DE185052C - - Google Patents

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DE185052C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/13Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines
    • C03B9/14Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines in "blow" machines or in "blow-and-blow" machines
    • C03B9/16Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines in "blow" machines or in "blow-and-blow" machines in machines with turn-over moulds

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Maschinen zum Blasen von Hohlglasgegenständen, bei denen das Külbel mit dem Kopf in der umgekehrt auf dem Maschinentisch stehenden Vorform durch Pressen der Glasfüllung mittels einer auf die Vorform aufgesetzten Preßluftdüse vorgebildet und bei denen hierauf die Form nach der neben der Preßvorrichtung angeordneten Külbelblasvorrichtung geschwungen und aufrechtstehend vorgeblasen wird, indem eine zweite Preßluftdüse auf die Formmündung sich aufsetzt. Im weiteren Verlaufe wird das Külbel aus der Form entnommen und der Fertigblasvorrichtung übergeben.
Bei der bisherigen Ausführung solcher Maschinen war nur eine Form vorhanden, welche an einer zwischen den beiden Preßluftdüsen auf dem Maschinentisch gelagerten Achse befestigt war und auf dieser zwischen den beiden Vorrichtungen zum Pressen und Blasen hin- und hergeschwungen wurde. Zur Entlastung des bedienenden Arbeiters war dabei die Schwenkachse mit der ersten Preßluftdüse so gekuppelt, daß beim Hochgehen der ersten Düse die Form selbsttätig unter die zweite, die Blasdüse, in aufrechte Stellung geschwungen und nach dem Blasen und Entleeren durch das Hochgehen der zweiten Düse wieder zurückgeschwungen wurde. Die Bewegung der Düsen wurde mechanisch durch Preßluftzylinder erzeugt, welche von dem Arbeiter gesteuert wurden.
Nach der Erfindung sind zunächst zwei Formen an der Schwenkachse angeordnet, was an sich bei anderen bekannten Glasblasmaschinen und mit denselben Vorteilen bereits ausgeführt worden ist. Da aber bei vorliegender Maschinenart im Gegensatz zu den bekannten die Formen während des Pressens und Blasens auf einer festen Unterlage, dem Maschinentisch und unter den nebeneinander angeordneten Düsen zum Pressen und Blasen stehen, so wird eine besondere Anordnung, der Formen an der Schwenkachse nötig, nämlich so, daß die Formen längs der Achse verschoben werden können. Während die volle Form oben herum schwingt, geht die leere unten herum, muß also zunächst seitlich über den Maschinentisch hinausgeschoben und nach dem Zurückschwingen wieder unter die Preßdüse zurückgeschoben werden. . Ferner ist nach der Erfindung die Bewegung der Formen zwecks weiterer Entlastung des bedienenden Arbeiters fast vollständig von der Bewegung der (mechanisch angetriebenen) Preßluftdüsen durch geeignete Getriebe abhängig gemacht.
Hierzu ist die neue Maschine so ausgebildet, daß beim Zurückbewegen der ersten Preßluftdüse nicht allein die auf dem Kopf stehende Vorform um 180 ° gewendet und der Külbelblasvorrichtung ' übergeben wird, sondern auch das Zurückschwingen der innerhalb der Külbelblasvorrichtung befindlichen Vorform nach der Kopfbildungsvorrichtung
(2. Auflage, atisgegeben am 30. Mär; /gio.J
erfolgt. Beim Hochgehen der zweiten zur Külbelblasvorrichtung gehörigen Düse vollzieht sich das Öffnen der unter ihr befindlichen Form und unmittelbar hierauf das gegenseitige Verschieben der Formen in der Weise, daß die erste im Bereiche der Kopfbildungsvorrichtung befindliche Form in Gebrauchsbereitschaft auf den Maschinentisch gebracht und die andere Form nach rückwärts über den Tisch hinaus verschoben wird. Auf diese Weise wird der die Maschinen bedienende Arbeiter ganz erheblich entlastet, denn es fällt ihm nunmehr nur die Aufgabe zu, die innerhalb der Kopfbildungs-.
