DE183073C - - Google Patents
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- DE183073C DE183073C DENDAT183073D DE183073DA DE183073C DE 183073 C DE183073 C DE 183073C DE NDAT183073 D DENDAT183073 D DE NDAT183073D DE 183073D A DE183073D A DE 183073DA DE 183073 C DE183073 C DE 183073C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B1/00—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
Landscapes
- Dairy Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vl 183073 -KLASSE
45 g. GRUPPE
einer Milchschleuder.
In den hängenden Trommeln von Milchschleudern wird der Einsatz für gewöhnlich
von einer tellerförmig vertieften Scheibe, dem sogenannten losen Boden getragen, der in der
Mitte eine nach unten gerichtete rohrförmige Verlängerung besitzt und der mit einer Reihe
von an der Unterseite angebrachten Stegen auf dem eigentlichen Boden der Schleudertrommel
aufruht.
ίο Oberhalb des losen Bodens nimmt der Rahm
seinen Weg zur Trommelmitte, während der Raum zwischen den einander zugekehrten Flächen des losen Bodens und des eigentlichen
Trommelbodens als Kanal für die aus den Scheidewänden ins Freie tretende Magermilch
dient.
Um die Menge der die Trommel verlassenden Magermilch stets gleichmäßig zu
erhalten, ist es erforderlich, die Höhe des erwähnten Kanals unveränderlich zu machen,
und zu diesem Zweck wird der lose Boden mit seinen Stegen auf den Trommelboden
aufgepreßt. Zu seiner Lagensicherung hat man bisher am äußeren Umfang des Ablaufrohres
des losen Bodens Nasen angeordnet, die sich in entsprechenden Nuten der Ausbohrung
des Trommelbodens führen.
Die Erfahrung hat jedoch gelehrt, daß infolge Abnutzung zwischen den Nasen und
den Nuten leicht ein, wenn auch geringer, Spielraum entsteht, der eine Änderung des
Abstandes des losen Bodens vom Trommelboden und daher eine Änderung der aus der Trommel ausfließenden Magermilchmenge zur
Folge hat.
DieserÜbelstand der bekannten Befestigungsvorrichtungen
des losen Bodens im Trommelbodens soll durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung beseitigt werden, der
gleichzeitig zwecks Reinigung ein leichtes Herausnehmen des losen Bodens aus der
Trommel gestattet. Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß der lose Boden nahe dem Rande keilförmige
Vorsprünge trägt, die durch Drehen des Bodens unter die entsprechend abgeschrägten Endflächen
von an der Trommelwand befestigten Leisten treten und dadurch den losen Boden mit seinen Stegen auf den unteren Trommelboden
aufpressen, also eine dauernd gleichmäßige Höhe des Abzugkanals für die Magermilch
sichern.
Zweckmäßig wird dabei die Einrichtung so getroffen, daß die zum Lösen des losen
Bodens erforderliche Drehung durch von diesem getragene Warzen begrenzt wird, die
gegen die Leisten der Trommelwand anschlagen, wenn der Boden die zum Herausnehmen
geeignete Lage einnimmt.
In der Zeichnung ist der Erfmdungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform zur
Darstellung gebracht, und zwar zeigt
Fig. ι die Trommel im Längsschnitt.
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt des um 900 gedrehten Unterteiles der Schleudertrommel,
in welchem der lose Boden befestigt wird,
Fig. 3 die Oberansicht des im Unterteil befestigten losen Bodens in der Betriebsstellung und
Fig. 4 dieselbe Ansicht, jedoch in derjenigen Stellung, in welcher die Befestigung
gelöst ist und der lose Boden aus der Trommel entfernt werden kann.
