DE185396C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE185396C DE185396C DENDAT185396D DE185396DA DE185396C DE 185396 C DE185396 C DE 185396C DE NDAT185396 D DENDAT185396 D DE NDAT185396D DE 185396D A DE185396D A DE 185396DA DE 185396 C DE185396 C DE 185396C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lens system
- photograph
- lens
- axis
- pupil
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 210000001747 pupil Anatomy 0.000 claims description 12
- 238000003384 imaging method Methods 0.000 claims description 9
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 7
- 238000005286 illumination Methods 0.000 claims description 6
- 238000013507 mapping Methods 0.000 claims description 3
- 239000006059 cover glass Substances 0.000 description 6
- 241000031711 Cytophagaceae Species 0.000 description 1
- 239000003086 colorant Substances 0.000 description 1
- 230000003760 hair shine Effects 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 238000009877 rendering Methods 0.000 description 1
- 238000001228 spectrum Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B27/00—Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
- G02B27/02—Viewing or reading apparatus
- G02B27/022—Viewing apparatus
- G02B27/024—Viewing apparatus comprising a light source, e.g. for viewing photographic slides, X-ray transparancies
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Optics & Photonics (AREA)
- Stereoscopic And Panoramic Photography (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 185396 KLASSE 42 h. GRUPPE
Firma CARL ZEISS in JENA.
Die Erfindung besteht in einem Verfahren und in Einrichtungen zur Abbildung von
Lippmann- Photographien, darunter alle Photographien verstanden, die durch stehende
Wellen erzeugt sind. Photographien dieser Art können nur mit regelmäßig reflektiertem
Licht abgebildet werden, wenn eine möglichst farbentreue Wiedergabe des photographierten
Objektes beabsichtigt ist. Als ein Verfahren
ίο zu solcher Abbildung ist nur Lippmanns
eigener Vorschlag bekannt, demzufolge man in schräger Richtung Licht auf die Photographie
fallen läßt und mit Hilfe der regelmäßig reflektierten Strahlen durch eine Sammellinse
oder ein sammelndes Linsensystem ein Bild der Photographic entwirft, ein virtuelles,
wenn es unmittelbar betrachtet, werden soll, ein reelles, wenn es erst durch Vermittelung
eines Projektionsschirmes sichtbar werden soll. Diesem Verfahren haften zwei Mängel an. Erstens erleiden' infolge der verhältnismäßig
großen Einfallswinkel die Farben der reflektierten Strahlen eine Verschiebung nach dem violetten Ende des Spektrums hin.
Zweitens weicht die Lage der Photographic um. den Einfallswinkel von der zur,Achse
des abbildenden Systems senkrechten Lage ab, so daß man das virtuelle Bild verzerrt
sieht, und das reelle Bild auf dem achsensenkrechten Projektionsschirm ebenfalls verzerrt
und nur zum Teil scharf erscheint.
Bei dem Verfahren nach vorliegender Erfindung werden diese beiden Mängel vermieden.
Es besteht in der Hauptsache darin, daß man das abbildende Linsensystem oder wenigstens einen der Photographic benachbarten
Teil desselben zugleich als Beleuchtungslinsensystem benutzt. Man kann dann die Einfallswinkel, unter denen die Beleuchtungsstrahlen auf die Photographic treffen,
stark verkleinern, indem man die Lichteintrittspupille nahe an die Achse des Linsensystems
bringt, und kann außerdem die Photographic senkrecht zur Achse des abbildenden Systems stellen.: .
Damit der Einfall des Lichtes auf der ganzen Oberfläche der Photographic in gleicher
Weise erfolgt, hat man die Eintrittspupille in der Brennebene des Beleuchtungslinsensystems
anzuordnen. Die vom Pupillenmittelpunkt ausgehenden Hauptstrahlen treffen dann untereinander parallel auf die Photographic
■ .
Sollen die katadioptrischen Bilder der Eintrittspupille, die von den Linsenflächen entworfen
werden, sich nicht auf das dioptrische Bild der Photographie projizieren, so mag
man die Achse des abbildenden Linsensystems außerhalb der Photographie, aber noch immer
senkrecht zu ihr anordnen. Das Linsensystem wird dann exzentrisch benutzt. Besteht
es aus einem einzigen plankonvexen
/2. Auflage, ausgegeben am i. Juni igog.l
Linsenstück, so mag dieses als Deckglas auf die Photographic gekittet werden. Es vertritt
dann zugleich die Stelle des keilförmigen Deckglases, mit dem man zur Beseitigung
der störenden Oberflächenreflexion L i ρ ρ m a η η - Photographien auszustatten pflegt.
