DE184085C - - Google Patents

Info

Publication number
DE184085C
DE184085C DENDAT184085D DE184085DA DE184085C DE 184085 C DE184085 C DE 184085C DE NDAT184085 D DENDAT184085 D DE NDAT184085D DE 184085D A DE184085D A DE 184085DA DE 184085 C DE184085 C DE 184085C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric
web
folding
folding triangle
triangle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT184085D
Other languages
English (en)
Publication of DE184085C publication Critical patent/DE184085C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/12Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/22Longitudinal folders, i.e. for folding moving sheet material parallel to the direction of movement
    • B65H45/221Longitudinal folders, i.e. for folding moving sheet material parallel to the direction of movement incorporating folding triangles
    • B65H45/226Positional adjustment of folding triangles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/12Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/22Longitudinal folders, i.e. for folding moving sheet material parallel to the direction of movement
    • B65H45/221Longitudinal folders, i.e. for folding moving sheet material parallel to the direction of movement incorporating folding triangles

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVIl84085 KLASSE Bf. GRUPPE
JOHN FISH in MANCHESTER, Engl.
Dubliermaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. März 1906 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Dubliermaschine für Stoffbahnen, welche so ausgebildet ist, daß ein Verlaufen der Stoffbahn und somit die Bildung einer außer ihrer Mittellinie liegende Längsfalte vermieden wird.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der neuen Dubliermaschine.
Fig. i' zeigt die Dubliermaschine in der ίο Seitenansicht.
Fig. 2 zeigt eine Hinteransicht derselben und ;die Stoffbahn beim Eintritt in die Dubliermaschine,
Fig. 3 die Ansicht eines elektrischen Kontakts, ■ . ...
Fig. 4 eine Einzelheit und
Fig. 5 die Ansicht des FaIt- und Leitorgans von vorn.
A bedeutet das' Maschinengestell, in welao ches die Stoffbahn B, die dubliert werden soll, durch eine Reihe von Spannwalzen oder Stäben C eintritt. Hierauf läuft sie abwärts über das geneigte Faltdreieck D, welches um einen Bolzen D1 an oder nahe der Spitze des Dreiecks schwingen kann (vergleiche die Pfeile 1 und 2 in Fig. 5). In seiner Mittellage kann das Faltdreieck mittels geeigneter Gewichte oder Federn gehalten werden. Die Stoffbahn B, welche über das Faltdreieck .hinwegstreicht, wird dabei in bekannter Weise dubliert, indem die Spitze des Faltdreiecks die Faltlinie bestimmt. Die auf diese Weise dublierte Stoffbahn kann zwischen Rollen E, E1 hindurch über eine Meßtrommel zu einer Faltvorrichtung G gehen, welche die Stoffbahn durch die Dubliermaschine hindurchziehen kann.
Wenn die Stoffbahn von ihrer geraden Bewegungsrichtung, z. B. nach rechts abweicht, so wird das bewegliche Faltdreieck nach rechts bewegt, so daß seine rechte Kante mit größerer Kraft an die überschlagende rechte Hälfte b und die rechte Kante der Stoffbahn preßt und diese Hälfte und Kante in eine Richtung nach der Spitze des Faltdreiecks zwingt und so die Stoffbahn veranlaßt, nach links zu wandern, wobei die linke Kante derselben die linke Seite des Faltdreiecks aufwärts bewegt. Wenn die Stoffbahn hinreichend nach links abgewichen ist j daß sie sich wieder in der Mittellage befindet, ist auch das Faltdreieck in seine ursprüngliche Mittellage zurückgekehrt. . Wenn die Stoffbahn sich aus der Mittellage nach links entfernt, so wird das Faltdreieck nach links bewegt und die linke Kante bezw. die linke Hälfte b1 der Stoffbahn wird mehr nach der Spitze des Faltdreiecks hingedrängt, wobei die rechte Kante und Hälfte der Stoffbahn die rechte Seite des Faltdreiecks aufrichtet und so die Stoffbahn in die Mittellage zurückgeführt wird.
