DE1847434U - Bueromaschine bzw. fernschreibmaschine zum schreiben von normalen und lochschriftzeichen. - Google Patents

Bueromaschine bzw. fernschreibmaschine zum schreiben von normalen und lochschriftzeichen.

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DE1847434U
DE1847434U DE1956T0006885 DET0006885U DE1847434U DE 1847434 U DE1847434 U DE 1847434U DE 1956T0006885 DE1956T0006885 DE 1956T0006885 DE T0006885 U DET0006885 U DE T0006885U DE 1847434 U DE1847434 U DE 1847434U
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Description

  • Büromaschine, insbesondere Schreibmaschine bzw. Fernschr maschine zum Schreiben von normalen und Lochschriftzeichen Zum gleichzeitigen Herstellen eines Lochstreifens und des den Lochungen entsprechenden Klartextes oder zum Umsetzen der Lochschrift in Typenschrift auf elektrischem Wege werden Maschinen (Schreiblocher) verwendet, bei denen eine Schreibmaschine mit einer Lochvorrichtung kombiniert ist. Die bishergen Schreiblocher haben nun den Nachteil, daß die Schreibmaschine entweder nur große oder nur kleine Buchstaben schreiben kann, da wegen des international festgesetzten Fünfer-Codes die Symbole für beide nicht austeichen und damit für Buchstaben und Ziffern gleiche Symbole verwendet werden müssen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diesen und weitere Nachteile zu vermeiden.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Büromaschine, insbesondere Schreibmaschine bzw. Fernschreibmaschine zum Schreiben von normalen und Lochschriftzeichen (Schreiblocher) mit einer Umschalteinrichtung für unterschiedliche Schriftzeichengruppen und mindestens einer Sperrvorrichtung, die jeweils nur die eine Schriftzeichengruppe sperrt. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß als Schreibmaschine eine Standardmaschine vorgesehen ist, die sämtliche bei Korrespondenzbetrieb auftretenden Schriftzeichen schreibt und daß die Sperrvorrichtung bei eingeschalteter Lochvorrichtung eine Wirklage einnimmt.
  • Derartige Schreiblocher gestatten somit, die Vorteile einer Korrespondenzmaschine vollkommen auszunützen, insbesondere einen Klartext mit großen und kleinen Buchstaben zu schreiben.
  • Mit dem Einschalten der Lochvorrichtung kann z. B. eine Tastensperre wirksam werden, die nur Buchstaben und nach Betätigen der Zifferntaste nur Zeichen einzutasten gestattet, die gelocht und abgedruckt werden. Bei ausgeschalteter Lochvorrichtung dagegen kann die Tastensperre unwirksam sein, so daß mit der Korrespondenzmaschine kleine Buchstaben und Zeichen und bei Betätigung der Ziffern-bzw. Buchstabentaste große Buchstaben und Zeichen zum Abdruck gebracht werden können.
  • Besonders zweckmäßig ist es, die die Buchstaben und Ziffern sperrende Vorrichtung (Zi-Bu-Sperre) in Wirkverbindung mit dem Ein-und Ausschalter der Lochvorrichtung zu bringen, vorzugsweise derart, daß die Zi-Bu-Sperre bei ausgeschalteter Lochvorrichtung (Korrespondenzbetrieb) die unwirksame und bei eingeschalteter Lochvorrichtung (Lochschreiben) mindestens zwei wirksame Lagen nacheinander einnimmt, so daß mindestens eine der Schriftzeichengruppen gesperrt wird.
  • Es ist außerdem vorgesehen, daß bei eingeschalteter Lochvorrichtung das Typenhebelsegment der Schreibmaschine die (Buchstaben-) Umschaltlage und eine Typenhebelsegmentsperre sowie die Zi-Bu-Sperre die Wirklage zwangläufig oder selbsttätig einnehmen und in der Umschaltlage des Typenhebelsegmentes sämtliche zu lochenden Schriftzeichen geschrieben werden können. Dabei kann die Zi-Bu-Sperre mit der Zi-Taste und der Bu-Taste in Wirkverbindung stehen und mit einer Feder verbunden sein, die die Sperre in die Wirkstellungen bewegt und jeweils durch ein Schaltglied des Ein-und Ausschalters der Lochvorrichtung in die Ursprungsstellung zurückgeführt wird.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die beim Schreiblochen zum Bedienen der Zi-Bu-Sperre dienenden
    Tasten (Zi-Bu-Tasten) bei Korrespondenzbetrieb als normale.
    Umschalttasten für die Schreibmaschine dienen, so daß beim
    Schreiblochen der Kraftfluß zwischen diesen Tasten und dem
    Typenhebelsegment der Schreibmaschine bzw. der Fapierwagen-
    Umschaltvorrichtung unterbrochen und bei Korrespondenzbetrieb geschlossen ist. Dabei kann der Ein-und Ausschalter der Lochvorrichtung über mechanische Zwischenglieder, eine erste Schlitzverbindung, einen federbeeinflußten Winkelhebel der Segment-bzw. Papierwagen-Umschaltung, eine zweite Schlitzverbindung und weitere mechanische Zwischenglieder mit den Umschalt-bzw. Zi-Bu-Tasten der Schreibmaschine wirkverbunden sein.
