DE50267C - Neuerung an selbstthätigen Kerzenlöschern - Google Patents

Neuerung an selbstthätigen Kerzenlöschern

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DE50267C
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DE
Germany
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candle
rod
innovation
cap
spout
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50267D
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English (en)
Original Assignee
C. F. A. RÖELL in London, 30 Sackville Str., England
Publication of DE50267C publication Critical patent/DE50267C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q25/00Extinguishing-devices, e.g. for blowing-out or snuffing candle flames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, die bekannten Kerzentüllen, Schirmträ'ger etc., die, auf die brennende Kerze gehängt, mit dem Wegbrennen der letzteren durch eigene Schwere niedersinken, mit einer Einrichtung zu versehen, um die Kerze beim Abbrand an einem bestimmten Punkte auszulöschen.
Im allgemeinen besteht die Erfindung in einer mit der Tülle verbundenen Löschkappe, die durch ein einstellbares Gestänge über die Flamme gestülpt wird, sobald das Gestänge angehalten wird. Die Erfindung läfst auch Abänderungen zu, z. B. den Ersatz der Kappe durch zusammenschlagende Klappen, oder verschiedene Anordnungen des Gestänges oder der Vorrichtung zum Anhalten desselben.
In der anliegenden Zeichnung zeigen:
Fig. ι bis 4 eine Kerzentülle mit Schirmträger und Löschvorrichtung in Ansichten und Grundrifs, offen und geschlossen,
Fig. 5 eine geringe Abänderung,
Fig. 6 bis 8 eine Löschvorrichtung mit durchbrochener Tülle,
Fig. 9, 10 und 11 eine Anordnung, bei welcher das Auslöschen durch Klappen erfolgt; .
Fig. ι-1 a ist eine Abänderung derselben;
Fig. 12 zeigt ein teleskopartiges Gestänge und
Fig. 13 eine Anwendung der Nürnberger Scheere.
Die Tülle a, Fig; 1 bis 4, ruht mit ihrem oberen, nach innen umgebogenen Rande auf der Kerze und ist theils durch den schweren Ring a\ theils durch das Gewicht des mit den Drähten α2 an diesem Ring a1 befestigten Blechring α3, welcher den Lichtschirm trägt, derart beschwert, dafs sie mit der abbrennenden Kerze a* abwärts sinkt. Die Löschkappe b ist durch ein Scharnier b1 mit der Tülle α verbunden und mit einem Ansatz b2 versehen, der einen Schlitz bs besitzt. In diesem Schlitz b3 gleitet der horizontale Theil c1 eines Gestänges, dessen beide senkrechte Drähte c unten durch eine waagrechte Stange c2 verbunden sind. Es sei bemerkt, dafs das Gestänge auch aus nur einem Draht c, der oben rechtwinklig gebogen ist, bestehen kann. Die Drähte c führen sich vortheilhaft in Löchern des Ringes a1.
Die Kappe b wird für gewöhnlich dadurch offen gehalten, dafs das Gestänge mit dem Theil c1 im äufsersten Ende des Schlitzes bz hängt, wobei die innere Seite έ>4 des letzteren etwas schräg geformt ist.
Um die Löschkappe b in Thätigkeit zu setzen, wird an einem beliebig zu bestimmenden Punkte der Kerze a* eine Nadel d oder ein Stift in dieselbe gesteckt, so dafs noch ein längerer Theil vorsteht, auf den, wenn die Kerze um den gewünschten Theil abgebrannt und die Tülle entsprechend gesunken ist, die Stange c2 aufstöfst. Der obere· Theil c1 geht dann, wenn die Kerze noch weiter brennt, im Schlitz bs hinauf, bis er gegen das obere Ende des letzteren stöfst, wodurch die Kappe b umgeklappt und die Flamme ausgelöscht wird.
In der Abänderung Fig. 5 arbeitet der waagrechte Theil c1 des Gestänges nicht in einem Schlitz, sondern ist durch ein Glied b3 mit dem etwas kürzeren Schwanz fc2 der Kappe b verbunden.
Die Anordnung der Fig. 6 bis 8 ist ähnlich der in Fig. ι bis 4, nur ist die auf die Kerze a* gehängte Tülle α nicht aus vollem Blech, sondern gerippeartig aus einzelnen Drähten gebildet oder durchbrochen. Ferner läfst sich die Querstange c2 durch federnde Schieber cl c5 auf den senkrechten, mit Einkerbungen versehenen Drähten c der Höhe nach verstellen. Diese auch an den übrigen Abänderungen anwendbare Einrichtung erlaubt, den Zeitpunkt des Löschens zu bestimmen, ohne die Nadel d auf einem änderen Punkte in die Kerze einzustechen.
Wie bei Klappenlöschern die vorliegende Erfindung angewendet werden kann, zeigen die Fig. 9 bis 11. Die Klappen b drehen sich mit ihren Stielen £>2 um ein Gelenk bl, das auf dem an der Tülle α befestigten Träger α4 vorgesehen ist, und erhalten durch die Federn e das Bestreben, zusammenzuklappen. Die Klappen b werden durch die Stifte/1 an der Unterseite einer Winkelplatte / aus einander gehalten, die scharnierartig um ein Gelenk/3 auf der Oberseite des Trägers a* nach oben schwingen kann. Wenn der Löscher in der offenen Stellung an der brennenden Kerze angebracht ist und das Gestänge, welches oben keinen Querstab besitzt, durch Herabsinken der ganzen Vorrichtung und durch Anstofsen an eine in die Kerze gesteckte Nadel d oder an einen sonstigen Aufhalter aufgehalten wird, so kommen die oberen Enden der beiden Drähte c in Berührung mit den Ecken ,der Winkelplatte /, heben dieselbe auf, bis die Stifte /x die Stiele b2 der Klappen b freigeben, wonach die beiden Klappen b gleichzeitig sich zusammenschliefsen. Anstatt die Winkelplatte/ mit ihren Stiften/1 zu benutzen, können die Drähte c oben hakenförmig nach innen gebogen werden, Fig. ι ι a, so dafs diese Haken die Stiele b2 halten, bis erstere durch das Aufhalten des Gestänges ausgehakt werden und die Klappen b sich schliefsen.
Anstatt eine Nadel d oder ein sonstiges Hindernifs an der Kerze anzubringen, kann das Gestänge, welches die Auslösung der Löschvorrichtung besorgt, auch auf den Leuchter oder den Boden, Tisch etc. zur Rechten aufstofsen, wozu die Länge des Gestelles veränderlich und einstellbar gemacht wird. Als Beispiel ist in Fig. 12 eine Anzahl von teleskopartig in einander schiebbaren und in beliebiger Länge feststellbaren Röhren c4 an der unteren Querstange c2 befestigt, oder eine sogenannte Nürnberger Scheere, Fig. 13, die durch Festschrauben in der gewünschten Länge starr gemacht werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Kerzentüllen a, Schirmträgern etc., die, auf eine brennende Kerze gehängt, mit dem Wegbrennen derselben sinken, eine an der Tülle α drehbare und mit geschlitztem Ansätze b2 versehene Löschkappe b, die durch das obere Ende eines Gestänges c ausgelöst wird, sobald das untere Ende c2 desselben, welches in' seiner Länge durch teleskopartige Schieber c4 oder Nürnberger Scheere oder sonstwie veränderlich gemacht werden kann, durch einen Stift d, der in die Kerze gesteckt ist, oder durch irgend ein anderes Hindernifs vom weiteren Sinken abgehalten wird.
DENDAT50267D Neuerung an selbstthätigen Kerzenlöschern Expired - Lifetime DE50267C (de)

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