Die Bewegung des Faltdreiecks kann von Hand ausgeführt werden, aber da dies dauernd die volle Aufmerksamkeit einer Person beanspruchen würde, so ist es zweckmäßig, diese Arbeiten. selbsttätig von der Stoffbahn beim Abweichen derselben aus dem geraden Wege ausführen zu lassen. Für diesen Zweck werden gemäß vorliegender Erfindung elek-
tromagnetische Vorrichtungen angewendet, welche beispielsweise in den Zeichnungen veranschaulicht sind.
H, H1 (Fig. 5) bezeichnen zwei Solenoidspulen, deren Kerne durch Drähte oder Seile mit dem Faltdreieck D derart verbunden sind, daß, wenn die Spule H erregt wird, ihr Kern in die Spule hineingezogen und damit das Faltdreieck nach rechts gezogen wird, wie es in Fig. 2 gezeigt wird. Ähnlich wird das Faltdreieck nach links gezogen, wenn die Spule H1 erregt wird. Wenn weder die eine noch die andere Spule erregt ist, so können die Seile mit den Solenoidkernen als Ausgleichgewichte wirken, wobei sie das Faltdreieck in seiner Mittelstellung halten. Die Spulen werden dadurch in Tätigkeit gesetzt, daß elektrische Stromkreise durch die Kanten der Stoffbahn mit Hilfe von geeigneten leicht beweglichen · Kontakten . geschlossen werden. Wenn die rechte Kante der Stoffbahn zu sehr nach rechts geht (Fig. 2), so läuft sie gegen einen Kontakt und schließt ihn, wobei die Spule H von einer Elektrizitätsquelle Strom erhält und erregt wird, so daß ihr Kern das Faltdreieck nach rechts zieht. Ist die Stoffbahn wieder in die Mittellage zurückgekehrt, was eine Folge der Schwingbewegung des Faltdreiecks ist, so verläßt die rechte Kante der Stoffbahn den Kontakt, welcher durch eine Feder o. dgl. geöffnet wird. Der Stromkreis des Magneten wird also unterbrochen und das Faltdreieck in seine Mittelstellung zurückgeführt. Ähnlich wird der Stromkreis, in welchem das Solenoid H1 liegt, geschlossen, wenn die Stoffbahn nach links wandert. Das Schließen des Stromes erfolgt durch einen Kontakt, der durch die linke Kante der Stoffbahn beeinflußt wird, so daß das Solenoid H1 erregt wird und das Faltdreieck nach links zieht. Die Stoffbahn wird auf diese Weise gezwungen, nach rechts zu wandern, bis ihre linke Kante den linken Kontakt nicht mehr berührt, der Strom des Solenoids H1 unterbrochen und das Faltdreieck wieder in seine Mittelstellung zurückgekehrt ist. Die elektrische Kontakteinrichtung, welche die Stromkreise, in denen die Elektromagnete eingeschaltet sind, regelt, sind zweckmäßig in einem bestimmten Abstande von den Kanten der Stoffbahn, von welchen sie beeinflußt werden, angeordnet, so daß sie mit den Kontakten erst bei einer ganz bestimmten Entfernung der Stoffbahn aus ihrer Mittelläge in Berührung kommen. Diese Abstände können je nach Wunsch und je nach der Breite der Stoffbahn eingestellt werden.
Eine geeignete Ausführungsform eines solchen Kontakts zeigen die Fig. 1, 2 und 3.
Die Kanten b, b1 der Stoffbahn, welche über die zusammenlaufenden Seiten des Faltdreiecks D herabfallen und über Streckleisten K und L wandern, laufen, wie durch die Linie b-b1 in Fig. 3 gezeigt, gegen eine drehbare Leiste M. Diese Leiste ist mit einer elektrischen Stromquelle ■ verbunden, in deren Stromkreis die Magnetspulen gelegt sind. An der Leiste M ist ein Kontaktstück M1 angeordnet, welches in der Ruhelage sich zwischen den beiden Kontakten ZV, 2V1 in einiger Entfernung befindet. Der eine dieser Kontakte ist mit einem Ende einer Magnetspule und der andere Kontakt in ähnlicher Weise mit dem entsprechenden Ende der anderen Magnetspule verbunden. Der Kontakt M1 wird gewöhnlieh so gehalten, daß er keinen der Kontakte JV, N1 berührt, solange die Spulen wirkungslos bleiben sollen. Wenn aber die Stoffbahn aus ihrer Mittellage entweder nach links oder nach rechts abweicht, so kommt eine oder die andere der Kanten b, bl des Stoffs mit der Leiste M in Berührung und dreht sie um ihren Lagermittelpunkt. Das Kontaktstück M1 wird auf diese Weise mit einem oder dem anderen der Kontakte N, N1 in Berührung gebracht und die entsprechende Magnetspule erregt, um die gewünschte Bewegung des Faltdreiecks herbeizuführen. Wenn die Stoffbahn gerade läuft, so berührt sie die Leiste M nicht mehr, so daß diese in ihre Mittellage zurückkehrt und der