DE184684C - - Google Patents

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DE184684C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/18Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by rotating helical blades or other rotary conveyors which may be heated moving materials in stationary chambers, e.g. troughs
    • F26B17/20Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by rotating helical blades or other rotary conveyors which may be heated moving materials in stationary chambers, e.g. troughs the axis of rotation being horizontal or slightly inclined

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ml 84684 -
KLASSE 82«. GRUPPE
BERNH. HOFFBAUR in CÖLN a. Rh. Trennungsschirm in Trockenmulden.
Zusatz zum Patente 164364 vom 23. Juni 1903.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Juni 1906 ab. Längste Dauer: 22. Juni 1918.
Die Erfindung bezieht sich auf Trockenmulden, bei denen der Schwaden der Fertigtrocknung durch das bereits vorgewärmte, von seinem Hauptwassergehalt befreite Trockengut der Vortrocknung zwecks Zurückhaltung des Staubes ohne Gefahr der Kondensation geführt wird, und zwar betrifft sie eine Sonderausbildung des zu diesem Zwecke verwendeten Trennungsschirmes, der die erforderlichen zwei Kammern innerhalb einer einheitlichen Trockenmulde dadurch herstellt, daß er um ein gewisses Stück in das Trockengut hineinragt und so als abschließende Tauchwand wirkt. Für manche Fälle erscheint es nämlich zweckmäßig, zeitweilig ohne den Schirm zu arbeiten, wie auch dessen Ausschaltungsmöglichkeit zwecks Zugänglichkeit des Muldeninneren erwünscht ist. Für das Hochziehen des Trennungs-Schirmes in seiner Ebene ist in der Mulde nicht der genügende Raum vorhanden, auch wäre die erforderliche Hubhöhe unbequem groß; dem seitlichen Ausschwenken um eine wagerechte Achse stehen die Schaufeln des Rührwerks entgegen, zwischen die der Schirm ja eingreifen muß.
Diese angedeuteten Mängel sind nach der Erfindung dadurch vermieden, daß der Schirm aus zwei scharnierartig aneinander gelenkten Teilen gebildet ist, von denen der obere um eine wagerechte Achse an seiner Oberkante gedreht werden kann, wobei er den an ihm 35
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hängenden Unterteil mitnimmt, der sich nach Drehung um i8o° flach gegen ihn legt. Die Hub- bezw. Bauhöhe ist dadurch wesentlich herabgedrückt; ebenso kann der Unterteil, der aus zwei der Rundung des Heizröhrenbündels sich mehr oder minder vollkommen anschmiegenden zwickeiförmigen Stücken besteht, leicht aus den Schaufeln herausgezogen werden.
Die Zeichnung zeigt einen derartigen Schirm beispielsweise eingebaut in eine Trockenmulde mit feststehendem Heizröhrenbündel. Fig. 1 ist ein-Querschnitt durch die Mulde, Fig. 2 ein Teil des Längsschnittes derselben.
In der mit dem Schwadenschlot α versehenen Mulde b ist das Heizröhrenbündel c fest angebracht, um das das Schaufelwerk d sich dreht. Die erforderliche Trockenluft streicht über die Heizkörper e und tritt durch die jalousieartigen Öffnungen f in die Mulde b ein. Der Verlust an Trockengut wird in bekannter Weise dadurch vermieden, daß sich an die Öffnungen f von der Mulde nach außen und der Bewegung des Trockengutes entgegen gerichtete Wände g anschließen.
Am Ende des Muldendeckels h an der Stelle, wo die Trennung der Mulde in Vor- und Fertigtröckenkammer erfolgen soll, ist nun der Schirm eingebaut, der aus einem um die Achse i drehbaren Oberteil k und den daran angelenkten Unterteilen / besteht. Während des Normalbetriebes hängen die Teile k
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und / in einer Ebene herab und stellen durch Eintauchen in das Trockengut die erforderlichen zwei Räume her, ohne die Drehung des Schaufelwerkes d zu hindern. Soll der Schirm ausgeschaltet werden, so wird die Achse i mittels Hebels m um i8o° gedreht, wobei der Flügel k in die strichpunktiert gezeichnete Stellung gelangt. Da während dieser Bewegung die Zwickelstücke / in senkrechter
ίο Lage verbleiben, so treten sie ohne Anstoßen aus dem Schaufelwerk heraus, um sich in der Endstellung flach auf den Flügel k zu legen, wodurch ein vollständig freier Durchgang erzielt ist. Die Schirmteile k und / sind hier als mit Drahtgaze oder Drahtgeflecht überspannte Rahmen gedacht bezw. aus fein durchlöcherten Blechtafeln hergestellt, die wohl dem Schwaden, aber nicht den von ihm mitgerissenen Gutteilchen den Durchgang
gestatten; auf diese Weise soll eine unnötige ao Vergrößerung des Innenwiderstandes der Trockenvorrichtung vermieden werden, ohne daß ein Verlust an dieser Stelle eintreten kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ausführungsform des Trennungsschirmes in Trockenmulden nach Patent 164364, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm aus zwei scharnierartig aneinander gelenkten Teilen (k, I) besteht, deren oberer (k) bei Drehung um i8o° um eine in seiner Oberkante liegende wagerechte Achse (i) den unteren (I) mitnimmt, bis dieser sich flach gegen ihn legt, zum Zwecke, ein völliges Ausschalten des Trennungsschirmes bewirken zu können. ■
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0210966A3 (en) * 1985-07-03 1989-03-29 Halvor Forberg A method for drying or cooling particulate materials, and an arrangement in a mixing machine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0210966A3 (en) * 1985-07-03 1989-03-29 Halvor Forberg A method for drying or cooling particulate materials, and an arrangement in a mixing machine

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