  • Zur Erzielung einer besonders zweckmäßigen Bauform empfiehlt es sich u. a., den Buchstabentastenhebel und den Zifferntastenhebel auf einer Umschaltwelle lose zu lagern und beide durch Übertragungshebel mit der Umschaltwelle in Wirkverbindung zu bringen. Diese kann einen federbeeinflußten Umschaltarm trigen, dessen Winkelweg durch zwei Puffer und einen dazwischen liegenden Anschlag begrenzt ist und der über einen Umschaltschieber mit einem federbeeinflußten Umschalthebel der Segment-bzw. Papierwagen-Umschaltung verbunden ist. Außerdem kann der Ziffernübertragungshebel einen (unteren) Lappen aufweisen, der seinerseits mit einem Sperrhebel der Zi-Bu-Sperre in Wirkverbindung steht, wobei eine Raste des Sperrhebels mit einer Gegenraste des Ziffernübertragungshebels jeweils zusammenarbeitet.
  • Es ist ferner besonders zweckmäßig, den Ziffernüòertragungshebel über Zwischenglieder mit dem Buchstabentastenhebel und einer Wagenrücktaste in Wirkverbindung zu bringen, z. B.. derart daß auf der Zi-Bu-Sperrschiene eine mit zwei Bolzen versehene Platte befestigt wird, deren einer Bolzen im Wirkungsbereich des Buchstabenübertragungshebels und deren anderer Bolzen im Wirkungsbereich der Wagenrücktaste liegt. Die Anordnung kann dabei so getroffen werden, daß bei eingeschalteter Lochvorrichtung und gedrückter Wagenrücktaste die Zi-Bu-Sperre auf die Bu-Stellung gebracht wird.
  • Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß der Ein-und Ausschalter der Lochvorrichtung über Zwischenglieder mit einem Umschaltfeststeller der Schreibmaschine verbunden ist, so daß dieser bei Korrespondenzbetrieb frei und beim Schreiblochen gesperrt ist.
  • Außerdem ist eine mit Rollen ausgerüstete Tastensperrvorrichtung (Rollensperre) vorgesehen, die bei Korrespondenzbetrieb mindestens zwei Tasten zur gleichzeitigen Bedienung freigibt und bei eingeschalteter Lochvorrichtung die Tasten nur einzeln wirken läßt. Auch diese Sperrvorrichtung steht vorzugsweise mit dem Ein-und Ausschalter der Lochvorrichtung über Zwischenglieder in Wirkverbindung.
  • Als Schreibmaschine eignet sich vor allem auch eine Standard-Maschine, die sämtliche bei Korrespondenzbetrieb auftretenden Schriftzeichen schreibt und beim Schreiblochen mit einer Sperrvorrichtung (z. B. Sperrschiene) diejenigen Schriftzeichen sperrt, die für das Schreiblochen nicht erforderlich sind.
  • Weitere Merkmale der Erfindung enthalten die nachfolgende Beschreibung, die Zeichnung und die Patentansprüche.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es zeigen : Fig. 1 eine verkleinerte schaubildliche Darstellung einer Korrespondenzschreibmaschine in Kombination mit einer Lochvorrichtung (Schreiblocher).
  • Fig. 2 einen Schaltmechanismus (in Normal-oder Ausschaltstellung) für die Lochvorrichtung, einen Umschaltmechanismus (in Grundstellung) für das Typenhebelsegment der Schreibmaschine und weitere Einzelheiten, größtenteilsin Seitenansicht und teils im Schnitt.
  • Fig. 3 die wesentlichen Teile der Fig. 2, jedoch den Schaltmechanismus der Lochvorrichtung in der Einschaltstellung und den Umschaltmechanismus in der Umschaltstellung mit einer Sperrvorrichtung für den Umschaltmechanismus in Wirkstellung.
  • Fig. 4 die Ziffern- (Zi-) Umschalttaste in Grund-bzw. Bu-Stellung mit ungedrücktem Übertragungshebelmechanismus, eine Ziffern-Buchstaben- (Zi-Bu) Sperre in einer ersten Wirk-(Bu-) Stellung, eine weitere Taste (Umschaltfeststeller) und eine weitere Tastensperre (Rollensperre) in Wirkstellung ; größtenteils in'Seitenansicht und teils im Schnitt.
  • Fig. 5 die Teile der Fig. 4, jedoch mit gedrücktem und gesperrtem Übertragungsmechanismus und die Zi-Bu-Sperre in einer zweiten Wirk- (Zi-) Stellung.
  • Fig. 6 die Teile der Fig. 4, jedoch in Draufsicht.
  • Fig. 7 die Buchstaben- (Bu-) Umschalttaste in Grund-bzw. Bu-Stellung mit einer Mitnehmerscheibe für die Zi-Bu-Sperre in der Bu-Stellung und einem Übertragshebel für eine Umschaltwelle des Typenhebelsegmentes der Schreibmaschine, und ferner die Rollensperre in Wirkstellung sowie eine weitere Taste (Rücktaste) der Schreibmaschine ; größtenteils in Seitenansicht und teils im Schnitt.
  • Fig. 8 die Teile der Fig. 7, wobei jedoch die Mitnehmerscheibe für die Zi-Bu-Sperre in die Ziffern- (Zi-) Stellung verschwenkt und der Übertragungshebel für die Umschaltwelle des Typenhebelsegmentes gedrückt ist.
  • Fig. 9 die Teile der Fig. 7, jedoch in Draufsicht.
  • Fig. 10 ein Teil des Tastenfeldes (Buchstaben-und Ziffern-Zeichentasten in ungedrückter Stellung) der Schreibmaschine mit der Zi-Bu-Sperre und der Rollensperre und weitere Teile ; größtenteils in Seitenansicht und teils im Schnitt und Fig. 11 einen Umschaltfeststeller in ungedrückter Stellung mit weiteren Teilen, ebenfalls größtenteils in Seitenansicht und teils im Schnitt.
