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| Firma Robert Detzer Stuttgart-W (Baden-Würtlbemberg |
| Gutenbergstr.94a |
| Lüftungsvorrichtung, |
| bestehend aus einem in eine Wandöffnung einbaubaren |
Rahmens dessen Öffnung mittels einer Platte regelbar ist. Die Erfindung bezieht
sich auf eine Lüftungsvorrichtung, ins-
| besondere für fensterlose Räume, z. B. Abortex Badzimmer. p |
Speisekammern und dergleichen. Die bekannten Lüttungsvorrichtungen bestehen aus
einem in einer Wandöffnung einbaubaren Rahmen, dessen lichte Öffnung von einer festen
Platte abgedeckt ist, die mit einer Vielzahl von Öffnungen oder Schlitzen versehen
ist, deren Summe die wirksame Öffnung der Lüftungsvorrichtung bildet. An dieser
festen Platte liegt eine mit den gleichen Öffnungen versehene, als Schieber ausgebildete
Platte an, die dazu dient, die wirksame Öffnung der Lüttungsvorrichtung zu verstellen
und im Grenzfall zu schließen «
| Die bekannte Lüftungsvorrichtung hat den Nachteile daß die |
| lichte Öffnung des Rahmens wesentlich großer sein muß als |
| die wirksame Öffnung der LÜftungsvorriehtungj, so daß fUr |
| die Herstellung der Lüftungsvorriehtung verhältnismäßig viel |
| Material benötigt wird und in der Wand eine Öffnung berge" |
| stellt werden muß die größer ist als die wirksame Öffnung |
| der Lüftungsvorrichtung. Aueh ist es oft nicht mögliche die |
| verhältnismäßig großen Rahmen der bekannten Lüftungsvorrich- |
| tung unterzubringeng da die gesetzlichen Bestimmungen eine |
Mindestgröße der wirksamen Öffnung der Lüftungsvorrichtung fordern.
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Ein weiterer Nachteil der bekannten Lüttungsvorrichtung besteht darin,
daß die Strömungsrichtung von durch die Lüftungsvorrichtung eintretender Luft im
wesentlichen senkrecht zur Wand gerichtet ist, so daß bei ungünstiger Anordnung
der LUttungsvorriohtung im Raum befindliche Personen Zug bekommen können.
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Durch die Erfindung sind diese Nachteile der bekannten Lüftungsvorrichtung
dadurch beseitigte daß die Platte durchgehend geschlossen ausgebildet ist und mittels
mindestens eines Gelenkes vom Rahmen abhebbar an diesem befestigt ist.
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Dadurch wird erreichte daß beim Abheben der Platte vom Rahmen die
ganze lichte Öffnung des Rahmens geöffnet wird, so daß die wirksame Öffnung der
Lüftungsvorrichtung der lichten
Öffnung des Rahmens entspricht.
Die Lüftungsvorrichtung gemäß der Erfindung kann daher in einer Mindestgröße ausgeführt
werden, so daß sie verhältnismäßig wenig Raum einnimmt.
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Auch ist die Verbindung der Platte mit dem Rahmen mittels eines Gelenkes
sehr einfach, so daß dadurch die Herstellung der Lüftungsvorrichtung wesentlich
vereinfacht wird. Auch wird für die Lüftungsvorrichtung gemäß der Erfindung weniger
Material benötigte da hier zum Regeln der wirksamen
| Lüftungsoffnung nur eine Platte erforderlich istg Vihrend |
bei den bekannten Lüftungsvorrichtungen zwei aneinanderliegende Platten benötigt
werden. Die Anwendung einer durchgehend geschlossenen Platte stellt ebenfalls eine
Vereinfachung der Herstellung dar, da in der Platte nicht die bei den bekannten
Rahmen erforderlichen Aussparungen hergestellt werden müssen. Dadurch, daß sich
die durchgehend geschlossene Platte auch dann, wenn die Lüttungsvorrichtung geöffnet
ist, in einem Abstand vor dem Rahmen befindet, wird die Luft so abgelenkt, daß sie
im wesentlichen parallel zur Wand des Raumes in diesen einströmt Dadurch wird ein
für im Raum befindliohe Personen gegebenenfalls unangenehmer oder gesundheitsschädlicher
Zug vermieden.