Vorrichtung befindliche Form zu schließen und in der üblichen Weise die Maschine durch Steuerung der Preßluftkolben, welche die beiden Preßluftdüsen auf- und abbewegen, in Gang zu erhalten.
In der Zeichnung sind die beiden zu einer Maschine vereinigten Blasvorrichtungen ohne die Steuerungshähne dargestellt.
Fig. ι zeigt teils einen Aufriß, teils einen . Schnitt der Maschine bei gehobenen Preßluftdüsen und links geschlossener, rechts geöffneter Külbelform.
Fig. 2 und 3 sind teils Grundrisse, teils wagerechte Schnitte von Fig. 1.
Fig. 4 ist eine Einzeldarstellung der Kopfbildungsvorrichtung bei geöffneter Kopfform und in der Aufwärtsbewegung befindlicher Preßdüse,
Fig. 5 ein Grundriß von Fig. 4.
Fig. 6 zeigt im wesentlichen in Vorderansieht die Külbelblasvorrichtung bei abwärts gehender Blasdüse.
Fig. 7 ist ein Querschnitt von Fig. 6.
Fig. 8 zeigt in Vorderansicht die Külbelblasvorrichtung bei aufwärts gehender Blasdüse.
Fig. 9 und 10 veranschaulichen im Grundriß die Einrichtung zum Entsichern und Öffnen der Külbelform.
Die gegeneinander auszutauschenden, d. h.
abwechselnd in den Bereich der Kopfbildungsvorrichtung (Preßvorrichtung) α und der Külbelblasvorrichtung a' zu bringenden Vorformen b V (Fig. 1) sind an Armen d ä! befestigt, die mit Schiebern g g' (Fig. 2) in fester Verbindung stehen. Letztere werden längsverschiebbar in einer Büchse h gehalten, die in dem Lager W um ihre Achse drehbar ist. In der Verlängerung dieser Büchsenachse befindet sich eine Rolle i, über welche eine Schnur k, Kette oder dergl. gelegt ist, durch die die Schieber g g' zu gegenseitiger Bewegung verbunden werden (Fig. 2).
Beide Schieber g g' tragen an ihren dem Maschinentisch zugekehrten Enden Haken m, hinter die zur gegebenen Zeit die Klinke η (Fig. i, 2, 5 und 6) des in dem Maschinentisch längsverschiebbar gehaltenen Zahnstangenschiebers ο einfällt und dadurch eine der Stangen g g' mit dem Schieber 0 kuppelt. Der. Schieber 0 kämmt mit einem unter dem Maschinentisch auf der Welle p gehaltenen Zahnrad q (Fig. 1, 6 und 7), das mit Hilfe des später zu erläuternden Getriebes in Bewegung gesetzt wird.
Die Führungsstange s der zur Kopfbildungsvorrichtung gehörigen Blasdüse t ist mit einer Lasche u besetzt (Fig. 1 links), die sich in einem Schlitz v' des in festen Führungen gehaltenen Zahnstangenschiebers ν führt. An diesem Schieber ist mit Hilfe von Gliedern w eine Zahnstange χ angelenkt, die mit einem auf der Welle y (Fig. 1 und 3) befestigten Zahnrad ζ kämmt, und zwar ist die Anordnung der Zahnstange χ mit Hilfe der Glieder w so getroffen, daß sie beim Ab-.. wärtsgange des Schiebers υ nach oben nachgebend außer Eingriff mit dem Zahnrad ζ kommt und sich somit abwärts bewegen kann, ohne dabei die Welle y in Bewegung zu setzen. Eine in das Rad ζ einfallende Sperrklinke z' (Fig. 1) verhütet die Drehung der Welle y in falscher Richtung. Sofern die Zahnstange χ in feste, unbewegliche Verbindung mit dem Schieber ν gebracht werden soll, ist auf der Welle y ein Zahnrad so zu befestigen, daß es sich beim Abwärtsgange der Zahnstange χ drehen kann, ohne die Welle mitzunehmen, und sich mit dieser nur beim Rückwärtsgange der Zahnstange % kuppelt. Am anderen Ende der Welle y ist eine Seilrolle / befestigt, von der aus mit Hilfe des Seiles r" und der Seilscheibe r die Übertragung der Drehbewegung auf die Hülse h erfolgt (Fig. 1, 3 und 4).
