DE183254C - - Google Patents

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DE183254C
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excitation
voltage
voltage regulator
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contacts
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DE1905183254D
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
    • H02P9/24Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

f ί"
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ju 183254 KLASSE 21 c. GRUPPE
Zusatz zum Patente 158415 vom 16. Oktober 1902.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. März 1905 ab. Längste Dauer: 15.Oktober 1917.
Den Gegenstand des D. R. P. 158415 bildet ein selbsttätiger Spannungsregler für mit Erregermaschinen ausgerüstete Dynamomaschinen, dessen Wesen darin besteht, daß ein Widerstand im Erregerkreise der Erregermaschine durch zwei unabhängig voneinander bewegliche Kontakte, von denen der eine durch die in der zu regelnden Maschine, der zweite durch die in dem Erreger herrschende elektromotorische Kraft beeinflußt wird, derart geregelt wird, daß er entsprechend den Änderungen der zu regelnden Spannung bald eingeschaltet, bald kurzgeschlossen wird. Hierdurch werden in der elektromotorischen Kraft der Erregermaschine und der Stärke des Erregerstromes Pendelungen dermaßen hervorgebracht, daß die Spannung der zu regelnden Maschine konstant bleibt. Demnach besteht an den Erregersammeischienen eine in hohem Maße pulsierende Spannung, deren Pendelungen insbesondere in Betrieben mit großen Belastungsschwankungen so große Beträge annehmen können, daß sie für Beleuchtungszwecke nicht verwendbar ist.
In vielen Fällen, hauptsächlich bei Anlagen, in welchen Dampf- oder Wasserturbinen verwendet werden, ist es auch erwünscht, von der Erregerstromquelle elektrisch betriebene Pumpen, Regulierappärate für die Turbinen und dergl. zu speisen.
Durch die Schwankungen der Spannung an den Erregersammeischienen würde aber das prompte Arbeiten der übrigen, von der
selben Erregerstromquelle gespeisten Apparate gefährdet werden.
Bei derartigen Anlagen ist es also nicht empfehlenswert, die Spannung der Dynamomaschinen durch Änderung des Widerstandes für die die Erregersammeischienen speisende Erregerstromquelle zu regeln.
Bei der Einrichtung des Spannungsreglers nach Patent 158415 tritt manchmal der Ubelstand auf, daß an den Relaiskontakten, durch welche der zu regelnde Widerstand kurzgeschlossen wird, zumal bei größeren Erreger- maschinen trotz der zur Verhinderung dieser angewendeten Schutzmaßregel starke Funkenbildung erfolgt. Die Funkenbildung ist besonders schädlich, denn sie verwüstet die Kontakte und hat zur Folge, daß bei geöffnetem Relaiskontakt der Widerstand zwischen den Kontaktflächen, statt unendlich groß zu sein, einen kleinen endlichen Wert annimmt, wodurch die Wirkung des betreffenden Regulators geschwächt wird.
Es ist nun leicht anzusehen, daß die Funkenbildung an den Relaiskontakten um so stärker sein wird, je größer die die Relaiskontaktflächen durchsetzende Stromstärke und die Spannung an dem geöffneten Relaiskontakte sind, d. h. je größer die Leistung der vom Regler beeinflußten Erregermaschine ist.
Alle die hier erwähnten Nachteile können
durch die im folgenden beschriebene Einrich-
tung vermieden werden. Es wird nämlich
nach vorliegender Erfindung nicht die Spannung an den Erregerhauptsamraelschienen ii, 12 geregelt, sondern es wird in die Erregerabzweigleitungen 7, 8, die von den Haupt-Sammelschienen zu jeder zu erregenden Dynamomaschine führen, je eine Zusatzmaschine geschaltet, deren Spannung durch einen Spannungsregler nach Patent 15 8415 geregelt wird. ;
ίο Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Schaltungsbeispiel dieser Einrichtung dargestellt.