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Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die durchgehende
Platte an ihrer Innenseite mit schallschluckendem Material ausgekleidet werden kann,
so daß dadurch ohne besonderen baulichen Aufwand die Lüftungsvorrichtung gleichzeitig
schalldämpfend ausgebildet werden kann, was in dieser einfachen Form bei den bekannten
Lüftungsvorrichtungen nicht möglich ist.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann die Platte
mit dem Rahmen mittels eines Parallelogrammgestänges verbunden sein, was besonders
einfache konstruktive Verhältnisse ergibt. Zum Einstellen der Endstellungen der
Platte können verstellbare Anschläge vorgesehen sein, so daß man bei der Lüftungsvorrichtung
gemäß der Erfindung sowohl die kleinste als auch die größte Öffnung sehr einfach
einstellen kann. Vorzugsweise sind diese Anschläge am Rahmen vorgesehen. so daß
nach dem Einbau der Lüfftungsvorrichtung die Anschläge nicht mehr verstellt und
die gesetzlichen Bestimmungen über die kleinste und größte Öffnung von einem Laien
nicht übergangen werden können.
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Um die Platte auch in den Zwischenstellungen festhalten zu können,
kann zum Bremsen der Bewegung der Platte eine zwischen zwei aneinanderliegende Blattfedern
eingreifende Zunge vorgesehen sein, so daß durch das Anliegen der Blattfedern an
der Zunge die Platte in ihrer jeweiligen Stellung festgehalten wird.
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Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung an Hand eines in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
| im einzelnen erläutert. |
| Eszeigen |
| Fig. 1 und 2 eine Vorder-bzw eine Rückansicht |
einer Lüftungsvorrichtung gemäß der Erfindung ; Fig. 3 und 4 einen
Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 1 bei geschlossener bzwo ge-
Die dargestellte Lüftungsvorrichtung besteht aus einem Rahmen 1 mit Federn 2 die
den Rahmen in einer Öffnung 3 'einer Wand 4 festhalten.
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Zum Verschliessen der vom Rahmen 1 gebildeten Lüftungsöffnung 3' ist
eine durchgehend geschlossen ausgebilkdete Platte 5 vorgesehen, die mittels eines
aus zwei U-förmig gebogenen Metallstäben 6 gebildeten Parallelogramm gestänges mit
dem Rahmen 1 verbunden ist. Hierbei ist der Steg 69 eines jeden der beiden U-förmig
gebogenen Stäbe 6 in einem Zylinderteil eines mit dem Deckel 5 verbundenen Bleches
7 drehbar gelagert. Die Enden 6"der beiden Schenkel des Stabes 6 greifen in Bohrungen
8 des Rahmens 1 ein.
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Am Deckel 5 sind zwei aneinander liegende, in die Belüftungsöffnung
3' hineinragende Blattfedem 9 vorgesehen,
| zwischen die eine am Rahmen 1 bfestigte Zunge 10 eingreift. |
| f |
| Dadurch wird die bewegung der Platte 5 beim Schliessen und |
| Öffnen der Belüftungsöffnung 3"gebremst und die Platte 5 |
| in jeder Zwischenstellung festgehalten. |
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Zum Einstellen der äußersten Schliess- und Öffnungsstellung der Platte
5 sind am Rahmen 1 verstellbare Anschläge 11 und 12 für die Schenkel der Stäbe 6
vorgesehen.
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Diese Anschläge bestehen aus einfachen Blechwinkel9 die mittels einer
in ein Langloch 13 eingreifenden Schraube 14 in der gewünschten Stellung festgestellt
werden können.
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In Fig. 3 ist dargestellt, wie der Anschlag 12 die Schliessbewegung
der Platte 5 unter Freilassung eines gesetzlich vorgeschriebenen Mindestspaltes
15 begrenzt. In Fig. 4 ist gezeigte wie der Anschlag 11 die grösste Offnungsstellung
der Platte 5 begrenzt.
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Die Innenseite der Platte 5 ist mit schallschluckendem Material 16
ausgekleidete Um zu vermeiden, dass die aus der Lüftungsöffnung 3' austretende Luft
den benachbarten Rand der Lüftungsoffnung verunreinigte kann ein den äusseren Rand
der Platte 5 teilweise umfassender, in der Zeichnung nicht dargestellt ter Luftabweiserrand
an dem Rahmen 1 oder der und 4 befestigt seine