  • Der Schreiblocher (Fig. 1) besitzt eine Schreibmaschine (Korrespondenzmaschine) 1 und eine Lochvorrichtung 2, sowie eine Tastatur, die außer dem zum Ein-und Ausschalten der Lochvorrichtung dienenden Schalter 3 auch die üblichen Bedienungselemente
    einer Korrespondenzschreibmaschine, z. B. die Umschalttaste (Zi-
    Bu-Taste) 4,5 für große und kleine Buchstaben aufweist.
  • Der beim Schreiblochen eingeschaltete und bei Korrespondenzbetrieb ausgeschaltete Hebel 3 (Fig. 2 und 3) ist um einen z. B. im Maschinengehäuse 6 ruhenden Bolzen 6a schwenkbar gelagert und im wesentlichen mit folgenden Teilmechanismen in Wirkverbindung : Erstens über eine am Bolzen 7 angelenkte Schaltstange 8, am Bolzen 9 angelenkte Zwischenstange 10, die ihrerseits um einen Bolzen 11 schwenkbar ist, ferner über eine am Bolzen 12 angelenkte Kupplungsstange 13 mit einer Kupplung 14 für die zum Lochen von Schriftzeichen dienende Lochvorrichtung 2.
  • Zweitens über eine bei 15 gelagerte Raste (Rolle) 16 mit einer Gegenraste (Einschnitt) 17 eines winkelförmigen Rasthebels 18, der seinerseits um einen Zapfen 19 schwenkbar ist und über, eine Rückholfeder 20 mit dem Maschinengehäuse 6b verbunden ist.
  • Drittens über einen am Ein-und Ausschalter sitzenden Bolzen 21 und eine um die Achse 22 am Maschinenrahmen 6b schwenkbar gelagerte Steuerscheibe 23 mit einer mit Rollen 24 (Fig. 6 und 9) versehene Sperre (Rollensperre) 25, die ihrerseits mit sämtlichen Tastenhebeln 26 des Tastenfeldes (Fig. 1 und 10) der Schreibmaschine wirkverbunden ist und bei Korrespondenzbetrieb mindestens zwei Tasten 4 und 26 bzw. 5 und 26 (Fig. 1 und 10) zur gleichzeitigen Bedienung, bei Lochschreiben dagegen nur jeweils eine Taste 4, 5, 26, 27 (Fig. 1, 7 bis 10) freigibt.
  • Viertens über eine am Bolzen 28 angelenkte Schiebestange 29 ; von hier aus a) über eine erste Schlitzverbindung (Langloch 30 und Mitnehmerbolzen 31), einen winkelförmigen Segmentumschalthebel 32 (schwenkbar um einen Zapfen 33 und beeinflußt durch eine Rückholfeder 34), weitere später noch näher beschriebene Zwischenglieder mit dem Typenhebelsegment 35, das seinerseits mit einer Segment-oder Typenkorb-Sperre S zusammenarbeitet, die für sich bekannt sein kann und nicht zur Erfindung gehört und ebenfalls später noch näher beschrieben wird sowie b) über eine zweite Schlitzverbindung (Mitnehmerbolzen 36 und Langloch 37), eine weitere Schiebestange 38, einen Umschaltarm 39-angelenkt bei 40 und schwenkbar um die Typenhebelsegmentumschaltwelle 41 zwischen zwei Gummipuffern 42, deren..
  • Winkelweg durch einen dazwischen liegenden Anschlag 43 be-
    grenzt ist-und ferner über weitere, später ebenfalls noch
    näher beschriebene Zwischenglieder mit den beiden Umschalt-
    tasten (Zi-Bu-Tasten) der Schreibmaschine.
  • Fünftens über einen am Ein-und Ausschalter sitzenden Bolzen (Freigabebolzen) 44 mit einer Ziffern-Buchstaben- (Zi-Bu-)..
  • Sperre 45,46, die über später näher beschriebene Zwischenglie-
    der durch eine Feder 47 (Fig. 4) von einer ursprünglichen'.
    (unwirksamen) Stellung in eine Bu-und eine Zi-Stellung (Fig.
  • 10) schwenkbar ist und die ferner über weitere, später ebenfalls noch näher beschriebene Zwischenglieder mit den Zi-Bu-Tasten und einer Rücktaste 27 (Fig. 7-9) wirkverbunden ist.
  • Sechstens über einen am Ein-und Ausschalter sitzenden Bolzen 48 mit einem daran angelenkten Sperrhebel 49, dessen Lappen 50 einen Umschaltfeststeller (Fig. 11) bei Korrespondenzbetrieb freigibt und beim Schreiblochen sperrt.
  • Der Zi-Tastenhebel 4 (Fig. 4-6) und der Bu-Tastenhebel 5 (Fig. 7-9) sind am hinteren Ende lose auf der durch die Rückholfeder 51 beeinflußten Umschaltwelle 41 gelagert und am vorderen Ende über je eine Feder 52 gegenüber dem Machinenrahmen 6b abgefedert. Nahe dem vorderen Ende der betreffenden Hebel befindet sich die Rollensperre, die um die im. Lagerarm 53 gelagerte Achse 22 schwenkbar ist und deren Frührungslappen 54 die Sperrlagen einnehmen und zum besseren Einführen vorne zugespitzt sind (Fig. 4-6, 10). Jeder der beiden Tastenhebel liegt auf je einemUbertragungshebel 55 (Fig. 4-6) bzw. 56 (Fig. 7-9) lose auf, die beide durch je eine Schraube 57 mit der Umschaltwelle fest verbunden sind.