betreffende Stromkreis unterbrochen wird, also das entsprechende Solenoid außer Tätigkeit gesetzt wird. Die Brücke 0, auf welcher diese Kon^ takte angeordnet sind, kann mittels einer Schraube O1 so eingestellt werden, daß die Kontakte erst bei einer bestimmten Breite des Stoffs von diesem beeinflußt werden können. Anstatt der beschriebenen Kontaktvorrichtung, welche für gefalteten Stoff geeignet ist, können andere gleichwertige Vorrichtungen angewendet werden, welche mit den Kanten des ausgebreiteten Stoffs zusammen arbeiten, und solche Einrichtungen können an einer passenden Stelle angebracht sein. Vorzugsweise sind derartige Vorrichtungen so nahe als möglich an die Zusammenfaltvorrichtung oder an die Vorrichtungen, durch welche der Stoff zuletzt behandelt wird und welche die größte Genauigkeit in der Wirkungsweise erfordern, heranzurücken. ■
Eine andere Form der Kontaktvorrichtung, welche von einer Kante des Stoffs betätigt wird, zeigt Fig. 4. Die Vorrichtung besteht aus einer Brücke P, die nahe der Kante des Stoffs angeordnet ist und an einer Seite einen leicht drehbaren Hebel R trägt, welcher mit einer elektrischen Stromquelle leitend verbunden ist. Ein Kontakt R1 ist fest an der Brücke angeordnet und leitend mit dem Elektromagneten verbunden. Wenn die Stoffbahn von ihrem gefaden Weg abweicht, so hebt
sie das äußere Ende des Hebels R und drückt sein freies Ende gegen den Kontakt R1. Dadurch wird der elektrische Stromkreis geschlossen und der entsprechende Magnet erregt, von welchem die Stoffbahn vermittels des Faltdreiecks in ihre richtige Lage zurückgeführt wird. Die Brücke ist auf einer ■■ Schraube S zwecks Einstellung in der Breite der Stoffbahn angeordnet. Eine ähnliche
ίο Brücke ist gegenüber der anderen Kante der Stoffbahn vorgesehen.
Die in Fig. 4 gezeigten Kontakte können, wie in Fig. 1 und 2 angedeutet, angewendet werden, um einen der Stäbe C1 zu veranlassen, an der Wiedereinstellung des Stoffs in die richtige Lage mitzuwirken unter Anwendung geeigneter Elektromagnete Q, Q.1. Diese Einrichtung gehört jedoch nicht zu der eigentlichen Erfindung und ist deshalb nicht
weiter beschrieben. ·
Die Spannvorrichtung, welche in Fig. 1 und 2 veranschaulicht ist, besteht aus zwei Leisten K, L, welche an ihren unteren Enden an einer geeigneten Stelle der Umrahmung der Vorrichtung gelagert und deren obere Enden durch Stellschrauben k und / einstellbar sind. Fallen die beiden Hälften der Stoffbahn über die vorn zusammenlaufenden Kanten des Faltdreiecks D, so laufen sie über die Leisten K, L, welche durch die Schrauben k, I eingestellt sein können, um etwaige Ungleichmäßigkeiten in der Spannung des Stoffs auszugleichen.
Außerdem können solche Ungleichmäßigkeiten dadurch ausgeglichen werden, daß die die Faltung bewirkenden Seiten des Faltdreiecks D aus beweglichen Leisten T gefertigt sind, welche zu diesem Zweck entweder an deni übrigen Teil des Faltdreiecks anliegen können, wie dies auf der rechten Seite der Fig. 5 gezeigt ist, oder welche davon abstehen können, wie dies auf der linken Seite der Figur zu erkennen ist. In beiden Lagen und in den übrigen Stellungen können diese beweglichen Leisten mittels Schrauben und mittels geschlitzter Platten U gehalten werden. Die beschriebene Vorrichtung kann einzeln oder mit einer zweiten gleichartigen Vorrichtung in der Weise vereinigt sein, daß die Spitzen der beiden., beweglichen FaItdreiecke D einander gegenüber liegen (Fig. 1).
Die Spitze desj Faltdreiecks kann die Falte in der Mitte der Stoffbahn bilden, so daß die Kanten derselben genau übereinander liegen, oder sie kann so angeordnet sein, daß die Falte auf einer Seite in einem bestimmten Abstand von der Mitte der Stoffbahn entsteht, so daß die Kanten der gefalteten Stoffbahn nicht übereinander zu liegen kommen.
Anstatt das Faltdreieck schwingbar zu lagern, kann es auch verschiebbar angeordnet sein, in welchem Fall die Spitze desselben der Stoffbahn folgt, während sie nach der einen oder anderen Seite verläuft und wird so die Falte in dem bestimmten Abstand von den Kanten bilden.

