DE183640C - - Google Patents

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DE183640C
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Germany
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tips
crabs
picking
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crab
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C29/00Processing shellfish or bivalves, e.g. oysters, lobsters; Devices therefor, e.g. claw locks, claw crushers, grading devices; Processing lines
    • A22C29/02Processing shrimps, lobsters or the like ; Methods or machines for the shelling of shellfish
    • A22C29/024Opening, shelling or peeling shellfish
    • A22C29/026Mechanically peeling and shelling shrimps, prawns or other soft-shelled crustaceans

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)
  • Control And Other Processes For Unpacking Of Materials (AREA)

Description

VA ff t efaiii? ίίΐΙΊΙΟ
Shod- \ '{ O τ ■ H
P", typt
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 183640 KLASSE 346. GRUPPE
HEINRICH RIX in HEIDE i. Holst. Krabbenschälmaschine.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. März 1906 ab.
Um die Krabben zu Konserven verarbeiten zu können, müssen dieselben geschält, d. h.. ihrer harten Umhüllung entkleidet werden, da nur der fleischige Rumpfteil genießbar ist. Bisher wurden die Krabben mit der Hand geschält, doch eignet sich ein derartiges Verfahren nicht für den Großbetrieb.
Um eine gute Ware zu erhalten, muß der tägliche Fang an Krabben so rasch als möglieh verarbeitet werden. Die dazu erforderlichen Hilfskräfte sind selten in genügender Menge vorhanden, so daß Frauen und Kinder und überhaupt jede nur erreichbare Person mit herangezogen werden. Die Arbeit wird also von Menschen ausgeführt, die voraussichtlich nicht immer die nötige Sauberkeit gewährleisten ebensowenig wie die Räume, in welchen die Arbeit ausgeführt wird.
Mit Hilfe der Krabbenschälmaschine gemäß der Erfindung kann der ganze tägliche Fang in unmittelbarer Nähe für die Konservenherstellung verarbeitet werden, und zwar in durchaus einwandsfreier Weise und auch so rasch, daß ein Verderben der Ware nicht zu befürchten ist.
An einem passenden Gestell α ist ein rinnenförmiger Einlauf b aufgehängt, auf welchen die zu schälenden Krabben geschüttet werden, um dem Pflückrad c zugeführt zu werden.
Der Einlauf b hängt in Ketten und wird dadurch gehörig geschüttelt, daß ein am Boden befindlicher Zapfen in eine passende Rille der in Umdrehung versetzten Daumenwelle e eingreift. Durch das Schütteln des Einlaufes und durch die eigene Schwere legen sich die einzelnen Krabben* derartig, daß sie mit dem schweren Rumpf zuerst gegen einen Anschlag / stoßen. Der Rumpfteil wird aufgehalten, der Kopf aber wird sich derartig drehen und verschieben, daß er vor die Pflückscheibe c zu liegen kommt und von dieser und der oberen Druckscheibe h erfaßt wird, was ein Mitnehmen der Krabbe zur Folge hat. Bei ihrem Durchgang zwischen dem Pflückrad und der Druckrolle wird die Krabbe auf die Spitzen des Pflückrades gespießt und daselbst gehalten. Die Druckscheibe ist an ihrem Umfange mit Vertiefungen versehen, die der Form und Größe der Krabben entsprechen. Um der Verschiedenheit in der Größe der Krabben Rechnung zu tragen, ist die Druckscheibe h zweiteilig ausgeführt. Die beiden Teile sind in achsialer Richtung gegeneinander verschiebbar und werden durch (nicht dargestellte) Federn gegeneinander gedrückt. Außerdem ist die Achse der Druckscheibe in einem federnden Lager / angeordnet, so daß ein selbsttätiges Anheben der Achse und damit auch der Druckrolle erfolgen kann.
Die von den Spitzen der Pflückscheibe gehaltene Krabbe wird den Messern m zugeführt, und von diesen wird die äußere Haut gespalten, aufgerissen und von dem Rumpf abgetrennt. Der abgeschälte Teil wird von den Messern zurückgehalten, während der auf den Spitzen steckende weiche Rumpfteil bei fortgesetzter Drehung der' Pflückscheibe durch die in den Messern befindliche Aussparung hindurchgeführt wird, bis er gegen den Abstreifer η trifft, der das Abheben des Rumpfteiles von den Spitzen der'Scheibe c bewirkt. Der Abstreifer η ist an seinem Boden mit einer Leiste versehen, gegen welche
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ein Kammrad ρ wirkt. Durch Drehung dieses Rades ρ wird das vordere Ende des Abstreifers η abwechselnd gehoben und gesenkt, wodurch das Abstreifen der Krabbenrümpfe von den Spitzen erleichtert und beschleunigt wird. Die zu Konserven zu verarbeitenden Weichteile gelangen dann über den Abstreifer η in einen passenden Behälter. Die Bewegung der Maschine erfolgt durch ίο Hand- oder Kraftbetrieb, wobei die der Achse der Pflückscheibe erteilte Drehung in zweckdienlicher Weise auf die Druckscheibe h, die Daumenscheibe e und das Kainmrad ρ übertragen wird.

Claims (2)

  1. Pate nt-An Sprüche:
    i. Krabbenschälmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den hin und her bewegten Einlauf ,geschütteten Krabben durch einen daselbst angeordneten Anschlag ff) derart gedreht werden, daß sie zunächst mit dem Kopf dem Pflückrad (c) zugeführt und von einer darüber befindlichen Druckscheibe auf dessen Spitzen gedrückt werden, um von den Spitzen den Messern (in) zugeführt zu werden, welche das Aufschneiden und Abtrennen der äußeren Haut besorgen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Spitzen der Pflückscheibe (c) gehaltenen und ihrer Umhüllung entkleideten Weichteile der Krabben durch Aussparungen in den Messern (m) hindurchgeführt und von dem darunter befindlichen, ruckweise bewegten Abstreifer (n) von den Spitzen abgehoben und in einen Sammler befördert werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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