  • Der Zi-Übertragungshebel (Fig. 4-6) trägt erstens vorn oben einen ziemlich langen, nach links (Fig. 6) verlaufenden Lappen 58, auf dem der Zi-Tastenhebel lose aufliegt und dessen freies, mit einem Puffer 59 (Fig. 4 und 5) versehenes Ende über später gleichfalls noch näher beschriebene Zwischenglied der (Fig. 6 und 11) mit dem Umschaltfeststeller (Fig. 11) in Wirkverbindung steht, und zweitens vorn unten einen verhältnismäßig kurzen, nach rechts (Fig. 6) gerichteten Lappen 60, an dem der Kopf 61' (Fig. 4) einer Sperrklinke (Zi-Bu-Sperrklinke) 61 anliegt. Diese bildet im wesentlichen einen Doppelhebel, der auf einer Schwenkachse 62 der Zi-Bu-Sperre drehfest sitzt und einen etwa rechtwinklig abgebogenen Fuß 63 aufweist, an den die Zugfeder 47 angreift. Diese zieht die Sperrklinke jeweils von der in Fig. 4 gestrichelt angedeuteten Ausgangsstellung 61a in eine mit ausgezogenen Linien dargestellte Bu-Stellung 61b oder in eine Zi-Stellung 61c (Fig. 5).
  • Die Sperrklinke besitzt außerdem eine Raste (Ausschnitt) 64 (Fig. 4), die mit dem Lappen 60 (Gegenraste) zusammenarbeitet, so daß sie bei gedrückter Zi-Taste über den Lappen hinweggreift und diesen und damit auch den Zi-Übertragungshebel und
    . die Zi-Bu-Sperre sperrt (Fig. 5), während die Zi-Taste beim
    -
    Freigeben unter dem Einfluß ihrer Rückholfeder in die Ausgangslage zurückkehrt. Der Bu-Übertragungshebel (Fig. 7-9) trägt vorn einen Bolzen 65, der an dem Bu-Tastenhebel unten lose anliegt (Fig. 7).
  • Unterhalb des gleichen Hebels befindet sich eine ebenfalls auf der schwenkbaren Achse 62 der Zi-Bu-Sperrschiene drehfest sitzende Mitnehmerscheibe 66, deren Bolzen 67 im Wirkungsbereich des Bu-Tastenhebels und deren Bolzen 68 (Fig. 7-9) im Wirkungsbereich des Rücktastenhebels 27 liegt, der beim Drükken (in der üblichen Weise) einen Rückschritt des Papierwagens der Schreibmaschine verursacht, was durch den Pfeil 27' (Fig. 9) veranschaulicht ist. Die gestrichelte Linksstellung 66a (Fig. 7) und die Rechtsstellung 66c (Fig. 8) der Mitnehmerscheibe 66 entsprechen den Stellungen 61a, 61b (Fig. 4) und 61c (Fig. 5) der Sperrklinke 61 bzw. den Stellungen 46a, 46b und 46c der Zi-Bu-Sperre (Fig. 4,5 und 10).
  • Von diesen drei Stellungen der Zi-Bu-Sperre (Fig. 10) bedeutet 46a die ursprüngliche bzw. unwirksame Stellung, 46b diejenige, in. der die Buchstabentasten 26b freigegeben und die Ziffern-und Zeichentasten 26c gesperrt sind (Bu-oder Grundstellung für Schreiblochen) und ferner A6c jene, in der die Zifferntasten 26c freigegeben und die Buchetabentasten 26b gesperrt sind (Zi-Stellung).
    ;,..
  • Der Umschaltfeststeller (Fig. 11) kann wie üblich ausgebildet sein. Die Feststellertaste 69 ist durch zwei Schlitze 70 und zwei am Lagerkörper 71 sitzende Bolzen 72 senkrecht geführt und besitzt eine Nase 73. Dieser gegenüber befindet sich eine Gegennase 74 am einen Arm 75a eines dreiarmigen Sperrhebels 75, der um einen am Lagerkörper sitzenden Bolzen 76 schwenkbar ist und dessen zweiter Arm 75b unter dem Einfluß einer Rückholfeder 77 steht, während der dritte Arm 75c mit dem darüber liegenden Lappen 58 samt einem Gummipuffer 59 des Zi-Übertragungshebels 55 zusammenarbeitet (Fig. 6 und 11). Beim Drücken der Feststellertaste drückt ein an dieser vorgesehener Bolzen 78 über den Zi-Tastenhebel 4 auf den Zi-Übertragungshebel 55 (Fig. 4 und 6), und'zwar unter Überwindung der Kraft der Feder 51, worauf die Sperrnase.. 74 (Fig. 11) unter dem Einfluß der Feder 77 über-die Nase 73 schnappt und diese und damit auch die Feststellertaste festhält. Beim Drücken des Zi-Tastenhebels 4 (Fig. 4-6) dagegen schwenkt der Zi-Übertragungshebel im Uhrzeigerdrehsinn und drückt mit seinen Lappen 58 (Fig. 6 und 11) auf den dreiarmigen Sperrhebel unter Überwindung der Kraft seiner Rückholfeder und löst damit die Sperrung, worauf die Feststellertaste und der dreiarmige Sperrhebel unter dem Einfluß ihrer Rückholfedern in die ursprüngliche Stellung (Fig. 11) zurückkehren können.