Claims (2)

Pate nt-Ansprüche:
1. Dubliermaschine, dadurch gekennzeichnet, daß das Faltdreieck (D) um die Faltspitze (D1) schwingbar gelagert ist, um beim Verlauf der Stoffbahn so zur Seite gedreht werden zu können, daß es die Stoffbahn in die Mittellage zurückführt. '
2. Dubliermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung des Faltdreiecks (D) durch Solenoidefii, H1) bewirkt wird, deren Stromkreise von den Kanten der verlaufenden Stoffbahn infolge Beeinflussung von Kontakten.(N, N1- oder R, R1) geschlossen und nach Geradeführung der Stoffbahn wieder unterbrochen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT184085D Active DE184085C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE184085C true DE184085C (de)

Family

ID=448046

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT184085D Active DE184085C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE184085C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1927769C3 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Streifen durch in Längsrichtung erfolgendes Schlitzen einer Papierbahn
DE2636714A1 (de) Vorrichtung zum verbinden einer bahn aus faeden oder baendern
DE2757848A1 (de) Vorrichtung zum sortieren von fotografischen bildern
DE1278305B (de) Trag- und Belastungsarm fuer Streckwerke von Spinnereimaschinen
DE1132751B (de) Vorrichtung zum Zaehlen von Papierblaettern, beispielsweise Banknoten
DE3530731C2 (de)
CH623281A5 (de)
EP0782499A1 (de) Magnetische kluppenhebel-betätigungsvorrichtung
DE2222474C3 (de) Breithalter an Webmaschinen
EP0973686B1 (de) Fadenbremse
DE184085C (de)
EP0073002B1 (de) Sperrmagnetauslöser
CH468298A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Auseinanderspreizen von in einem Anleger eingelegten, mit einem einseitigen Vorfalz versehenen Bogen
DE2803668A1 (de) Naehanlage
DE8125088U1 (de) "vorrichtung zur herstellung einer ganzdreherbindung der seitenraender eines gewebes in einer webmaschine"
DE2745376A1 (de) Transformator mit veraenderlichem kraftfluss
DE736225C (de) Einrichtung zum Spannen von bandfoermigem Gut, insbesondere von Walzgut, zwischen zwei Walzgeruesten
DE4202891A1 (de) Fadenklemm- und schneideinrichtung fuer den hinten- oder unterfaden einer stickmaschine
DE1549824C3 (de) Schneilocher zum Lochen von Datenträgern im Start-Stop-Betrieb
DE2438006C2 (de) Fadenueberwachungsvorrichtung
CH657166A5 (de) Vorrichtung fuer schuetzenlose webstuehle zum einlegen der schussfadenenden an der gewebekante.
DE979C (de) Einrichtungen an Rastrir-Apparaten und dazu gehörigen Papierblatt-Trennungs- und Zuführungs-Apparaten, welche letztere auch für andere Maschinen anwendbar sind
DE2152078B2 (de) Automatische faltmaschine
DE4118135C1 (de)
CH703163A1 (de) Vorrichtung zum Querperforieren oder Querschneiden von bewegten Materialbahnen.