Eine ganz ähnliche Antriebsvorrichtung steht mit der Düse t' der Külbelblasvorrichtung a' in Verbindung, und zwar steht die Düsenführungsstange 2 durch eine Lasche 3 (Fig. i, 3, 6, 7 und 8), die in den Schlitz 4 eingreift, mit einer Zahnstange 5 in Verbindung, welch letztere in geeigneten feststehenden Führungen auf- und abverschiebbar gehalten wird und mit einem auf dem Zapfen 6 lose drehbaren Zahnrad 7 in Eingriff steht (Fig. 3). Letzteres überträgt die ihm erteilte Drehbewegung auf ein Zahnrad 8, das gleich der Seilscheibe ίο auf der Welle 9 befestigt ist (Fig. 3 und 7).
Von der Welle 9 (Fig. 3 und 7) aus wird durch Vermittelung der Seilscheibe 10 des Seiles 11 die Drehbewegung auf die auf der Achse 12 befestigte Doppelrolle 13 und von dieser durch das Seil 14 auf die Rolle 15 und damit auf die Welle 16 übertragen, die durch den Seiltrieb 17 mit der Welle 18 (Fig. 2 und 7) und durch den Seiltrieb 19 mit der Welle φ verbunden ist. Dement-
sprechend hat die Abwärtsverschiebung der Zahnstange 5 beim Niederbewegen der Düse t' zur Folge, daß der Zahnstangenschieber 0 durch das auf der Welle p befestigte Zahnrad q in Längsrichtung verschoben wird.
An der anderen Führungsstange 20 der Düse f ist ein Halter 21 befestigt, mit dem durch Glieder 22, ähnlich wie bei der Düse t, eine Zahnstange 23 nach oben zurückklappbar verbunden ist, die mit dem auf der Welle 24 befestigten Zahnrad 25 kämmt (Fig. 1 rechts, 3, 6 und 8). Letzterem gegenüber ist auf der Welle 24 eine Seilscheibe 26 befestigt (Fig. 3), von der die Drehbewegung durch das Seil 27, die Seilscheibe 28 (Fig. 2 und 8), die Welle 29 und den Seiltrieb 30 auf die Welle 31 (Fig. i, 2 und 8) übertragen wird.
Die Welle 31 steht durch das Kegelräderpaar 32 mit der aufrechtstehenden Welle 33 (Fig. i, 2 und 8) in Verbindung, der durch das eben beschriebene Getriebe beim Hochgang der Düse t' eine volle Umdrehung erteilt wird. Am oberen Ende dieser Welle 33 ist eine Daumenscheibe ' 34 festgekeilt, deren Daumen bestimmt ist, den Verschluß für die Külbelform zunächst zu lösen und im weiteren Verlaufe seiner Bewegung die Form zu öffnen. Die Formen b und V, die wie üblich längs geteilt sind, werden von Rahmenteilen 35, 36 gehalten, die an den Armen d d' verschiebbar angeordnet sind.
Beide Rahmenteile stehen durch zweiarmige Hebel 37, die um Bolzen 38 beweglich an den Armen d d' befestigt sind, miteinander in solcher Verbindung, daß beim Verschieben des Teiles 36 der Teil 35 in entgegengesetzter Richtung verschoben wird (Fig. 2, 5, 9 und 10).