An der Innenwand der Trommel α sind an zwei oder mehreren Stellen senkrechte Leisten b
ίο befestigt, deren untere Enden in der Richtung
des Trommelumfanges abgeschrägt sind. Der lose Boden c dagegen trägt nahe
seinem Rande in der Richtung des Umfanges keilförmige Vorsprünge d, deren Anzahl der
Anzahl der Leisten b entspricht. Um das Einführen des losen Bodens c in das
Trommelinnere zu ermöglichen, sind außerdem am Rande desselben Kerben f angeordnet,
mit denen sich beim Einsetzen der Boden c auf den Längsleisten b der Trommelwand
führt.
Wird der lose Boden aus der Stellung der Fig. 4 in diejenige der Fig. 3 mit Hilfe des
zur Ableitung des Rahmes dienenden Rohr-Stückes e in der Pfeilrichtung gedreht, so
treten die keilförmigen Vorsprünge d unter die abgeschrägten Enden der Leisten b und
pressen dadurch den losen Boden c mit den an seiner Unterfläche angeordneten Stegen 5
auf den Trommelboden α auf.
Die zum Verschluß dienenden Teile sind in Fig. ι und 2 in jener Lage gezeichnet, in
welcher die Leisten b mit ihren abgeschrägten Enden auf die keilförmigen Vorsprünge d
zu wirken beginnen, doch sind die sich berührenden Flächen der Deutlichkeit halber
etwas auseinander gehalten.
Das Lösen des losen Bodens geschieht durch Drehen in der den Pfeilen der Fig. 3
entgegengesetzten Richtung, bis die am Rande des Bodens angeordneten Kerben f unter den
Leisten b stehen, worauf sich der lose Boden leicht und bequem herausnehmen läßt.
Um beim Lösen des Bodens c sofort die richtige Lage zu erhalten, sind an dessen
Umfang in bestimmter Entfernung von den verjüngten Enden der keilförmigen Vorsprünge
d Warzen g vorgesehen, die über das untere Ende der Leisten b reichen und an
diese anschlagen, wenn sich die Kerben genau unter den Leisten b befinden.
Da, wie erwähnt, beim Einsetzen des Trommelbodens sich sein Rand mit den
Kerben J auf den Leisten b führt, so wird hierdurch das richtige Einsetzen des Bodens
erleichtert und ein bequemes Herausnehmen behufs Reinigung ermöglicht.
Durch den vorstehend erwähnten Verschluß wird eine dauernd sichere Auflage des losen
Bodens c mit seinen Stegen s auf dem Boden des Unterteiles der Schleudertrommel geschaffen,
was nicht nur die Bildung eines gleichmäßigen Ablaufkanals für die Magermilch, sondern auch eine dauernde gleichmäßige
Höhe dieses Ablaufkanals zur Folge hat. Namentlich wird der den bekannten Befestigungsvorrichtungen anhaftende Übelstand,
daß durch Abnutzung der Nasen und Nuten und den sich ergebenden toten Gang
der Teile eine Änderung der Höhe der Ableitungskanal,
also eine veränderte Ausflußmenge der Magermilch entsteht, hier gänzlich vermieden.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Befestigung des losen Bodens in der hängenden Trommel
einer Milchschleuder, dadurch gekennzeichnet, daß der lose Boden nahe dem Rande keilförmige Vorsprünge (d) trägt,
die durch Drehen des Bodens unter die entsprechend abgeschrägten Endflächen von an der Trommelwand angeordneten
Leisten (b) treten und dadurch den losen Boden mit seinen Stegen auf den unteren
Trommelboden aufpressen und so eine dauernde gleichmäßige Höhe des Ableitungskanals
für die Magermilch sichern.
2. Ausführungsform der Befestigungsvorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die zum Lösen des losen Bodens erforderliche Drehung
durch vom Boden getragene Warzen (g) begrenzt wird, die gegen die Leisten der
Trommelwand anschlagen, wenn der Boden die zum Herausnehmen geeignete Lage einnimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE183073C true DE183073C (de) |
Family
ID=447109
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT183073D Active DE183073C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE183073C (de) |
-
0
- DE DENDAT183073D patent/DE183073C/de active Active
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