  • Wesentlich ist, daß der am Ein-und Ausschalter der Lochvorrichtung angelenkte Sperrhebel 49 (Fig. 2 und 11) mit seinem Lappen 50 in den Wirkungsbereich des Umschaltfeststellers (Fig. 11) eingreift und so unterhalb der Feststellertaste 69 angeordnet ist, daß diese beim Lochschreiben gesperrt und beim Korrespondenzschreiben frei ist, was in der Fig. 11 durch die gestrichelte linke bzw. ausgezogene rechte Lage des Sperrhebels 49 und seines Lappens 50 veranschaulicht ist.
  • Die Bedienung und Wirkung der gezeichneten Ausführung ist im wesentlichen folgende : 1. Einschalten der Lochvorrichtung Vor dem Schreiblochen wird der Ein-und Ausschalter 3 (Fig. 2) nach rechts bzw. vorn in die Einschaltlage (Fig. 3) geschwenkt.
  • Dabei spielen sich folgende Vorgänge gleichzeitig ab : a) Die Rolle 16 des Ein-und Ausschalters rastet in den untenren Einschnitt 17 des Rasthebels 18 ein. Die Schaltstange 8
    wandert nach links) also nach hinten und schaltet über den
    Zwischenhebel 10 und die Kupplung 14 die Lochvorrichtung 2 ein. Diese läuft nun.
  • Die Schiebestange 29 wandert zunächst mit ihrem Schlitz 30 bis an den Bolzen 31 des Winkelhebels (Segaentumschalthebel) 32 und bewegt dann beide unter Überwindung der Kraft der Feder 34 um den Zapfen 35 im Uhrzeigerdrehsinn und bewegt damit das Typenhebelsegment 35 der Schreibmaschine 1 in die Umschaltstellung (Großbuchstabenstellung), in der sämtliche zu lochenden Schriftzeichen (Buchstaben, Ziffern und Zeichen) liegen, die von der Schreibmaschine in Klartext mitzuschreiben sind. Diese Umschaltstellung wird während des gesamten Lochschreibbetriebes beibehalten, was durch die Sperre S erzwungen wird, die beim Sperren wie folgt arbei-
    tet : Die Schiebestange 29 schwenkt mit ihrem Arm 29'über
    einen Gelenkbolzen 79, eine Verbindungsstange 80 und einen Gelenkbolzen 81, den Gelenkhebel 82 und die durch eine Feder 83 mit dem Gelenkhebel verbundene Klinke 84 um einen ruhenden, z. B. am Maschinengestell vorgesehenen Zapfen 85 im Uhrzeigerdrehsinn (Fig. 2), bis die Klinkennase 84'unter der Nase 86'einer Verbindungsstange 86 liegt, die ihrerseits an dem Typenhebelsegment befestigt ist. Damit nehmen sämtliche Teile der Sperre S die in Fig. 3 dargestellte Sperrlage ein. b) Der Bolzen 44 des Ein-und Ausschalters der Lochvorrichtung gibt den Zi-Bu-Sperrhebel 45 frei, d. h. die Feder 47 (Fig. 4) schwenkt den Hebel 61, die Welle 62 und die Zi-Bu-
    Schiene 46 im Uhrzeigerdrehsinn bis die Nase 61'des Hebels
    61 an der Gegennase 60 des Zi-Übertragungshebels 55 anliegt.
  • Die Zi-Bu-Sperrschiene schwenkt dabei von der Ruhestellung 46a (Fig. 10) in die senkrechte, d. h. in die erste Wirk-bzw.
  • Bu-oder Grundstellung 46b, in welcher die Buchstabentasten 26b freigegeben und die Zifferntasten 26c des Schreibmaschinentastenfeldes 26 (Fig. 1 und 10) gesperrt sind. c) Der Bolzen 21 bewegt über das Steuerglied 23 die Rollensperre 25 von der unwirksamen Stellung 25a in die Arbeitsstellung, in der sie in die Tasthebel 26 eingeführt ist. d) Der Lappen 50 des Sperrhebels 49 schwenkt unter den Umschaltfeststeller 69 (Fig. 11) und sperrt diesen.
  • Nun sind alle Teile für den Schreibloch- (Großbuchstaben)-Betrieb eingestellt, d. h. die Buchstabentasten 26b sind frei und die Ziffern-und Zeichentasten 26c sind gesperrt. Die beiden Umschalttasten 4,5 werden jetzt nur noch als Zi-Bu-Umschalttasten gebraucht und schalten jeweils auf Zi-oder Bu-Betrieb um. Die Sperrung S bleibt in Wirkung bzw. das Typenhebelsegment wird weder gehoben noch gesenkt.
  • 2. Lochschreiben von Buchstaben unmittelbar nach dem Einschalten der Lochvorrichtung Die Buchstabentasten 26b sind frei, so daß der Buchstabenschreibbetrieb (Schreiblochen) ungehindert durchgeführt werden kann. Sollte dennoch versehentlich die Bu-Umschalttaste 5 gedrückt werden, so geschieht folgendes : a) Der Bu-Tastenhebel bewegt über den Übertragungshebel 56 die Hauptumschaltwelle 41 im Uhrzeigerdrehsinn, und zwar unter Überwindung der Kraft der Feder 51. Der Umschaltschieber 38 wandert zusammen mit seinem Schlitz 37 nach rechts (Fig. 3), aber nur so weit, bis dieser an dem Bolzen 36 des Umschalthebels 32 anliegt. Dieser wird also nicht geschwenkt, er ist ohnedies zusammen mit dem Schwenkzapfen 33 und dem Typenhebelsegment 35 der Schreibmaschine durch die Sperre S (Fig. 3) verriegelt. Es findet also, wie gewünscht, keine Umschaltung statt. b) Der Bu-Tastenhebel 5 schwenkt gleichzeitig über den Bolzen 67 der Scheibe 66 die Welle 62 und damit die Sperrscheibe 61 der Zi-Bu-Sperre 46, und zwar unter Überwindung der Kraft der Feder 47 im Gegenuhrzeigerdrehsinn. (Fig. 4 und 7), jedoch ohne weitere Wirkung.