An Stelle der zweiarmigen Hebel 37 kann auch ein Zahnradgetriebe zum entgegengesetzten Verschieben der Teile 35 und 36 angewendet werden. Zwischen entsprechenden Anschlägen der Rahmenteile 35, 36 ist auf den Armen d d' um Bolzen 39 beweglich ein länglich gestaltetes Verschlußstück 40 angebracht (Fig. 2 und 5 links), das beim Schließen der Form in die aus Fig. 2 links ersichtliche Lage von Hand zu bewegen ist. An dem einen Schenkel dieses Verschlußstückes 40 greift eine Zugstange 41 an, deren mit Schlitzloch 42 versehenes Ende über den Zapfen 43 einer an dem Rahmenteil 36 angebrachten Klinke 44 greift. Hierbei ist die Länge der Zugstange 41 und des Schlitzloches 42 so bemessen, daß bei in Schließstellung befindlichem Verschlußstück 40 die Klinke 44 durch die Zugstange 41 von ihrem Anschlagwinkel 45 angemessen abbewegt wird (Fig. 2 links und Fig. 5 rechts), so daß nun, wenn der Daumen 34 bei seinem Umlauf an die Klinke 44 anstößt (Fig. 5 rechts), diese zunächst bis zum Anstoß an den Anschlagwinkel 45 des Rahmenteiles 36 zurückbewegt (Fig. 9) und damit auch das Verschlußstück 40 in solche Schräglage gebracht wird, daß es sich unter dem Druck des unmittelbar hierauf durch den Daumen 34 gänzlich zurückverschobenen Rahmenteiles 36 nachgebend quer zu dem Arm d oder d' einstellen läßt (Fig. 10).
Die Wirkungsweise der eben beschriebenen Maschine ist kurz folgende:
Angenommen, die Form b befände sich in geschlossenem Zustande senkrecht unter der Düse t der Kopfbildungsvorrichtung a, und es sei in der Külbelblasvorrichtung a! das vorher geblasene Külbel durch Öffnen der Form b freigegeben, so wird beim Niedergange der Düse t die Zahnstange χ an dem Zahnrad ζ vorübergehen, ohne die Welle y in Bewegung zu setzen.
Wird nach dem Formen des Kopfteiles des herzustellenden Glasgegenstandes und dem üblichen Öffnen der am Maschinentisch festgehaltenen geteilten Kopfform die Düse t mit Hilfe der nach dem Zylinder α geleiteten Druckluft wieder hochbewegt, so nimmt die Lasche u den anfänglich stillstehenden Schieber ν mit der Zahnstange χ mit hoch (Fig. 4),' und es wird auf diese Weise durch Vermittelung des Zahnrades ζ - und der Welle y sowie des Getriebes r r'r" die Büchse h um 180 ° gedreht, so daß nun die vorher auf dem Kopf stehende Form b aufrechtstehend unter die Külbelblasvorrichtung a! bewegt wird und die Form V, mit dem Kopf nach unten gerichtet, an die Stelle der Form b tritt, jedoch mit dem Unterschied, daß die vorher über den Tisch hinaus verschobene Form V (Fig. 2) sich noch hinter der Düse i befindet (Fig. 5). Nachdem der frei aus der Form b herausragende Kopfteil des Glasgegenstandes von der in üblicher Weise an der Külbelblasvorrichtung gehaltenen Kopfform f eingeschlossen wurde (Fig. 8), wird die Düse t' auf die Form V niedergesenkt und das Külbel vorgeblasen.
Bei dieser Abwärtsbewegung der Düse f wird die Zahnstange 5 durch die Düsenführungsstange 2 und die Lasche 3 abwärts verschoben und hierbei durch Vermittelung der Räder 7, 8 (Fig. 3), der Welle 9, der Seiltriebe 11, 14, 17, der Welle 18, des Seiltriebes 19 und des Zahnrades q der Zahnstangenschieber 0 so weit nach hinten verschoben (Fig. 9), daß dessen Klinke η hinter den Haken m des Schiebers g' einfällt und dadurch letzterer mit dem Schieber 0 gekuppelt wird.
Wird später durch das Steuern des Druckluftzylinders a' die Düse t' wieder gehoben, so wird gleich zum Anbeginn der Aufwärts-
bewegung (Fig. 8) durch die Zahnstange 23 der Trieb 25 und mit diesem die Welle 24 sowie durch die Seiltriebe 27, 30 und das Kegelräderpaar 32 die stehende Welle 33 mit der Daumenscheibe 34 in Bewegung gesetzt, welch letztere in der bereits früher beschriebenen Weise den Formrahmen 35,36 entsichert und die Formhälften zwecks Freigabe des Külbels auseinanderbewegt (Fig. 1 und 10).