Zwei Einrichtungen zur Erzeugung eines virtuellen Bildes lassen sich zu einem Doppelapparat
für die Betrachtung von zwei identisehen oder Stereoskopbildern zusammenstellen.
Aber auch der Apparat für ein einziges Bild läßt sich zur Benutzung beider Augen einrichten. Man ordnet dann am
besten zwei Eintrittspupillen für das Licht an, eine linke für den Eintritt der Strahlen,
die von der Photographic in das rechte Auge reflektiert werden sollen, und eine rechte für
Licht, das nach der Reflexion an der Photographie dem linken Auge das virtuelle Bild
sichtbar machen soll.
Die Einrichtung zur Projektion von L i ρ ρ man
η-Photographien durch Erzeugung eines reellen Bildes in der Ebene eines Projektionsschirmes zeigt gegenüber einer Einrichtung,
um solche Photographien in irgend einem Maßstab zu kopieren, keinen anderen grundsätzlichen
Unterschied, als daß der Schirm durch eine zu Lippmann sehen Originalaufnahmen
geeignete lichtempfindliche Platte in ebenso geeigneter Kassette ersetzt wird. Beim Arbeiten mit einem solchen Kopierapparat
ist aber noch mehr als beim bloßen Betrachten von Lippmann- Photographien
und bei ihrer Projektion Wert darauf zu legen, daß zur Beleuchtung Licht von möglichst derselben
Zusammensetzung dient, wie es bei der Aufnahme des Originals gebraucht wurde.
In der Zeichnung sind mehrere Einrichtungen zur Ausführung des neuen Abbildungs-
.40 Verfahrens dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Einrichtung
zur Erzeugung eines virtuellen Bildes behufs Betrachtung mit einem Auge. Das vom Spiegel α entworfene Bild b1 der
Lichteintrittspupille b befindet sich in Brennweitenabstand von der Linse c und wird von
dieser und von der Photographie d, soweit deren Bildschicht wie ein Planspiegel reflektiert,
an dem Ort des Auges e abgebildet. Die abbildenden Büschel erzeugen zugleich
von der Photographie d hinter deren Hinterfläche ein virtuelles Bild d1. Auf die Unschädlichmachung
der katadioptrischen Bilder der Eintrittspupille ist bei diesem einfachen Beispiel nicht Bedacht genommen. Die Achse
der1 Linse c geht mitten durch die Photographie d, und diese ist nur mit einem planparallelen
Deckglas d° versehen.
Die in Fig. 2 dargestellte Einrichtung dient zur Erzeugung eines reellen Bildes d2, also
zum Projizieren oder Kopieren. Wiederum ist das ganze abbildende System, diesmal aus
ζλνεί -Linsen / und g bestehend, auch als
Beleuchtungssystem benutzt. Die Achse des Systems liegt aber am Rande der Photoj
graphie, so daß ein bloßes Stück der Linse / j verwendet werden konnte. Dies Stück ist
j plankonvex ausgeführt und als Deckglas auf .die Photographie gekittet. Die .Eintrittspupille liegt an der Stelle des Spiegels h.
Auch die Einrichtung nach Fig. 3 bezweckt die Abbildung in einem reellen Bild d2. Sie
unterscheidet sich von der nach Fig. 2 dadurch, daß nur der der Photographie benachbarte
Teil i des abbildenden Systems, nicht auch die Halblinse k, an der Beleuchtung
mitwirkt. Außerdem ist die Photographie mit einem keilförmigen Deckglas d5
versehen, dem die Linse i mit einer geneigten Planfläche derart nahe liegt, daß nur eine
dünne planparallele Luftschicht übrig bleibt, die zwar das Einsetzen anderer Photographien
mit keilförmigem Deckglas erlaubt, den Strahlengang an dieser Stelle aber kaum beeinflußt,
so daß er wesentlich derselbe ist wie in Fig. 2.
In Fig. 4 und 5 ist schließlich ein Apparat dargestellt, der mit einer einzigen Linse I ein
virtuelles Bild erzeugt und es der Betrachtung mit beiden Augen zugänglich macht.