  • Sobald dann die Bu-Taste wieder freigegeben wird, zieht die Feder 51 die unter a) genannten und die Federn52 und 47 die unter b) erwähnten beweglichen Teile in die Ursprungslage zurück.
  • 3. Lochschreiben von Ziffern und Zeichen Durch Drücken der Zi-Taste 4 wird : a) der Sperrhebel 61 von der Nase 60 des Zi-Übertragungshebels 55 freigegeben und schnappt unter dem Einfluß der Feder 47 (Fig. 4 und 5) mit seiner Raste (Ausschnitt) 64 auf die Gegenraste (Lappen) 60, wodurch die Zi-Bu-Sperrschiene 46 in die Zi-Stellung (Fig. 5 und 10) springt, in der die Ziffern-und Zeichentasten 26c freigegeben und die Buchstabentasten 26b gesperrt sind ; b) die auf der Welle'62 sitzende Platte 66 (Fig. 7) im Uhrzeigerdrehsinn mitgeschwenkt, so daß der Bolzen 67 unter dem Bu-Umschalthebel 5 und der Bolzen 68 unter den Rücktastenhebel 27 zu liegen kommt ; e) die Umschaltwelle 41 in der bereits beschriebenen Weise leer mitgeschwenkt (vgl. Abschnitt 2a).
  • 4. Lochschreiben von Buchstaben unmittelbar nach dem Schreiben von Ziffern und Zeichen Wird nach dem Schreiben von Ziffern und Zeichen die Bu-Umschalttaste 5 gedrückt, so geschieht folgendes : a) Der Bu-Tastenhebel 5 schwenkt wiederum über den Bolzen 67 der Scheibe 66 die Welle 62 und damit den Sperrhebel 61 der Zi-Bu-Sperre unter Überwindung der Kraft der Feder 47 im Gegenuhrzeigerdrehsinn (Fig. 7), und zwar dieses Mal von der in Fig. 10 durch Striche angedeuteten rechten bzw. vorderen Schrägstellung 46c (Zi-Stellung) zurück in die senkrechte Stellung 46b (Fig. 7 und 10), d. h. in die Bu-bzw.
  • Grundstellung, in der wieder die Buchstabentasten 26b frei und die Zifferntasten 26c gesperrt sind. Der Sperrhebel 61 gibt dabei mit seiner Raste (Einschnitt) 64 die Gegenraste (Lappen) 60 frei, so daß der Zi-Übertragungshebel 55 samt seinem Lappen 60 unter dem Einfluß der Feder 51 wieder in die Grundstellung (Fig. 4) zurückschwenken kann. Der Kopf des Sperrhebels 61 liegt dann wieder am Lappen 60 an. b) Die Umschaltwelle 41 wird wieder in der bereits beschriebenen Weise mitgeschwenkt (vgl. Abschnitt 2a).
  • 5. Bedienen der Rücktaste nach dem Lochschreiben von Ziffern und Zeichen Wird nach dem Lochschreiben von Ziffern und Zeichen die Rücktaste 27 gedrückt, so schwenkt diese den Bolzen 68 der Scheibe 66 (Fig. 7) im Gegenuhrzeigerdrehsinn und es wiederholen sich die bereits unter Punkt 4a beschriebenen Vorgänge.
  • Damit ist entsprechend den allgemeinen Bestimmungen der'Lochschreibtechnik sichergestellt, daß auch nach dem Drücken der Rücktaste die Zi-Bu-Sperre 46 jeweils die Bu-bzw. Grundstellung 46b (Fig. 10) einnimmt, in der die Buchstaben geschrieben werden können, während die Ziffern gesperrt sind.
    6. Übergang auf Korrespondenzschreiben
    ,
    Beim Übergang auf Korrespondenzschreiben wird der Ein-und
    Ausschalter 3 der Lochvorrichtung von der Einschaltstellung
    in die Ausschaltstellung zurückgeschwenkt, d. h. die in dem Abschnitt 1a-d beschriebenen Vorgänge verlaufen sinngemäß in umgekehrter Weise und die beweglichen Teile wandern von der Lage nach Fig. 3 in diejenige nach Fig. 2 zurück. Dabei spielen sich folgende Vorgänge ab : a) Die Sperre S kehrt in die Ausschaltlage (Fig. 2) zurück und bleibt während des gesamten Korrespondenz-Schreibbetriebes außer Wirkung. b) Die Zi-Bu-Sperre 46 wird entgegen der Wirkung der Feder 47 ebenfalls in die Ausschaltstellung 46a (Fig. 2 und 10) geschwenkt und ist somit ebenfalls unwirksam. c) Auch die Rollensperre 25 wird durch die Steuerglieder 21, 23 in die unwirksame Lage 25a zurückgeschwenkt. d) Der Sperrhebel 49,50 gibt den Feststeller 69 (Fig. 11) frei.
