DE18183C - Ausrückung des Vorschubes an Holzraspelmaschinen - Google Patents

Ausrückung des Vorschubes an Holzraspelmaschinen

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DE18183C
DE18183C DENDAT18183D DE18183DA DE18183C DE 18183 C DE18183 C DE 18183C DE NDAT18183 D DENDAT18183 D DE NDAT18183D DE 18183D A DE18183D A DE 18183DA DE 18183 C DE18183 C DE 18183C
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DE
Germany
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wood
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rasping
disengagement
machines
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DENDAT18183D
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Original Assignee
NIEDERBERGER & CO. in Hamburg
Publication of DE18183C publication Critical patent/DE18183C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C19/00Other disintegrating devices or methods
    • B02C19/20Disintegrating by grating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)
  • Debarking, Splitting, And Disintegration Of Timber (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Maschine ist speciell construirt zur Zerkleinerung von Farbhölzern für die Zwecke, das Holz zur späteren Gewinnung des Farbextractes vorzubereiten. Die Hölzer werden in Form von Balken oder Stämmen auf die Maschine gebracht und quer gegen den Stamm in einige Millimeter dicke Stücke zertheilt. Es lassen sich Stämme von 70 bis 80 cm Durchmesser auf der Maschine verarbeiten.
In beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 eine Seitenansicht der Maschine, Fig. 2 ein Grundrifs, Fig. 3 ein Querschnitt, und Fig. 4 und 5 sind Detaildarstellungen des Messerkopfes.
Auf einem geneigt liegenden Rahmen A ist mit Hülfe der seitlichen Träger BB.. das zur Aufnahme des Holzes dienende, rechtwinklig ausgehöhlte Bett C aufgeschraubt. An dem vorderen Ende des Bettes C ist die Messerwelle D mit dem Messerkopf B gelagert und wird von den Riemscheiben H aus durch die Zahnradübersetzung m η bewegt. Der Holzstamm, welcher in das Bett C hineingelegt ist, wird durch den in C gleitenden Schlitten L gegen das Messer angeprefst, und zwar wird der Vorschub dadurch bewirkt, dafs zwei Gall'sche Ketten, welche über Kettenscheiben p p p p geführt sind, die durch Zwischenwellen und die Frictionskegel d d1 von der Hauptwelle aus bewegt werden, mit den Armen r r des Schlittens L verbunden sind, die seitlich durch Schlitze υ in den aufrechten Winkeln des Bettes C vortreten. Mit Hülfe des Hebels e kann der Vorschub ausgerückt werden, indem man die Kupplung K von dem auf der vorderen Scheibenwelle sitzenden losen Zahnrad i trennt. Der Schlitten L besteht aus einem hohlen eisernen Kasten, welcher mit den vortretenden Armen in den Schlitzen ν des Maschinenbettes C geführt und am vorderen Ende mit scharfen Zacken versehen ist, womit derselbe das Holz festhält. Infolge der geneigten Lage der Maschine wird der Holzstamm vorn in der Nähe des Messerkopfes sich fest auf das Bett niederdrücken und die Wirkung des Werkzeuges dadurch wesentlich unterstützen. Der Schlitten prefst nun allmälig den Stamm gegen das Messer vor, bis das Holz nahezu verzehrt ist, worauf automatisch die Auslösung des Vorschubes dadurch erfolgt, dafs der Arm t des Schlittens gegen das Ende eines mit einer Justirschraube χ versehenen doppelarmigen Hebels y stöfst, welcher um einen Bolzen g, Fig. 1, schwingt und mit Hülfe des Hebels ζ und des weiteren doppelarmigen Hebels j die flache, am unteren Ende am Gestell befestigte Feder / auswärts drückt. Diese Feder steht in Verbindung mit dem Frictionskegel dl und löst beim Zurückgehen die Verbindung zwischen den beiden Kegeln d und d1 aus, so dafs die Bewegungsübertragung auf dl aufhört.
Der Messerkopf^ besteht aus einem rotirenden doppeltkonischen Fräser mit einer gröfseren Zahl von Messern 1, 1 . . . Eigenthümlich ist bei diesem Fräser die in der Mitte vertiefte Form, wodurch das Holz in einem stumpfen Winkel gefafst und von zwei Reihen Messern von jeder Winkelseite aus bearbeitet wird. Der Messerkopf ist an jedem äufseren Ende ausgehöhlt, so dafs die einzelnen Messer mit Hülfe von Schrauben 2, 2 ... festgeklemmt und in länglichen Schlitzen oder Löchern entsprechend
eingestellt werden können, so dafs die Schnittlänge der Messer durch Einschnitte in der Peripherie des Messerkopfes vortritt, wie Fig. 5 zeigt.
Diese winklige Form des Messerkopfes hat die Wirkung, dafs das Holz sich im Messerkopf gewissermafsen führt und stets auf die Mitte des Messers hingeleitet wird, so dafs jede weitere Befestigung des Holzes auf dem Bett unnöthig ist. Die Leistungsfähigkeit dieses Messerkopfes ist sehr viel gröfser als die eines geraden Messerkopfes, wie solche bisher gebräuchlich waren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Holzraspelmaschinen mit mechanischem Vorschub eine Ausrückung des Vorschubmechanismus bei vollendetem Lauf des Schlittens, bestehend in einem durch den Schlitten bewegten Hebelwerk, welches die Feder zurückdrängt, durch welche die den Antrieb bewirkenden Frictionsscheiben zusammengeprefst werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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