DE179406C - - Google Patents

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DE179406C
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milk
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/02Continuous feeding or discharging; Control arrangements therefor

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

QM
Bei Milchschleudern mit hängender Schleudertrommel wird der Milchverteilungsteller für gewöhnlich auf dem Schaft des Aufhängezapfens mit einer Scheibe gehalten, die ihn gegen den Tragbügel des Zapfens andrückt. Um den Milch verteilungsteiler abnehmen zu können, ist dabei die erwähnte Scheibe entweder als Bajonettverschlußscheirjebezw. als Mutter ausgebildet, oder aber man hält dieselbe in ihrer
ίο Lage auf dem Schaft durch einen Vorstecksplint. Die beiden erstgenannten Ausführungsformen der Scheiben haben den Nachteil, daß zum Abziehen bei ihrer geringen Abmessung immerhin ein ziemlicher Kraftaufwand erforderlich ist, während bei nicht genügendem Festziehen oder bei eingetretenem Verschleiß sich die Scheibe leicht löst, wodurch die Lage des Verteilungstellers geändert und die Entrahmung beeinträchtigt wird. Fällt die Scheibe und der Verteilungsteller während der Entrahmung von dem Schaft des Aufhängezapfens ab, so hat man erst die herabgefallenen Teile in der Milch zu suchen und dann die Entrahmung zu wiederholen. Auch der Vorstecksplint bietet keine große Sicherheit gegen Lösung und kann leicht verloren gehen.
. .. ' Bei einer anderen Art von Milchschleudern, bei denen der Verteilungsteller gegen den als Ablauf dienenden Doppelboden abgestützt ist, hat man vorgeschlagen, zwischen Teller und Doppelboden eine Feder einzuschalten, welche die Flügel des ersteren gegen den Boden der oberen Trommelhälfte und. die Flügel des falschen Bodens gegen den Boden der unteren Trommelhälfte. anpreßt, um dadurch den Abstand des Doppelbodens vom unteren Trommelboden zu sichern. Derartigen Milchschleudern sind jedoch die eingangs erwähnten insofern überlegen, als hier der Milchverteilungsteller . beim Auseinandernehmen der beiden Trommel-' hälften seine Lage am oberen Teil beibehält, während bei den erstgenannten der Teller während des Auseinandernehmens seine Lage verändern kann und dadurch das richtige Zusammensetzen erschwert. .
Demgegenüber besteht die neue Erfindung im wesentlichen darin, daß die Lage des Milchverteilungstellers auf dem Schaft des Aufhängezapfens durch eine Feder gesichert ist, deren. Spannung durch eine entweder mit dem Milchverteilungsteller verbundene oder diesen gegen die Feder bezw. gegen den Tragbügel anpressende Scheibe herbeigeführt wird, die sich mit Schlitzen ihrer Bohrung über Rasten des Aufhängezapfens hinwegschieben und auf letzteren mit Kerben nach Drehung durch den Druck der Feder selbst festlegen läßt.
Eine derartige Einrichtung ermöglicht nicht nur den Milchverteilungsteller leicht von Hand auf dem Schaft des Aufhängezapfens zu befestigen, sondern verhindert auch ein un- ; beabsichtigtes Lösen des Tellers, da die diesen festlegende Scheibe stets unter dem Druck der Feder steht. Die Feder selbst unterscheidet sich in ihrer Wirkung von den bei bekannten Milchschleudern angewendeten dadurch, daß
sie nicht ohne weiteres zur Lagensicherung sämtlicher Teile dient, sondern lediglich zusammen mit der Scheibe wirkt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Befestigungsvorrichtung des Milchverteilungstellers zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt
Fig. ι im Aufriß und Schnitt die Schleudertrommel mit festgelegtem Verteilungsteller.
ίο Fig. 2 ist ein Grundriß der Fig. ι in Ansicht in größerem Maßstabe. Die
Fig. 3 zeigt gleichfalls im Grundriß die einzelnen Teile in der gelösten Stellung des Milchverteilungstellers.
Der in Fig. 1 mit α bezeichnete Aufhänge- , zapfen trägt an seinem oberen Ende eine Öse, während sein unterer Teil als zylindrischer Schaft b ausgebildet ist. Dieser geht durch den Tragbügel/ der Trommel hindurch und dient zur Aufnahme des Milchverteilungstellers d. Der Milchverteilungsteller d ist in dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel mit einer Scheibe e fest verbunden, deren Bohrung mit Längsschlitzen k ausgestattet ist, wie die Fig. 2 und 3 erkennen lassen. Mit diesen Längsschlitzen k läßt sich die Scheibe e über .die am unteren Ende des Schaftes b angeordneten, durch einen fest eingetriebenen Stift gebildeten Rasten c hinwegschieben. Rechtwinklig zu den Längsschlitzen k ist die untere Stirnwand der Scheibe e mit Kerben h ausgestattet, die zur Aufnahme der Rasten c nach Drehung der Scheibe in übergeschobenem Zustand dienen.
Auf dem Schaft b selbst sitzt eine Feder g, , die sich gegen den Tragbügel/ auflegt und beim Aufschieben der Scheibe e und des Tellers d zusammengedrückt wird. Wird in aufgeschobenem Zustand die Scheibe e mit dem Teller d um 90 ° gedreht, so treten die Rasten c in die Kerben h ein, wodurch die Scheibe β unter dem Druck der Feder g in dieser Lage festgehalten wird. Hierdurch wird während des Betriebes ein unbeabsichtigtes Lösen des Milchverteilungstellers gehindert, während zur Abnahme desselben es lediglich erforderlich ist, die Scheibe e durch einen Druck auf den mit ihr verbundenen Teller d von den Rasten c abzuheben und durch eine Drehung um 90 ° in die Stellung der Fig. 3 zu bringen, in welcher sich der Teller mit der Scheibe β von dem Schaft b abziehen läßt.
Dabei erfordert das Zusammendrücken der Feder g sowohl beim Aufschieben der Scheibe als auch bei Abnahme derselben einen ganz geringen Kraftaufwand.
Naturgemäß kann die Scheibe β auch von dem Milchverteilungsteller d unabhängig sein, derart, daß letzterer sich mit seiner Ausbohrung auf dem Schaft b führt und die Feder g zwischen ihm und dem Tragbügel/ durch die von unten gegen den Teller wirkende Scheibe e eingespannt wird. Man kann die Einrichtung auch so treffen, daß die Feder zwischen dem Teller d und der von ihm unabhängigen Scheibe e sitzt. In diesem Fall drückt die Feder den Milchverteilungsteller gegen den Bügel/selbst. Ist die Scheibe e von dem Milchverteilungsteller d unabhängig, so wird man diese zu ihrer Handhabung zweckmäßig mit Flügeln ähnlich denjenigen einer Flügelmutterschraube ausstatten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Milchschleuder mit lösbar an dem Aufhängezapfen der Trommel befestigter Einlaufschale, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der Milchverteilungsschale (d) auf· dem Schaft des Aufhängezapfens durch eine Feder (g) gesichert, ist, deren Spannung durch eine entweder mit dem Verteilungsteller verbundene oder diesen gegen die Feder bezw. gegen den Tragbügel ff) an-pressende Scheibe (e) herbeigeführt wird, die sich mit Schlitzen (k) ihrer Bohrung über Rasten (c) des Schaftes (b) hinwegschieben läßt, auf die sie sich nach Drehung mit Kerben (h) unter dem Druck der Feder (g) aufsetzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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