Signalscheiben zur Benutzung hochgeklappt (Fig. i, a), so werden sie durch eine federnde Nase/,/1 oder - eine ähnliche Einrichtung in dieser Stellung gehalten.
Die Handhabung der Lampe ist folgende:
ίο Für gewöhnlich dient die Laterne nur zum Leuchten. Soll mit derselben aber ein farbiges Lichtsignal gegeben werden, so wird durch Druck auf eine Schnappfeder der Deckel b1 losgelöst, wodurch er nach unten klappt (Fig.3).
Ein weiterer Druck auf die Festhaltvorrichtung d läßt die Scheibe α ebenfalls nach unten klappen, wobei sie sich um das Scharnier a* dreht. Beim Heraufklappen erfolgt die weitere Drehung dann hauptsächlich um das Scharnier α7. Steht dann die Scheibe senkrecht, in Fig. 3 punktiert angedeutet, so bedeckt sie, senkrecht zur Scheibenfläche gesehen, das Licht.
Das Verbindungsstück der Scharniere g hat sich bei der jetzt senkrechten Lage der Scheibe flach auf den oberen Boden des Scheibenbehälters aufgelegt, während der winkelförmige Scharnierteil g2, an welchem die Scheibe befestigt ist, umgeklappt ist. Beim Aufrechtstellen der Signalscheibe wird .die federnde Nase/ in die Höhe gedrückt, um dann nach erfolgter Senkrechtstellung der Scheibe über dieselbe hinwegzugleiten und in ihre alte Lage zurückzukehren und dann mittels des Nasenansatzes die Scheibe festzuhalten. Durch eine zweite anders farbige Scheibe al, die in gleicher Weise angeordnet ist, kann ein anderes farbiges Signal gegeben werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sturmlaterne, welche durch Anwendung von farbigen Glasscheiben in eine Signallaterne umgewandelt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die farbigen Glasscheiben (a, a1)- für gewöhnlich, um das Licht nicht zu verdecken und um den Schwerpunkt der Lampe, zur Erhöhung ihrer Standfestigkeit möglichst weit nach unten zu verlegen, in dem als Behälter ausgebildeten Fuß (b) der Lampe übereinanderliegend derartig' an dem Lampenfuß (b) gelenkig befestigt sind, daß die Scheiben, welche in der Ruhelage durch Schnappfedern (d, d1) oder ähnliche Mittel festgehalten sind, im Bedarfsfalle ausgelöst und zum teilweisen Abdecken des Lichtes in eine senkrechte Stellung hochgeklappt werden können, wobei zur Vermeidung vonVerwechselungen der Scheiben dieselben, weil übereinanderliegend, nur einzeln, und zwar nacheinander ausgelöst werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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