  • 7. Korrespondenzschreiben von kleinen Buchstaben und sonstigen Schriftzeichen bei normaler Stellung des Typenhebelsegmentes Der Umschalthebel 32 und die Umschaltwelle 41 befinden sich in der Grundstellung (Fig. 2), ebenso das Typenhebelsegment 35 der Schreibmaschine. Die Schreibmaschine wird wie eine normale Korrespondenzschreibmaschine bedient. Es können also kleine Buchstaben, Ziffern und Zeichen in der Kleinbuchstabenstellung geschrieben werden, ohne daß die Zi-oder Bu-Umschalttaste 4,5 gedrückt werden muß.
  • 8. Korrespondenzschreiben von großen Buchstaben und sonstigen Schriftzeichen bei umgeschalteter Stellung des Typenhebelsegmentes Sollen nun große Buchstaben und sonstige Schriftzeichen der Großbuchstabenstellung geschrieben werden, so wird die Zu-oder Bu-Umschalttaste 4,5 gedrückt und damit die Umschaltwelle 41 im Uhrzeigerdrehsinn unter Überwindung der Kraft der Feder 51 in die Umschaltstellung (Fig. 5) geschwenkt. Dabei wandert der Übertragungshebel 38 infolge der Schlitzverbindung 37,36 mit und schwenkt den Bolzen 36 und den Umschalthebel 32 entgegen der Wirkung der Feder 34 um den Zapfen 33 in die Umschaltstellung (Fig. 3).
  • 9. Feststellen der Umschaltung Die Umschaltung des Typenhebelsegmentes der Schreibmaschine 1 kann in der üblichen Weise durch Drücken des Feststellers 69 (Fig. 11) herbeigeführt und dann fixiert bzw. festgestellt werden. Dabei nimmt der Bolzen 78 des Feststellers den Ziffernübertragungshebel 55 mit, d. h. es wiederholen sich die bereits im Abschnitt 8 beschriebenen Vorgänge.
  • 10. Umschaltung auf Klein-Buchstaben-Korrespondenzbetrieb Wird nun anschließend die Bu-oder Zi-Umschalttaste 4,5 gedrückt, so wird der unter Punkt 7 beschriebene Zustand wieder hergestellt, so daß wieder kleine Buchstaben und die übrigen Schriftzeichen bei normaler Stellung des Typenhebelsegmentes der Schreibmaschine 1 wieder geschrieben werden können.

Claims (1)

  1. anspruche
    1. Büromaschine, insbesondere Schreibmaschine bzw. Fernschreibmaschine zum Schreiben von normalen und Lochschriftzeichen (Schreiblocher) mit einer Umschalteinrichtung für unterschiedliche Schriftzeichengruppenund mindestens einer Sperrvorrichtung, die jeweils nur die eine Schriftzeichengruppe sperrt, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß als Schreibmaschine eine Standardmaschine (1) vorgesehen ist, die sämtliche bei Korrespondenzbetrieb auftretenden Schriftzeichen schreibt, und die Sperrvorrichtung (46) bei eingeschalteter Lochvorrichtung (2) eine Wirklage (46b) einnimmt.
    2. Schreiblocher nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß mit dem Einschalten der Lochvorriehtung (2) eine Tastensperre (46) wirksam wird, die nur Buchstaben und nach Betätigen der Zifferntaste (4) nur Zeichen einzutasten gestattet, die gelocht und abgedruckt werden.
    3. Schreiblocher nach Anspruch 1 und 2, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß bei ausgeschalteter Lochvorrichtung (2) die Tastensperre (46) unwirksam ist, so daß mit der Korrespondenzmaschine (1) kleine Buchstaben und Zeichen und bei Betätigung der Ziffern-bzw. Buchstabentaste (4,5) große Buchstaben und Zeichen zum Abdruck gebracht werden können.
    4. Schreiblocher nach Anspruch 1-3, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß die die Buchstaben und Ziffern sperrende Vorrichtung (Zi-Bu-Sperre) 46)) in Wirkverbindung mit dem Ein-und Ausschalter (3) der Lochvorrichtung (2) steht, vorzugsweise derart, daß die Zi-Bu-Sperre bei ausgeschalteter Lochvorrichtung (Korrespondenzbetrieb) die unwirksame (46a) und bei eingeschalteter Lochvorrichtung (Lochschreiben) eine von mindestens zwei wirksamen Lagen (46b, 46c) einnimmt, so daß mindestens eine der Schriftzeichengruppen (26b, 26c} gesperrt ist. zu 5. Schreiblocher nach Anspruch 1-4, d a d u r c h g e- k e n n z e i c hn e t, daß bei eingeschalteter Lochvor-
    richtung (2) das Typenhebelsegment (35) bzw. der Papierwagen der Schreibmaschine (1) die Umschaltlage (Fig. 3) einnimmt.
    6. Schreiblocher nach Anspruch 1-5, d a d u r ch g e k e n nz e i c h n e t, daß bei eingeschalteter Lochvorrichtung (2) das Typenhebelsegment (35) der Schreibmaschine (1 bzw. die Papierwagenumschaltung durch eine Sperrvorrichtung (Segmentsperre S) fixiert ist (Fig. ?).
    7. Schreiblocher nach Anspruch 1-6, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß bei eingeschalteter Lochvorrichtung (2) sämtliche zu lochenden Schriftzeichen in der Umschaltstellung der Schreibmaschine (1) schreibbar sind (Fig. 3).
    8. Schreiblocher nach Anspruch 1-7, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß beim Einschalten der Lochvorrichtung (2) die Schreibmaschine (1) selbsttätig oder zwangläufig auf Buchstabenbetrieb gestellt wird (Fig. 3).