Ein Spiegel m läßt sich so "richten, daß er go
das Himmelslicht durch die Öffnungen η und 0 wirft, deren von den Spiegelprismen p und q
entworfene, die Eintrittspupillen darstellende Bilder n1 und o1 in der Brennebene der
Linse I liegen. Durch das Zusammenwirken dieser Linse mit der Bildschicht der Photographie
d wird n1 an dem Ort des Auges.r
und o1 an dem Ort des Auges ^ abgebildet.
Jedem Auge wird hierdurch wie bei der monokularen Anordnung nach Fig. 1 das virtuelle
Bild d1 sichtbar.
Claims (3)
1. Verfahren zur Abbildung von L i ρ ρ mann-Photographien
mittels reflektierten Lichts durch ein Linsensystem, dadurch gekennzeichnet, daß das Linsensystem
oder ein der Photographie benachbarter Teil desselben gleichzeitig als Beleuchtungslinsensystem
dient, um die Einfallswinkel, unter denen die Strahlen auf die Photographie treffen, verkleinern und die
Photographie zur Achse des abbildenden Linsensystems senkrecht stellen zu können.
2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lichteintrittspupille ungefähr im Brennweitenabstand von dem
Beleuchtungslinsensystem angeordnet ist,
damit die vom Pupillenmittelpunkt ausgehenden Hauptstrahlen ungefähr untereinander
parallel auf die Photographie treffen.
3. Binokulare Ausführungsform einer Einrichtung nach Anspruch 2 zur Erzeugung
eines virtuellen Bildes durch ein Linsensystem, das als Ganzes auch zur Beleuchtung dient, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Lichteintrittspupillen angeordnet sind und daß je ein Augenort mit einer Eintrittspupille von der senkrechten
Ebene durch die Achse des Linsensystems gleichen Abstand hat.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in der Reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE185396C true DE185396C (de) |
Family
ID=449231
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT185396D Active DE185396C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE185396C (de) |
-
0
- DE DENDAT185396D patent/DE185396C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2725990A1 (de) | Weitwinkelobjektiv fuer ein ophthalmoskopisches geraet | |
| DE185396C (de) | ||
| DE971992C (de) | Anamorphotisches Aufnahme- und Projektionsobjektiv mit Einrichtung zur Fokussierungauf beliebigem Objekt- bzw. Bildabstand | |
| DE1572896A1 (de) | Projektionseinrichtung | |
| DE628547C (de) | Photographische Kamera mit einem auf die Gegenstandsweite einstellbaren Objektiv | |
| DE3122090C2 (de) | Anzeigevorrichtung für einen invertierten Galileisucher | |
| DE385990C (de) | Verfahren zur Herstellung von Phasenbildern fuer Linsenraster | |
| DE2110894A1 (de) | Einrichtung zum Messen optischer Eigenschaften eines ausgewaehlten Flaechenbereichs eines zu kopierenden Bildes | |
| DE176312C (de) | ||
| DE99845C (de) | ||
| DE2106596A1 (de) | Optisches System für Stereoskopie | |
| DE592785C (de) | Vorrichtung zur Scharfeinstellung fuer photographische Vergroesserungsgeraete | |
| DE21622C (de) | Apparat zur photographischen Aufnahme von Stereoskopbildern, welche, durch ein entsprechend gebautes Stereoskop betrachtet, durchaus in den Dimensionen der wirklichen Gegenstände erscheinen | |
| DE542100C (de) | Verfahren zur scharfen Einstellung des auf einem Auffangschirm abgebildeten reellen Bildes einer Blendenkante, insbesondere fuer Ton- bzw. Bildtonfilmzwecke | |
| DE19512293A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Generierung von Raumbildern | |
| DE2123329A1 (de) | Entfernungsmesser für photographische Apparate | |
| DE188868C (de) | ||
| AT156111B (de) | Verfahren zur Erzeugung von Parallaxstereogrammen. | |
| DE131150C (de) | ||
| DE838539C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung photographischer Bilder | |
| DE459039C (de) | Kamera mit zwei Objektiven fuer kinematographische Kombinationsaufnahmen | |
| DE750942C (de) | Optisches System fuer farbige Photographie und Kinematographie | |
| DE660120C (de) | Verfahren zum optischen Kopieren von Stereoteilbildpaaren auf einen Linsenrasterfilm mit Zylinderlinsenrasterung | |
| DE2713413C2 (de) | Vorrichtung zur Helligkeitsmessung an von in die Aufnahmeebene einer Reproduktionskamera projizierten Bildern | |
| DE198197C (de) |