11, 12 sind die Haupterregerleitungen, welche mit den Erregermaschinen 1 verbunden sind. Von den Leitungen 11, 12 zweigen entsprechend der Anzahl der Dynamomaschinen zwei Stromwege 7, 8 ab, in welche Zusatzmaschinen 9 in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise eingeschaltet werden. Die Zusatzmaschinen sind mit Motoren 10 gekuppelt, welche ebenfalls an die Leitungen 11, 12 angeschlossen sind. Der in dem Feldstromkreise der Zusatzmaschine 9 liegende Regulierwiderstand 27 wird von einem Spannungsregler nach Patent 158415 beeinflußt.
Das Solenoid 17 Hegt in einem Nebenschlüsse des Stromkreises 7, 8, das Solenoid 19 an einem mit der Wechselstromseite 4, 5, 6 der Maschine 2 verbundenen Transformator 21. Mit den Kernen dieser Solenoide sind mit Kontakten 13, 14 versehene Hebel 15, 16 verbunden, welche drehbar gelagert und übereinander angeordnet sind. Die beiden Kontakte 13, 14 bilden die Enden eines Stromkreises, welcher die eine Wicklung 24 eines Differentialrelais 22 einschließt. Die beiden Wicklungen 23 und 24 des Differentialrelais erhalten den Strom vorteilhaft aus einer von der Erregerleitung 11 und 12 abgezweigten Nebenleitung. Der Anker 25 des Relais 22 bewirkt die Verbindung oder Unterbrechung zweier Kontakte 26, durch welche bei angezogenem Anker 25 der im Erregerstromkreise der Zusatzmaschine 9 liegende Widerstand 27 kurzgeschlossen wird.
Ist also der Kontakt 13, 14 geöffnet, so ist die Spule 24 stromlos, so daß der Relaisanker 25 durch den Magnetismus der Spule 23 angezogen wird. Ist dagegen der Stromkreis der Spule 24 geschlossen, so hebt letztere die Wirkung der Spule 23 auf und der Kontakt 26 wird geöffnet und somit der Widerstand 27 eingeschaltet.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende: Ist der Regelungswiderstand 27 kurzgeschlossen, so steigt mit der Spannung des Erregers auch die des Wechselstromerzeugers, so daß die beiden Solenoide 17, 19 stärker erregt werden und in der vorher beschriebenen Weise den Stromkreis der Spule 24 schließen; dadurch wird der Widerstand 27 eingeschaltet. Entsprechend der Erhöhung des Widerstandes in der Feldwicklung der Zusatzmaschine vermindert sich einerseits die Spannung in dem Erreger-Stromkreise 7, 8 und die des Wechselstromerzeugers, andererseits die Anziehungskraft der Solenoide 17, 19; Die Kontakte 13, 14 trennen sich, während der Kontakt 26 durch die Spule 23 geschlossen wird und den Widerstand 27 kurzschließt.
Es ist hiernach klar, daß durch geeignete Abmessungen des Widerstandes 27 erreicht werden kann, daß die elektromotorische Kraft der Zusatzmaschine derart verändert wird, daß die Spannung der Wechselstromerzeuger 2 bezw. 3 bei Belastungsschwankungen konstant bleibt, ohne daß die Erregung der Erregermaschine verändert werden braucht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zur Spannungsregelung von elektrischen Stromerzeugern, deren Erregung von einer gemeinsamen konstant : zu haltenden Gleichstromquelle erfolgt und je für sich geregelt wird mit Hilfe selbsttätiger Spannungsregler nach Patent 158415, dadurch gekennzeichnet, daß diese Spannungsregler Zusatzmaschinen beeinflussen, die in die Erregerstromkreise jedes Generators geschaltet sind, zum Zwecke, den selbsttätigen Spannungsregler auf Ströme geringer Stärke einwirken zu lassen. ■■.-.'■
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DE1905183254D 1902-10-15 1905-03-29 Expired - Lifetime DE183254C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT31102D AT31102B (de) 1902-10-15 1907-04-12 Einrichtung zur Spannungsregelung von elektrischen Stromerzeugern.

Publications (1)

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DE183254C true DE183254C (de)

Family

ID=447272

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DE1905183254D Expired - Lifetime DE183254C (de) 1902-10-15 1905-03-29

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