Unmittelbar nach dem Öffnen der Form b ist die Lasche 3 am Ende des Schlitzes 4 (Fig. i, 6 und 8) angekommen, und es wird nun auch die Zahnstange 5 gezwungen, an der Aufwärtsbewegung der Düse f teilzunehmen. Es wird demzufolge durch die Zahnstange 5 das Räderpaar 7, 8, die Welle 9, die Triebe 11, 14, 17, die Welle 18, der Trieb 19 und das Zahnrad q zwecks Vorwärtsschiebens des Zahnstangenschiebers 0 in Bewegung gesetzt, wobei letzterer durch seine Klinke η und den Haken m den Schieber g' mitnimmt, der bei seiner Vorwärtsbewegung durch das Zugseil k den Schieber g mit der geöffneten Form b nach hinten zieht (entsprechend Fig. 2, bei welcher aber die Form b an Stelle der Form V zu denken ist), so daß die Form b über die hintere Tischkante hinausbewegt wird und sich später beim Hochgang der Düse t der Kopfbildungsvorrichtung in der früher beschriebenen Weise wieder in den Bereich der Kopfbildungsvorrichtung schwingen läßt.
Nachdem die hinter dem Tisch schwebende Form durch den Schieber 0 unter die Düse t gezogen wurde, sind die Formhälften mittels des Verschlußstückes 40 von Hand in Schließstellung zu bringen, und der eben beschriebene Vorgang vollzieht sich von neuem.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Glasblasemaschine mit zwei über dem Arbeitstisch und nebeneinander angeordneten, auf die Glasform niederzubewegenden Preßluftdüsen, von denen die erste (Külbelpreßvorrichtung) sich auf die umgekehrt stehende Form aufsetzt und beim Wiederansteigen das Umschwingen der Form unter die zweite Preßluftdüse (Külbelblasvorrichtung) und in aufrechte Stellung bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß an der wie üblich zwischen den beiden
    Düsen ftf) auf dem Maschinentisch gelagerten Achse (h) zwei Formen (b V) gegenständig und mit entgegengesetzt gerichteten Mündungen und in der Längsrichtung der Achse verschiebbar angeordnet sind, wobei die Düsen so mit den Formen gekuppelt sind, daß die erste Düse ft) (zum Pressen) beim Hochgehen die erste Form oben herum unter die zweite Düse ff) (zum Blasen) schwingt und die zweite Düse beim Hochgehen zunächst die unter ihr befindliche Form öffnet und darauf beide Formen längs der Schwenkachse (h) so verschiebt, daß die eben geleerte zwecks Zurückschwingens unten herum über den Arbeitstisch hinaus und die zunächst zu füllende auf den Arbeitstisch unter die erste Düse geführt wird.
  2. 2. Glasblasemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Formen (b V) an zu entgegengesetzter Bewegung verbundenen Schiebern (g g') mittels rechtwinklig abstehender Arme (d d') befestigt sind, welch letztere von einer um ihre Längsachse (Schwenkachse) drehbaren Hülse (k) längsverschiebbar gehalten werden.
  3. 3. Glasblasemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formenhalf ten an ihrem Arme fd oder d') durch gegeneinander verschiebbare und zu gegenläufiger Bewegung verbundene Rahmenteile (35, 36) gehalten werden, die mittels eines Verschlußwirbels (40) von Hand in Schließlage gesichert und mittels einer erst auf den Wirbel und dann auf die Rahmenteile wirkenden, von der zweiten Düse beim Hochgange in Bewegung versetzten Daumenscheibe (34) freigegeben und auseinandergeschoben werden.
  4. 4. Glasblasemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur gegenläufigen Bewegung der Schieber fg g') ein durch Getriebe mit der zweiten Düse (Külbelblasvorrichtung) verbundener Zahnstangenschieber (0) dient, dessen Einfallklinke fn) sich beim Rückwärtsverschieben des Schiebers (0) mit dem Haken fm) der Schieber fg oder g') kuppelt und beim Vorwärtsverschieben den gekuppelten Schieber fg oder g') mitnimmt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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