DE183073C - - Google Patents

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DE183073C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B1/00Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles

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  • Dairy Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vl 183073 -KLASSE 45 g. GRUPPE
einer Milchschleuder.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. April 1906 ab.
In den hängenden Trommeln von Milchschleudern wird der Einsatz für gewöhnlich von einer tellerförmig vertieften Scheibe, dem sogenannten losen Boden getragen, der in der Mitte eine nach unten gerichtete rohrförmige Verlängerung besitzt und der mit einer Reihe von an der Unterseite angebrachten Stegen auf dem eigentlichen Boden der Schleudertrommel aufruht.
ίο Oberhalb des losen Bodens nimmt der Rahm seinen Weg zur Trommelmitte, während der Raum zwischen den einander zugekehrten Flächen des losen Bodens und des eigentlichen Trommelbodens als Kanal für die aus den Scheidewänden ins Freie tretende Magermilch dient.
Um die Menge der die Trommel verlassenden Magermilch stets gleichmäßig zu erhalten, ist es erforderlich, die Höhe des erwähnten Kanals unveränderlich zu machen, und zu diesem Zweck wird der lose Boden mit seinen Stegen auf den Trommelboden aufgepreßt. Zu seiner Lagensicherung hat man bisher am äußeren Umfang des Ablaufrohres des losen Bodens Nasen angeordnet, die sich in entsprechenden Nuten der Ausbohrung des Trommelbodens führen.
Die Erfahrung hat jedoch gelehrt, daß infolge Abnutzung zwischen den Nasen und den Nuten leicht ein, wenn auch geringer, Spielraum entsteht, der eine Änderung des Abstandes des losen Bodens vom Trommelboden und daher eine Änderung der aus der Trommel ausfließenden Magermilchmenge zur Folge hat.
DieserÜbelstand der bekannten Befestigungsvorrichtungen des losen Bodens im Trommelbodens soll durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung beseitigt werden, der gleichzeitig zwecks Reinigung ein leichtes Herausnehmen des losen Bodens aus der Trommel gestattet. Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß der lose Boden nahe dem Rande keilförmige Vorsprünge trägt, die durch Drehen des Bodens unter die entsprechend abgeschrägten Endflächen von an der Trommelwand befestigten Leisten treten und dadurch den losen Boden mit seinen Stegen auf den unteren Trommelboden aufpressen, also eine dauernd gleichmäßige Höhe des Abzugkanals für die Magermilch sichern.
Zweckmäßig wird dabei die Einrichtung so getroffen, daß die zum Lösen des losen Bodens erforderliche Drehung durch von diesem getragene Warzen begrenzt wird, die gegen die Leisten der Trommelwand anschlagen, wenn der Boden die zum Herausnehmen geeignete Lage einnimmt.
In der Zeichnung ist der Erfmdungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt
Fig. ι die Trommel im Längsschnitt.
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt des um 900 gedrehten Unterteiles der Schleudertrommel, in welchem der lose Boden befestigt wird,
Fig. 3 die Oberansicht des im Unterteil befestigten losen Bodens in der Betriebsstellung und
Fig. 4 dieselbe Ansicht, jedoch in derjenigen Stellung, in welcher die Befestigung gelöst ist und der lose Boden aus der Trommel entfernt werden kann.
An der Innenwand der Trommel α sind an zwei oder mehreren Stellen senkrechte Leisten b
ίο befestigt, deren untere Enden in der Richtung des Trommelumfanges abgeschrägt sind. Der lose Boden c dagegen trägt nahe seinem Rande in der Richtung des Umfanges keilförmige Vorsprünge d, deren Anzahl der Anzahl der Leisten b entspricht. Um das Einführen des losen Bodens c in das Trommelinnere zu ermöglichen, sind außerdem am Rande desselben Kerben f angeordnet, mit denen sich beim Einsetzen der Boden c auf den Längsleisten b der Trommelwand führt.
Wird der lose Boden aus der Stellung der Fig. 4 in diejenige der Fig. 3 mit Hilfe des zur Ableitung des Rahmes dienenden Rohr-Stückes e in der Pfeilrichtung gedreht, so treten die keilförmigen Vorsprünge d unter die abgeschrägten Enden der Leisten b und pressen dadurch den losen Boden c mit den an seiner Unterfläche angeordneten Stegen 5 auf den Trommelboden α auf.
Die zum Verschluß dienenden Teile sind in Fig. ι und 2 in jener Lage gezeichnet, in welcher die Leisten b mit ihren abgeschrägten Enden auf die keilförmigen Vorsprünge d zu wirken beginnen, doch sind die sich berührenden Flächen der Deutlichkeit halber etwas auseinander gehalten.
Das Lösen des losen Bodens geschieht durch Drehen in der den Pfeilen der Fig. 3 entgegengesetzten Richtung, bis die am Rande des Bodens angeordneten Kerben f unter den Leisten b stehen, worauf sich der lose Boden leicht und bequem herausnehmen läßt.
Um beim Lösen des Bodens c sofort die richtige Lage zu erhalten, sind an dessen Umfang in bestimmter Entfernung von den verjüngten Enden der keilförmigen Vorsprünge d Warzen g vorgesehen, die über das untere Ende der Leisten b reichen und an diese anschlagen, wenn sich die Kerben genau unter den Leisten b befinden.
Da, wie erwähnt, beim Einsetzen des Trommelbodens sich sein Rand mit den Kerben J auf den Leisten b führt, so wird hierdurch das richtige Einsetzen des Bodens erleichtert und ein bequemes Herausnehmen behufs Reinigung ermöglicht.
Durch den vorstehend erwähnten Verschluß wird eine dauernd sichere Auflage des losen Bodens c mit seinen Stegen s auf dem Boden des Unterteiles der Schleudertrommel geschaffen, was nicht nur die Bildung eines gleichmäßigen Ablaufkanals für die Magermilch, sondern auch eine dauernde gleichmäßige Höhe dieses Ablaufkanals zur Folge hat. Namentlich wird der den bekannten Befestigungsvorrichtungen anhaftende Übelstand, daß durch Abnutzung der Nasen und Nuten und den sich ergebenden toten Gang der Teile eine Änderung der Höhe der Ableitungskanal, also eine veränderte Ausflußmenge der Magermilch entsteht, hier gänzlich vermieden.

Claims (2)

Pate nt-An spküche:
1. Vorrichtung zur Befestigung des losen Bodens in der hängenden Trommel einer Milchschleuder, dadurch gekennzeichnet, daß der lose Boden nahe dem Rande keilförmige Vorsprünge (d) trägt, die durch Drehen des Bodens unter die entsprechend abgeschrägten Endflächen von an der Trommelwand angeordneten Leisten (b) treten und dadurch den losen Boden mit seinen Stegen auf den unteren Trommelboden aufpressen und so eine dauernde gleichmäßige Höhe des Ableitungskanals für die Magermilch sichern.
2. Ausführungsform der Befestigungsvorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Lösen des losen Bodens erforderliche Drehung durch vom Boden getragene Warzen (g) begrenzt wird, die gegen die Leisten der Trommelwand anschlagen, wenn der Boden die zum Herausnehmen geeignete Lage einnimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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