    9. Schreiblocher nach Anspruch 1-8, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß die Zi-Bu-Sperre (46 » mit dem Ein-und Ausschalter (3) der Lochvorrichtung (2), der Zi-Taste (4), der Bu-Taste (5) und einer Feder (47) in Wirkverbindung steht, die die Sperre in die einzelnen Stellungen (46a, 46b, 46c) bewegt und beim Ausschalten der Lochvorrichtung durch ein Schaltglied (44) des Ein-und Ausschaltersder Lochvorrichtung in eine Ursprungs-bzw. gespannte Stellung, zurückgeführt wird.
    10. Schreiblocher nach Anspruch 1-9, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß die beim Schreiblochen zum Bedienen der Zi-Bu-Sperre (46) dienenden Tasten (Zi-Bu-Tasten 4,5) bei Korrespondenzbetrieb als normale Umschalttasten für die Schreibmaschine (1) dienen, so daß beim Schreiblochen der Kraftfluß zwischen diesen Tasten und dem Typenhebelsegment (35) der Schreibmaschine bzw. der Papierwagenumschaltung unterbrochen und bei Korrespondenzbetrieb geschlossen ist.
    11. Schreiblocher nach Anspruch 1-10, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß der Ein-und Ausschalter (3) der Lochvorrichtung (2) über mechanische Zwischenglieder (7, S, 28,29), eine erste Schlitzverbindung (30, 31), den federbeeinflußten Winkelhebel (32) der Segment-bzw. Papierwagen-Umschaltung, eine zweite Schlitzverbindung (36, 37) und weitere mechanische Zwischenglieder (38,39, 40, 41, 55,56) mit den Umschalt-bzw. Zi-Bu-Tasten (4,5) der Schreibmaschine (1) wirkverbunden ist.
    12. Schreiblocher nach Anspruch 1-11, d a d u r c h g ek e n n z e i c hin e t, daß der Zi-Tastenhebel (4) und der Bu-Tastenhebel (5) auf einer Umschaltwelle (41) lose gelagert und beide durch Übertragungshebel (55, 56) mit der Umschaltwelle wirkverbunden sind.
    13. Schreiblocher nach Anspruch 1-12, d a d u r ch g ek e n n z e i c h n e t, daß die Umschaltwelle (41) einen federbeeinflußten Umschaltarm (39) trägt, dessen Winkelweg durch zwei Puffer (42) und einen dazwischen liegenden Anschlag (43) begrenzt ist und der über einen Umschaltschieber (38) mit dem federbeeinflußten Umschalthebel (32) der Segment-bzw. der Papierwagenumschaltung verbunden ist.
    14. Schreiblocher nach Anspruch 1-13, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß der Ziffernübertragungshebel (55) einen Lappen (60) besitzt, der seinerseits mit einem Sperrhebel (61) und der Zi-Bu-Sperre 46 in Wirkverbindung steht und ferner der Sperrhebel eine Raste (Einschnitt 64) sowie der Zi-Übertragungshebel eine Gegenraste (38) aufweist.
    15. Schreiblocher nach Anspruch 1-15, d a d u r c h g e-' k e n n z e i c h-n-e t, daß die Zi-Bu-Sperre (46) mit den Zi-Bu-Übertragungshebeln (55, 56) und einer Wagenrücktaste (27) wirkverbunden ist, z. B. derart, daß auf der Zi-Bu-Sperrschiene (46) eine mit zwei Bolzen (67, 68) versehene Platte (46) befestigt ist, deren einer Bolzen (67) im Wirkungsbereich des Bu-Übertragungshebels (56) und deren anderer Bolzen (68) im Wirkungsbereich der Wagenrücktaste liegt.
    16. Schreiblocher nach Anspruch 1-15, d a d u r c h g et k e n n z e i c h n e t, daß bei eingeschalteter Lochvorrichtung (2) und gedrückter Wagenrücktaste (27) die Zi-Bu-Sperre (46) die Bu-Stellung (46b) einnimmt.
    17. Schreiblocher nach Anspruch 1-16, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß der Ein-und Ausschalter (3) der Lochvorrichtung (2) über Zwischenglieder (8,48,50) mit dem Umschaltfeststeller (69) der Schreibmaschine (1) verbunden ist, so daß dieser bei Korrespondenzbetrieb frei und beim Schreiblochen gesperrt ist.
    18. Schreiblocher nach Anspruch 1-17, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß eine mit Rollen (24) ausgerüstete Tastensperrvorrichtung (Rollensperre 25) vorgesehen, ist, die bei Korrespondenzbetrieb mindestens zwei Tasten (4/26 bzw. 5/26) zur gleichzeitigen Bedienung freigibt und bei eingeschalteter Lochvorrichtung (2) die Tasten (4,5,26, 27) nur einzeln freigibt.
    19. Schreiblocher nach Anspruch 1-18, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß die Rollensperre (24) über Zwischenglieder (21, 23) mit dem Ein-und Ausschalter (3) der Lochvorrichtung (2) in Wirkverbindung steht.
    20. Schreiblocher nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß als Schreibmaschine eine Standardmaschine (1) vorgesehen ist, die sämtliche bei Korrespondenzbetrieb auftretenden Schriftzeichen schreibt und beim Schreiblochen mit einer Sperrvorrichtung (46) diejenigen Schriftzeichen sperrt, die für das Schreiblochen nicht erforderlich sind.
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